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Volkstheater Rostock

Das Volkstheater Rostock – leidenschaftlich, bewegend, politisch, phantastisch, überraschend, komisch und nachdenklich: Im Großen Haus des Volkstheaters Rostock, im Ateliertheater sowie in der Kleinen Komödie Warnemünde gibt es Futter für Seele, Kopf und Sinne – in den Monaten Juni und Juli dann auch beim Volkstheatersommer in der Halle 207 auf der ehemaligen Neptunwerft. Die vier Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater und Konzert bilden ein Rückgrat des Kulturlebens der Universitäts- und Hansestadt.
Es besteht seit 1895 – in jenem Jahr wurde der repräsentative Bau des Stadttheaters eingeweiht, der 1942 in Flammen aufging. Seit 1943 ist das Ensemble mit allen vier Sparten in einem zum Theater umgewidmeten ehemaligen Vergnügungs- und Vereinshaus beheimatet. 1975 erhielt dieses durch Umbauten seine jetzige Gestalt.

Kontakt

Volkstheater Rostock
Doberaner Straße 134
D-18057 Rostock

Telefon: +49 (0)381 381-4600
E-Mail: theaterkasse@rostock.de

Bewertungschronik

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Schauspiel

Fischer Fritz

Schauspiel von Raphaela Bardutzky

Fritz ist ein Urviech und Flussfischer in dritter Generation. Doch seit einem Infarkt kann Fritz fast nichts mehr - weder fischen, sich bewegen, noch sprechen. Franz, sein Sohn und Friseur in der Stadt, plädiert für ein Heim. Doch Fritz will nicht weg von zu Hause. Die beste Lösung? Eine Pflegekraft aus dem Ausland! So kommt die junge Polina, die eigentlich von der großen weiten Welt träumt, zum alten, wortkargen Fritz, der nur Dialekt spricht. Die Kluft zwischen den beiden ist immens, nicht nur verbal. Zur Freude Fritzens versteht sich Polina auf vergessene Flussfisch-Gerichte. Polina hingegen flüchtet sich, um der ländlichen Einsamkeit zu entkommen, in Chats mit dem Busfahrer ihrer Pflege-Agentur.
Klug, witzig und einfühlsam zugleich jongliert Raphaela Bardutzky mit den extremen Gegensätzen unserer heutigen Lebenswelten.

Inszenierung: Annette Müller
Bühne und Kostüme: Oliver Kostecka
Dramaturgie: Sophia Lungwitz
Regieassistenz und Inspizienz: Martha Helms

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Oper

Don Giovanni

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

Er ist eine der großen Figuren der Weltliteratur: der Verführer Don Juan oder eben Don Giovanni. Sein packendstes Porträt schufen Wolfgang Amadeus Mozart und sein kongenialer Textdichter Lorenzo Da Ponte. Deren Oper ist unbestritten eines der wichtigsten Meisterwerke im Musiktheater. Mozart und Da Ponte gaben dem bestraften Wüstling (so der erste Titel auf Deutsch) seinen komischen wie (bisweilen) mutigen Diener Leporello zur Seite, Donna Anna, die ihre Liebe zu ihm nicht vergessen hat, und Donna Elvira, die zutiefst verletzt ist. Und was ist mit Zerlina, die mit Reich mir die Hand, mein Leben in eines der schönsten Ständchen im ganzen Opernrepertoire einstimmen wird? Wie nimmt ihr Noch-nicht-Bräutigam Masetto die Avancen auf? Und dann gibt es noch den Komturen, der nach seiner Ermordung als steinerner Gast wiederkehrt: der rachsüchtigste Vater der Musikgeschichte, so hat es jedenfalls Peter Shaffer Mozarts Konkurrenten Antonio Salieri in seinem Stück Amadeus in den Mund gelegt.
Die Inszenierung wird Hausregisseur Daniel Pfluger gestalten, der mit Amadeus, Hänsel und Gretel, Stolz und Vorurteil* (*oder so) sowie Cabaret mehrere Erfolgsproduktionen der letzten Jahre am Volkstheater Rostock verantwortet hat.

