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Großmeister Wolfgang Uhlmann. Die Schachlegende aus Dresden

Stadtmuseum Dresden

Von Dresden an die Weltspitze Großmeister Wolfgang Uhlmann (1935–2020) war die Dresdner Schachlegende und erfolgreichster Spieler der DDR. Elfmal gewann er die Landesmeisterschaft, elfmal vertrat er sein Land bei Schacholympiaden. Um 1970 zählte er zur Weltspitze, kämpfte sogar im Kandidatenturnier um die Weltmeisterschaft. Berühmt als »Französisch-Spezialist« und als Sekundant von Anatoli Karpov, blieb er stets volksnah: bei zahllosen Simultanveranstaltungen, durch seine Bescheidenheit und Popularität weit über das Schachbrett hinaus. Die Präsentation auf der Emporengalerie würdigt Leben und Werk dieses außergewöhnlichen Sportlers. Veranstaltet durch den Förderverein Schach Wolfgang Uhlmann e. V. anlässlich 150 Jahre Gründung des Dresdner Schachvereins (1876) und 100 Jahre Jubiläumsschachkongress zu Dresden (1926) Kurator: Michael Merkel
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Won’t you be my neighbor

Hochschule für Bildende Künste Dresden

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK Dresden), die Städtische Galerie Dresden und die Dresdner Stiftung Kunst & Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden laden gemeinsam zur Eröffnung der Ausstellung von Martin Bertelmann und Angelina Seibert im Rahmen der Hegenbarth-Stipendien 2025 ein. Die Veranstaltung findet am 28. Mai 2026 um 19 Uhr in der Städtischen Galerie Dresden statt. Zum Abschluss ihrer einjährigen Förderung präsentieren Martin Bertelmann und Angelina Seibert unter dem Titel „Won’t you be my neighbor“ im Projektraum Neue Galerie der Städtischen Galerie Dresden aktuelle Arbeiten, die im Verlauf des Stipendiums entstanden sind. Die Ausstellung ist Ergebnis einer engen und langjährig gewachsenen Kooperation der drei Partnerinstitutionen im Rahmen des Deutschlandstipendien-Programms. Die Hegenbarth-Stipendien den Meisterschülerinnen und Meisterschüler Martin Bertelmann und Angelina Seibert der HfBK Dresden zugesprochen und markieren die 29. Vergaberunde dieses seit 1996 bestehenden Förderformats. Seit 2012 sind die Stipendien in das Deutschlandstipendium eingebunden. Ziel der Kooperation ist es, junge künstlerische Positionen nicht nur finanziell zu unterstützen, sondern insbesondere ihre öffentliche Sichtbarkeit im Anschluss an die Förderphase zu ermöglichen. Die im Wintersemester 2025 ausgewählten Stipendiaten Felix Sondermann und Namju Lee werden im kommenden Jahr die Gelegenheit haben, ihre Arbeitsergebnisse zu präsentieren. Öffnungszeiten: Di - So 10 – 18 Uhr KÜNSTLERGESPRÄCH am 18.06.26 um 16:30 Uhr in der Städtischen Galerie Martin Bertelmann und Angelina Seibert im Gespräch mit Susanne Greinke (HfBK Dresden) und Johannes Schmidt (Städtische Galerie Dresden)
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Papiere, Papiere

