Veränderung und Erneuerung begleiten das Theater schon seit Jahrhunderten. Und nicht nur das Theater, nein, wir alle spüren die Herausforderungen, vor die uns das sich rasant verändernde Weltgeschehen derzeit stellt.
Für uns heißt Veränderung in den kommenden Jahren in erster Linie die Sanierung des Spielhauses am Goetheplatz und der dadurch notwendige Umzug in unsere Interimsspielstätten. So unterschiedlich die neuen Spielorte, so kreativ und vielfältig ist auch das Programm der einzelnen Sparten. Mit unseren herausragenden Ensembles und dem enormen Engagement und Einsatz aller Mitarbeiter*innen in Verwaltung, Technik und Werkstätten werden wir Ihnen auch in der Sanierungszeit qualitativ hochwertige Theatererlebnisse anbieten.
von Giuseppe Verdi | Libretto von Francesco Maria Piave und Arrigo Boito nach Antonio García Gutiérrez
»Una tomba … Un trono!« – »Ein Grab … Ein Thron!« Knapper kann man es eigentlich nicht auf den Punkt bringen, was Verdi an dem Drama um den Korsaren Simon Boccanegra reizte: Der schicksalhafte Konflikt zwischen politischer Verantwortung und persönlichem Glück.
Denn in dem Moment, in dem Simon zum Dogen ausgerufen das höchste Herrscheramt zuerkannt bekommt, erfährt er vom Tod seiner geliebten Maria. Dabei hatte er sich auf eine politische Karriere einzig in der Hoffnung eingelassen, auf diese Weise den Widerstand von Marias Vater Fiesco überwinden und sie offiziell zu seiner Frau machen zu können. Der Verlust wird zum einschneidenden Trauma, das nicht nur Simons Leben für immer verändert. Vor dem Hintergrund heftiger politischer Spannungen, der Suche nach seiner verloren geglaubten Tochter und bitteren Schuldzuschreibungen tritt Simons unstillbare Sehnsucht nach Frieden und Vergebung umso dringlicher hervor. Verdis Alterswerk – über 20 Jahre nach der Uraufführung überarbeitete er die Oper gemeinsam mit Arrigo Boito grundlegend und gab ihr ihre heutige Gestalt – ist bei Generalmusikdirektor Roberto Rizzi Brignoli in besten Händen. Regisseurin Yona Kim wird »Simon Boccanegra« als packendes Familiendrama auf die Bühne des OPAL bringen.
Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli/Luka Hauser
Regie: Yona Kim
Bühne: David Hohmann
Kostüm: Frank Schönwald
Licht: Damian Chmielarz
Chordirektor: Alistair Lilley
Dramaturgie: Albrecht Puhlmann/Cordula Demattio
Übertragung auf OperaVision, Streaming mit freundlicher Unterstützung von OperaVision und Opera Europa Next Generation, kofinanziert von der Europäischen Union.
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Termine
Di 20.10.2026, 18:30 | Öffentliche Probe
Sa 24.10.2026, 19:00 | Premiere
Mi 28.10.2026, 19:30und weitere Termine
So 1.11.2026, 15:00
Fr 6.11.2026, 19:30
Do 12.11.2026, 19:30
So 22.11.2026, 18:00
Do 26.11.2026, 19:30
Sa 19.12.2026, 19:00
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Tanzstück von Albert Galindo und Luis Tena Torres zu Musik von Ezio Bosso, David Lang und Arvo Pärt
Premiere: 21.11.2026
Nach der Erfolgsproduktion »Sanssouci« (2019) zelebriert die diesjährige Orchesterpremiere erneut den Dialog von Tanz und Gesang. Sakrale Chorwerke Arvo Pärts bilden dabei das Fundament für eine Betrachtung des Verhältnisses von Individuum und Gemeinschaft.
Inspiriert von dem Gedicht »Die Winterreise« von Wilhelm Müller, das vor allem in der Vertonung Schuberts bekannt ist und um den psychischen Verfall eines einsamen Wanderers nach einer gescheiterten Liebesbeziehung kreist, widmet sich das Tanzstück »Eine Winterreise« dem schleichenden Verlust von Empathie durch gesellschaftliche Spaltung und der daraus resultierenden Entfremdung eines Einzelnen von seinen Mitmenschen. In winterlicher Symbolik zwischen Lichterglanz und Schneetreiben, zwischen dem geschützten Raum einer Kirche und der gnadenlosen Weite einer Winterlandschaft entspinnt sich eine Suche nach Sinn in einer immer ›kälter‹ werdenden Welt. Sehnsucht nach Verbundenheit erstarrt zu Verbitterung und Resignation. Diesem ›Requiem der Menschlichkeit‹ dienen in erster Linie Werke Arvo Pärts als musikalische Entsprechung, und damit Werke eines Komponisten, der die Reduktion auf das Wesentliche anstrebt und die Grenzen zwischen klassischem, populärem und geistlichem Genre zu sprengen vermag.
Musikalische Leitung: Anton Legkii
Choreografie: Luis Tena Torres/Albert Galindo
Bühne: Romy Liebig/Stephan Thoss
Kostüm: Luis Tena Torres/Albert Galindo
Licht: Wolfgang Schüle
Dramaturgie: Ina Harjung/Stephan Thoss
Chordirektor: Alistair Lilley
Sprache: mit wenig oder ohne Sprache
Termine
Fr 30.10.2026, 19:00 | Öffentliche Probe
Sa 21.11.2026, 19:00 | Premiere
Fr 27.11.2026, 19:00und weitere Termine
So 29.11.2026, 18:00
Sa 5.12.2026, 19:30
Mi 23.12.2026, 19:30
Fr 25.12.2026, 19:00
So 10.1.2027, 19:00
Sa 16.1.2027, 19:00
Do 21.1.2027, 19:30
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Ein Raum, eine Bank, eine Mistel – das sind die zentralen Elemente für einen in Licht getauchten Abend, in dem sich Leichtigkeit und Tiefe die Hand geben.