Musikalische Leitung: Svetlomir Zlatkov
Inszenierung: Daniel Pfluger
Bühne: Martin Fischer
Kostüme: Claudia Charlotte Burchard
Dramaturgie: Stephan Knies
Choreinstudierung: Csaba Grünfelder
Studienleitung: Hans-Christoph Borck
Musikalische Einstudierung: Danyil Ilkiv, Ralph Zedler
Regieassistenz: Marta Sofia Mautone
Soufflage: Ralph Zedler

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Komödie

Volpone oder Der Fuchs

Komödie von Ben Jonson
Deutsche Fassung von Simon Werle

Volpone, der skrupellose Fuchs, und sein verschlagener Diener Mosca haben ein lukratives Geschäftsmodell entwickelt, um ihren Reichtum zu vermehren: Volpone gibt vor, sterbenskrank zu sein, und lockt so eine Schar habgieriger Anwärter:innen auf sein Erbe an. Diese überhäufen ihn mit großzügigen Geschenken, in der Hoffnung, sich seine Gunst und damit eine aussichtsreiche Erbschaft zu sichern. Doch Volpone und Mosca spinnen ein perfides Netz aus Täuschung und Manipulation. Während Volpone seine Verehrer:innen geschickt an der Nase herumführt, sorgt Mosca als gerissener Strippenzieher dafür, dass die Erbschleicher:innen sich gegenseitig übertrumpfen - und dabei selbst vor familiärem Verrat nicht zurückschrecken. Doch schließlich verselbstständigt sich das chaotische Geflecht und niemand kann mehr vor den Konsequenzen seiner eigenen Begierden sicher sein.
Ben Jonson, ein Zeitgenosse von William Shakespeare, ist mit Volpone eine bis heute aktuell gebliebene, derbe Komödie über menschliche Schwächen und die gefährlich verlockende Macht des Geldes gelungen.

Inszenierung: Jule Kracht
Bühne und Kostüme: Nora Lau
Komposition und musikalische Leitung: Jan Maihorn
Dramaturgie: Arne Bloch
Regieassistenz: Karla Prager
Inspizienz: Sofi Voskamp
Soufflage: Viola Kowski

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Aufführung

So oder so ist das Leben

Musikalische Zeitreisen / Folge 7
Geschichten, Lieder und Chansons

Ich will alles. - Hildegard Knef war vieles: Schauspielerin, Sängerin, Schriftstellerin und vor allem Überlebenskünstlerin.
Sie liebte das Leben, stritt mit ihm, und wenn sie fertig war, schrieb sie ein Lied darüber. Die musikalische Zeitreise So oder so ist das Leben, benannt nach einem ihrer ikonischen Songs, folgt ihr durch die Jahrzehnte: durch die Schauspielschule im Staub Berlins, durch das grelle Licht Hollywoods bis in die verrauchten Clubs, in denen sie sich selbst erfand. Dabei entsteht eine schillernde Hommage und ein bewegtes Bild einer Künstlerin, die sich nie mit wenig zufriedengab.
Cindy Weinhold, musikalische Leitung und Regie, nähert sich der Knef nicht nur mit Nostalgie, sondern auch mit großer Neugier. Sie hört hin, wo der Applaus ausblieb, aber auch in die heiteren Momente, in denen ihr das Leben mit einem Lächeln konterte und selbst dem Scheitern noch Charme abgewann. In den Chansons findet sie Spuren von Witz, Trotz und Zärtlichkeit. Und eine Knef am Anfang ihrer Karriere bis zu ihren letzten Jahren, vom Exzess und von Krankheit gezeichnet, begleitet von den schönsten Liedern ihrer Zeit.
Ein Abend - mit den Schauspielerinnen Katrin Heller und Katharina Otte - der nicht nur erinnert, sondern lebendig macht, was von Hildegard Knef bleibt: ihre Stimme, ihr Mut, ihre unerschrockene Art, das Leben auszuhalten.

