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Oper LeipzigAugustusplatz 12
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Mozart / Rachmaninow
Zwei Ballette von Uwe Scholz | Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Sergej Rachmaninow
Premiere: 22.2.2026Mit »Mozart / Rachmaninow« ehrt das Leipziger Ballett Uwe Scholz, dessen choreographisches Werk die Stadt wie ein stiller Widerhall prägt. Seine Kunst ist geformte Musik, eine Sprache aus Licht, Raum und Bewegung, die das Vergängliche festhält und zugleich dem Ewigen nachspürt.
In »Jeunehomme« findet Mozarts Klavierkonzert in der Bewegung eine Gegenspielerin für die in den Werken des großen Komponisten typischen Nuancen von Freude und Melancholie. Jede Bewegung wird zum Nachklang einer inneren Welt. Mit Rachmaninows 3. Klavierkonzert entfaltet sich ein choreographisches Meisterwerk, das Klang in Raum gießt und in seiner emotionalen Wucht tief berührt.
Nach den »Scholz-Symphonien«, die in der Spielzeit 2024 / 25 an das Schaffen des Choreographen erinnerten, ist dieser Abend eine weitere Hommage. Die Kunst von Uwe Scholz lebt weiter – von Körper zu Körper, von Tänzerin zu Tänzer, in einem ständigen Wechselspiel von Erinnerung und Gegenwart. Dieser Abend ist kein Rückblick, sondern eine Feier des Lebendigen, das mit all seiner Schönheit und Klarheit durch die Zeiten klingt.
Musikalische Leitung: Yura Yang
Choreographie, Bühne, Kostüme: Uwe Scholz
Pianist: Paulo Almeida, Sebastian Fuß
ab 14 Jahren
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Coming Up for Air
Bernd Franke
Uraufführung: 14.3.2026Oper in drei Akten | Libretto von Jessica Walker nach dem Roman von Sarah Leipciger | In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Drei Welten, drei Gewässer, drei Leben verschmelzen zu einem Atem: Anouk, eine junge Schriftstellerin, ringt um jeden Atemzug, denn sie ist an Mukoviszidose erkrankt. Der Kampf um Atem, führt sie auf einen Weg in die Vergangenheit, in ein anderes Land, zu einer anderen Frau. Gebannt rekonstruiert sie die mysteriöse Geschichte der »Inconnue de la Seine«, der geheimnisumwobenen unbekannten Toten aus der Seine. Als Anouk in diese französische Tragödie eintaucht, erkennt sie die Verbindungen zwischen ihrem Leben, dem der Unbekannten und dem eines norwegischen Puppenmachers.
Dieser, vom Verlust seines ertrunkenen Sohnes gezeichnet, entwickelt eine Puppe, mit der die Mund-zu-Mund-Beatmung erlernt werden kann. Für das Gesicht der Puppe wählt er die Totenmaske der »Inconnue de la Seine« – ihr Lächeln soll fortan Leben retten. Diese Oper verbindet drei Leben über den Fluss der Zeit hinweg. Der in Leipzig lebende Komponist Bernd Franke, der musikalische sowie gesellschaftliche und topographische Grenzen auslotet, erschuf eine lebensbejahende Oper, die von Hoffnung getragen ist und zwischen Zeiten und Ländern wandelt. Am Ende ist alles eins und wir sind ein Teil davon.
Musikalische Leitung: Matthias Foremny
Inszenierung: Florentine Klepper
Bühne: Dirk Becker
Kostüme: Anna Sofie Tuma
Video: Philipp Ludwig Stangl
Dramaturgie: Marlene Hahn
Kompositionsauftrag von der Oper Leipzig, gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung
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Regina
Albert Lortzing
Premiere: 25.4.2026Oper in drei Akten | Libretto vom Komponisten
Hoch lebe die Freiheit! 1848, als der Freimaurer Albert Lortzing seine beeindruckende letzte Oper »Regina« schreibt, ist Revolution. Und genau die und ihre sozialen Unruhen sind der Inhalt und das Besondere dieses Werkes, das Lortzing nach seiner Frau benannte: Zwei politisch aktive Fabrikarbeiter lieben Regina, die Tochter des Fabrikbesitzers Simon. Doch sie gehören unterschiedlichen Lagern an. Der eine, Stephan, besetzt als radikaler Aufrührer die Fabrik und hält Regina in seiner Gewalt. Sie ist jedoch mit dem friedliebenderen Richard verlobt. Dieser politische Konflikt führt soweit, dass Stephan bereit ist, alle und alles in die Luft zu sprengen. Wie weit wird Regina gehen, um den Frieden wiederherzustellen?