Zahlreiche Legenden umwehen die mit lebensspendender Kraft assoziierte, immergrüne Pflanze der Mistel, die als Symbol für Schutz, Glück, Liebe, Fruchtbarkeit und Versöhnung gilt. Unter den kulturellen Bräuchen ist vor allem der Kuss unter einem Mistelzweig bekannt. Ein Kuss als Resultat einer spontanen Begegnung zweier Menschen, die sich zur selben Zeit zufällig unter der Mistel finden.
Ebenso symbolisiert eine Bank einen Ort des Treffens und Austauschs. Als Ort der Erholung, Ruhe und des Wartens steht sie für Entschleunigung wie für Kommunikation. Und so entfaltet sich »Under The Mistletoe« als ein Reigen flüchtiger Begegnungen und spontaner Momente des Innehaltens, die in verschiedenartigsten Annäherungen, Gesten oder Kuss-Momenten gipfeln.
Ob zum Nachdenken oder Schmunzeln anregend, überraschen die einzelnen Situationen dabei immer wieder neu, mit dem Ziel, Augen wie Herzen für die Menschen um einen herum zu öffnen.
Auch in diesem Advent wird sich das NTM Tanzhaus in einen Veranstaltungsort mit besonderem Gemütlichkeitsfaktor verwandeln. Weihnachtliches Ambiente, Glühwein-Ausschank und ein Zuschauerraum, der mit roten Sofas lockt, laden zum genussvollen Verweilen ein.
Termin
Mi 9.12.2026, 19:30 | Premiere
Ort
NTM Tanzhaus
Galvanistraße Tor 6A
D-68309 Mannheim
Tragedia lirica in zwei Akten von Gaetano Donizetti
Premiere: 12.12.2026
Libretto von Giuseppe Bardari nach Friedrich Schiller
Eine Königin ist auf der Bühne an sich nichts Ungewöhnliches, zwei Königinnen hingegen sehr. Was wiegt schwerer: Staatsraison oder Menschlichkeit?
Die historische Episode der rivalisierenden Königinnen Maria Stuart und Elisabeth I. – Maria in Gefangenschaft Elisabeths – hat sich nicht nur ikonographisch ins kulturelle Gedächtnis eingebrannt, sie wurde auch ein populärer Bühnenstoff. Friedrich Schiller lässt die beiden Königinnen in seinem berühmten Drama persönlich aufeinandertreffen und spitzt die Geschichte damit auf einen Kampf zweier Frauen zu, der nicht allein politische Züge trägt. Für Gaetano Donizetti wird die Begegnung Marias und Elisabeths zum Ausgangspunkt einer Oper, in der die Nerven bis aufs Äußerste gespannt sind: Wer ist bereit, wem zu vergeben? Zu welchen Taten treiben Eifersucht und Demütigung? In schönsten Kantilenen, hochvirtuosen Arien und Ensembles sowie einer gehörigen Portion leidenschaftlicher Italianità entlädt sich das gesamte emotionale Panorama zwischenmenschlicher Beziehungen. Nach ihrer bejubelten »Traviata« kehrt Regisseurin Luise Kautz mit diesem Hauptwerk des Belcanto ans Nationaltheater zurück und erforscht, welche Opfer eine Frau bringen muss, um zu herrschen – und, ob sich eine Königin Weiblichkeit, Liebe und Mitleid erlauben kann.
Mit freundlicher Unterstützung von Prof. Dr. Ingrid Grummt
Choreografien von Lilit Hakobyan, Martin Harriague, Rubén Julliard und Stephan Thoss
Drei Kreationen tauchen ein in die Welt des Traums als Quell von Inspiration und Schaffenskraft. Daneben feiert das Reggae-Tanzstück »The Dreamer« sein Comeback und damit den Traum von einer besseren Welt.
Träume sind intim. Sie sind Teil unseres Innersten, wachen über unsere Ängste und Wünsche und verweben das Vertraute mit dem Rätselhaften. Sie fesseln aufgrund der Intensität, in der wir sie erleben, und im Traum – wie in der Kunst – sind Fantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Die choreografischen Newcomer Rubén Julliard – ehemals Solist am NTM – und Lilit Hakobyan widmen ihre Arbeiten dem kreativen Potential des Unbewussten und lassen individuelle Traumwelten aufleben, während Stephan Thoss in seiner Kreation mit der Magie des Uneindeutigen spielt und die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen lässt.
Daneben kommt mit »The Dreamer« des französischen Choreografen Martin Harriague eine getanzte Vision auf die Bühne zurück. Sein vom Geist des Reggaes inspiriertes und zu Songs der kalifornischen Band ›Groundation‹ für NTM Tanz geschaffenes Tanzstück beschreibt Harriague als »eine sinnliche und musikalische Erfahrung, explosiv und groovy, aber auch spirituell, mit einer Botschaft der Einheit und des Friedens«.