Musikalische Leitung und Inszenierung: Cindy Weinhold
Mitarbeit Bühne: Martin Kröher
Mitarbeit Kostüme: Sofi Pathos
Dramaturgie: Lara Fritz
Regieassistenz und Inspizienz: Sophie-Marie Tietje

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© Thomas Ulrich
Tanz

Schwanensee

Tanztheater nach der Ballettmusik von Peter Tschaikowsky / Ab 10 Jahren

Schwanensee - mit der Vertonung dieser Geschichte hat Peter Tschaikowsky vor fast 150 Jahren die wohl berühmteste Ballettmusik der Welt geschaffen. Prinz Siegfried, müde von der lästigen Pflicht, eine Braut zu wählen, trifft bei der Jagd am Schwanensee im Mondschein auf Odette, die ihm zunächst in Gestalt eines Schwans erschienen war. Der böse Zauberer Rotbart hatte sie verwandelt - und er belauscht die beiden Frischverliebten. Was sie nicht wissen: Rotbart wird zum Ball im Schloss Odile mitbringen, die Odette bis aufs Haar gleicht. Mit ihr, allen als Schwarzer Schwan bekannt, wird er eine Menge Unruhe stiften … Wer ist nun wer? Und die Frage dahinter: Ist unser Glück abhängig von anderen?
Das Volkstheater wird den Klassiker für die ganze Familie auf die Bühne bringen - mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock live im Orchestergraben! Die Tanzcompagnie nimmt die Geschichte neu auf - nicht mit den vielfachen Schwänen im Corps de Ballett der großen Häuser, sondern mit ausdrucksstarken Tanzsolist:innen, mit dem fesselnden Bühnen- und Kostümbild von Claudia Charlotte Burchard und virtuosen Choreografien.

Musikalische Leitung: Svetlomir Zlatkov
Inszenierung und Choreografie: Gonzalo Galguera
Choreografische Assistenz: Keith Chin
Bühne und Kostüme: Claudia Charlotte Burchard
Digital Video Artist: Nimesh Dilshan
Dramaturgie, Fassung und Libretto: Stephan Knies
Inspizienz: Sofi Voskamp

Aufführungsdauer: ca. zwei Stunden, eine Pause
Ab 10 Jahren

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Schauspiel

Don Quijote

Komödie von Peter Jordan / Sehr frei nach Miguel de Cervantes

Sancho Panza kann nicht mehr! Sein überkandidelter Herr, Don Quijote, kämpft immer noch gegen Windmühlen (vermeintliche Riesen), überfällt eine Beerdigungsgesellschaft in einer Postkutsche (Barbaren!) und besingt unaufhörlich seine Dulcinea. Inzwischen wird der Don per Haftbefehl gesucht und es ist schon im Mai unerträglich heiß. Sancho will heim zu Frau und Hof, als er erkennt, dass der Wahnsinn seines Herrn nur vorgetäuscht ist. Dahinter verbirgt sich in Wirklichkeit ein ausgeklügelter Plan zur Befreiung der Menschheit.
Peter Jordan legt mit seiner sehr freien Cervantes-Bearbeitung einen turbulenten Ritt durch Theatergenres für drei wendige Spieler:innen vor, die mal in die Rolle eines sprechendes Pferdes, mal in die eines Ritters oder in die eines korrupten Staatsbeamten schlüpfen.

