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Aalto-Theater

Das von dem finnischen Architekten Alvar Aalto entworfene Aalto-Theater mit seinen 1.125 Plätzen beheimatet nicht nur das Aalto-Musiktheater, das Aalto Ballett Essen und die Essener Philharmoniker, es ist auch eine architektonische Sehenswürdigkeit. Alvar Aalto, der wie Gropius, Mies van der Rohe oder Le Corbusier zu den bedeutendsten Repräsentant*innen der Architektur im 20. Jahrhundert zählt, hat hier sein Konzept der „Humanen Architektur“ – deren oberstes Ziel das Wohlbefinden der Menschen innerhalb der Gebäude ist – konsequent vom Grundriss bis zum Portal verwirklicht. Von der FAZ als "vielleicht schönster deutscher Theaterbau nach 1945" bezeichnet, vereint das Haus vollkommene Ästhetik mit hohem Nutzwert.

Kontakt

Aalto-Theater
Opernplatz 10
D-45128 Essen

Telefon: +49 201 81 22 -200
Fax: tickets@theater-essen.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Aalto-Theater

Musical

Anything Goes

Musical in 2 Akten von Cole Porter

Premiere: 21.11.2026

Musik und Gesangstexte von Cole Porter, Buch von Guy Bolton, P.G. Wodehouse, Howard Lindsay und Russel Crouse, Neufassung von Timothy Crouse und John Weidman, deutsche Fassung von Niklas Wagner und Roman Hinze

Kommen Sie an Bord für eine Schifffahrt voller Witz, Chaos und Liebe

„Alles ist möglich“ auf dieser Schiffsreise! An Bord der MS America befinden sich Gäste, die nicht unterschiedlicher sein könnten: ein als Priester verkleideter Gangster namens Moon mit seinem Sidekick Erma; eine finanziell ruinierte Witwe mit ihrer Tochter Hope, die mit dem Adligen Oakleigh verlobt ist; ein Börsenmakler und sein Assistent Billy, der hoffnungslos in Hope verliebt ist; und – last but not least – eine ehemalige Laienpredigerin, die nun als Clubsängerin unterwegs ist, Reno Sweeney. Wie können Reno und Moon ihrem Freund Billy helfen, Oakleigh loszuwerden und Hope für sich zu gewinnen?

„Paris“, „Gay Divorce“, „Kiss Me, Kate“ – Cole Porters Musicals verführen in eine Welt der Unterhaltung, des Champagners, der swingenden Melodien und in eine unbekümmerte Gesellschaft weit entfernt von Weltkrieg, Börsenkrach und der Großen Depression der frühen 1930er Jahre. So gilt das mit mehreren Tonys ausgezeichnete Stück „Anything Goes“ als spielerische, beschwingte Verwechslungskomödie auf See mit Foxtrott- und Quickstep-Nummern und mit einem Schuss Gesellschaftssatire. Bereits seit der Broadway-Premiere 1934 etablierten sich Hits wie „I get a kick out of you“, „Bon voyage“, „You’re the top“ und natürlich „Anything goes“.

Regisseurin Adriana Altaras bringt das musikalisch-tänzerische Spektakel fantasievoll und spritzig auf die Bühne. Nach der Premiere 2025 in Hannover wird diese gefeierte Produktion in Essen präsentiert.

Musikalische Leitung: Wolfram-Maria Märtig
Inszenierung: Adriana Altaras
Bühne und Kostüme: Timo Dentler/Okarina Peter
Choreografie: Bart De Clercq
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Arno Lücker/Savina Kationi

In deutscher und englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer: 2 Stunden 45 Minuten, inkl. Pause

Empfohlen ab 10 Jahren

Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Bewertungen & Berichte Anything Goes

© Bettina Stöß
Tanz

Relations

Tanz-Triptychon von Jiří Kylián und Johan Inger

Musik von Benjamin Britten, Dirk Haubrich nach Wolfgang Amadeus Mozart, Arvo Pärt, Maurice Ravel