OVER UNDER
Choreografie, Bühne, Kostüm / Licht: Rubén Julliard
Licht: Wolfgang Schüle
KEEP ON…
Choreografie, Bühne, Kostüm / Licht: Stephan Thoss
Licht: Wolfgang Schüle
La nuit bleue
Choreografie, Bühne, Kostüm / Licht: Luis Tena Torres
Licht: Wolfgang Schüle
THE DREAMER
Choreografie, Bühne, Kostüm: Martin Harriague
Musik: Harrison Stafford / Groundation
Licht: Martin Harriague/Wolfgang Schüle
Dramaturgie: Susanne Wiedmann
Mitarbeit Kostüm: Julia Headley
Termine
So 18.10.2026, 19:00
Mi 28.10.2026, 19:30
So 1.11.2026, 18:00und weitere Termine
Fr 6.11.2026, 19:30
Ort
Altes Kino Franklin
Abraham-Lincoln-Allee 1
D-68309 Mannheim
Große Oper in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart
Sie ist vielleicht die berühmteste Oper aller Zeiten. Wenn in Mozarts »Zauberflöte« die Königin der Nacht und Sarastro aufeinandertreffen, wenn sich Komödie und Tragödie, Aufklärungstheater und Märchenspiel begegnen, dann entsteht ein Kosmos so reich wie das Leben selbst.
Tamino liebt Pamina. Papageno ist ein gewiefter Vogelfänger, wünscht sich aber eigentlich nichts sehnlicher als eine Papagena. Doch ganz so einfach ist es nicht. Pamina sei unter rätselhaften Umständen entführt worden, und ausgerechnet Papageno soll Tamino nun helfen, sie zu befreien. Auf ihrer abenteuerlichen Reise zwischen Tag und Nacht, Hoffnung und Verzweiflung müssen die beiden immer wieder auf den Prüfstand stellen, was sie zu wissen glaubten. Denn auf die Frage, was es heißt, ein Mensch zu sein, gibt es keine einfachen Antworten. Auch musikalisch führt uns die »Zauberflöte« durch eine staunen machende Vielfalt an Stilen, vom einfachen Liedchen bis zur virtuosesten Koloraturarie. Mozarts unbändiger Lust am Spiel stehen Tiefe und Ernst gegenüber, die jeder Figur ihr unverwechselbares Profil verleihen. Regisseurin Cordula Däuper (u. a. »Albert Herring«, »Dido and Aeneas«, »Comedian Harmonists«) wird diesen Spuren nachgehen und zur Eröffnung des Mannheimer Sommers 2026 einen Opernabend kreieren, der die Lust am Theater feiert und uns zugleich nach unseren eigenen Sehnsüchten und Wünschen befragt.
Musikalische Leitung: Luka Hauser/Anton Legkii
Regie: Cordula Däuper
Video: Sofiia Melnyk
Bühne: Friedrich Eggert
Kostüm: Sophie du Vinage
Licht: Damian Chmielarz
Chordirektor: Alistair Lilley
Kinderchorleitung: Anke-Christine Kober
Dramaturgie: Cordula Demattio
Sprache: In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 2 Std 50 Min, inkl. einer Pause
Termine
Mi 14.10.2026, 19:00
So 18.10.2026, 15:00
So 8.11.2026, 18:00und weitere Termine
So 15.11.2026, 18:00
So 13.12.2026, 18:00
Sa 26.12.2026, 19:00
Do 31.12.2026, 19:00
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
nach Jules Verne | Libretto von Jan Dvořák | Uraufführung
Der Krieg ist vorbei. Doch ist Genügsamkeit nicht jedermanns Sache. Die Mitglieder des Kanonenklubs haben ihr neues Ziel schnell am Himmel ausgemacht: den Mond. Jules Vernes Abenteuerroman wird zu einer spektakulären Opernreise für Jung und Alt.
In Baltimore tagt der Kanonenklub. Die Vereinigung kampfeslüsterner Kriegsveteranen hat seit dem Ende des Amerikanischen Bürgerkriegs nicht mehr viel zu tun – und ihre Kanonen noch weniger. Doch steht am Ende dieser Sitzung ein wahnwitziger Entschluss: Ein Geschoss soll mittels einer Kanone zum Mond katapultiert werden. Bald berichten Zeitungen, Experten melden sich zu Wort: Der Mond wird zur Zielscheibe menschlichen Fortschrittsglaubens. Und während in der Wüste Floridas tausende Öfen die glühende Hitze zum Guss einer gigantischen Abschusskanone beisteuern, blickt Luna mit Beben auf ihren blauen Planeten herab. Was erhoffen sie sich vom Schuss?
Jules Vernes Doppelroman von 1865 und 1870 entfaltet mit großer Bildkraft und feinem Witz eine Satire auf bedingungslosen Fortschrittsglauben und männliche Allmachtsfantasien. Die Opernfassung von Alexander R. Schweiß und Jan Dvořák bündelt die haarsträubende Parabel zu einem mitreißenden Musiktheater, das opulente Klangkraft mit satirischer Schärfe verbindet. Humorvoll in Szene gesetzt von Nigel Lowery!
Komposition: Alexander R. Schweiß
Libretto: Jan Dvořák
Musikalische Leitung: Anton Legkii
Regie, Bühne und Kostüm: Nigel Lowery
Video: Thilo David Heins
Cartoon-Animation: Anna-Maria Würtz
Licht: Nicole Berry
Dramaturgie: Daniel Joshua Busche
Kunst & Vermittlung: Jessica Salzmann
Alter: ab 11 Jahren
Sprache: In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 2 Std 15 Min, inkl. Pause
Termine
So 11.10.2026, 17:00
Sa 17.10.2026, 18:00
Fr 23.10.2026, 19:00und weitere Termine
So 25.10.2026, 15:00
Sa 14.11.2026, 18:00
So 6.12.2026, 15:00
Fr 11.12.2026, 19:00
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Familienoper von Pierangelo Valtinoni
nach Lewis Carroll
Alles beginnt mit einem weißen Kaninchen: eine wunderbare Welt voll Kuriositäten, Zauber und skurriler Typen. Lewis Carrolls »Alice« verzaubert und fasziniert Generationen an Kindern und Erwachsenen gleichermaßen.