Lortzings Revolutionsoper wurde aufgrund ihrer Brisanz lange unter Verschluss gehalten und selbst bei ihrer Uraufführung 1899 weit nach Lortzings Tod nur zensiert aufgeführt. Lortzing wusste, wie es ist, hart zu arbeiten und trotzdem nicht genug zu haben. Doch hielt die bürgerliche Künstlerfamilie um Ehefrau und Kollegin Regina und ihre vielen Kinder stets zusammen. Dieser Opern-Rarität haftet etwas Einzigartiges an, und der Wunsch nach Frieden und Freiheit könnte heute aktueller nicht sein. Die Zeitschrift »Signale« schrieb 1849 über den Träumer Lortzing und seine Oper: »›Regina‹ wird er vorläufig aufbewahren bis auf bessere Zeiten.«
Musikalische Leitung: Constantin Trinks
Inszenierung: Bernd Mottl
Bühne: Friedrich Eggert
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Licht: Thomas Hupe
Dramaturgie: Inken Meents
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
ab 15 Jahren
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Götterdämmerung
Richard Wagner
Dritter Tag des Bühnenfestspiels »Der Ring des Nibelungen« | Text vom Komponisten»Ihrem Ende eilen sie zu, die so stark im Bestehen sich wähnen«, so die schicksalhafte Prophezeiung Loges am Ende des »Rheingold«. Dass sich Wotan mit dem Bau von Walhall auf fatale Art und Weise verschuldet hat, wird ihm bereits in der »Walküre« klar, wo er sich vor seiner Tochter Brünnhilde das Scheitern seines Planes selbst eingesteht und nur noch das »Ende« herbeisehnt. Immer wieder schlägt der Fluch des Nibelungen Alberich zu und fordert seine Opfer. Man muss sich entscheiden: Macht oder Liebe. Eine letzte Hoffnung bleibt: Siegfried, der neue Held. Doch der naive Naturbursche wird Opfer der eiskalten Intrigen einer durch und durch degenerierten Gesellschaft, in der Werte wie Liebe und Freundschaft, Wahrheit und Treue mit Füßen getreten werden. So bleibt zum Schluss nur noch der totale Zusammenbruch des Systems als Ausweg für einen Neuanfang.
Wagners »Götterdämmerung« beschreibt den Übergang von der Natur zur Kultur, von der Götterwelt zur Menschenwelt, vom Mythos zur Zivilisation, bis sich nach dem großen Weltenbrand schließlich die Natur wieder ihr Recht verschafft. Immer stärker verdichten sich im letzten Teil der Tetralogie die musikalischen Motive, bis in Brünnhildes großem Abgesang Wagner noch einmal die ganze Welt des »Rings« vor uns Revue passieren lässt. Die »Götterdämmerung« ist ein packender Psychothriller über Liebe, Macht und Verrat und ein Kraftakt für Sänger, Chor und Orchester. Am Pult des Gewandhausorchesters steht Intendant und Gmd Ulf Schirmer.
Musikalische Leitung: Ulf Schirmer
Inszenierung: Rosamund Gilmore
Bühne: Carl Friedrich Oberle
Kostüme: Nicola Reichert
Licht: Michael Röger
Choreinstudierung: Thomas Eitler de Lint
Dramaturgie: Christian Geltinger
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: 5 3/4 Stunden | 2 Pausen | ab 17 Jahren
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Der fliegende Holländer
Richard Wagner
Romantische Oper in drei Aufzügen | Text vom KomponistenBis in alle Ewigkeit ist der fliegende Holländer dazu verdammt, auf seinem Geisterschiff die Weltmeere zu durchsegeln, ohne Rast, ohne Ziel. Nur einmal alle sieben Jahre darf er an Land, um dort Erlösung zu suchen: in einem »Weib, das bis in den Tod getreu ihm auf Erden«. Die Kapitänstochter Senta, die an den gesellschaftlichen Konventionen und der Enge der dörflichen Gemeinschaft zu ersticken droht, glaubt sich auserkoren, diesen Fluch zu brechen. Als ihr Vater Daland mit einem geheimnisvollen Fremden an seiner Seite von See zurückkehrt, erkennt sie sofort den Verdammten aus jener düsteren Seemannsballade, die ihr schon die Amme vorsang, und bricht auch die letzten Brücken zum vorgezeichneten Leben mit ihrem Verehrer Erik ab.