Hochschule für Bildende Künste Dresden

Ausgangspunkt des Projekts ist eine Einladung des Kupferstich-Kabinetts an Studierende der HfBK Dresden, sich mit den vielfältigen Funktionen und Bedeutungen von Papier auseinanderzusetzen. In enger Zusammenarbeit mit Susanne Greinke, Kuratorin an der HfBK Dresden, sowie den Künstlerinnen Dorothée Billard und Christiane Oertel entstand ein gemeinsames Ausstellungsformat. Aus über 30 Einreichungen wurden 18 künstlerische Positionen ausgewählt. Die Arbeiten zeigen ein breites Spektrum an Zugängen zum Material Papier und reflektieren dessen kulturelle und gesellschaftliche Bedeutung. Präsentiert werden unter anderem Werke aus handgeschöpftem Papier sowie Arbeiten, die Alltagsmaterialien wie Schulblockpapier, Schokoladenverpackungen oder Kassenbons auf überraschende und vielschichtige Weise integrieren. Im Dialog mit den studentischen Arbeiten gewinnen die Zeichnungen von Josef Hegenbarth (1884–1962) neue Aktualität. Der Dresdner Künstler und Buchillustrator nutzte die spezifischen Eigenschaften des Papiers meisterhaft, um flüchtige Alltagsmomente festzuhalten. So zeigt etwa die Zeichnung „Stehendes Mädchen im karierten Rock“ (1950), wie die Materialität des Papiers mit der dargestellten Stofflichkeit korrespondiert. Öffnungszeiten: Sonntag 15–18 Uhr (Mai–Oktober), 15–17 Uhr (ab November) Donnerstag nach Voranmeldung: jha@skd.museum | +49 (0)351 49143211 Eintritt auf freiwilliger Basis
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Holger John | ALLES SO SCHÖN BUNT HIER!

Hochschule für Bildende Künste Dresden

Die Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK Dresden) präsentiert im Oktogon die Ausstellung „ALLES SO SCHÖN BUNT HIER!“, eine umfassende Retrospektive des Dresdner Malers und Grafikers Holger John. Mit „ALLES SO SCHÖN BUNT HIER!“ zeigt Holger John erstmals eine Retrospektive seiner farbintensiven Arbeiten auf Papier. Die Ausstellung vereint Malerei und Zeichnung aus 66 Jahren und eröffnet zugleich einen doppelten Blick: einen persönlichen Rückblick auf Johns künstlerisches Schaffen sowie eine Reflexion auf die Wahrnehmung der DDR und den Blick in den „bunten Westen“ vor und während der Wendezeit. John zeigt abstrakt und figürliche eigene Bildserien, turbulente Kinderzeichnungen, sowie Keramiken, die er gemeinsam mit Hedwig Bollhagen schuf, Fotos aus den Jahren 1952-55, aus der Studienzeit an der HfBK vom Fasching mit Lissy John, Manfred Böttcher und ein Fechtduell von Claus Weidensdorfer mit Gerhard Richter im Innenhof der Akademie. Außerdem werden Kunstwerke von Vorbildern, Lehrenden, Wegbegleitenden, KommilitonInnen und SchülerInnen zu sehen sein. Die Werke sind geprägt von Themen wie Umbruch, Öffnung und Ost-West-Erfahrung – ein künstlerischer „Tanz auf der teilweise bereits gefallenen Mauer“. Zugleich spiegeln sie Johns Studienzeit an der HfBK Dresden sowie seine zahlreichen Begegnungen und Freundschaften mit prägenden Künstlerpersönlichkeiten. Holger John selbst beschreibt seine Haltung so: „Ich habe noch gar nicht angefangen! – Ich bin mein eigenes Vorprogramm.“ Diese Haltung spiegelt sich nicht nur in seinem künstlerischen Werk, sondern auch in seinen viel beachteten Ausstellungsprojekten und Inszenierungen wider. Der Theaterintendant Tobias Wellemeyer hebt genau diese besondere Verbindung von künstlerischem Anspruch und öffentlicher Wirksamkeit hervor: „Holger Johns Inszenierungen und Kunstevents sind bei all ihrer enormen kommerziellen Resonanz keine Massenware und bleiben nicht zuletzt wegen ihrer heiteren Ambivalenz ein sehr spezielles Kunstvergnügen. Ich denke, dass seinen ästhetischen Überlegungen die Zukunft gehören wird.“ Künstler und Kontext Geboren 1960 im Havelland als Sohn des Grafikers Joachim John, erhielt Holger John früh künstlerischen Unterricht. Nach einer Töpferlehre und einem Studium der Gebrauchsgrafik in Berlin führte ihn sein Weg 1988 an die Hochschule für Bildende Künste Dresden, wo er Malerei und Grafik studierte und später als künstlerischer Assistent tätig war. In den 1990er Jahren arbeitete er unter anderem als Assistent von Jörg Immendorff. Seine Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in Berlin, Köln, Basel, Rotterdam, Oslo und Istanbul. Neben seiner eigenen künstlerischen Praxis entwickelte sich John zu einem wichtigen Impulsgeber der Dresdner Kunstszene. Als Impresario prägte er legendäre Hochschulfeste und kulturelle Formate wie den Frühlingssalon, das „Imaginäre Museum“ und das Festival „Karierte Katze“. Seine Projekte trugen maßgeblich dazu bei, Dresden als internationale Kunststadt sichtbar zu machen. 2013 gründete er eine eigene Galerie im Dresdner Barockviertel, 2017 wurde er mit dem Arras Kunstpreis ausgezeichnet. Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag 11 – 18 Uhr Eintrittspreise: (6 Euro / 4 Euro ermäßigt)
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M26 - Abschlussausstellung der Meisterschüler:innen der HfBK Dresden