Wie nahe doch das Wunderbare und die Realität beieinanderliegen: Alice folgt einem weißen Kaninchen und plötzlich steht alles Kopf. Das Wunderland funktioniert nach eigenen Gesetzen – oder viel eher nach gar keinen. Zwiddeldum und Zwiddeldei, eine ziemlich verrückte Teestunde, eine Grinsekatze – die merkwürdigen Begegnungen wollen kein Ende nehmen. Schließlich kommt Alice zum Hof der bedrohlichen Herzkönigin und trifft endlich einen Bekannten: Das weiße Kaninchen geriert sich in einem Prozess um einen Törtchendiebstahl als Gerichtssprecher und verliest die Anklage. Ziemlich heftig, wie es in diesem Wunderland doch so zugeht! Doch selbstbewusst bahnt sich Alice ihren Weg durch die aberwitzigen Begegnungen, widersinnigen Vorfälle und spannenden Abenteuer. Lewis Carroll wusste seinen 1865 erschienenen Roman eben mit der nötigen Portion Nonsens und Absurdität anzureichern. Pierangelo Valtinonis Oper bündelt die gleichermaßen bunt schillernde wie wundersam rätselhafte Welt der jungen Alice zu einem spannenden Abend für Jung und Alt.
Musikalische Leitung: Anton Legkii
Regie: Mélanie Huber
Bühne & Kostüm: Lena Hiebel
Licht: Damian Chmielarz
Chordirektor: Alistair Lilley
Kinderchorleitung: Anke-Christine Kober
Choreografie: Joanne Willmott
Dramaturgie: Daniel Joshua Busche
Alter ab 7 Jahren
Sprache In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 1 Std 20 Min, ohne Pause
Termine
So 20.12.2026, 16:00
So 27.12.2026, 16:00
Sa 2.1.2027, 16:00und weitere Termine
Fr 15.1.2027, 10:30
Sa 23.1.2027, 16:00
Sa 6.2.2027, 16:00
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Wie klingt der Ruf nach Freiheit, der ein ganzes Volk bewegt? Mit »Nabucco« erschuf Verdi ein Meisterwerk, das historische Konflikte, familiäre Dramen und die Sehnsucht nach Erlösung in unvergessliche Musik verwandelte.
Verdi beschloss im Alter von 27 Jahren, nie wieder eine Oper zu schreiben. Er befand sich in einer beruflichen wie auch privaten Krise: Seine komische Oper »Un giorno di regno« war ein Misserfolg, während er gleichzeitig seine beiden kleinen Kinder und schließlich auch seine Frau zu Grabe tragen musste. Erst auf Drängen seines Agenten las er das Libretto von Temistocle Solera, den »Nabucco«. Zwei Jahre später, im Frühjahr 1842 summte bereits ganz Mailand »Va, pensiero…«.
Im Mittelpunkt der Oper steht ein historischer Epochenwechsel: Die Wertevorstellungen verändern sich und das Leben wird von anderen Zusammenhängen bestimmt als zuvor. Im Kreuzfeuer des Konflikts zwischen Babyloniern und Hebräern entfaltet sich ein Familiendrama, in dem die Musik des italienischen Meisters den Zuschauer über die gesamte Bandbreite der Gefühle hinwegführt.
Regisseur Christian von Götz schafft emotional mitreißende Opernabende, indem er den einzelnen Menschen in den Fokus nimmt, der im Räderwerk von Geschichte und Gegenwart unterzugehen droht. »Nabucco« inszeniert er als bildgewaltige Antikriegsoper und stellt das Werk auch in Bezug zur verlorenen Welt der jiddischen Kultur Osteuropas, die durch den Holocaust nahezu komplett ausgelöscht wurde.
Mit freundlicher Unterstützung von Deloitte
Musikalische Leitung: Luka Hauser/Anton Legkii
Regie: Christian von Götz
Bühne: Lukas Noll
Kostüm: Sarah Mittenbühler
Licht: Nicole Berry/Florian Arnholdt
Chordirektor: Alistair Lilley
Dramaturgie: Eszter Orbán
Sprache: In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: ca. 2 Std 50 Min, inkl. einer Pause
Termine
Fr 1.1.2027, 19:00 | Wiederaufnahme
So 3.1.2027, 18:00
So 17.1.2027, 18:00und weitere Termine
Fr 22.1.2027, 19:30
Sa 13.2.2027, 19:00
Do 1.4.2027, 19:30
So 4.4.2027, 18:00
So 18.4.2027, 19:00
So 2.5.2027, 18:00
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Das Internationale Opernstudio des Nationaltheaters feiert sein 10-jähriges Bestehen
Sopran: Yaara Attias, Rebecca Blanz, Natalija Cantrak, Yejy Nam
Mezzosopran: Martiniana Antonie, Maria Polańska, Rommie Rochell, Iris Marie Sojer
Tenor: Haesu Kim, Dominic Gaston
Bariton: Zacharías Galaviz-Guerra, Ilya Lapich
Bassbariton: Serhii Moskalchuk
Orchester: Nationaltheater-Orchester
Leitung des internationalen Opernstudios: Claudia Plaßwich/Naomi Schmidt
Musikalische Leitung: Anton Legkii
Moderation: Albrecht Puhlmann
In der Spielzeit 2016.17 wurde am Nationaltheater Mannheim das Internationale Opernstudio als Nachwuchsplattform für junge Sänger*innen gegründet. Als Talentschmiede und wichtiger Bestandteil in der Ausbildung junger Künstler*innen hat das Opernstudio seit nunmehr 10 Jahren einen festen Platz in der Oper am Nationaltheater.
