Die Staatsoper Hannover gehört zu den weltbesten Opern.
Der Prachtbau wurde 1845 bis 1852 nach einem Entwurf von Hofbaumeister Georg Friedrich Laves erbaut. Er diente zunächst als königliches Hoftheater, da dem König das Schlosstheater zu klein geworden war. Das spätklassizistische Gebäude mit seinen beiden großen Seitenflügeln besitzt zur Georgstraße hin einen Vorbau, auf dem sich die in Stein gemeißelten Abbilder von Dichtern und Komponisten tummeln.
Das Opernhaus brannte 1943 aus und wurde 1948 im historischen Stil wieder aufgebaut. Im Zuge einer General-Sanierung erhielt es 1985 eine völlig neue Akustik. In den Jahren 1996 bis 1998 und zuletzt 2012 wurde die Bühnentechnik erneuert.
Kassen Opernhaus / Schauspielhaus:
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10–19.30 Uhr (VVK bis 18.30 Uhr), Sa 10–14 Uhr (Opernhaus bis 18 Uhr)
Abendkasse: eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (kein Vorverkauf)
Telefonischer Kartenverkauf:
Montag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr
Bewertungschronik
Feb 20
Mär 20
Apr 20
Mai 20
Jun 20
Jul 20
Aug 20
Sep 20
Okt 20
Nov 20
Dez 20
Jan 21
Feb 21
Mär 21
Apr 21
Mai 21
Jun 21
Jul 21
Aug 21
Sep 21
Okt 21
Nov 21
Dez 21
Jan 22
Feb 22
Mär 22
Apr 22
Mai 22
Jun 22
Jul 22
Aug 22
Sep 22
Okt 22
Nov 22
Dez 22
Jan 23
Feb 23
Mär 23
Apr 23
Mai 23
Jun 23
Jul 23
Aug 23
Sep 23
Okt 23
Nov 23
Dez 23
Jan 24
Feb 24
Mär 24
Apr 24
Mai 24
Jun 24
Jul 24
Aug 24
Sep 24
Okt 24
Nov 24
Dez 24
Jan 25
Feb 25
Mär 25
Apr 25
Mai 25
Jun 25
Jul 25
Aug 25
Sep 25
Okt 25
Nov 25
Dez 25
Jan 26
total
Staatsoper Hannover bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Staatsoper Hannover
Ballett
Schwanensee. Rotbarts Geschichte
Ballett von Goyo Montero
mit der Musik zu Schwanensee von Piotr Iljitsch Tschaikowski
Uraufführung: 27.1.2026
„Mich fasziniert die Vorgeschichte zu Schwanensee. Sie ist das Herzstück meines neuen Balletts.“ Goyo Montero
Er hat "Cinderella" und "Der Nussknacker" choreografiert, sich mit Weltliteratur wie "Faust", "Don Juan", "Romeo und Julia" oder "Der Steppenwolf" auseinandergesetzt - Goyo Montero zählt zu jenen Choreografen unserer Zeit, denen es gelingt, große Geschichten durch den Tanz neu zu erzählen. Dafür wurde er bereits mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Mit dem Staatsballett Hannover widmet er sich nun der ersten bedeutenden Ballettpartitur Piotr Iljitsch Tschaikowskis und damit einem Klassiker, der seit Marius Petipas und Lew Iwanows St. Petersburger Inszenierung von 1895 als das „Ballett der Ballette“ gilt: "Schwanensee".
Das Märchen von der Schwanenkönigin Odette, die nur durch ewige Liebe vom Zauber Rotbarts erlöst werden kann, reizt bis heute mit seinen magischen Bildwelten und seelischen Untiefen zu immer neuen Auseinandersetzungen. So auch Goyo Montero, der in seiner ersten Uraufführung für das Staatsballett Hannover seine Bewunderung des klassischen Balletts mit seiner eigenen Entwicklung als zeitgenössischer Choreograf verbindet und uns die bekannte Geschichte aus einer anderen Perspektive zeigt. "Schwanensee. Rotbarts Geschichte" lenkt den Blick auf eine Figur, die das gesamte Geschehen im Griff hat, die wir aber kaum kennen. Atemberaubende Tanzbilder erzählen von einem vom Weg abgekommenen Königssohn, von schmerzenden Traumata, geheimen Sehnsüchten und dem Wissen, dass Menschen immer wieder die gleichen Fehler begehen. Goyo Monteros "Schwanensee" ist die faszinierend abgründige Geschichte eines gefährlichen Außenseiters: die Geschichte Rotbarts.