Inszenierung: Simon Jensen
Bühne und Kostüme: Isabelle Kaiser
Dramaturgie: Arne Bloch
Regieassistenz und Inspizienz: Karla Prager

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde und 40 Minuten, keine Pause

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© Thomas Mandt
Komödie

Wie angelt man sich einen Feministen? (How to date a Feminist)

Komödie von Samantha Ellis / Deutsch von Silke Pfeiffer

Kate steht auf Kerle, die zupacken. Steve ist übervorsichtig. Trotzdem funkt es, als sich die beiden auf einer Kostümparty kennenlernen. Nach 18 Monaten entschließen sich die beiden zu heiraten. Jetzt wird’s kompliziert, denn Steves Mutter ist eine überzeugte Feministin, die ihren Sohn mit anderen alleinerziehenden Müttern in einem Camp aufgezogen hat, und Kates Vater ist ein konservativer Jude aus dem bürgerlichen Lager. Während sich ihre Eltern trotz aller Gegensätze unerwartet nahekommen, zerstreiten sich Steve und Kate am Tag ihrer Hochzeit beinahe vollkommen,
bevor sie im allerletzten Moment noch mal die Kurve kriegen.
Eine rasante Komödie für zwei Spieler:innen, die sekundenschnell von einer Generation in die nächste springen und dabei die Widersprüchlichkeiten moderner Weiblichkeit genauso aufs Korn nehmen wie die Frage, ob ein Mann wirklich ein Feminist sein kann.

Inszenierung: Christina Gegenbauer
Bühne: Franziska Schmidt
Kostüme: Jana Maaser
Dramaturgie: Lara Fritz
Regieassistenz und Inspizienz: Susanne Menning, Sophie-Marie Tietje

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© Thomas Mandt
Oper

Madama Butterfly

Tragedia Giapponese in drei Akten von Giacomo Puccini

Boy meets girl - und wenn sie nicht gestorben sind … So stellt sich die junge Cio-Cio San das vor, als der Marineoffizier Pinkerton sie heiratet. Für den offenbar weltläufigen Amerikaner schwört das als Geisha arbeitende Mädchen den japanischen Vorfahren und ihrer schmierigen Verwandtschaft ab. Zudem konvertiert sie und erkundigt sich über die Bräuche im Heimatland ihres Gatten. Für Pinkerton selbst stellt sich die Sache etwas anders dar: Er hat ein Haus mit tollem Blick über den Hügeln von Nagoya gekauft, samt hübscher Frau darin, und ist begeistert, dass er Immobilie wie Ehe jederzeit aufkündigen kann. Sein Landsmann, der Konsul Sharpless, warnt ihn, dass Cio-Cio San das ganz anders sieht. Und Dienerin Suzuki? Sie versucht, ihre Herrin zur Vernunft zu bringen. Denn die wartet seit Pinkertons Abfahrt nach Amerika vor drei Jahren auf seine Heimreise und behauptet steif und fest, dass er wiederkommen wird. Aber hat sie geahnt, was diese Rückkehr für sie bedeuten wird?
Anna Kelo, Regisseurin des international gefeierten Ring des Nibelungen an der Finnischen Nationaloper Helsinki, eröffnet mit ihrem Deutschland-Debüt die Musiktheater-Spielzeit in Rostock. Die musikalische Leitung übernimmt Svetlomir Zlatkov, der sich mit dieser Produktion dem Rostocker Publikum als neuer 1. Kapellmeister vorstellt.

Musikalische Leitung: Svetlomir Zlatkov
Inszenierung: Anna Kelo
Bühne und Kostüme: Tinde Lappalainen

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© Thomas Mandt
1 Schauspiel

Holländers Seemannsgarn

Das Meer in Oper, Lied und Shanty

Die Frist ist um - gewohnt pathetisch klettert der Käpt’n an Land, wie alle sieben Jahre: Der fliegende Holländer will mal wieder über Nacht das Mädel finden, das ihn und die ganze Crew von der ewigen Irrfahrt über die sieben Weltmeere rettet. An Bord glaubt keiner mehr an dieses Wunder. 400 Jahre oder bald 60 Versuche stumpfen eben ab. Aber heute Nacht kann der Steuermann mal ein bisschen Dampf ablassen und Seemannsgarn spinnen. In der Irischen See sind sie gesegelt mit Tristan, bei Neuseeland mit den Versorgungsschiffen der Reederei Wellerman, rund um Kreta zu Zeiten des jungen Mozart, vor Madagaskar, die Elbe hoch und natürlich zum Ort, an dem der Fluch entstand: dem Kap Hoorn.
Ein Abend mit Solist:innen des Musiktheater-Ensembles voll großer Oper, Kunstliedern über das Meer und mitreißender Shantys.