Einen dreiteiligen Tanzabend mit Weltklasse-Choreografien verspricht die zweite Premiere der Spielzeit des Aalto Ballett Essen. In „Relations“ treffen zwei Stücke des tschechischen Star-Choreografen Jiří Kylián auf eine Choreografie des renommierten Schweden Johan Inger. Beide Choreografen, die zu den wichtigsten der Gegenwart gehören, sind mit dem Aalto Ballett Essen eng verbunden: Kylián präsentierte in Essen u. a. seinen gefeierten Abend „Archipel“, Inger begeisterte in der Spielzeit 2024/2025 mit „Carmen“ das Essener Publikum. Die Stücke des Triptychons setzen sich auf unterschiedliche Art und Weise mit Beziehungen auseinander – Beziehungen emotionaler, zwischenmenschlicher, mentaler, körperlicher oder philosophischer Art.

Der erste Teil des Abends, Kyliáns zeitlose Choreografie „Forgotten Land“ (1981) zu Benjamin Brittens eindringlicher „Sinfonia da requiem“, thematisiert auf abstrakte Weise die Beziehung zwischen Mensch und Natur, setzt sich mit geografischen wie auch menschlichen Metamorphosen auseinander.

Kyliáns „Sleepless“ (2004) zur sphärischen und zugleich kraftvollen Komposition von Dirk Haubrich, basierend auf Wolfgang Amadeus Mozarts „Adagio“ für Glasharmonika und Quartett, untersucht die Beziehung zwischen Wachen und Schlafen, die Dimensionen des Unterbewusstseins ans Licht bringt.

Ingers „Walking Mad“ (2001) zu Ravels weltberühmtem „Boléro“ sowie Arvo Pärts puristischer Klavierkomposition „Für Alina“ spürt Beziehungen zwischen Menschen in verschiedenen Formen und Situationen nach. Der Tanz entführt hier auf eine Reise in unser Innerstes, trifft auf Sehnsüchte und Ängste, aber auch die Leichtigkeit des Seins.

„Relations“ ist ein zeitgenössisches Tanz-Triptychon der besonderen Art: Es verbindet klassische mit moderner Tanzsprache und innovativen Balletttechniken, die die Vielseitigkeit der Compagnie am Aalto-Theater herausstellen. „Relations“ ist mal mitreißend und laut, mal still und zerbrechlich. Der Abend lädt ein zum Erleben und Spüren von Beziehungen – zu anderen, zu uns selbst, zum Tanz.

Dramaturgie: Patricia Knebel

Forgotten Land
Choreografie: Jiří Kylián
Bühne und Kostüme: John F. Macfarlane
Licht: Hans-Joachim Haas/Kees Tjebbes

Sleepless
Choreografie / Bühne: Jiří Kylián
Kostüme: Joke Visser
Licht: Kees Tjebbes

Walking Mad
Choreografie / Bühne und Kostüme: Johan Inger
Licht: Erik Berglund

ca. 2 Stunden, inkl. Pause
Altersempfehlung: Empfohlen ab 14 Jahren

Hinweise: Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Oper

Don Gio­vanni

Dramma giocoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart

Für diese Inszenierung wurde Stefan Herheim vom renommierten Fachmagazin "Opernwelt" zum "Regisseur des Jahres 2007" gewählt. Von den überregionalen Medien hochgelobt, entwickelte sich das Werk auch zum Publikumsrenner. Der Mythos von Don Juan entstammt einer volkstümlichen Legende, die Ereignisse in einem der Klöster Sevillas tradiert. Mehrere dramatische Ausgestaltungen, u. a. von Molina, Molière und Goldoni, gehen der Zusammenarbeit von Lorenzo da Ponte und Wolfgang Amadeus Mozart an ihrem heiteren Drama "Don Giovanni" (UA 1787) voraus.