Beim Jubiläumskonzert am Sa, 10.10.2026 versammeln sich ehemalige und aktuelle Mitglieder, blicken auf ihre Zeit am NTM und bringen ein Programm auf die Bühne, das die volle stilistische Bandbreite der jungen Sänger*innen widerspiegelt.
Yejy Nam, Rommie Rochell, Dominic Lee und Zacharías Galaviz-Guerra gehören seit 2025.26 zum Mannheimer Opernstudio und erhalten hier eine umfassende und vielseitige Ausbildung. Neben eigenen Konzertprogrammen wirken sie bei Neuproduktionen und Wiederaufnahmen mit und lernen in ihrer zweijährigen Ausbildungszeit von erfahrenen Ensemblemitgliedern, Dirigent*innen, Regisseur*innen und Gast-Sänger*innen. Regelmäßige Coachings bei Naomi Schmidt, Claudia Plaßwich und Luches Huddleston jr. werden durch Masterclasses und Workshops mit renommierten Größen aus der Opernszene ergänzt.
Das Internationale Opernstudio wird gefördert durch die Heinrich-Vetter-Stiftung und den Richard-Wagner-Verband Mannheim Kurpfalz e. V.
Bewertungen & Berichte Jubiläumskonzert: 10 Jahre Opernstudio
Konzert
Mondschein am hellichten Tage
Musiksalon // Extra: Das Eröffnungskonzert des Musiksalons reist zum Mond und zurück
Sopran: Neža Vasle
Tenor: Raphael Wittmer
Klavier: Naomi Schmidt, Asli Kilic
Klarinette: Anne Fuhrmann/Gary Fuhrmann
Lesung: Pius Maria Cüppers
Mit einer Reise zum Mond beginnt unsere neue Musiksalon-Saison. Allerdings brauchen wir dafür weder Rakete noch Raumanzug – Klavier, Klarinetten, Gesang und die Fantasie von Jules Verne genügen vollkommen. Das Eröffnungskonzert spannt einen Bogen über die Themen der kommenden Monate und wirft einen Blick auf die Uraufführung »Reise zum Mond« von Alexander R. Schweiß und Jan Dvořák, die wenige Tage zuvor im OPAL Premiere feiert.
Arien aus der Oper führen ebenso zum Erdtrabanten wie berühmte Lieder an den Mond oder Beethovens unsterbliche »Mondscheinsonate«, die einen geistigen Mittelpunkt bildet. Dazwischen erklingen William O. Smiths raffinierte »Jazz Sets for Two Clarinets« aus dem Jahr 1983, während uns Schauspieler Pius Maria Cüppers mit Texten von Jules Verne immer weiter von der Erde hinwegführt.
So wird das Untere Foyer zum Weltraum: Musik und Texte wandern um das Publikum und lassen ein Konzert entstehen, das den Mond nicht nur kühl betrachtet, sondern musikalisch umrundet. Und das am hellichten Tage!
Bewertungen & Berichte Mondschein am hellichten Tage
Konzert
»Aus tiefer Not« – Ungarische Revolutionen
Sonderkonzert zum 70. Jahrestag der Ungarischen Revolution von 1956
Sopran: Yaara Attias
Mezzosopran: Marie-Belle Sandis
Tenor: Rafael Helbig-Kostka
Klavier: Gábor Bartinai/Luka Hauser
Moderation: Eszter Orbán
Am 23. Oktober 1956 erhob sich Ungarn gegen die sowjetische Herrschaft: ein Aufstand, der nach dreizehn Tagen niedergeschlagen wurde und Hunderttausende ins Exil trieb. Siebzig Jahre später erinnert dieses Konzert an die Revolution und an die Menschen, die für die Freiheit ihres Landes einstanden.
Das Programm spannt einen Bogen durch die ungarische Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts: von Ferenc Erkel (1810–1893) über Béla Bartók (1881–1945) bis zu György Ligeti (1923–2006) und György Kurtág (*1926), die beide bei Pál Kadosa studiert hatten – der eine floh nach dem niedergeschlagenen Aufstand in den Westen, der andere blieb. Eröffnet wird der Abend mit Beethovens Egmont-Ouvertüre, deren Klänge 1956 zum akustischen Symbol des freien Ungarn wurden: Das Radio der Revolution wählte sie als Erkennungsmelodie.
Zugleich blickt der Abend nach vorn. Ungarn erlebt 2026 einen demokratischen Neuanfang – unblutig, siebzig Jahre nach den Panzern von Budapest. So erzählt dieses Konzert nicht nur von Trauer und Exil, sondern auch von der Beharrlichkeit einer Hoffnung: dass Freiheit wiederkehrt.
Termin
Fr 23.10.2026, 19:00 | Eintritt frei!
Ort
Studio Werkhaus
Lobby Mozartstraße 9-11
D-68161 Mannheim
Kooperationskonzert der Gesellschaft für Neue Musik Mannheim und des NTM
Orchester: Nationaltheater-Orchester
Musikalische Leitung: Peter Tilling
Er ist einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, der sich in seinen Werken immer wieder für Frieden und Toleranz einsetzte, den Unterdrücken und Ausgegrenzten eine Stimme verlieh und sich darüber hinaus auch für den musikalischen Nachwuchs stark machte: Hans Werner Henze. Sein Werk lässt sich in keine Schublade stecken. Zu vielfältig sind die Impulse und Inspirationen, sei es in seinem Schaffen für die Bühne, für den Konzertsaal oder auch für Radio und Fernsehen. Nicht zuletzt ist es auch seine Freundschaft mit Ingeborg Bachmann, die sich in zahlreichen, über die Genregrenzen hinausweisenden Arbeiten niederschlägt.