Musikalische Leitung: Piotr Jaworski
Choreografie: Goyo Montero
Bühne: Leticia Gañán Calvo / Curt Allen Wilmer
Kostüme: Salvador Mateu Andujar
Licht: Andreas Schmidt
Video: Alvaro Luna
Dramaturgie: Anne do Paço
Xchange: Bettina Stieler
Einführung: 45 Minuten vor Beginn ca. 1 Stunde 55 Minuten, eine Pause
Termine
Sa 17.1.2026, 11:00 | Matinee
Sa 24.1.2026, 19:30 | Uraufführung
Sa 31.1.2026, 19:30und weitere Termine
Mi 4.2.2026, 19:30
Do 19.2.2026, 19:30
Mi 25.2.2026, 19:30
Sa 28.2.2026, 19:30
So 8.3.2026, 18:30
Fr 13.3.2026, 19:30
Fr 20.3.2026, 19:30
Sa 28.3.2026, 19:30
Bewertungen & Berichte Schwanensee. Rotbarts Geschichte
Kindertheater
Wurst
Küchenoper von Sebastian Schwab / 5+
Premiere: 5.2.2026
Libretto von Kai Weßler
„Gestatten: Schwartenmagen mein Name. Herr Schwartenmagen. Aus der Familie der Presswurst. Und wer seid ihr?“
Lisa und Hagen backen einen Geburtstagskuchen für ihren Vater. Weil der Kühlschrank nicht mehr alles hergibt, was das Rezept verlangt, wird ein bisschen improvisiert: Orangensaft, Lauch und Möhren wandern zu Butter und Mehl in die Rührschüssel. Ob der „Alles-in-Alles-Universums-Kuchen“ schmeckt? Das wird Lisas und Hagens Vater nie probieren müssen, denn plötzlich sehen die Kinder sich einer gefräßigen Wurst gegenüber, die in ihrem Kühlschrank wohnt, bereits Eier und Milch auf dem Gewissen hat und zunehmend unverschämt wird. Doch die Geschwister halten zusammen und verteidigen sich und die Küche der Familie mit Einfallsreichtum sowie einer kräftigen Prise Chili.
Mit viel Witz und Fantasie erweckt Komponist Sebastian Schwab die wohl unwahrscheinlichste Opernfigur der bisherigen Musikgeschichte zum Leben: eine Presswurst (Tenor). Schneebesen und Karottenschaber werden in dieser Küchenoper ebenso zum Musikmachen genutzt wie Posaune und Klavier, die das Geschehen virtuos begleiten. Wurst ist die zeitgenössische Antwort auf Hänsel und Gretel und ein charmantes Opernvergnügen.
Musikalische Leitung: Max Bilbe
Inszenierung: Jean Renshaw
Bühne und Kostüme: Sophia Debus
Licht: Mario Waldowski
Dramaturgie: Ann-Christine Mecke
Xchange: Siiri Niittymaa
Do 5.2.2026, 10:00 | Premiere
Do 5.2.2026, 12:00
Fr 6.2.2026, 10:00und weitere Termine
So 22.2.2026, 16:00
Mo 23.2.2026, 10:00
Mo 23.2.2026, 12:00
Do 5.3.2026, 10:00
Do 5.3.2026, 12:00
Fr 6.3.2026, 10:00
Di 10.3.2026, 10:00
So 22.3.2026, 16:00
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni nach Carlo Gozzi
Mit dem Finale von Luciano Berio
Übernahme vom Saarländischen Staatstheater Saarbrücken
„Es gibt unumstößliche Gesetze am Theater: Interesse wecken, überraschen und zu Tränen rühren oder richtig zum Lachen bringen.“ Giacomo Puccini
Peking, in märchenhafter Zeit: Am Kaiserhof hat Prinzessin Turandot ihre eigene Heirat zum Gesetz gemacht: Wer sie heiraten möchte, muss drei Rätsel richtig beantworten, wer scheitert wird hingerichtet. Als ein Unbekannter erscheint, entschließt sich dieser, sich der Aufgabe zu stellen. Als einziger schafft er es, die Rätsel zu lösen und gibt seinerseits der Prinzessin eine Aufgabe: Wenn Turandot bis zum Morgengrauen seinen Namen nennen kann, ist er bereit auf ihre Hand zu verzichten und zu sterben.
Hinter der mörderischen Brutalität von Turandots Gesetz und ihrer eiskalten Ablehnung aller Anwärter versteckt sich ein tiefes transgenerationales Trauma. Die unlösbaren Aufgaben dienen alleine dem Selbstschutz: Eine Vorfahrin wurde von ihrem Gatten brutal misshandelt und ermordet. Die Inszenierung von Jakob Peters-Messer untersucht Puccinis Märchenoper auf diese tiefenpsychologische Ursache und macht gleichzeitig die eingeschriebene Ambivalenz aus Tragödie und grotesker Komik sichtbar.