Die 2065 von Leporello katalogisierten Opfer des Liebesgottes belegen akribisch, dass Don Giovannis erotischer Genussdrang eine fast religiös absolute Dimension besitzt. Dabei gibt Giovanni den Wunsch nach Freiheit – "Viva la libertà!" – seiner Feier-Gemeinde als Gebetsparole vor. In „Objekte der Begierde“ kommt der Surrealist Luis Buñuel dieser fatalen Verknüpfung von Liebessehnsucht und Erlösungsreligion nahe: "Heute steht es, wenn es stimmt, was mir erzählt wird, mit der Liebe wie mit dem Glauben an Gott. Sie scheint zu verschwinden, jedenfalls in bestimmten Gesellschaftsschichten. Man betrachtet sie gern als ein historisches Phänomen, als eine kulturelle Illusion. Man studiert sie, man analysiert sie, und wenn möglich, heilt man sie." Diese Heilssuche des Gottes der Liebe, nach göttlicher Liebe und für einen liebenden Gott wurde auf den Tag genau am 251. Geburtstag Mozarts in Essen aufgeführt.

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti
Inszenierung: Stefan Herheim
Bühne und Kostüme: Thomas Schuster
Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot
Dramaturgie: Alexander Meier-Dörzenbach

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Dauer: ca. 3 Stunden 15 Minuten, eine Pause

Empfohlen ab 14 Jahren

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Oper

Rigo­letto

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave

Ein Clown schwört Rache

Ein Witz mit ganz schlechtem Ausgang: Rigoletto scherzt, pfeift auf politische Korrektheit und macht Witze auf Kosten anderer, ohne besondere Konsequenzen – bis er deswegen vom Grafen Monterone verflucht wird. Diesen Fluch nimmt Rigoletto sehr ernst – im Gegensatz zu seinem Chef, dem charmanten Herzog von Mantua, der das Leben ohne Einschränkungen zu genießen weiß: Frauen, Alkohol, Spiele, wilde Partys – alles, was ihm gerade gefällt.
Gilda, die kindlich-naive Tochter Rigolettos, ist sein nächstes Opfer. Der verzweifelte Vater lässt die Entehrung Gildas nicht unbeantwortet und schmiedet Rachepläne: Er beauftragt einen Profi-Killer, um sich des Herzogs zu entledigen. Doch er weiß nicht, dass Gilda bereit ist, sich selbst für den Herzog zu opfern. Eines lernt Rigoletto auf grausame Weise: Wer zuletzt lacht, lacht am besten.

Die 1851 in Venedig uraufgeführte Oper sollte den Beginn der sogenannten „trilogia popolare“ markieren und Giuseppe Verdi als Opernkomponisten etablieren. Alles hat dazu beigetragen: Eine geniale Partitur mit einem Hit nach dem anderen, eine unschlagbar theatralische Vorlage („Le roi s’amuse“ von Victor Hugo), ein beachtlicher Zensur-Skandal und herrliche Stimmen der Uraufführung. Bis heute gilt „Rigoletto“ als ein Meisterwerk Verdis und ist aus dem Repertoire kaum wegzudenken.
Die aus der Ukraine stammende Regisseurin Kateryna Sokolova, die bisher an zahlreichen Häusern inszenierte, unter anderem am Theater an der Wien, an der Staatsoper Nürnberg und der Oper Graz, ließ sich in ihrem Konzept von der Welt Oscar Wildes und dem viktorianischen London des Fin de Siècle inspirieren und präsentiert den bildreichen, verführerischen Rigoletto-Kosmos in seiner schwelgerischen Mischung aus Opulenz und Einsamkeit.