Nach seinen drei Frühwerken betrachtete Richard Wagner den 1843 uraufgeführten »Fliegenden Holländer« als sein erstes gültiges Werk überhaupt. Mit dem Einbruch des Übersinnlichen und der dämonischen Naturgewalten in die Realität knüpfte er an die Tradition der schauerromantischen Oper an und beschritt mit dem Erlösungsmotiv einen Weg, der für seine folgenden Musikdramen bestimmend werden sollte. Das stürmische Wogen des Meeres, wilde Seemannschöre und die zentrale Ballade Sentas verdichtet Wagner zu einem atmosphärischen Thriller, der vom ersten Ton an in Bann zieht. Michiel Dijkema, der in Leipzig zuletzt mit seiner bewegenden Interpretation von »Rusalka« begeisterte, erzählt in seiner Inszenierung von der Suche nach Heimat, aber auch von der Sehnsucht nach dem Anderen.
Musikalische Leitung: Ivan Repušić / Yura Yang
Inszenierung, Bühne: Michiel Dijkema
Kostüme: Jula Reindell
Licht: Michael Fischer
Dramaturgie: Elisabeth Kühne
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: 2 3/4 Stunden | 1 Pause | ab 13 Jahren
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Die Zauberflöte
Wolfgang Amadeus Mozart
Große Oper in zwei Aufzügen | Libretto von Emanuel SchikanederWillkommen in der rätselhaften Märchenwelt der »Zauberflöte«! Schon die Namen der Charaktere klingen magisch und erinnern uns an unsere ersten Opernbesuche: Tamino, Pamina, Papageno, Sarastro … Kaum ein Werk der Opernliteratur enthält so viel Gegensätzliches, durch Mozarts Musik so harmonisch zu einem Ganzen gefügt. Ist seine wohl beliebteste Oper eine abenteuerliche Geschichte vom Erwachsenwerden? Eine Parabel von Weisheit, Philosophie und Freundschaft? Geht es darum, einfach man selber zu bleiben, so wie der Vogelfänger Papageno? Er begleitet Prinz Tamino, der sich in ein Bild der entführten Pamina verliebt hat und sie befreien will. Wir werden daran erinnert, dass sich die Welt nicht immer in Gut und Böse einteilen lässt: Die Königin der Nacht und Sarastro zeigen uns dies durch ihren Streit um Pamina. Auf unserer Reise begleiten uns auch drei Damen, drei Knaben, ein Glockenspiel, eine Flöte, die selbst wilde Tiere zähmt. Und was hat es mit den drei Prüfungen auf sich, die Tamino und Pamina bestehen müssen, um zu den Eingeweihten zu gehören? Findet sich für Papageno auch eine Papagena? Fragen über Fragen, die in unserer ersten Neuproduktion der Spielzeit mit viel Witz und Zauber beantwortet werden!
Inszenierung: Matthias Davids
Bühne und Video: Mathias Fischer-Dieskau
Kostüme: Susanne Hubrich
Licht: Guido Petzold
Dramaturgie: Kara McKechnie
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: 3 Stunden | ab 12 Jahren
Hinweis: Enthält Abfolge von blinkenden Lichtern und Mustern.
Dauer: 3 h
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Falstaff
Giuseppe Verdi
Lyrische Komödie in drei Akten | Libretto von Arrigo BoitoSir John Falstaff ist ein Mann, der alles will: Geld, Macht, Frauen, Vergnügen – und die Kontrolle. Doch in Giuseppe Verdis Oper sind es die Frauen, die das Spiel bestimmen. Alice Ford, Meg Page und Mrs. Quickly begegnen Falstaffs Dreistigkeit mit Witz und Einfallsreichtum und stellen eine Ordnung infrage, die sie in starre Rollen und monotone Tristesse zu zwingen versucht.