Puccinis letzte Oper blieb Fragment. Sein Tod ließ ihn den 3. Akt nicht mehr vollenden. Und doch scheint dieses Werk durchdrungen von Puccinis Perfektionismus und seiner ganz eigenen Suche nach einer modernen Tonsprache. Luciano Berios Ergänzung des letzten Aktes aus dem Jahr 2001 setzt diese Suche unter Einbezug von Puccinis hinterlassenen Skizzen fort und stellt eine nachdenkliche Schlussfassung dar. Neben ungemein verführerischen Arien und großen, subtil gezeichneten Chorszenen, ist es das Ringen um ein Musiktheater, „das die Welt weinen machen soll“, welches Turandot einzigartig macht.
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura / Mario Hartmuth
Inszenierung: Jakob Peters-Messer
Szenische Einstudierung: Ruben Michael
Bühne: Sebastian Hannak
Kostüme: Tanja Liebermann
Licht: Andreas Schmidt
Chor: Lorenzo Da Rio
Kinderchor: Tatiana Bergh
Dramaturgie: Christian Förnzler / Anna Maria Jurisch
Xchange: Matthias Brandt
Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Mo 2.2.2026, 18:00 | Öffentliche Probe
Sa 7.2.2026, 19:30 | Premiere
Di 17.2.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 20.2.2026, 19:30
Do 26.2.2026, 19:30
Sa 7.3.2026, 19:30
Mi 11.3.2026, 19:30
Do 26.3.2026, 19:30
So 12.4.2026, 18:30
So 3.5.2026, 16:00
Do 21.5.2026, 19:30
„Das Überwältigende neuer Freundschaften: der Aufwand, den sie machen, die Kraft, die sie aufbringen müssen, um sich gegen alte zu halten.“ Elias Canetti
Mara und Tara scheinen ein eingespieltes Team: Sie haben nicht nur fast den gleichen Namen, sondern mögen auch dieselben Spiele, dasselbe Essen, dieselben Lieder und scheinen beste Freundinnen. Doch als mit einem kräftigen „Kabum“ der ihnen unbekannte Kirsa auftaucht, wird ihre Freundschaft herausgefordert: Während Tara die ungewohnte Art von Kirsa ablehnt, beginnt Mara neugierig zu werden und sich mehr für ihn zu interessieren.
Kirsas Musik erzählt für alle ab vier Jahren eine Geschichte vom Anderssein und von Offenheit und Toleranz in einer Welt, die in Kategorien denkt. Thierry Tidrows Komposition erschafft dabei alleine mit den vielfältigen Mitteln der Gesangsstimme, mit Rhythmus und geräuschhaften Klängen eine Welt, die unmittelbar und künstlerisch an die Lebensrealität seines jungen Publikums anzudocken weiß.
Musikalische Leitung: Erik García Álvarez
Inszenierung: Ruben Michael
Ausstattung: Ruben Michael
Dramaturgie: Christian Förnzler
Xchange: Kirsten Corbett
Mobile Produktion
Empfohlen ab 4 Jahren
Diese Produktion ist ein mobiles Angebot und für Kitas und Grundschulen unter gruppen@staatstheater-hannover.de buchbar.
Termine
Sa 14.3.2026, 11:00 | Premiere
So 15.3.2026, 11:00
Libretto vom Komponisten und Beate Haeckl nach Heinrich von Kleist
Deutsche Erstaufführung
„Kein schöner Anblick. Die Moderne beginnt.“ Christa Wolf über Kleists Penthesilea
Eine Frau und ein Mann, verbunden durch einen politisch sinnlosen Krieg, wie besessen davon, den anderen zu besiegen: Die Amazone Penthesilea und der Grieche Achilles. Als Heinrich von Kleist 1808 diesen antiken Mythos in ein Theaterstück verwandelte, kehrte er das grausame Ende der Geschichte um: Nicht Achilles erschlägt Penthesilea und verliebt sich anschließend in den Körper der Toten, sondern Penthesilea verliebt sich in Achilles, tötet ihn und zerfleischt seine Leiche.
Kleists Trauerspiel irritierte seine Zeitgenossen: Erotik und Aggression erscheinen austauschbar, Frauen kämpfen wie Männer, Jäger werden zur Beute und Penthesilea zum Tier. So stellten sich Kleists Zeitgenossen weder die Antike noch das Theater vor. Da half es auch nicht, dass die grausamsten Szenen nicht auf der Bühne gezeigt, sondern nur berichtet werden: Penthesilea wurde zu Lebzeiten des Autors nie aufgeführt. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts fand das eigenwillige Werk Interesse und Verständnis.