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti
Inszenierung: Kateryna Sokolova
Bühne: Nikolaus Webern
Kostüme: Constanza Meza-Lopehandía
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Savina Kationi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

ca. 2 Stunden, 45 Minuten, eine Pause

Altersempfehlung: Empfohlen ab 12 Jahren

Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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© Alvise Predieri
Oper

Das Wunder der Heliane

Oper in drei Akten von Erich Wolfgang Korngold

Libretto von Hans Müller nach einem Mysterium von Hans Kaltneker

Eine Geschichte über Hoffnung und Licht in dunklen Zeiten – zur überbordenden Musik von Erich Wolfgang Korngold

Heliane ist die Frau eines tyrannischen Herrschers, den sie nicht liebt. Ein Fremder kommt in das kalte, hoffnungslose Land, bringt Zuversicht und Freude. Für dieses Vergehen wird er zum Tode verurteilt. Heliane hat Mitleid mit dem Fremden, besucht ihn in der Nacht vor seiner Hinrichtung. Der Fremde und sie begegnen sich mit Menschlichkeit, Heliane tröstet seine Seele und erfüllt ihm drei Wünsche. Der Herrscher bezichtigt Heliane der Untreue und verurteilt auch sie zum Tode. Um Heliane zu retten, tötet der Fremde sich selbst. Der Herrscher schlägt seiner Frau einen grausamen Pakt vor: Wenn sie den Fremden von den Toten auferstehen lässt, wird sie begnadigt. Heliane gelingt die Erweckung nicht und sie ist bereit zu sterben. Wundersam erhebt sich dann aber der Fremde von den Toten. Die Macht des Herrschers zerbricht.

Mit „Das Wunder der Heliane“ präsentierte Korngold 1927 seine zweite abendfüllende Oper. In deren Zentrum steht mit Heliane eine ungewöhnliche, facettenreiche Frauenfigur, die sich zwischen Femme fatale, Maria Magdalena und Kindfrau aufspannt und die für große Empathie und Menschlichkeit steht in einer Welt, in der beides verloren gegangen ist. Korngold komponierte eine Musik, die sich durch überbordende Fülle, Schönheit und Intensität auszeichnet und den großen, spätromantischen Orchesterapparat bedient.

Das künstlerische Team um die mit dem Faust-Preis geehrte Regisseurin Elisabeth Stöppler siedelt die Oper in einer dystopischen Welt an, in der die lebensspendenden Elemente Licht und Wasser nahezu erschöpft sind. Nur Heliane und der Fremde sind in der Lage, eine Vision von Utopie und Hoffnung zu zeichnen. Korngolds rahmensprengende, betörende Partitur erweckt Generalmusikdirektor Andrea Sanguineti zum Leben.

Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti
Inszenierung: Elisabeth Stöppler
Bühne: Katja Haß
Kostüme: Nicole Pleuler
Licht: Ulrich Eh
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Patricia Knebel

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Dauer: 4 Stunden, inkl. 2 Pausen

Empfohlen ab 16 Jahren

Die Inszenierung enthält, dem Libretto folgend, eine Nacktszene.

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Oper

La Cene­rentola
(Aschenputtel)

Dramma giocoso in zwei Akten von Gioacchino Rossini

Libretto von Jacopo Ferretti

Prinz Ramiro ist verarmt, sucht sich daher eine reiche Braut und hofft, eine Tochter Don Magnificos heiraten zu dürfen – und dazu die Mitgift einzukassieren –, ohne zu wissen, dass Magnifico auch bankrott ist und sich deshalb über einen fürstlichen Schwiegersohn freuen würde. Die von ihren Stiefschwestern gemobbte Angelina, genannt Cenerentola, verwandelt sich in eine schöne Frau und erscheint verschleiert auf Ramiros Fest. Doch seine Liebe muss Ramiro beweisen, um die Unbekannte heiraten zu können ...

In „Cenerentola“ widmete sich Gioacchino Rossini einem der bekanntesten Märchen von Charles Perrault. Die Musik hat seit 1817 bis heute nichts an Brillanz und Lebendigkeit verloren: Arien mit halsbrecherischen Koloraturen und großartig komponierte Ensembleszenen sind in dieser Partitur zu finden, aber auch Commedia dell’arte-Charakteristika, die Regisseur Bruno Klimek fantasie- und humorvoll auf die Bühne überträgt.