Musikauswahl, Text und Inszenierung: Stephan Knies
Ausstattung: Jana Maaser
Studienleitung: Hans-Christoph Borck
Musikalische Einstudierung: Danyil Ilkiv, Ralph Zedler
Regieassistenz und Inspizienz: Elisabeth Rechenberger

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© Thomas Mandt
Jugendtheater

Fucking fucking schön (Das erste Mal - in 10 kurzen Geschichten)

Von Eva Rottmann

Koproduktion mit der Hochschule für Musik und Theater Rostock

Was ist das überhaupt, Das erste Mal? Der erste Kuss, das erste Kribbeln, die erste Unsicherheit? Fucking fucking schön entfaltet in zehn Geschichten, die mit dünnen roten Fäden miteinander verbunden sind, einen jugendlichen Reigen rund um die ersten Male. Es geht um Scham und Mut, um Unsicherheiten und Entdeckungen, um schöne Erfahrungen und schmerzhafte Grenzen.
Der Autorin Eva Rottmann gelingt mit ihren jugendlichen Figuren das Kunststück, direkt, unverblümt und in all seiner Widersprüchlichkeit über das Erwachsenwerden zu erzählen. Zwischen intensiver Körperlichkeit, leiser Poesie und ungeschminkter Realität entsteht ein Kaleidoskop an Erfahrungen - voller Neugier, Überforderung, Glück und Schmerz.
Der Erzählband Fucking fucking schön wurde 2024 mit dem Jugendbuchpreis "Luchs des Jahres" von DIE ZEIT und Radio Bremen ausgezeichnet und frisch für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2025 nominiert. Am Volkstheater Rostock kommt der Text nun zur Uraufführung.

Inszenierung: Luis Liun Koch
Bühne und Kostüme: Lara Katarina Suppe
Dramaturgie: Arne Bloch
Regieassistenz und Inspizienz: Sophie-Marie Tietje

Ab 14 Jahren
Hinweis: Die Inszenierung Fucking fucking schön thematisiert Körperlichkeit, Übergriffigkeit und vielfältige Formen von Sexualität.

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© Thomas Mandt
Komödie

Die Känguru-Chroniken

Von Marc-Uwe Kling / Szenisch eingerichtete Lesung

Eines Tages klingelt ein Känguru an der Wohnungstür eines mittelmäßig erfolgreichen Kleinkünstlers und möchte sich Eier ausborgen. Als neben den weiteren Zutaten auch noch der Herd zur Zubereitung der Eierkuchen fehlt, zieht das Känguru kurzerhand bei ihm ein. In dieser unfreiwilligen Wohngemeinschaft liegt der Beginn einer wunderbaren Freundschaft - oder eher eines anarchischen Chaos’?
Das Känguru ist überzeugter Kommunist, liebt Schnapspralinen und Nirvana und verachtet den Kapitalismus und die Bourgeoisie. Während sich der Ich-Erzähler mit den Herausforderungen des Kleinkünstler-Alltags herumschlägt, plant das vorlaute Beuteltier den revolutionären Umsturz.
Mit scharfem Witz, anarchischem Humor und einem unbeirrbaren Gespür für absurde Dialoge sind Marc-Uwe Klings Känguru-Chroniken längst Kult. In einer szenisch eingerichteten Lesung hält das Känguru nun Einzug ins Ateliertheater.