Der französische Komponist Pascal Dusapin machte 2015 aus Kleists Trauerspiel eine Oper über Gewalt und Krieg, Trauma und Besessenheit — und die utopische Möglichkeit, all das in liebevoller Begegnung zu überwinden. In eindringlichen, aufs Wesentliche konzentrierten Szenen folgt die Musik den tiefsten Ängsten, Sehnsüchten und Aggressionen der beiden Hauptfiguren, dringt ins Innere der Körper vor und lässt uns gleichzeitig den äußeren Kampf verfolgen.
In dieser Spielzeit beginnt die Staatsoper Hannover eine dreijährige intensive Auseinandersetzung mit dem Werk von Pascal Dusapin.
Musikalische Leitung: Stephan Zilias
Inszenierung: Lorenzo Fioroni
Bühne: Paul Zoller
Kostüme: Sabine Blickenstorfer
Videodesign: Isabel Robson
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Daniel Menne
Xchange: Matthias Brandt
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Deutsch mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Do 5.3.2026, 18:00 | Öffentliche Probe
Sa 14.3.2026, 19:30 | Premiere
Sa 21.3.2026, 19:30und weitere Termine
So 29.3.2026, 16:00
Mi 8.4.2026, 19:30
Do 16.4.2026, 19:30
So 19.4.2026, 18:30
Fr 24.4.2026, 19:30 | letzte Aufführung!
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Victorien Sardou
„Hast du mich genug gequält?“ Floria Tosca
Floria Tosca lebt ganz für die Musik und ihre Liebe zu dem Künstler Mario Cavaradossi. Als dieser wegen seines politischen Engagements gegen ein unmenschliches Regime zum Tode verurteilt wird, steht auch die Sängerin am Abgrund. Der eifersüchtige Baron Scarpia versucht Tosca zu erpressen: Wenn sie ihren Geliebten vor der Hinrichtung retten will, muss sie sich Scarpia hingeben. Tosca geht zum Schein auf den Handel ein — und ersticht Scarpia. Doch der Weg in die Freiheit ist trügerisch. Scarpias Macht reicht über den Tod hinaus.
In kaum einer anderen Oper werden persönliche Leidenschaft und politische Willkür so eng verkettet und zugleich so grausam entlarvt wie in Giacomo Puccinis Tosca aus dem Jahr 1900. Die schonungslose Abrechnung mit Machtmissbrauch und Machenschaften und zugleich tief berührende Liebesgeschichte elektrisieren bis heute mit einer Partitur, die packende Dramatik und nervenzerreißende Spannung ebenso kennt wie Momente von berückender Schönheit. Arien wie Toscas „Vissi d’arte“ und Cavaradossis „É lucevan le stelle“ zählen nicht umsonst zu den Ikonen der italienischen Gesangskunst.
Regisseur Vasily Barkhatov lenkt auf der Folie einer Welt, in der sich Kunst und Macht in der Öffentlichkeit glamourös begegnen, den Blick auf Begehrlichkeiten und Missbrauch in den Hinterzimmern. In den bildgewaltigen Räumen von Zinovy Margolin ist diese Tosca ein unter die Haut gehendes musiktheatralisches Psychogramm.
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura / Piotr Jaworski
Inszenierung: Vasily Barkhatov
Bühne: Zinovy Margolin
Kostüme: Olga Shaishmelashvili
Chor: Lorenzo Da Rio
Szenische Einstudierung der Wiederaufnahme: Valérie Junker
Licht, Video: Alexander Sivaev
Dramaturgie: Regine Palmai
Dramaturgische Betreuung der Wiederaufnahme: Anne do Paço Kinderchor Tatiana Bergh
Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Buch von Guy Bolton, P. G. Wodehouse, Howard Lindsay und Russel Crouse
Neufassung von Timothy Crouse und John Weidman
Deutsche Fassung von Niklas Wagner und Roman Hinze
„When the poor brain is cracking, there’s nothing like packing a suitcase and sailing away.“
Große Kreuzfahrtschiffe sind Begegnungs- und Urlaubsorte, Luftverpester und Luxus-Statussymbole zugleich. Der Transatlantik-Kahn mit dem Namen „MS America“ in Cole Porters Hit-Musical Anything Goes erscheint daneben auch als Fluchtpunkt, als ein Ort des Untertauchens. Entsprechend geht es an Bord des Boots in Adriana Altaras’ Inszenierung abgewrackt und entfesselt, hemmungslos zu, wobei sich der Dampfer in der neuen Hannoverschen Produktion mächtig in die feuchte Höhe schraubt …
Das „MS“ und das „Am“ des Schiffsnamens haben Wind und Regen schon verblassen lassen. Allein die Buchstaben „Erica“ bleiben zurück. Auf der nassforschen Musical-Reise auf hoher See treffen wir auf einen wohlhabenden, schüchternen Typen, der seine große Liebe sucht, eine Showtanzdame, die es faustdick hinter den Ohren hat, einen Gangster, der sich als Priester ausgibt — und auf andere zwielichtige und aufrichtige Typen. Wer wen liebt, wer wen betrügt und wer den Pudel ganz am Ende (nass)rasiert: Das bleibt möglicherweise ein großes Ozean-Rätsel.