In einer Welt, die von Gier, Eifersucht und gesellschaftlichen Zwängen beherrscht wird, strampeln alle Figuren gegen ein unsichtbares Netz aus Erwartungen und festgefahrenen Rollenbildern. Und dann ist da Falstaff – ein ewiger Außenseiter, der das Spiel vielleicht verliert, seinen Humor aber nicht.
Mit feiner Ironie und brillanter musikalischer Leichtigkeit zeigt Verdi in seiner letzten Oper eine Gesellschaft im Umbruch: ein Tanz auf dem Drahtseil zwischen Komödie und Tragödie, Chaos und Ordnung. Und am Ende bleibt die Frage: Wer ist der Narr – der, der die Regeln macht, oder der, der sie bricht?
Inszenierung: Marlene Hahn
Bühne: Dirk Becker
Kostüme: Melchior Silbersack
Video: Ida Zenna
Dramaturgie: Anna Diepold
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
ab 14 Jahren
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La bohème
Giacomo Puccini
Oper in vier Bildern nach Henri Murgers »Scènes de la vie de bohème« | Text von Giuseppe Giacosa und Luigi IllicaPeter Konwitschnys Inszenierung von Giacomo Puccinis Oper »La Bohème« genießt heute Kultstatus. Der Star-Regisseur bringt die Geschichte um die Sehnsucht nach Liebe und Wärme in der klirrenden Winterkälte ohne jeden Kitsch und ohne Pathetik auf die Bühne. Ein ehrlicher Regieansatz, der auch nach über 100 Aufführungen wie zur ersten Stunde zu begeistern weiß.
Inszenierung: Peter Konwitschny
Bühne, Kostüme: Johannes Leiacker
Licht: Steffen Böttcher
Dramaturgie: Marita Müller
Einstudierung Kinderchor: Sophie Bauer
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Spieldauer ca. 2 1/4 Stunden | Eine Pause | ab 15 Jahren
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Rigoletto
Giuseppe Verdi
Oper in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave, nach dem Versdrama »Le roi s’amuse« (1832) von Victor HugoDa hat Rigoletto nichts mehr zu lachen: Als Hofnarr des notorischen Frauenhelden Herzog von Mantua ist es sein tägliches Brot, sich bösartig über die Opfer seines Herren und ihre gedemütigten Väter lustig zu machen, bis es eines Tages seine eigene Tochter Gilda ist, die in die Fänge des Herzogs gerät. Inspiriert von Victor Hugos Drama »Le roi s’amuse brachte Verdi mit »Rigoletto« einen zeitlosen Opernklassiker zu Papier.
Inszenierung: Anthony Pilavachi
Bühne, Kostüme: Tatjana Ivschina
Licht: Michael Röger
Dramaturgie: Christian Geltinger
Einstudierung Chor: Thomas Eitler-de Lint
In italienischer Sprache. Mit deutschen Übertiteln
Spieldauer ca 3 Stunden | Zwei Pausen
Empfohlen für Kinder und Jugendliche ab 15 Jahren
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Così fan tutte
Wolfgang Amadeus Mozart
Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart | Libretto von Lorenzo Da PonteFiordiligi, Dorabella, Ferrando, Guglielmo – vier Personen sind reif für die Insel; sie sehnen sich nach Urlaub und Abenteuer. Paare finden sich, die Insel-Idylle scheint perfekt, aber vielleicht haben die Strippenzieher Alfonso und Despina alles nur perfekt inszeniert und die paradiesische Fassade hat eine dunkle Kehrseite? Den Wellen der Liebe folgen Veränderungen, die Emotionen überschäumen lassen – und schließlich Ernüchterung, die kalte Dusche. Befinden wir uns auf einer Insel der Seligen? Oder müssen wir zu der Erkenntnis gelangen, dass wir weitaus verführbarer sind, als wir es sein wollen?