Hochschule für Bildende Künste Dresden

Am Ende des Wintersemesters werden im Oktogon, der Kunsthalle der Hochschule für Bildende Künste Dresden Abschlussarbeiten der Meisterschülerinnen und Meisterschülern gezeigt. Die 24 jungen Künstlerinnen und Künstler gewähren Einblicke in ihre Arbeitsweisen und Themen, die sie beschäftigen. Klassische Techniken werden untersucht und in Frage gestellt, Grenzen von Medien und Materialien überschritten. Es geht um Handgemachtes wie um Digitales, um romantische Erzählungen und persönliche Erfahrungen. Vom Klassischen Tafelbild über Installationen und Film bis hin zu experimentelleren Formaten zeigt diese Show einen frischen Blick auf die Welt. Selin Acarbaş, Dominik Ackermann, Eric Beier, Melina Braß, Si Cheng, Gila Epshtein, Leo-Constantin Fischer, Karen Kamiya, Valeriya Kasnova, Lena Melis Koneberg, Sophie Lindner, Virginia Lorenzetti, Keita Morita, Luca Pataki, Katrina L. Pennington, Jinmo Ryu, Georg Schatz, Angelina Seibert, Miles Sjögren, Ronja Sommer, Laura Erika Urbanski, Patrick Will, Jascha Wolfram Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag 11 – 18 Uhr
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Erlebniswelt MEISSEN

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Wo Schatten wohnen

Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik

E. T. A. Hoffmann und Carl Maria von Weber verband die Suche nach neuen künstlerischen Wegen, die in der Romantik ihren Ausdruck fanden. Ihre Werke sind fantastisch und märchenhaft und beinhalten Facetten der Schwarzen Romantik, die das Unheimliche einzufangen versuchte. Beide wirkten in Dresden, kannten und schätzten sich und sahen sich zugleich als Komponisten und Schriftsteller. Hoffmann schuf mit seiner Oper »Undine« in Dresden die erste große romantische Oper, an die Weber mit dem »Freischütz« anknüpfte. Weber ließ sich ebenfalls von Hoffmanns Schrift »Phantasus« zu einem eigenen Romanfragment inspirieren. Beide beschäftigten sich mit der Idee eines Gesamtkunstwerkes und waren vielseitig tätig. Anlässlich des 250. Geburtstages Hoffmanns und des 200. Todestages Webers zeigt das Kügelgenhaus – Museum der Dresdner Romantik eine Ausstellung zu beiden Künstlern und ihrem Wirken in Dresden.
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Platte OST / WEST