2026 begeht die Musikwelt Hans Werner Henzes 100. Geburtstag. Aus diesem Anlass präsentieren die Gesellschaft für Neue Musik Mannheim und das Nationaltheater Mannheim ein abwechslungsreiches, kammermusikalisches Programm unter der Leitung von Peter Tilling: Zu hören sein werden die erste Sinfonie in der Fassung für Kammerorchester, die Kantate »Being Beauteous« für Koloratursopran, vier Celli und Harfe sowie die »Paraphrasen über Dostojewski«, die auf ein gemeinsam mit Ingeborg Bachmann konzipiertes Ballett zu Dostojewskis Roman »Der Idiot« zurückgehen.
Bewertungen & Berichte 100 Jahre Hans Werner Henze
Familienkonzert
Halloween-Special
1. Familienkonzert | Musikalische Geisterstunde
Orchester: Nationaltheater-Orchester
Musikalische Leitung: Luka Hauser
Moderation: Juri Tetzlaff
Kunst & Vermittlung: Jessica Salzmann
Passend zum schaurigsten Tag im Jahr begleiten wir Juri Tetzlaff und ein kleines Gespenst auf dem Weg zu seinem allerersten Abenteuer durch die Nacht mit flatternden Schatten, geheimnisvollen Klanglandschaften und tanzenden Spukgestalten. Die Musik von Komponistin Grażyna Bacewicz steckt voller filmmusikartiger Effekte, die den wundersamen Weg durch die Nacht musikalisch umrahmt – doch was knistert da? Was sind das für riesige Augen auf dem Baum? So ganz geheuer ist es dem kleinen Gespenst nicht… Ein Konzert voller Gänsehaut aber mindestens genau so viel Humor und musikalischem Witz. Für alle kleinen (und großen) Halloween-Fans, die auch gerne verkleidet zum Konzert erscheinen dürfen!
Drei Meisterwerke, drei Komponisten – und eine gemeinsame Idee: Aus selbstständigen Stimmen entsteht ein musikalisches Gewebe von verblüffender Lebendigkeit.
Joseph Haydn (1732–1809) führt diese Kunst in seinem Streichquartett op. 76 Nr. 1 zur Vollendung. Gleich die drei markanten Eröffnungsakkorde machen deutlich, dass hier nichts dem Zufall überlassen bleibt, bevor sich raffinierte Polyphonie und liedhafte Melodik zu einem ebenso klugen wie unterhaltsamen Ganzen verbinden.
Hundertfünfzig Jahre später führt Bohuslav Martinů (1890–1959) diesen Gedanken weiter. Seine »Three Madrigals« für Violine und Viola lassen zwei Instrumente in vollkommener Gleichberechtigung miteinander singen – inspiriert von den englischen Madrigalen der Renaissance und zugleich von der rhythmischen Frische des 20. Jahrhunderts. Den krönenden Abschluss bildet Ludwig van Beethovens (1770–1827) erstes Rasumowsky-Quartett op. 59, ein Werk von geradezu sinfonischen Dimensionen, das die Möglichkeiten des Streichquartetts neu definiert und bis heute als Meilenstein der Kammermusik gilt. Drei Komponisten, drei sehr unterschiedliche Handschriften – und doch dieselbe Faszination für die Kunst, aus selbstständigen Instrumentalstimmen eine ganze Welt entstehen zu lassen.
Filmkonzert: Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens
Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilmklassiker
Orchester: Nationaltheater-Orchester
Musikalische Leitung: Luka Hauser
Mit seinem kahlen Kopf, den spitzen Ohren und unheimlichen Krallenfingern ist die Figur des Grafen Orlok zur ikonischen Gestalt des frühen Kinos geworden. Im OPAL ist der Filmklassiker in restaurierter Fassung und Originalmusik von 1922 zu erleben.
Als freie Adaption von Bram Stokers »Dracula« erzählt »Nosferatu« die Geschichte eines Vampirs, der von Sehnsucht nach einer Menschenfrau getrieben, seine abgelegene Burg in den Bergen verlässt und dabei großes Unheil anrichtet. Um den Schrecken filmisch perfekt in Szene zu setzen, war akribisch genaue Vorarbeit nötig: Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau fertigte für jede Kameraeinstellung künstlerische Vorzeichnungen an und brachte gar ein Metronom zum Einsatz, um das Spiel der Darsteller*innen in den von ihm gewünschten Rhythmus zu bringen. Wie nah sich Bildende Kunst, Musik, Theater und Film in der Frühzeit des Kinos sind, wird nicht nur am Untertitel »Symphonie des Grauens« deutlich, auch die Inszenierung der Uraufführung 1922 legt davon Zeugnis ab. So sollte das Publikum in Biedermeierkostümen erscheinen, um ganz in die Atmosphäre des Films eintauchen zu können. An die Vorführung schlossen sich ein Tanzspiel und ein Kostümball an. Auch im OPAL wollen wir mit dieser Kooperation feiern – in diesem Fall das 75-jährige Bestehen des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg.
Im Anschluss an die Filmpremiere laden wir Sie ein, den Abend im Rahmen der »Langen Nacht der Kunst und Genüsse« im OPAL-Foyer bei Musik, Snacks und guten Gesprächen ausklingen zu lassen.