Szenische Einrichtung: Simon Jensen
Bühne: Franziska Schmidt
Kostüme: Jana Maaser
Musikalische Mitarbeit: John R. Carlson
Dramaturgie: Lara Fritz
Regieassistenz und Inspizienz: Karla Sophie Prager
Katharina Otte, Katharina Paul, Hagen Ritschel

Aufführungsdauer: ca. 80 Minuten, keine Pause

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© Thomas Mandt
Schauspiel

22 Bahnen

Schauspiel nach dem Roman von Caroline Wahl

Tilda und ihre kleine Schwester Ida sind ein eingespieltes Team, wenn es darum geht, ihren Alltag zu meistern. Das müssen sie auch, denn ihre Mutter ist alkoholabhängig, die Väter abwesend und Tildas Freunde längst alle abgehauen in die große weite Welt. Zwischen Uni, Job an der Supermarktkasse und dem traurigsten Haus in der Fröhlichstraße sind für Tilda die täglichen 22 Bahnen im Freibad die einzige Fluchtmöglichkeit aus ihrem tristen Leben in der Kleinstadt. Doch dann ergibt sich für sie die Option, in Berlin eine Promotionsstelle anzutreten. Aber wer soll dann auf Ida aufpassen? Das Auftauchen dieses irritierend gutaussehenden Viktor, der wie Tilda ein Mathe-Nerd ist und täglich seine Bahnen im Freibad zieht, macht alles noch komplizierter.
22 Bahnen ist der Debütroman der in Rostock lebenden Autorin Caroline Wahl und eine berührende Geschichte über die Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit.

Inszenierung: Konstanze Kappenstein
Bühne und Kostüme: Isabell Wibbeke
Dramaturgie: Sophia Lungwitz
Regieassistenz und Inspizienz: Karla Sophie Prager

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde und 25 Minuten, keine Pause

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Schauspiel

Stolz und Vorurteil* (*oder so)

Komödie von Isobel McArthur / Nach Jane Austen, Deutsch von Silke Pfeiffer

Es ist kompliziert. Mrs. Bennet hat fünf Töchter, die sie dringend an den Mann bringen muss. Wie es das patriarchale Erbrecht vorsieht, muss sich zumindest eine der Töchter einen standesgemäßen Junggesellen angeln, um das Erbe der Familie zu sichern. Als der außergewöhnlich liebenswürdige und zudem außerordentlich vermögende Charles Bingley in die Nachbarschaft zieht, scheint das Glück zum Greifen nah. Auf dem Stadtball heißt es dann: Unterhalten! Tanzen! Singen! Während es zwischen Jane und Bingley zu funken beginnt, gerät die stolze Elizabeth mit dem schnöseligen Mr. Darcy aneinander. Auf dem Weg zum Happy End sind natürlich noch zahlreiche Missverständnisse auszuräumen, verletzte Eitelkeiten zu verarzten und emotionale Verwicklungen zu entwirren.
In Isobel McArthurs gefeierter Neufassung von Jane Austens Romanklassiker Stolz und Vorurteil ergreifen fünf Dienstmädchen endlich das Wort und erzählen modern, temporeich und witzig eine Geschichte über ökonomische Abhängigkeiten und weibliche Selbstbestimmung. Hier trifft Jane Austen auf Popkultur, und wenn die Gefühle überhandnehmen, wird zum Mikrofon gegriffen und gesungen.

Inszenierung: Daniel Pfluger
Bühne: Katarina Ravlic
Kostüme: Florian Buder
Musikalische Leitung: Cindy Weinhold
Dramaturgie: Arne Bloch
Regiesassistenz: Jasmin Hawlicek
Inspizienz: Babette Bartz
Soufflage: Viola Kowski