Inszenierung: Bruno Klimek
Bühne: Jens Kilian
Kostüme: Tanja Liebermann
Licht: Andreas Fuchs
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Savina Kationi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Empfohlen ab 10 Jahren

ca. 3 Stunden, eine Pause

Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Oper

La Bohème

Oper von Giacomo Puccini

„Ich liebe die kleinen Dinge, und ich kann und will nur die Musik der kleinen Dinge machen, wenn sie wahr, leidenschaftlich und menschlich sind, zu Herzen gehen“, bekannte Giacomo Puccini einmal. Getreu diesem Credo wählte er 1896 mit Henri Murgers Roman „Das Leben der Bohème“ eine Stoffvorlage, die kleine Geschichten von kleinen Leuten erzählt: Das Schicksal der schwind suchtkranken Näherin Mimì steht im Zentrum der Handlung. Ihr Geliebter, der Dichter Rodolfo, verlässt Mimì, als ihm klar wird, dass sie unheilbar krank ist. Er begreift zu spät, dass ein Leben ohne Verantwortung für andere Menschen kein Leben ist.

In den vergangenen 30 Jahren ist Silviu Purcaretes Inszenierung von „La Bohème“ seit ihrer Premiere 1997 zum Klassiker auf der Aalto-Bühne avanciert und begeistert bis heute in zeitlos-klassischer Ausstattung. Puccinis Musik führt mal dramatisch, mal intim durch den berührenden Abend.

Inszenierung: Silviu Purcarete
Bühne: Johannes Leiacker
Kostüme: Marie-Luise Strandt
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Kinderchoreinstudierung: Patrick Jaskolka
Dramaturgie: Werner Hintze

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause

Empfohlen ab 14 Jahren

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Oper

Wiener Blut

Operette in drei Akten von Johann Strauß
Zusammengestellt, bearbeitet und ergänzt von Adolf Müller junior; Libretto von Viktor Léon und Leo Stein

„Wiener Blut! Eig’ner Saft, voller Kraft, voller Glut, …“ Da ihrem Gatten, dem Grafen Zedlau, ebenjenes vielbesungene Wiener Blut gänzlich zu fehlen scheint, hat die lebenslustige Wiener Komtesse Gabriele ihrem Angetrauten den Rücken gekehrt. Inzwischen aber ist aus dem einstigen Langweiler Zedlau ein Lebemann geworden, der neben seiner Geliebten, der Tänzerin Franziska Cagliari, auch ein Auge auf Pepi Pleininger, die Freundin seines Kammerdieners Josef, geworfen hat. Als Gabriele zurückkehrt, nimmt inmitten allerlei diplomatischer Verwicklungen ein erotisch-turbulentes Verwirrspiel seinen Lauf. Zwischen den Weinreben eines Heurigen und begleitet von glückseligen Walzermelodien entfaltet das Wiener Blut seine berauschende Wirkung.

Niemand wusste die Eleganz und das Lebensgefühl Wiens so einzufangen wie der Walzerkönig Johann Strauß. Anlässlich seines 200. Geburtstags präsentiert das Aalto Musiktheater die Operette „Wiener Blut“, mit deren lustvoller Musik der Wiener Komponist seiner Heimatstadt ein klingendes Denkmal schuf. Knapp 30 verschiedene Werke von Strauß, darunter unzählige Walzer, Polkas und Quadrillen, wurden 1899 zu einer Partitur geformt – es entstand eine höchst unterhaltsame Pasticcio-Operette, die mit Melodien wie „An der schönen blauen Donau“ oder „Draußt in Hietzing gibt’s a Remasuri“ in die österreichische Musikstadt zur Zeit des Wiener Kongresses entführt. Einem der beliebtesten und mitreißendsten Werke von Strauß nimmt sich der österreichische Regisseur, Puppenspieler und Kunstpfeifer Nikolaus Habjan an. Nach „Der Karneval in Rom“ setzt der vielseitige Künstler und dreifache Nestroy-Preisträger, dessen Arbeiten u. a . an der Bayerischen Staatsoper, dem Theater an der Wien, dem Burgtheater in Wien sowie am Schauspielhaus Zürich zu erleben sind, nun auch diese letzte Operette des Walzerkönigs rasant und fantasievoll in Szene und weiß den Zauber und den Charme Wiens ins Ruhrgebiet zu bringen.