In Kooperation mit dem 75. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg im Rahmen der Jubiläumskampagne »Imagine Futures«
Filmkonzert: Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens bewerten:
Vielen Dank für Ihre Bewertung!
Bewertungen & Berichte Filmkonzert: Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens
Familienkonzert
1. Sitzkissenkonzert: Quintett im Orbit
Mit einem Bläserquintett auf direktem Wege in den Weltraum? Passend zur Produktion »Reise zum Mond« begeben wir uns mit Musiker*innen des Nationaltheater-Orchesters auf intergalaktische Expedition und erkunden schwebende, fließende Klänge bis hin zum spektakulären Höhenflug! Anschnallen war gestern. Diesmal reicht ein Sitzkissen für den Kurztrip ins Weltall.
Termine
So 8.11.2026, 11:00 | Ticket
So 22.11.2026, 11:00 | Ticket
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Foyer Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Musiksalon // Pop: Die virtuose Gitarristin zu Gast im Musiksalon
Gitarre: Sophie Chassée
Bass: Thomas Keim
Schlagzeug: Raphael Nick
Wer Sophie Chassée solo erlebt hat, weiß, wie viele Klangmöglichkeiten in einer einzigen akustischen Gitarre stecken. Mit ihrer Fingerstyle-Technik, eigenen Songs und einer verblüffenden Leichtigkeit gehört die Kölner Gitarristin, Sängerin und Songwriterin (*1997) zu den spannendsten Musikerinnen ihrer Generation. Als Bassistin von AnnenMayKantereit (AMK) und Blumengarten ist sie auf den großen Bühnen zu Hause – im Musiksalon zeigt sie eine intimere Seite ihres Könnens. Gemeinsam mit den NTO-Musikern Thomas Keim und Raphael Nick an Bass und Schlagzeug entsteht aus ihrer Sologitarre ein ebenso kraftvolles wie feinsinniges Kammermusiktrio. Die beiden kennt das Mannheimer Publikum längst von der legendären »Orchesterkaraoke«, den Konzerten mit »Tautumeitas« oder ihren unterschiedlichen Bandprojekten. Doch diesmal tauschen sie den großen Spaß gegen feine Zwischentöne. Zwischen Singer-Songwriter, Folk, Jazz und Kammermusik entwickelt sich ein musikalisches Gespräch, in dem sich Virtuosität und Spielfreude ganz selbstverständlich die Hand reichen. Ein Abend, der zeigt, dass gute Kammermusik nicht an eine Epoche gebunden ist, sondern an Menschen, die einander zuhören…
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Foyer Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Bewertungen & Berichte Sophie Chassée: Fingerstyle
Konzert
250 Jahre Mannheimer Tonschule
Deutschlands erste Musikhochschule
In Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, der Musikschule Mannheim und der Popakademie Baden-Württemberg
Die Gründung der »öffentlichen Tonschule« im November 1776 in Mannheim durch Georg Joseph Abbé Vogler war eine herausragende Pionierleistung. Die von Kurfürst Carl Theodor finanzierte Ausbildung von Berufsmusikern kann als erster Vorläufer der staatlichen Musikhochschulen angesehen werden. Grund genug für ein gemeinsames Festkonzert, für das das Nationaltheater Mannheim, die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, das Kurpfälzische Kammerorchester, die Musikschule Mannheim und die Popakademie Baden-Württemberg ihre Kräfte bündeln.
Bewertungen & Berichte 250 Jahre Mannheimer Tonschule
Konzert
Gesänge der Highlands
Musiksalon // Lied: Schubert, Schumann und Schottland
Sopran: Yaara Attias/Yejy Nam
Mezzosopran: Rommie Rochell
TenorDominic Gaston
Bariton: Zacharías Galaviz-Guerra
Musikalische Leitung am Klavier: Naomi Schmidt
»My heart’s in the Highlands, my heart is not here / My heart’s in the Highlands a-chasing the deer!« – Kaum ein Land hat die Fantasie der Romantik so beflügelt wie Schottland. Nebelverhangene Highlands, alte Burgen und die Dichtung von Sir Walter Scott oder Robert Burns ließen im 19. Jahrhundert ein Sehnsuchtsland entstehen, das Komponisten in ganz Europa inspirierte.
Aktuelle und ehemalige Mitglieder des Opernstudios am Nationaltheater begeben sich gemeinsam mit Pianistin Naomi Schmidt auf eine musikalische Spurensuche zwischen historischer Wirklichkeit und romantischer Imagination. Den Mittelpunkt des Abends bildet Franz Schuberts (1797–1828) Liederzyklus »Gesänge aus Walter Scotts Fräulein vom See«. Daraus stammt auch das weltberühmte »Ave Maria«, das hier wieder an seinen ursprünglichen Platz innerhalb der dramatischen Handlung zurückkehrt. Auch Robert Schumann (1810-1856) beschäftigt sich mit Schottland: In seinen Liedern nach Robert Burns und den ergreifenden Gedichten der Maria Stuart.
Eine ideale Einstimmung auf die bevorstehende Premiere von Gaetano Donizettis »Maria Stuarda« im Dezember!
Musiksalon // Extra: Adventsstimmung zum Zuhören, Mitsingen und Schwelgen
Seunghee Kho, Sung Min Song, Alphabet-Chor
Leitung: Alistair Lilley
Leitung Alphabet-Chor: Veronika Žgela
Klavier: Peter Smith
Was wäre der Musiksalon ohne das Weihnachtssingen? Seit vielen Jahren gehört dieser Vormittag zu unseren schönsten Traditionen. Hier wird nicht nur zugehört, sondern vor allem gemeinsam gesungen – ganz gleich, ob mit Chorerfahrung oder einfach aus Freude an vertrauten Melodien.