Aufführungsdauer: ca. 2 Stunden und 35 Minuten, eine Pause

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© Thomas Mandt
Schauspiel

Der Abschiedsbrief

Komödie von Audrey Schebat / Deutsch von Leyla-Claire Rabih und Frank Weigand

Aus einem merkwürdigen Gefühl heraus kehrt Maud - gerade eben preisgekrönt zur Pianistin des Jahres - früher nach Hause zurück, als ursprünglich geplant. Zu ihrem Entsetzen findet sie ihren Mann Julien - ein erfahrener Psychoanalytiker - zwar lebend, aber mit einem Strick um den Hals in eindeutiger Selbstmordpose vor. Nach dem ersten Schock stellt Maud fest: Es gibt noch nicht mal einen Abschiedsbrief! In der nun folgenden schlaflosen Nacht ringt das Paar um seine Beziehung sowie Sinn und Unsinn des Lebens. In leidenschaftlichen Wortgefechten werden übertriebene Erwartungen als kindlich entlarvt, schonungslose Abrechnungen aufgetischt und intime Wünsche endlich ausgesprochen.
Ein unterhaltsames und zugleich komplexes Kammerspiel für alle Menschen, die schon mal um eine Beziehung gerungen haben.

Inszenierung, Bühne und Kostüme: Silke Johanna Fischer
Dramaturgie: Arne Bloch
Künstlerische Mitarbeit: Susanne Menning

Aufführungsdauer: ca. 1 Stunde, 10 Minuten, keine Pause

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© Dorit Gätjen
Schauspiel

QualityLand

Von Marc-Uwe Kling
Szenisch eingerichtete Lesung

In Marc-Uwe Klings QualityLand versorgen Algorithmen die Menschen ganz ungefragt mit den Produkten eines Versandhändlers, entscheiden Dating Apps, welche Partnerschaft vorteilhaft ist und kennen selbstfahrende Autos schon immer ihr Ziel. Doch das vollautomatische Konsum-Paradies ist ein durchökonomisierter Überwachungsstaat, in dem ein kafkaeskes Punktesystem die Erfolglosen mit Deklassierung bestraft, während die Gesellschaft unter dem Druck der Profitmaximierung dem Wahnsinn verfällt. Was sogar die Maschinen betrifft: Androiden leiden an Neurosen, Drohnen an Flugangst und Staubsauger kranken am Messie-Syndrom ...
Hochkomische Kapitalismuskritik vom Feinsten – allerdings frei erfunden. Denn etwaige Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder bekannten Marktführern wären rein zufällig.

Einrichtung: León S. Langhoff
Bühne: Robin Metzer
Kostüme: Florian Kiehl
Dramaturgie: Henrik Kuhlmann
Regieassistenz und Inspizienz: Jasmin Hawlicek

Aufführungsdauer: Ca. 1 Stunde und 20 Minuten. Keine Pause.

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Kindertheater

Michael Ende: Momo

Tanzstück von Laura Witzleben / ab 8 Jahren

Das Mädchen Momo hat eine besondere Gabe: Sie kann zuhören, besser als irgendwer sonst. Sie schenkt anderen ihre Zeit. Eines Tages tauchen die Grauen Herren auf und beginnen, die Herrschaft über die Zeit der Menschen an sich zu reißen. Sie bringen erwachsene Leute auf die Idee, Zeit zu sparen. Da machen Momo und ihre wundersame Schildkröte sich auf den gefährlichen Weg, das Geheimnis der Grauen Herren zu lüften, die Stundenblumen zu befreien und den Menschen ihre Lebenszeit und ihre Seele zurückzubringen.
In einer komplett neuen Stückentwicklung werden Hauschoreografin Laura Witzleben und Mitglieder der Tanzcompagnie zusammen die Geschichte über die Zeit auf ihre Weise erzählen. Intensiv und nah, rasend schnell und so langsam, als ob der Zeiger stillsteht.

Inszenierung / Choreografie / Dramaturgie: Laura Leora Witzleben
Tanz / Choreografie: Mitglieder der Tanzcompagnie
Bühne und Kostüme: Franziska Just
Komposition: Hörður Már Bjarnason
Choreografische Assistenz: Keith Chin
Dramaturgische Mitarbeit: Stephan Knies
Inspizienz: Renate Nitsch, Sofi Voskamp

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Kindertheater

Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt

Von Hannes Hüttner / Dramatisierung von Franziska Ritter / Ab 4 Jahren

Bei der Feuerwehr ist gerade Kaffeepause, da gibt es schon wieder Alarm. Klar wie Kloßbrühe, dass Löschmeister Wasserhose, Oberfeuerwehrfrau Olivia Obenauf und Truppmann Meier sofort losrasen, um Oma Eierschecke mit Tatütata aus ihrer brennenden Küche zu retten. Aber kaum ist das gelungen, bricht Emil Zahnlücke im gefrorenen Schwanenteich ein. Und nachdem der Junge in Sicherheit gebracht wurde, geht es weiter zum Tierpark, wo der Sturm einen Baum fällte...