Nach ihrer überaus erfolgreichen »Don Giovanni«-Produktion von 2023 setzt sich Regisseurin Katharina Thoma nun mit Mozarts und Da Pontes raffinierter Oper über Liebe, Täuschung und Selbsterkenntnis auseinander.
Musikalische Leitung: Matthias Foremny / Yura Yang
Inszenierung: Katharina Thoma
Bühne: Sibylle Pfeiffer
Kostüme: Irina Bartels
Licht: Susanne Reinhardt
Dramaturgie: Kara McKechnie
Dauer: 3 1/2 Stunden | 1 Pause
ab 14 Jahren
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
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La Traviata
Giuseppe Verdi
Melodramma in drei Akten | Text von Francesco Maria Piave nach dem Roman »Die Kameliendame« von Alexandre DumasLiebe, Eifersucht und Tod. Was braucht es mehr zu einem gelungenen Opernabend? Nicht viel, sagen Andreas Homoki und sein Bühnenbildner Frank Philipp Schlößmann. Ihre Inszenierung von Giuseppe Verdis Kultoper ist auf das Wesentliche reduziert, sodass in den Vordergrund tritt, was wirklich zählt: große Gefühle und große Musik.
Musikalische Leitung: Christoph Gedschold / Yura Yang
Inszenierung: Andreas Homoki
Bühne: Frank Philipp Schlößmann
Kostüme: Gabriele Jaenecke
Licht: Michael Röger
Chor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester
Empfohlen für Kinder und Jugendliche ab 15 Jahren
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Spieldauer: ca. 2 1/4 Stunden | Eine Pause
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Tristan und Isolde
Richard Wagner
Handlung in drei Aufzügen | Text vom KomponistenIn seinem späten Musikdrama erzählt Richard Wagner die tragische Geschichte zweier Liebender, denen ein Zusammensein einzig im Tod vergönnt ist. Der Komponist schrieb seine Oper unter dem Einfluss seiner glühenden, doch unerfüllten Liebe zu Mathilde Wesendonck – so kommt es nicht von ungefähr, dass Wagner mit »Tristan und Isolde« eines seiner anrührendsten und sinnlichsten Werke schuf.
Musikalische Leitung: Ivan Repušić
Inszenierung: Enrico Lübbe
Co-Regie: Torsten Buß
Bühne: Étienne Pluss
Kostüme: Linda Redlin
Video: fettfilm
Licht: Olaf Freese
Dramaturgie: Nele Winter
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint
Einstudierung Kinderchor: Sophie Bauer
Leitung Komparserie: Esther Maria Rose
Herren des Opernchores
Kinderchor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Spieldauer: ca. 4 3/4 Stunden | Zwei Pausen
ab 17 Jahren
Einführung in deutscher und englischer Sprache
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Undine
Albert Lortzing
Romantische Zauberoper in vier Aufzügen | Libretto vom Komponisten, nach der Erzählung »Undine« von Friedrich de la Motte FouquéUndinen, weibliche Wasserwesen, können nur durch die Vermählung mit einem irdischen Mann eine unsterbliche Seele erlangen. Doch welcher Preis ist dafür zu zahlen? Was macht eine Seele aus? Die Geschichte einer Liebe auf Leben und Tod beginnt in einer abgeschiedenen Fischerhütte eines alten Ehepaares und deren Ziehtochter Undine. Als Ritter Hugo Zuflucht vor einem Unwetter in dieser Hütte findet, verlieben er und Undine sich ineinander und heiraten. Noch bevor es gemeinsam zurück in die Stadt gehen soll, flüstert Undine ihrem frisch Angetrauten warnend zu: »O halte fest an deinem Glauben und bleibe deinem Schwure treu, dass ich dein Glück, dein alles sei!«, denn wenn Undines Liebe verraten wird, so heißt es in den alten Märchen, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist.
Vor fast 180 Jahren musste Albert Lortzing das Stadttheater Leipzig aus tragischen Gründen verlassen, doch seine Musik ist untrennbar mit Leipzig verbunden und kehrt stets voller Poesie und Kraft zurück! Albert Lortzing selbst gibt dazu an: »Diese Oper muss gefallen. Ich versichere dir, dass Musikstücke vorkommen, deren Effekte ich nicht geahnt hätte.«
Musikalische Leitung: Yura Yang
Inszenierung: Tilman Köhler
Bühne: Karoly Risz
Kostüme: Susanne Uhl
Dramaturgie: Marlene Hahn
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint
Chor der Oper Leipzig
Gewandhausorchester
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 3 1/4 Stunden | Eine Pause
ab 14 Jahren
Alle Vorstellungen mit Einführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn
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Weißt Du, wie viel Sternlein stehen?