Inszenierung: Nikolaus Habjan
Choreografie: Julia Schalitz
Bühne: Heike Vollmer
Kostüme: Denise Heschl
Licht: Paul Grilj
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Laura Bruckner

Eine Koproduktion von Johann Strauss 2025 Wien und Aalto Musiktheater Essen

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

3 Stunden, inkl. Pause

Empfohlen ab 12 Jahren

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Familienkonzert

"Alte Lieder - neue Klänge"

Aalto Kinder- und Jugendchor meets Jazz-Trio

Leitung: Patrick Jaskolka
Klavier: Finn Burkhard
Kontrabass: Gabriel Spindler
Schlagzeug: Paul Geiter
Kinderchor


Improvosierte Musik auf der Grundlage von Volksliedern und Werke von Jan-Hendrik Herrmann, Oliver Gies u.a.

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Kinderprogramm

Superkräfte

Ferienabenteuer

Hast du dich schon mal gefragt, was eigentlich in dir steckt? Wir glauben fest daran: In jedem von uns schlummern verborgene Superkräfte! Manchmal braucht es nur den richtigen Funken, um sie zu wecken. Entdecke gemeinsam mit uns deine Superkräfte und mache die Welt ein kleines bisschen bunter und heldenhafter! In diesem Ferienabenteuer werden neben Singen und Tanzen auch unsere eigenen Helden-Ausrüstungen gebastelt, also pack lieber Klamotten ein, die du schmutzig machen kannst. Außerdem solltest du ausreichend Proviant mitbringen, denn heldenhaft zu sein kann anstrengend sein und macht großen Hunger.

Wenn wir etwas über dich bereits vor Beginn des Workshops wissen sollten, melde dich gerne unter kulturvermittlung@tup-online.de .

Abschlussperformance
Freitag, 23. Oktober 2026, 14:00 Uhr
Aalto-Theater, Foyer

ca. 5 Stunden, 30 Minuten
Für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren
Treffpunkt Aalto-Theater, Bühneneingang

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Kinderkonzert

Das Kind und das Ding

Ein Spiel- und Ausprobierplatz für Klänge

Das Ding steht rum und macht gar nichts. Auf einmal pfeift es los und schüttelt sich, raucht und schnaubt, und wenn man genau hinhört, dann singt es und spricht. Für die Erwachsenen ist es lauter Blech und gehört auf den Müll, für das Kind wird es immer mehr zum Mittelpunkt seiner Welt, weil man mit dem Ding am besten spielen, träumen und lachen kann. Die Geschichte einer Freundschaft zwischen Mensch und Maschine wird zum Spiel- und Ausprobierplatz für maschinelle und menschliche Klänge.

Inszenierung und Libretto: Michaela Dicu
Bau und Konzeption Ding: Benjamin Stache/Erwin Stache
Das Kind: Kim Holtappels