Das fantasiereiche Kinderstück nach dem längst zum Klassiker gewordenen Bilderbuch von Hannes Hüttner vermittelt die erlebnisreiche Arbeit der Feuerwehr mit viel Humor, Liebe zum Detail und lebensnah gezeichneten Figuren. Ein packendes Ereignis - für alle Zuschauer:innen ab 4 Jahren.

Leitung Wiederaufnahme: Barbara Maria Drischler, Tabea Schöneweiß
Inszenierung: Nina Baak
Bühne, Kostüm und Videoanimationen: Silke Pielsticker
Musik: Christian Kuzio
Inspizienz: Tabea Schöneweiß

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Schauspiel

Alte Liebe

Nach dem Roman von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder

Harry und Lore sind seit 40 Jahren verheiratet und haben Höhen und Tiefen des Ehealltags durchlebt. Ihre Tochter Gloria dagegen lädt schon zur dritten Hochzeit. Harry hat keine Lust auf das Fest. Liebt er seinen Garten mehr als die eigene Tochter? Und Lore die Schriftsteller mehr als ihren Mann? Der frisch gebackene Rentner und die leidenschaftliche Bibliothekarin liefern sich einen temporeichen Schlagabtausch. In umwerfenden Dialogen kämpfen sie für ihre Beziehung, um ihre alte Liebe schließlich noch einmal neu zu entdecken.
Selten war eine Ehekrise so komisch und bewegend zugleich.

Inszenierung, Bühne und Kostüme: Silke Johanna Fischer
Dramaturgie: Verena Katz
Inspizienz: Susanne Menning

Aufführungsdauer: Ca. 1 Stunde. Keine Pause.

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Volkstheater Rostock

Das Volkstheater Rostock – leidenschaftlich, bewegend, politisch, phantastisch, überraschend, komisch und nachdenklich: Im Großen Haus des Volkstheaters Rostock, im Ateliertheater sowie in der Kleinen Komödie Warnemünde gibt es Futter für Seele, Kopf und Sinne – in den Monaten Juni und Juli dann auch beim Volkstheatersommer in der Halle 207 auf der ehemaligen Neptunwerft. Die vier Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater und Konzert bilden ein Rückgrat des Kulturlebens der Universitäts- und Hansestadt.

Es besteht seit 1895 – in jenem Jahr wurde der repräsentative Bau des Stadttheaters eingeweiht, der 1942 in Flammen aufging. Seit 1943 ist das Ensemble mit allen vier Sparten in einem zum Theater umgewidmeten ehemaligen Vergnügungs- und Vereinshaus beheimatet. 1975 erhielt dieses durch Umbauten seine jetzige Gestalt.

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Aufführungen / Theater Comödie Lübeck Lübeck, Dr.-Julius-Leber-Str. 25
Aufführungen / Theater Volkstheater Rostock Rostock, Doberaner Straße 134
Aufführungen / Theater Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin Schwerin, Alter Garten 2
Aufführungen / Konzert Hochschule für Musik und Theater Rostock Rostock, Beim St.-Katharinenstift 8
Aufführungen / Theater Theater Die Komödianten Kiel, Wilhelminenstrasse 43
Aufführungen / Konzert Barocksaal Rostock Rostock, Universitätsplatz 5
Aufführungen / Oper Theater Kiel
Opernhaus
Kiel, Rathausplatz 4
Aufführungen / Theater Theater Vorpommern Stralsund, Olof-Palme-Platz 6

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