Sanfte Rhythmen, weiche Töne und harmonische Melodien erfüllen den Raum. Vertraute Wiegenlieder und die Raumgestaltung, die es den Babys erlaubt den Musizierenden ganz nah zu sein, schaffen einen Moment der Nähe, des Staunens und gemeinsamen Erlebens.In Kooperation mit Studierenden der Hochschule »Felix Mendelssohn Bartholdy« für Musik und Theater Leipzig.
Dauer: 45 Minuten | 0-2 Jahre
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Onboarding
Näher dran, früher informiert. Beim »Onboarding« erleben Sie erste Eindrücke der kommenden Premieren und blicken hinter die Kulissen des Probenprozesses des Leipziger Balletts. In entspannter Atmosphäre wird der Uwe-Scholz-Ballettsaal zum Treffpunkt für Gespräche und natürlich Tanz.Onboarding bewerten:
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Lauschkonzert
Für die ganze Familie | Relaxed Performance
Ein Konzerterlebnis für Menschen, die in ihrem Rhythmus schwingen – hier sind alle willkommen. Wenn du zwischendurch mal laut bist oder das Stillsitzen für dich zu langweilig ist, findest du hier einen Raum, in dem du die Musik auf deine Weise genießen kannst. Wir widmen uns in unseren Lauschkonzerten den Jahreszeiten und ihren einzigartigen Stimmungen. Im November feiern wir die Farben des Herbstes und die sich ankündigende Festzeit, im Februar begrüßen wir den Frühling und seine karnevaleske Weise und im Juni laden wir ein, die Wärme und Lebendigkeit des Sommers zu erleben.Komm vorbei, lausche und fühle – ganz so, wie du es brauchst.
Für alle, die ...
→ ... ein Konzert erleben wollen,
→ ... sich in Konzertsälen gewöhnlicherweise unwohl fühlen,
→ ... sich von Musik treiben lassen wollen,
→ ... laut lachen, klatschen oder schnipsen,
→ ... einen sicheren Ort für ihre Gefühle und ihren Ausdruck suchen,
→ ... Musik auf ihre Weise spüren möchten,
→ ... ihre eigene Melodie tanzen.
Alle, die ...
Und möglicherweise auch du?
→ Von 0 bis 100 Jahren
→ Gerne informieren wir Sie über das Angebot der
Relaxed Performance in einem persönlichen Gespräch,
wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter:
360Grad@oper-leipzig.de
Termine
Fest & (F)Lauschig: 13., 14. & 15. Nov 2025, jeweils 10:00 Uhr
Konfetti!: 20. Feb, 10:00 Uhr / 21. Feb 2026, 11:00 Uhr
Sonne, Strand & Streichorchester: 3., 4. & 7. Jun 2026, jeweils 10:00 Uhr
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Romeo und Julia
Lovette / Sergej Prokofjew
Leipziger Ballett
Ballett von Lauren Lovette | Sergej Prokofjew: Romeo und Julia, op. 64 (1935/36, revidiert 1940) Ballett in 3 Akten von Sergej Prokofjew, Adrian Pietrowski, Leonid Lawrowski und Sergej Radlow Mitreißende Musik und die wohl größte Liebesgeschichte des literarischen Kanons – »Romeo und Julia« ist eines der beliebtesten Ballette überhaupt. Die Erzählung von junger, ungestümer Liebe und tiefsitzendem altem Hass ist unzählige Male für die Bühne, für Film und Fernsehen adaptiert worden.