Dazu havarieren uns Cole Porters unvergessliche Hits wie das titelgebende „Anything Goes“ oder „I Get a Kick Out of You“ durch den Abend. Moral der Geschichte: Wenn das Leben verrückt wird, einfach die (Step-)Tanzschuhe anziehen, das Schiff segeln lassen und singen, was das Zeug hält! Alles fließt. Alles tanzt. Nichts geht mehr. Aber anything goes!
Musikalische Leitung: Piotr Jaworski / Lorenzo Da Rio
Inszenierung: Adriana Altaras
Choreografie: Bart De Clercq
Bühne und Kostüme: Timo Dentler / Okarina Peter
Licht: Fabian Grohmann
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Arno Lücker
Xchange: Kirsten Corbett
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Englisch und Deutsch mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Sa 17.1.2026, 19:30
So 18.1.2026, 16:00
So 25.1.2026, 18:30und weitere Termine
So 1.2.2026, 16:00
So 8.2.2026, 18:30
Sa 21.2.2026, 19:30
Do 19.3.2026, 19:30
Fr 27.3.2026, 19:30
Di 7.4.2026, 19:30
Sa 11.4.2026, 19:30
Sa 16.5.2026, 19:30
Sa 6.6.2026, 19:30
Libretto von Lorenzo Da Ponte nach Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
„Die Sache ist heikel, wie wird sie enden?“ Gräfin, Susanna und Figaro
Graf Almaviva will sich anlässlich der Hochzeit von Figaro und Susanna noch einmal das längst abgeschaffte „Recht der ersten Nacht“ gönnen und setzt damit eine Maschinerie aus Verwirrungen, Intrigen und Zweifeln in Gang, die schließlich zur Entlarvung des gräflichen Machtmissbrauchs, aber auch der Möglichkeit des Verzeihens führen.
Nur ein Komponist wie Wolfgang Amadeus Mozart konnte auf die geradezu aberwitzige Idee kommen, 1786 mit Beaumarchais’ La folle journée ou Le mariage de Figaro die politisch brisanteste Komödie jener Jahre zu vertonen — das Charakterbild einer Gesellschaft im Umbruch und eines noch einmal seine Privilegien auslebenden Adels, der blindlings in den eigenen Ruin rennt. Schon die ersten Takte der Ouvertüre machen auf unwiderstehliche Weise deutlich: In diesem Spiel trägt jeder Takt, jede Silbe, jedes Flüstern den Beiklang einer nervösen Erregung. Stillstand gibt es nur an den Wendepunkten, jenen kostbaren Augenblicken, in denen Mozart das Seelenleben seiner Helden nach außen kehrt. Aber schon wird das Abenteuer weitergetrieben und erst die einbrechende Nacht kann diesem „tollen Tag“ ein Ende bereiten.
In der Inszenierung von Lydia Steier kommt Die Hochzeit des Figaro als ebenso tiefgründiges wie unterhaltsames Spiel auf die Bühne. Auf bitterböse Weise entlarvt die Regisseurin das ursprünglich Revolutionäre als leere Behauptung einer frustrierten Gesellschaft, die sich im System eingerichtet hat.
Musikalische Leitung: Mario Hartmuth / Masaru Kumakura
Inszenierung: Lydia Steier
Bühne, Video: Momme Hinrichs
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Licht: Elana Siberski
Szenische Einstudierung: Valérie Junker
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Martin Mutschler
Dramaturgische Betreuung: Anne do Paço
Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln
ca. 3 Stunden 15 Minuten, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
So 1.3.2026, 16:00 | Wiederaufnahme
Fr 6.3.2026, 19:30
Mi 25.3.2026, 19:30und weitere Termine
Sa 2.5.2026, 19:30
Sa 30.5.2026, 19:30
Di 16.6.2026, 19:30 | letzte Aufführung!