Stadtmuseum Dresden

Das Bauen mit vorgefertigten Tafeln – heute allgemein Plattenbau genannt – hat nicht nur die DDR stark geprägt. Auch in Westdeutschland gab und gibt es zahlreiche Bauten. Unzählige Wohnungen entstanden vor allem in den 1960er bis 1980er Jahren in dieser Bauweise. Doch warum baute man so? Was waren die Vorteile, was die Nachteile? Was machte das Wohnen in der Platte aus? Heute brauchen wir wieder dringend viele neue Wohnungen. Es wird auf modulares, serielles Bauen gesetzt. Hat die Platte also eine Zukunft? Die Ausstellung stellt die unterschiedlichen Etappen des Platten-Wohnungsbaus auf vielfältige Weise vor: Von zeitgenössischen Modellen, Fotos, Entwürfen und eine künstlerische Rauminstallation über spielerische Zugänge und Interviews bis zum digitalen Tetris-Plattenbau-Spiel reicht die Bandbreite der Exponate. Vorgestellt werden die verschiedenen Phasen von 1945 bis heute - und wir wagen einen Blick in die Zukunft.
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Tora in Dresden. Schrift, Religion, Kultur

Stadtmuseum Dresden

Die Ausstellung vermittelt vertiefende Informationen und ungewöhnliche Einblicke in die Tora – in ihre überlieferte Tradition und den handwerklich wie rituell gebundenen Schreibprozess. Sie eröffnet einen unmittelbaren Zugang zur Praxis des Tora-Schreibens und zu den fünf Büchern Mose im Spannungsfeld von religiöser Auslegung, Schriftkultur und kulturhistorischer Entwicklung. Die Präsentation zeigt, wie Schrift über lange Zeiträume hinweg Ordnungen stiftet und Bedeutungen formt. Konzipiert im Rahmen des Projekts »Die ewige Schrift – Eine Tora für Dresden« Kuratorin: Jahna Dahms Eintritt frei
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Laufmaschen

Hochschule für Bildende Künste Dresden

Eine künstlerische Intervention der Hochschule für Bildende Künste Dresden anlässlich der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 in Kooperation mit der Technischen Universität Chemnitz, den Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser sowie dem Industriemuseum Chemnitz. mit Beiträgen von Nevin Aladağ , Dorothée Billard, Patryk Kujawa & Luis Kürschner, Stefan Kovačević, Anna Lorenzana, Isabell Alexandra Meldner, Anne Marie Najderek, Nike Nannt, Josef Panda, Yelizaveta Piven, Maria del Mar Sanches Exposito, Sery C., Isabell Sterner, Alexander Wolframm, Selin Wutzler und Studierenden des Lehrstuhls Fachdidaktik Kunst im Zentrum für Lehrer*innenbildung und Bildungsforschung der TU Chemnitz Konzept: Susanne Greinke, HfBK Dresden Kunstsammlungen Chemnitz – Museum Gunzenhauser 12.12.2025 → 22.2.2026 Falkeplatz (barrierefreier Zugang: Stollberger Str. 2) Di – So & Feiertag: 11–18 Uhr 24. / 25. / 31.12. geschlossen Industriemuseum Chemnitz 6.2. → 9.5.2026 Zwickauer Straße 119 Di – Fr, 9–17 Uhr Sa, So & Feiertag: 10–17 Uhr 24. / 25. / 31.12. sowie 1.1. geschlossen Am 6.2.2026 ab 17 Uhr finden im Museum Gunzenhauser Gespräche, Performances und Führungen durch die Ausstellung statt. Den Abschluss bildet die Chemnitzer Museumsnacht am 9.5.2026 mit Performances und Videoinstallationen im Industriemuseum Chemnitz. Änderungen vorbehalten.
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Marks 2.0

Hochschule für Bildende Künste Dresden

Eine Ausstellung über den Schwan mit Arbeiten von Caroline Appelbaum, Kristof Grunert, Lisa Liepelt, Emma Rück und Marie Waltemode. Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung der Ausstellung in den Richard-Wagner-Stätten Graupa in den Saal des Jagdschlosses Graupa ein!
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Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik

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Mit Glanz und Gloria

Kraszewski-Museum

Vor 40 Jahren wurde Józef Ignacy Kraszewskis »Sachsen-Trilogie« verfilmt. »Sachsens Glanz und Preußens Gloria« war die größte und aufwendigste Filmproduktion der DDR. Weniger bekannt ist die polnische Filmproduktion »Gräfin Cosel« (1960) von Jerzy Antczak. Dies wiederum war die bis dahin kostengünstigste Produktion der polnischen Kinematografie, was aber keinerlei Einfluss auf die Qualität und Popularität des Films hatte. Wir beleuchten die historische Zeit der Sächsisch-polnischen Union, gehen den Hintergründen und der Entstehung der Filmproduktionen nach und werfen einen genauen Blick auf Kraszewskis Romanvorlagen. Wie entstanden sie? Wie sah und beurteilte der polnische Schriftsteller August den Starken und den sächsisch-polnischen Hof? Und wie ging es am polnischen Hof zu, den die Wettiner von 1697 bis 1763 regierten? Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Christine Gräfin von Brühl. Öffnungszeiten Mi – So / Feiertage: 12:00 – 17:00 Abweichende Öffnungszeiten: 24., 25., 31. DEZ sowie 01. JAN: geschlossen Eintritt 4 € pro Person | 3 € ermäßigt Freitag ab 12:00 freier Eintritt (ausgenommen Feiertage) Freier Eintritt mit Dresden-Pass und für Kinder unter 7 Jahren sowie weitere Ermäßigungen
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Mit Glanz und Gloria

Kraszewski-Museum

Vor 40 Jahren wurde Józef Ignacy Kraszewskis »Sachsen-Trilogie« verfilmt. »Sachsens Glanz und Preußens Gloria« war die größte und aufwendigste Filmproduktion der DDR. Weniger bekannt ist die polnische Filmproduktion »Gräfin Cosel« (1960) von Jerzy Antczak. Dies wiederum war die bis dahin kostengünstigste Produktion der polnischen Kinematografie, was aber keinerlei Einfluss auf die Qualität und Popularität des Films hatte. Wir beleuchten die historische Zeit der Sächsisch-polnischen Union, gehen den Hintergründen und der Entstehung der Filmproduktionen nach und werfen einen genauen Blick auf Kraszewskis Romanvorlagen. Wie entstanden sie? Wie sah und beurteilte der polnische Schriftsteller August den Starken und den sächsisch-polnischen Hof? Und wie ging es am polnischen Hof zu, den die Wettiner von 1697 bis 1763 regierten? Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Christine Gräfin von Brühl. Öffnungszeiten Mi – So / Feiertage: 12:00 – 17:00 Abweichende Öffnungszeiten: 24., 25., 31. DEZ sowie 01. JAN: geschlossen Eintritt 4 € pro Person | 3 € ermäßigt Freitag ab 12:00 freier Eintritt (ausgenommen Feiertage) Freier Eintritt mit Dresden-Pass und für Kinder unter 7 Jahren sowie weitere Ermäßigungen
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Erlebniswelt MEISSEN

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Mundt und Wolff

Hochschule für Bildende Künste Dresden

Eine Ausstellung von Carl Emanuel Wolff und Wilhelm Mundt Mi – So, 11 – 18 Uhr 6 Euro / 4 Euro ermäßigt / Kunden der Ostsächsischen Sparkasse erhalten nach Vorlage eines Nachweises eine Ermäßigung von 2 Euro.
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Gelenka - Mythos und Wirklichkeit

Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau

Das Deutsche Stuhlbaumuseum Rabenau konnte viele Irrtümer im Zusammenhang mit Gelenka-Stühlen aufdecken, aber es gibt noch immer, offene Fragen. Von einer Ausstellung zum Hersteller und Erfinder der Original Gelenka-Möbel verspricht sich das Museumsteam vor allem Aufmerksamkeit und auch neue Erkenntnisse. Dem Mythos um ganz besondere Möbelstücke, der Marke „Original Gelenka“ wird hier nachgegangen. Die Wort-Bild-Marke „Gelenka“ hat die Firma Emil Plarre bereits am 8.1.1941 beim Patent- und Markenamt angemeldet. 1952 wurde diese Marke auf die Patentmöbelfabrik Wolfhagen übertragen. Die beliebten Möbel mit Sitz- und Lehnenflächen aus Buchenklötzchen auf Metallfedern sind rar, aber nicht gänzlich verschwunden…
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Zeitsprünge XVII

Hochschule für Bildende Künste Dresden

Ausstellung der Studienrichtung Kostümgestaltung / KostümDesign der HfBK Dresden in Kooperation mit dem Förderverein Palais Großer Garten e.V. Die jährliche Ausstellung des Studiengangs Theaterdesign/ Kostümdesign bietet faszinierende Einblicke in die praktischen und kunstvollen Arbeiten der Studierenden. Neben aufwändig rekonstruierten historischen Kostümen, werden mit dem Lasercutter gefertigte Kostümteile, skurrile galaktische Wesen und hochwertige Kostümbilder gezeigt, die bereits auf verschiedenen Theaterbühnen zu sehen waren. Eröffnung: 2.10.2025 - 17 Uhr Ausstellungsdauer: 2.10.–19.10.2025 Öffnungszeiten: Mi, Do, Fr: 14–18 Uhr / Sa, So, Feiertag: 11–18 Uhr Der Eintritt ist frei.
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Erinnerung an Erich Seidel

Deutsches Stuhlbaumuseum Rabenau

Zum 130. Geburtstag des Malers Erich Seidel Foto Selbstportrait, Erich Seidel 04.08.1895 -17.04.1984Erich Seidel (geboren am 4. August 1895 in Plauen/Vogtland, gestorben am 17. April 1984 in Wallhausen am Bodensee) lebte von 1920 – 1945 in Rabenau und war dort als Lehrer an der Volks-Gewerbe- und Hauptschule tätig. Ab 1945 ist er freischaffend tätig. 1950 übernimmt er eine Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität in Berlin. Allerdings kommt er mit seiner Art zu malen und zu unterrichten in Widerspruch zu der von den Hochschuloberen gepflegten Doktrin des „sozialistischen Realismus“ und er erhält keine Lehraufträge mehr. Deshalb übersiedelt er 1956 in die Bundesrepublik, zuerst nach Oberhausen in NRW, 1960 nach Wallhausen am Bodensee. Größere Ausstellungen seiner Bilder waren u. a. in Zürich, Köln und Überlingen zu sehen. Anlässlich seines 110. Geburtstages fand 2005 eine Ausstellung in der Galerie am Gendarmenmarkt in Berlin statt. In Rabenau würdigt der Museumsverein Erich Seidel in diesem Jahr anlässlich seines 130. Geburtstages und hofft auf viele begeisterte Besucher.
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Die ewige Schrift – Eine Tora für Dresden

Stadtmuseum Dresden

Ein öffentliches Kulturprojekt der Jüdischen Kultusgemeinde Dresden über Schrift, Erinnerung und das Zusammenleben In einer Zeit, in der religiöse, kulturelle und gesellschaftliche Gewissheiten weltweit ins Wanken geraten, setzt die Jüdische Kultusgemeinde Dresden ein bemerkenswertes Zeichen: Am 21. August 2025 begann mit »Die ewige Schrift – Eine Tora für Dresden« ein Projekt, das zugleich spirituell, bildungspolitisch und gesellschaftlich ist – und das in dieser Form europaweit bislang ohne Vorbild ist. Im Zentrum steht ein in jeder Hinsicht außergewöhnlicher Vorgang: Der vollständige Schreibprozess einer Sefer Tora – der handgeschriebenen Rolle der fünf Bücher Mose – wird öffentlich sichtbar gemacht. Auf dem Vorplatz des Stadtmuseums Dresden entsteht in einem eigens konzipierten, gläsernen Schreibpavillon über 18 Monate hinweg ein Werk, das in jüdischer Tradition als heilig gilt – und nun zum Anlass für Austausch, Lernen und gemeinsame Erfahrung wird. Hier schreibt ein Sofer Stam – ein ausgebildeter Schreiber heiliger Texte – auf koscherem Pergament nach den überlieferten Regeln der Halacha, Buchstabe für Buchstabe, in höchster Präzision und mit tiefer geistiger Konzentration. Ein Akt, der sonst im Verborgenen geschieht, wird so zum kulturellen Ereignis, das die Stadtgesellschaft mit einbezieht – als Zeugin, Fragende, Teilhabende.

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