Gastgeber ist wieder unser Alphabet-Chor, der zwischen seinen Theaterprojekten regelmäßig eigene Konzertprogramme gestaltet. Opernchor-Direktor Alistair Lilley übernimmt erneut die Leitung des großen Publikumschores und sorgt gemeinsam mit Solistinnen und Solisten des Nationaltheaters für die passende Mischung aus musikalischer Präzision und vorweihnachtlicher Gelassenheit. Am Klavier begleitet Peter Smith den Chor, die Solisten und natürlich auch das Publikum – selbst das gemeinsame Einsingen wird so zum Vergnügen.
Und wer nach diesem Vormittag auf den Geschmack gekommen ist, ist herzlich eingeladen, selbst beim Alphabet-Chor mitzusingen. Chormanagerin Lena Stojšić freut sich über neue Stimmen – und wie immer ganz besonders über Verstärkung im Tenor und Bass.
Sopran: Estelle Kruger
Mezzosopran: Marie-Belle Sandis
Tenor: Sung Min Song
Bariton: Thomas Berau
Orchester: Nationaltheater-Orchester
Chor: Opernchor des Nationaltheaters
Musikalische Leitung: Roberto Rizzi Brignoli
Chordirektor: Alistair Lilley
»Freude, schöner Götterfunken« – mit hoffnungsvollem Jubel endet Beethovens wohl berühmteste Sinfonie, deren Uraufführung in Wien 1824 die Zeitungen am nächsten Tag als »musikalisches Hochfest« beschrieben. Bis heute kann man sich dem Zauber dieser Musik kaum entziehen. Ein idealer Auftakt ins Beethoven-Jahr 2027!
Termine
Mi 6.1.2027, 18:00 | Ticket
Fr 8.1.2027, 19:00 | Ticket
Sa 9.1.2027, 18:00 | Ticket
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Sie sind eine Institution am Nationaltheater: Seit nunmehr 30 Jahren sorgt das Ensemble »Salonissimo« um Wolfram Koloseus, Sorin Strimbeanu, Frank Ringleb und Michael Steinmann für stimmungsvolle musikalische Nachmittage. Mit ihrem schier unerschöpflichen Repertoire an Unterhaltungsmusik vergangener Zeiten lassen sie die Welt der Kaffeehäuser und Salons lebendig werden. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen.
Termine
Sa 24.10.2026, 14:30 | Ticket
Sa 7.11.2026, 14:30 | Ticket
Sa 28.11.2026, 14:30 | Ticketund weitere Termine
Sa 5.12.2026, 14:30 | Ticket
Sa 19.12.2026, 14:30 | Ticket
Sa 9.1.2027, 14:30 | Ticket
Sa 13.2.2027, 14:30 | Ticket
Sa 6.3.2027, 14:30 | Ticket
Sa 20.3.2027, 14:30 | Ticket
Sa 17.4.2027, 14:30 | Ticket
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Foyer Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Wir stellen Das Alte Kino Franklin vor, die Interimsspielstätte für Schauspiel und Tanz, lassen Sie hinter die Kulissen schauen und liefern spannende Hintergrundinformationen zur Bühne und den Backstage-Bereich.
Dauer: ca. 45 – 60 Minuten
Teilnehmer: bis zu 25 Personen
Das Angebot ist kostenlos
Anmeldung erforderlich unter: 0621 1680 150
Entdecken Sie das Funkeln des OPAL – Die Oper am Luisenpark, die während der Generalsanierung des Spielhauses am Goetheplatz als Interimsspielstätte für die Sparten Oper und Tanz dient. OPAL wurde in einer beeindruckenden Leichtbauhalle errichtet. Ausgestattet mit einem zweigeschossigen Foyer, 760 Sitzplätzen im Saal, einem Orchestergraben, einer 18m breiten Bühne mit Drehscheibe sowie einem zweigeschossigen Backstage-Bereich, wird sie ihren Anforderungen als Ersatzspielstätte mehr als gerecht. Bei unserer Führung lernen Sie auch die Bereiche unserer neuen Opernheimat kennen, die Zuschauer*innen normalerweise verborgen bleiben!
Preise: Das Angebot ist kostenlos
Teilnehmer: bis zu 25 Personen
Anmeldung: 0621 1680 150
Individuelle Führungen: Anfragen an ntm.hinterdenkulissen@mannheim.de
Termin
Sa 24.10.2026, 11:00 | Eintritt frei!
Ort
OPAL - Oper am Luisenpark
Theodor-Heuss-Anlage 10
D-68165 Mannheim
Veränderung und Erneuerung begleiten das Theater schon seit Jahrhunderten. Und nicht nur das Theater, nein, wir alle spüren die Herausforderungen, vor die uns das sich rasant verändernde Weltgeschehen derzeit stellt.
Für uns heißt Veränderung in den kommenden Jahren in erster Linie die Sanierung des Spielhauses am Goetheplatz und der dadurch notwendige Umzug in unsere Interimsspielstätten. So unterschiedlich die neuen Spielorte, so kreativ und vielfältig ist auch das Programm der einzelnen Sparten. Mit unseren herausragenden Ensembles und dem enormen Engagement und Einsatz aller Mitarbeiter*innen in Verwaltung, Technik und Werkstätten werden wir Ihnen auch in der Sanierungszeit qualitativ hochwertige Theatererlebnisse anbieten.