„Padam … padam …“ – ein Herzschlag. Schritte auf dem Pflaster. Eine Melodie, die man nicht mehr vergisst. „Je t’aime“ flüstert jemand von der Seite … Unter dem Motto PADAM! – inspiriert von Édith Piafs legendärem Chanson – feiert der Opernball 2026 die Stadt der Liebe: zwischen französischer Eleganz und Bohème, barocker Pracht, Belle Époque und dem Pariser Lebensgefühl der 1950er.
In mehreren Shows trifft Stargast Katharine Mehrling auf das Staatsopern-Ensemble. Die glanzvolle Eröffnung gestalten traditionell die Debütant:innen der Tanzschule Bothe. Um Mitternacht zeigen die Tänzer:innen des Staatsballetts Hannover eine Choreografie von Ballettdirektor Goyo Montero. Chansons und heutige Hits, Musette und vielfältige Tanzmusik verbinden sich in Auftritten der Thilo Wolf Big Band, des Niedersächsischen Staatsorchesters, von DJ Jueri oder Dragqueen Gisela Kloppke in fantasievoll gestalteten Räumen mit französischer Kulinarik vom Opernhaus-Catering vomfeinsten zu einem unvergesslichen Höhepunkt im Kulturkalender 2026.
Präsentiert von der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung
Termine
Fr 13.2.2026, 20:00 | Ticket
Sa 14.2.2026, 20:00 | Ticket
Bei Hannovers Poetry Slam begeistern Live-Poet:innen vor tosenden Rängen mit ihren Texten das Publikum und performen um seine Gunst. Eine Erfolgsgeschichte, die es wortreich und aussagestark in sich hat und die im deutschsprachigen Raum ihresgleichen sucht: Gilt der Poetry Slam in der Staatsoper Hannover seit seiner Premiere im März 2010 doch als größte, regelmäßig stattfindende Dichter:innenschlacht in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Und natürlich in Luxemburg und Liechtenstein …
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Macht Worte! - der hannoversche Poetry Slam. macht-worte.com
Der Filmmusik-Komponist und Jazzmusiker Michel Legrand (1932–2019), mehrfach Oscar- und Grammy-prämiert, schrieb unter anderem die Soundtracks zu den gefeierten Musicalfilmen Die Regenschirme von Cherbourg (1964) und Die Mädchen von Rochefort (1967) von Jacques Demy sowie die Musik zu den Film-Meisterwerken Thomas Crown ist nicht zu fassen (1968) oder Yentl (1983), in denen Stars wie Catherine Deneuve, Michel Piccoli, Gene Kelly, Nino Castelnuovo, Steve McQueen und Barbra Streisand die Hauptrollen spielten. Die Songs aus den Filmen, darunter „I will wait for you“, „The windmills of your mind“ oder „I was born in love with you“, machten Michel Legrand selbst zur Legende, seine Musik wurde von so unterschiedlichen Sängerinnen und Sängern wie Sting, Kiri Te Kanawa, Neil Diamond, Patricia Kaas, Jessye Norman, Vicky Leandros und Udo Lindenberg interpretiert. Im Konzert Hommage à Legrand lassen Ensemblemitglieder der Staatsoper Hannover die stilistisch zwischen Jazz, Chanson und Pop angesiedelten Hits von Michel Legrand erneut strahlen.
Musikalische Leitung und Klavier: Achim Schneider
Dramaturgie: Daniel Menne
Mit: Max Dollinger / Cassandra Doyle / Carmen Fuggiss / Valda Wilson Schlagzeug: Kevin Naßhan
Kontrabass: Jörg Jenner
Regelmäßig widmen wir uns unseren Neuproduktionen in einem eigenen, etwas 1 1/2-stündigen Programm mit Fokus auf der Musik: Die Dirigenten der Neuproduktionen erläutern im Gespräch mit den Dramaturg:innen der Staatsoper anschaulich Besonderheiten der Partitur und Möglichkeiten, die sich daraus für die szenisch-musikalische Interpretation ergeben. Ein Angebot für alle, die mehr wissen wollen.
Termine
Di 27.1.2026, 18:30 | Ticket
Mi 18.2.2026, 18:30 | Ticket
Di 17.3.2026, 18:30 | Ticketund weitere Termine
Mit dieser Workshop-Reihe lässt sich altersübergreifend die Vielfalt des Musiktheaters und des Tanzes spielerisch entdecken. Die monatlich veröffentlichten Termine können einzeln aus reiner Neugier oder auch in Serie besucht werden. Neben Impulsen zu Themen wie Stimme, Improvisation oder Tanz ist unser "Impuls: Baby" für Kleinkinder von 1 – 3 Jahren und ihre Erwachsenen besonders beliebt.