Die amerikanische Choreographin Lauren Lovette legt in ihrer ersten Arbeit für das Leipziger Ballett den Fokus auf den Kern der Tragödie: die Beziehungen und Gefühle zwischen den Figuren, die wir alle kennen und deren bekannter Geschichte wir folgen dürfen. In Shakespeares einnehmendem Drama findet sich die Liebe in all ihren Formen – sei sie romantisch, platonisch oder familiär – und wird der Katalysator für größtes Glück und tiefsten Schmerz. Das Bühnen- und Kostümbild von Thomas Mika ermöglicht eine zeitlose Perspektive auf Liebe, Tragödie, Freundschaft und Verlust und verwebt den Zauber der Erzählung mit dem des Theaters selbst.
Musikalische Leitung: Yura Yang / Olivia Lee-Gundermann
Choreographie: Lauren Lovette
Bühne, Kostüm: Thomas Mika
Licht: Michael Röger
Dramaturgie: Anna Diepold
Fotographische Umsetzung Bühnenbild: Ida Zenna
Leipziger Ballett
Gewandhausorchester
Dauer: 2 1/4 Stunden
ab 13 Jahren
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Kostprobe Leipziger Ballett
An ausgewählten Terminen besuchen wir gemeinsam eine Probe des Leipziger Balletts, werfen einen ersten Blick auf die neue Produktion und erleben mit, wie an Balance, Gestik, Mimik, Technik geschraubt und getüftelt wird, denn die Premiere rückt immer näher. Vor und nach der Probe haben Sie die Möglichkeit, sich mit Beteiligten der Produktion auszutauschen und spannend Neues zu erfahren.Kostprobe Leipziger Ballett bewerten:
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Madama Butterfly
Giacomo Puccini
Japanische Tragödie in drei AktenLibretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa
Nach dem Schauspiel von David Belasco und John Luther Long
Diese Oper, die Puccini selbst als sein liebstes und bestes Werk ansah, lässt keinen kalt. Im Sommer 1900 erlebte der Komponist in einem Londoner Theater das Schauspiel »Madame Butterfly« von David Belasco, das ihn nachhaltig beeindruckte. Es verband eine menschliche Tragödie von nahezu antikem Ausmaß mit den Reizen einer fernen Kultur. Wie Belascos Stück spielt auch Puccinis 1904 uraufgeführte Oper in der Gegenwart: In Gestalt des amerikanischen Marineleutnants Pinkerton bricht die westliche Welt in die festgefügte, durch strenge Bräuche geprägte japanische Gesellschaft ein. Die Scheinehe, die Pinkerton mit der jungen Geisha Cio-Cio-San, genannt »Butterfly«, eingeht, ist für ihn ein exotisches Liebesabenteuer. Für Cio-Cio-San bedeutet sie die Hoffnung ihres Lebens. Fasziniert vom Hauch einer anderen, freieren Welt, der ihren Geliebten umgibt, ist sie bereit, mit allen bisherigen Bindungen zu brechen. Unbeirrt glaubt sie an Pinkertons Rückkehr, als dieser Japan längst verlassen hat. Sein Besuch des Inselreichs nach drei Jahren führt zur Katastrophe.
Mit »Madama Butterfly« gelang Puccini eines der größten Meisterwerke seiner Zeit, in dem lyrischer Schmelz, emotionale Verdichtung und exotisches Kolorit auf bestrickende Weise zusammenfließen, ohne die Darstellung der Wahrheit zu verschleiern. Regie führt Aron Stiehl, der im Sommer 2013 in Bayreuth für seine Inszenierung von Wagners »Liebesverbot« und ebenso bei der anschließenden Leipziger Premiere dieser Produktion gefeiert wurde.
Musikalische Leitung: Christoph Gedschold
Inszenierung: Aron Stiehl
Bühne: Frank-Philipp Schlößmann
Kostüme: Sven Bindseil
Einstudierung Chor: Alessandro Zuppardo
Dramaturgie: Marita Müller
Chor: Chor der Oper Leipzig
Orchester: Gewandhausorchester
In Originalsprache. Mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca.2 3/4 Stunden | Eine Pause
ab 15 Jahren
Madama Butterfly bewerten:
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Carmen
Georges Bizet
Opéra comique in vier Akten | Text von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper MériméeFür Carmen ist das höchste Gut ihre Freiheit. Niemals will sie sich den Zwängen der Gesellschaft unterwerfen. Der angepasste Sergeant Don José ist fasziniert von dieser Frau, die sich einfach nimmt, was sie will. Er gibt alles für sie auf, seine Jugendliebe Micaëla, seine Stellung beim Militär und schließt sich sogar einer Schmugglerbande an. Er ist besessen von Carmen, die schon bald das Interesse an ihm verliert und dem todesmutigen Stierkämpfer Escamillo verfällt. José ist verzweifelt und will Carmen zurück, um jeden Preis. Mit seiner »Carmen« gelang Georges Bizet 1875 ein wahrer Coup. Das Stück ist bis heute eine der meistgespielten Opern aller Zeiten. Betörende Melodien und mitreißende Rhythmen treffen auf eine starke Titelheldin. Diese stellt das Gegenbild zu den passiven, sich aufopfernden Frauenfiguren dar, die die Opernwelt im 19. Jahrhundert kannte.
