Ausstellungseröffnung "Randerscheinungen"
Ausstellungseröffnung "Randerscheinungen"
Wann: Freitag, 16. Jänner 2026, 20 Uhr
Wo: Kunstraum ENTER, EG, KunstQuartier, Bergstr. 12a, 5020 Salzburg
Ränder begegnen uns überall. Alle physischen Gegenstände, die wir besitzen, haben einen Rand, von der Tasse, aus der wir trinken, bis zur Kleidung, die wir tragen. Unsere Körper haben ebenso Ränder wie die Stadt, der Staat, der Kontinent, die/den wir bewohnen, die Texte, die wir lesen, die Bilder, die wir zeichnen und die Instrumente, die wir spielen. Wir können am Rand der Straße stehen oder am Rande des Nervenzusammenbruchs, außer Rand und Band geraten, oder auch mal den Rand halten.
Die Ausstellung präsentiert die Rand-Erkundungen der Teilnehmer:innen der Lehrveranstaltung „Überlegungen zum Rand“ (W&K, WiSe 2025/26), im Rahmen derer die Student:innen ein Semester lang einen Rand ihrer Wahl in einem selbstgewählten Medium bearbeiten. Gezeigt werden Arbeiten von Nicole Ressar, Birgit Kastner-Lindenthaler, Karin Buchauer, Carmen Schmidberger und Vladimír Šlepec.
Nicole Ressar befasst sich in ihrer Serie Tugend außer Haus mit dem epidermalen Rand des Ichs als sichtbarer, fühlbarer und erlebbarer Verbindung zu einer gemeinsamen Welt. Birgit Kastner-Lindenthalers Fotografien halten Augenblicke an den Straßenrändern von Buenos Aires, besonders jenen der Viertel Palermo und Palermo Soho, fest. In der Textilcollage von Karin Buchauer bildet der Beckenrand als Rahmen für Freiheit eine erfreuliche Beschränkung, während sich in Carmen Schmidbergers interaktiver Textcollage Patchwork-Literatur erste und letzte Sätze von ihren literarischen Werken lösen und sich zu neuen Geschichten verbinden lassen. Vladimír Šlepec nähert sich schließlich der politischen Dimension von Ausgrenzung und Einschließung und erinnert in seiner multimedialen Arbeit an die in Theresienstadt inhaftierte jüdische Schriftstellerin und Komponistin Ilse Weber.
Organisation: Marlen Mairhofer
Bildnachweis: © Nicole Ressar
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:
https://w-k.sbg.ac.at/veranstaltung/ausstellungseroeffnung-randerscheinungen/
Vor der Ausstellungseröffnung findet um 19 Uhr ein Artist Talk mit Clemens Marschall (Musikwissenschaftler, Autor und freier Journalist) im W&K-Atelier statt. Marschall widmet sich in seiner Arbeit unter anderem der Erforschung von Randzonen und Subkulturen.
Weitere Informationen zum Artist-Talk: https://w-k.sbg.ac.at/veranstaltung/clemens-marschall-artist-talk/
Wann: Freitag, 16. Jänner 2026, 20 Uhr
Wo: Kunstraum ENTER, EG, KunstQuartier, Bergstr. 12a, 5020 Salzburg
Ränder begegnen uns überall. Alle physischen Gegenstände, die wir besitzen, haben einen Rand, von der Tasse, aus der wir trinken, bis zur Kleidung, die wir tragen. Unsere Körper haben ebenso Ränder wie die Stadt, der Staat, der Kontinent, die/den wir bewohnen, die Texte, die wir lesen, die Bilder, die wir zeichnen und die Instrumente, die wir spielen. Wir können am Rand der Straße stehen oder am Rande des Nervenzusammenbruchs, außer Rand und Band geraten, oder auch mal den Rand halten.
Die Ausstellung präsentiert die Rand-Erkundungen der Teilnehmer:innen der Lehrveranstaltung „Überlegungen zum Rand“ (W&K, WiSe 2025/26), im Rahmen derer die Student:innen ein Semester lang einen Rand ihrer Wahl in einem selbstgewählten Medium bearbeiten. Gezeigt werden Arbeiten von Nicole Ressar, Birgit Kastner-Lindenthaler, Karin Buchauer, Carmen Schmidberger und Vladimír Šlepec.
Nicole Ressar befasst sich in ihrer Serie Tugend außer Haus mit dem epidermalen Rand des Ichs als sichtbarer, fühlbarer und erlebbarer Verbindung zu einer gemeinsamen Welt. Birgit Kastner-Lindenthalers Fotografien halten Augenblicke an den Straßenrändern von Buenos Aires, besonders jenen der Viertel Palermo und Palermo Soho, fest. In der Textilcollage von Karin Buchauer bildet der Beckenrand als Rahmen für Freiheit eine erfreuliche Beschränkung, während sich in Carmen Schmidbergers interaktiver Textcollage Patchwork-Literatur erste und letzte Sätze von ihren literarischen Werken lösen und sich zu neuen Geschichten verbinden lassen. Vladimír Šlepec nähert sich schließlich der politischen Dimension von Ausgrenzung und Einschließung und erinnert in seiner multimedialen Arbeit an die in Theresienstadt inhaftierte jüdische Schriftstellerin und Komponistin Ilse Weber.
Organisation: Marlen Mairhofer
Bildnachweis: © Nicole Ressar
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:
https://w-k.sbg.ac.at/veranstaltung/ausstellungseroeffnung-randerscheinungen/
Vor der Ausstellungseröffnung findet um 19 Uhr ein Artist Talk mit Clemens Marschall (Musikwissenschaftler, Autor und freier Journalist) im W&K-Atelier statt. Marschall widmet sich in seiner Arbeit unter anderem der Erforschung von Randzonen und Subkulturen.
Weitere Informationen zum Artist-Talk: https://w-k.sbg.ac.at/veranstaltung/clemens-marschall-artist-talk/