Impuls: Tanz
Workshop und Training für alle ab 13 Jahren
Im ersten Teil des Workshops wird es ein Modernes Training geben. Danach nähern wir uns in diesem Termin thematisch und ästhetisch der Staatsballett-Produktion Goldberg in der Choreografie von Goyo Montero. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber Spaß an Bewegung ist eine Voraussetzung für diesen Workshop. Bitte Trainingskleidung und Socken tragen sowie etwas zu Trinken mitbringen.
Impuls: Improvisation
Workshop zum spontanen (musikalischen) Gestalten für alle ab 10 Jahren
Wie klingt eine Kaugummi-Kau-Maschine? Welche Figuren lassen sich über Gänge und Klänge entwickeln? Wie kann sich eine spontan erfundene Geschichte gesungen anhören? Dieser altersübergreifende Workshop lädt mit viel Spaß und Freude am Ausprobieren dazu ein, die Kunst des Ungeplanten zu erleben. Musik, Figuren und Geschichten: Alle Zutaten entstehen aus dem Moment heraus und geben Impulse für das eigene kreative Entdecken und die Musiktheater-Arbeit mit Gruppen.
Impuls: Baby
Workshop für Kleinkinder von 1-3 Jahren und ihre Erwachsenen
Selber Klänge erzeugen und entdecken – oder einfach zuzuhören und sich von ihnen umgeben lassen: Kleinkinder erleben gemeinsam mit ihren Begleitungen spielerisch die vielfältige Welt der Klänge und Töne und gestalten das Foyer im Opernhaus zu einem Klangspielplatz. Womit lassen sich alles Töne erzeugen? Wie klingen unterschiedliche Gegenstände oder Instrumente? Wie laut oder leise können Töne sein? Welche Gefühle kann die eigene Stimme hervorbringen?
Impuls: Klangfiguren
Musikalischer Workshop für alle ab 8 Jahren
Jede Geschichte macht uns mit ganz unterschiedlichen Figuren bekannt. Ob Menschen, Tiere oder Fantasiewesen, alle sind einzigartig in ihrem Aussehen, ihrer Bewegung und ihrem Klang! In diesem Impuls weiten wir unseren Blick und vor allem unser Gehör für die Gestaltung von Figuren durch Klänge: Wie hört es sich an, wenn sich die jeweilige Figur durch den Raum bewegt? Mit welchen Tönen lässt sich ihr Aussehen beschreiben? Wie kann sie „groß“ oder „klein“ klingen? Welches Lieblingslied hat sie? Diesen Fragen und mehr gehen wir in unserem Workshop mit verschiedenen Übungen und Methoden spielerisch nach.
Keine Lust nach einem langen Tag oder nach der Arbeit noch zum Sport zu fahren? Fehlt die Motivation, abends in der dunklen Jahreszeit aus dem Haus zu gehen? Kein Problem: Bewegen Sie sich einfach zuhause in interaktiven Workshops mit Tanzpädagogin Bettina Stieler. Jede:r kann mitmachen – egal, ob Sie aus Hannover oder dem Schwarzwald kommen. Neben der Bewegung steht das gegenseitigige Kennenlernen der Teilnehmer:innen im Mittelpunkt. Je nach Themen-Bezug des Termins wird nach Gemeinsamkeiten untereinander gesucht, mit Naturfotografien aus den vergangenen Urlauben der Teilnehmer:innen gearbeitet, das Spiel mit Licht und Schatten ausgelotet und fremde Welten mit der eigenen Bewegungssprache gefüllt.
Was Sie brauchen:
Internetzugang, einen Zoom-Account, Trainingsbekleidung und circa 2 x 2 Meter Platz. Alle weiteren Informationen bekommen Sie nach der Anmeldung per E-Mail.
Unternehmungslustig, aktiv im Leben stehen, gerne tanzen und sich wöchentlich gemeinsam mit Gleichgesinnten bewegen — das ist es, was Lebt bewegt ausmacht! Einmal die Woche bietet das Staatsballett einer bewegungsfreudigen Generation ab 45 Jahren die Möglichkeit, in neue Tanzwelten einzutauchen und dabei aktiv zu entspannen.
Der Kurs wird bis Mitte März von Tänzer Edward Nunes und von Mitte März bis Mitte Juni von Tänzerin Alisa Uzunova geleitet. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, alle Tanzfreudigen sind willkommen!
Treffpunkt: 18:15 Uhr am Bühneneingang (Ständehausstr.)