Empfohlen ab 3 Jahren

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Familienprogramm

Familien-Werkstatt

Doppelte Türgriffe als Einladung für Groß und Klein! Bereits an der Eingangstür zeigt unser Architekt Alvar Aalto, dass in diesem Theater jeder willkommen ist. Zunächst nehmen die Familien an einer Erlebnistour durch unser Haus teil. Der Blick hinter den blauen Vorhang eröffnet die Sicht auf 1.750 Quadratmeter Bühnenfläche und lädt zum Entdecken einiger wichtiger Abteilungen ein, die an einer Opern- oder Ballettproduktion beteiligt sind. Und dann heißt es für die Familien: Bühne frei! Gemeinsam wird eine Szene vorbereitet und einstudiert; dazu gehören auch Kostüme, Maske, Beleuchtung und Musik. Nicht nur hinter die Kulissen zu schauen, sondern sich aktiv mit dem Leben auf und hinter einer Bühne vertraut zu machen, ist in jedem Alter ein besonderes Erlebnis. Alle packen an, alle machen mit, gemeinsam machen wir Theater!

ca. drei Stunden
Für Kinder und Erwachsene, empfohlen ab 6 Jahren
In der Pause können mitgebrachte Speisen und Getränke verzehrt werden.

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Aalto-Theater

Das von dem finnischen Architekten Alvar Aalto entworfene Aalto-Theater mit seinen 1.125 Plätzen beheimatet nicht nur das Aalto-Musiktheater, das Aalto Ballett Essen und die Essener Philharmoniker, es ist auch eine architektonische Sehenswürdigkeit. Alvar Aalto, der wie Gropius, Mies van der Rohe oder Le Corbusier zu den bedeutendsten Repräsentant*innen der Architektur im 20. Jahrhundert zählt, hat hier sein Konzept der „Humanen Architektur“ – deren oberstes Ziel das Wohlbefinden der Menschen innerhalb der Gebäude ist – konsequent vom Grundriss bis zum Portal verwirklicht. Von der FAZ als "vielleicht schönster deutscher Theaterbau nach 1945" bezeichnet, vereint das Haus vollkommene Ästhetik mit hohem Nutzwert.

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Aufführungen / Oper Aalto-Theater Essen Essen, Opernplatz 10
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Bochum Bochum, Hans-Schalla-Platz
Aufführungen / Ballett Grand Classic Ballet
Schwanensee
Wintertournee 2026/27
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Erlebnisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Aufführungen / Theater Theater im Depot Dortmund Dortmund, Immermannstr. 29
Aufführungen / Varieté Varieté et cetera Bochum Bochum, Herner Str. 299
Aufführungen / Theater Theater Dortmund Dortmund, Theaterkarree 1 -3
Aufführungen / Theater Theater an der Ruhr Mülheim an der Ruhr, Akazienallee 61
Aufführungen / Theater Theater Duisburg Duisburg, Opernplatz
Aufführungen / Theater Ringlokschuppen Ruhr Mülheim an der Ruhr, Am Schloß Broich 38
Aufführungen / Comedy KINORAMA Unna
Di 13.10.2026, 20:00 Uhr
Aufführungen / Comedy KINORAMA Unna
Di 13.10.2026, 20:00 Uhr
Aufführungen / Comedy KINORAMA Unna
Di 13.10.2026, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Szene 10 - Bühne im Girardet
Do 15.10.2026, 19:30 Uhr
Aufführungen / Dinner-Theater Rossini in der Stadthalle Wuppertal
Fr 16.10.2026, 19:00 Uhr
Aufführungen / Theater Szene 10 - Bühne im Girardet
Fr 16.10.2026, 19:30 Uhr
Aufführungen / Theater Szene 10 - Bühne im Girardet
So 18.10.2026, 18:00 Uhr
Aufführungen / Performance Zeche Zollverein
Fr 23.10.2026, 19:00 Uhr
Aufführungen / Theater Szene 10 - Bühne im Girardet
Sa 24.10.2026, 19:30 Uhr
Aufführungen / Theater Szene 10 - Bühne im Girardet
So 25.10.2026, 18:00 Uhr
Aufführungen / Theater Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel, Europaplatz 10
Aufführungen / Theater TheaterTotal Bochum, Hunscheidtstr. 154
Aufführungen / Theater Szene 10 - Bühne im Girardet Essen, Girardetstraße 10

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