Musikalische Leitung: Matthias Foremny
Inszenierung: Lindy Hume
Bühne, Kostüme: Dan Potra
Kampf-Choreografie: Jochen Schmidtke
Licht: Matthew Marshall
Choreinstudierung: Thomas Eitler-de Lint
Einstudierung Kinderchor: Sophie Bauer
Dramaturgie: Nele Winter
Chor der Oper Leipzig
Kinderchor der Oper Leipzig
Komparserie der Oper Leipzig
Gewandhausorchester
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 3 Stunden | Eine Pause
ab 15 Jahren
Carmen bewerten:
Bewertungen & Berichte Carmen
An den Frühling - Albert Lortzing und die Deutsche Romantik
im Rahmen von »LORTZING 26«
Eröffnungskonzert im Rahmen des internationalen Festivals für Vokalmusik »a cappella«Albert Lortzing hat viele Lieder und Chorwerke geschrieben, die heute weitestgehend unbekannt sind.Beim Eröffnungskonzert des internationalen Festivals für Vokalmusik »a cappella« stehen diese unbekannten Werke Lortzings neben Stücken seiner Zeitgenossen im Mittelpunkt – interpretiert vom renommierten Leipziger Vokalensemble amarcord.
In Kooperation mit dem Internationalen Festival für Vokalmusik a cappella
www.a-cappella-festival.de
www.amarcord.de
An den Frühling - Albert Lortzing und die Deutsche Romantik bewerten:
Bewertungen & Berichte An den Frühling - Albert Lortzing und die Deutsche Romantik
Oper Leipzig
Die Oper Leipzig bildet das Dach für ein Drei-Sparten-Haus bestehend aus Oper, Leipziger Ballett und der Musikalischen Komödie. Verortet im Opernhaus (Oper & Leipziger Ballett) im Zentrum Leipzigs und im Haus Dreilinden (Musikalische Komödie) im Stadtteil Lindenau, steht sie in der Tradition von mittlerweile fast 320 Jahren Musiktheaterpflege in Leipzig.Oper Leipzig bewerten:
Bewertungen & Berichte Oper Leipzig
- Premiere: Mozart / Rachmaninow
- Uraufführung: Coming Up for Air
- Der fliegende Holländer
- Rigoletto

- Falstaff
- Così fan tutte

- Weißt Du, wie viel Sternlein stehen?
- La bohème
- Götterdämmerung
- Die Zauberflöte

- Onboarding
- Lauschkonzert
- La Traviata

- Madama Butterfly

- Tristan und Isolde

- Romeo und Julia
- Regina
- Undine

- An den Frühling - Albert Lortzing und die Deutsche Romantik
- Carmen

- Kostprobe Leipziger Ballett
- Die Oper Leipzig bildet das Dach für ein Drei-Sparten-Haus bestehend aus Oper, Leipziger Ballett und der Musikalischen Komödie.
- Premiere: Im weißen Rössl
- The Addams Family
- Die Fledermaus

- Babykonzert Musikalische Komödie
- Die Csárdásfürstin
- Gesucht: Peter und der Wolf
- Die kleine Meerjungfrau

- Tupoka Ogette: Trotzdem zuhause
- Zar und Zimmermann
- Alice im Wunderland

- Der Waffenschmied
- Der kleine Zar
- Evita

- Poetry Slam
- Me and my Girl
- Musikalische Komödie der Oper Leipzig