Termine
Mi 28.1.2026, 18:30
Mi 11.2.2026, 18:30
Mi 18.2.2026, 18:30und weitere Termine
Mi 4.3.2026, 18:30
Mi 11.3.2026, 18:30
Mi 25.3.2026, 18:30
Mi 1.4.2026, 18:30
Mi 8.4.2026, 18:30
Mi 29.4.2026, 18:30
Mi 13.5.2026, 18:30
Mi 27.5.2026, 18:30
Mi 3.6.2026, 18:30
Mi 10.6.2026, 18:30
Mi 17.6.2026, 18:30
Trainieren wie das Staatsballett Hannover / Ab 15 Jahren
Sonntags trainieren wie das Staatsballett: Über den Dächern der Stadt im Großen Ballettsaal, in dem unsere Kompagnie täglich unzählige Schritte tanzt. Das Training richtet sich an Tänzer:innen ab 15 Jahren, die bereits etwa drei bis vier Jahre Ballettunterricht nehmen.
Wir entführen Sie dorthin, wo sonst nur Künstler:innen und Mitarbeiter:innen Zutritt haben: hinter die Kulissen. Hören Sie spannende Geschichten aus erster Hand und erfahren Sie interessante Fakten über Ihr Staatstheater mit seinen über 900 Mitarbeiter:innen. Was macht eine Inspizientin? Wo arbeitet der Rüstmeister? Und warum muss man auf der Bühne seine Jacke ausziehen? Pro Monat finden an zwei Terminen öffentliche Führungen durch das Opernhaus statt.
Führungen für Familien bieten die Möglichkeit, die Staatsoper mit ihren verschiedenen Abteilungen interaktiv und spielerisch zu erkunden. Das Programm entsteht im Austausch mit den kleinen Besucher:innen und geht gezielt auf ihre Bedürfnisse und Fragen ein.
Alle Führungen dauern ca. 90 Minuten, die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pro Gruppe begrenzt. Die Führungen sind nicht barrierefrei und für Personen mit Mobilitätseinschränkung leider nicht geeignet.
Termine
Fr 6.2.2026, 14:30
Di 17.2.2026, 14:30
Do 19.2.2026, 14:00
Bewertungen & Berichte Führung durch das Opernhaus
Treff
Das offene Foyer
Immer samstagvormittags öffnen wir unser Foyer für Neugierige: Kommen Sie herein, schauen Sie sich um! Nutzen Sie Gastronomie, WLAN und Kinderecke oder ruhen Sie sich einfach aus. Schauen Sie (leise!) in die laufende Probe, begegnen Sie der Staatsoper und ihren Mitarbeiter:innen!
Mit kleinen Konzerten, Diskussionen, Präsentationen oder Einladungen zum Mitsingen bereichern wir die Samstagsvormittage — aber das offene Foyer wird auch, was Sie daraus machen!
10:00 – 14:00 Uhr
Eintritt frei
Termine
Sa 17.1.2026, 10:00
Sa 24.1.2026, 10:00
Sa 31.1.2026, 10:00und weitere Termine
Sa 7.2.2026, 10:00
Sa 21.2.2026, 10:00
Sa 28.2.2026, 10:00
Sa 7.3.2026, 10:00
Sa 14.3.2026, 10:00
Sa 21.3.2026, 10:00
Sa 28.3.2026, 10:00
Sa 4.4.2026, 10:00
Sa 11.4.2026, 10:00
Sa 18.4.2026, 10:00
Sa 25.4.2026, 10:00
Sa 2.5.2026, 10:00
Sa 9.5.2026, 10:00
Sa 16.5.2026, 10:00
Sa 23.5.2026, 10:00
Sa 30.5.2026, 10:00
Sa 6.6.2026, 10:00
Sa 13.6.2026, 10:00
Sa 20.6.2026, 10:00
Sa 27.6.2026, 10:00
Die Staatsoper Hannover gehört zu den weltbesten Opern.
Der Prachtbau wurde 1845 bis 1852 nach einem Entwurf von Hofbaumeister Georg Friedrich Laves erbaut. Er diente zunächst als königliches Hoftheater, da dem König das Schlosstheater zu klein geworden war. Das spätklassizistische Gebäude mit seinen beiden großen Seitenflügeln besitzt zur Georgstraße hin einen Vorbau, auf dem sich die in Stein gemeißelten Abbilder von Dichtern und Komponisten tummeln.
Das Opernhaus brannte 1943 aus und wurde 1948 im historischen Stil wieder aufgebaut. Im Zuge einer General-Sanierung erhielt es 1985 eine völlig neue Akustik. In den Jahren 1996 bis 1998 und zuletzt 2012 wurde die Bühnentechnik erneuert.
Kassen Opernhaus / Schauspielhaus:
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10–19.30 Uhr (VVK bis 18.30 Uhr), Sa 10–14 Uhr (Opernhaus bis 18 Uhr)
Abendkasse: eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (kein Vorverkauf)
Telefonischer Kartenverkauf:
Montag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr