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Bayerische Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper gehört weltweit zu den führenden Opernhäusern und blickt stolz auf eine über 350 Jahre währende Geschichte von Oper und Ballett zurück. Mit rund 600.000 Gästen, die jährlich über 300 Veranstaltungen besuchen, trägt die Bayerische Staatsoper maßgeblich zum Ruf Münchens als einer der großen internationalen Kulturstädte bei.

Innerhalb einer Spielzeit werden über 30 Opern aus fünf Jahrhunderten und mehr als 20 Ballette vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gegeben, dazu Konzerte und Liederabende. Damit ist das Programm des Hauses eines der international vielfältigsten. Mit 2.101 Plätzen ist das klassizistische Nationaltheater das größte Opernhaus Deutschlands und gilt als eines der schönsten Theater in Europa.

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Bayerische Staatsoper
Max-Joseph-Platz 2
D-80539 München

Telefon: +49 (0)89-21 85-19 20

Bewertungschronik

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Oper

Faust

Charles Gounod

Premiere: 8.2.2026

Komponist Charles Gounod. Libretto von Jules Barbier und Michel Carré.
Oper in fünf Akten (1869)

Der alternde Gelehrte Faust lässt sich auf seiner vergeblichen Suche nach dem Sinn des Lebens auf einen Handel mit dem Teufel ein: Méphistophélès kauft ihm seine Seele ab und verspricht ihm ewige Jugend und Liebe. Faust verliebt sich in Marguerite, verlässt sie aber bald. Nachdem sie das gemeinsame Kind getötet hat, verfällt Marguerite dem Wahnsinn, geht aber als moralisch Überlegene aus der Begegnung mit Faust hervor.

Unter den zahlreichen Vertonungen des berühmtesten Stoffs der deutschen Literaturgeschichte ist die Oper des Franzosen Charles Gounod vermutlich die bekannteste. Die französische Oper entwickelte im 19. Jahrhundert eine große Vorliebe für deutsche Sujets, ging mit diesen bei der Umgestaltung zum Libretto jedoch oft sehr frei vor. Tatsächlich machte das französische Librettisten-Erfolgsduo Michel Carré and Jules Barbier – Autoren auch des Textes von Les Contes d’Hoffmann – aus der Vorlage einen höchst wirkungsvollen Operntext mit einer ausgeprägten Dramaturgie der Kontraste: Trinkszenen sind intime Balladen gegenübergestellt, Soldatenchören die Bittgesänge im Gottesdienst. Nicht zuletzt dank seiner unvergänglichen Arien ist Gounods Faust zu der nach Georges Bizets Carmen erfolgreichsten französischen Oper geworden.

Inszenierung: Lotte de Beer
Co-Regie: Florian Hurler
Bühne: Christof Hetzer
Kostüme: Jorine van Beek
Licht: Benedikt Zehm
Chor: Christoph Heil
Dramaturgie: Peter te NuylAna Edroso Stroebe

empfohlen ab 14 Jahren

In französischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen.

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Oper

Rigoletto

Giuseppe Verdi

Premiere: 7.3.2026

Komponist Giuseppe Verdi. Libretto von Francesco Maria Piave nach Victor Hugos Schauspiel Le Roi s’amuse.
Melodramma in drei Akten (1851)

Ein Souverän darf alles. Seine ganze Umgebung ist von ihm abhängig, niemand ist berechtigt, ihm zu widersprechen, alle müssen seine Launen ertragen. Nur einer kann ihm den Spiegel vorhalten, hat sogar die Pflicht, den Herrscher zu kritisieren: der Hofnarr. Doch was geschieht, wenn dieser Narr seine wichtigste Aufgabe vernachlässigt und sich in den Dienst der moralischen Auswüchse stellt, die der Tyrann vorlebt? Der französische Dramatiker Victor Hugo hat diese Ausgangslage in seinem Schauspiel Le Roi s’amuse durchexerziert, mit einem skrupellosen Lustmenschen als König und einem Narren, dessen seelische Deformation sich in einer körperlichen Verkrümmung manifestiert hat.

Giuseppe Verdi hielt diesen Stoff für „grandios, gewaltig, und er enthält eine Rolle, die eine der größten Schöpfungen ist, deren sich das Theater aller Länder und aller Zeiten rühmt“. Rigoletto wurde 1851 in Venedig uraufgeführt, als erstes der drei später als „Trilogia popolare“ bezeichneten Werke (neben La traviata und Il trovatore), mit denen Verdi seinen Weltruhm begründete. Für diese Oper hat er einige seiner berühmtesten Melodien komponiert, allen voran die Arie des Herzogs über die vermeintlich flatterhaften Herzen der Frauen, „La donna è mobile“. Immer wieder drängt die Macht der Natur durch, der die Menschen selbst durch ihr Verhalten Gewalt antun, am dramatischsten in der Gewitterszene. Die virtuosen Arien Gildas reflek­tieren die Sehnsucht nach Liebe und überschäumendem Gefühlsausbruch, wie es wohl jeder junge Mensch vom Leben erwartet, und das große Quartett im dritten Akt kontrastiert wie kaum je zuvor oder danach die auseinanderstrebenden Absichten von vier Protagonisten der Oper.

Musikalische Leitung: Maurizio Benini
Inszenierung: Barbara Wysocka
Bühne: Barbara Hanicka
Kostüme: Julia Kornacka
Licht: Marc Heinz
Chöre: Christoph Heil
Dramaturgie: Malte Krasting

empfohlen ab 14 Jahren

In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache. Neuproduktion.

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

Die Premiere wird live im Hörfunk auf BR-Klassik übertragen.

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Ballett

Common Ground

Choreographie Alexander Ekman, Johan Inger, Jiří Kylián

Premiere: 28.3.2026

Dreiteiliger Ballettabend („Cacti" 2010, „IMPASSE" 2020, „Bella Figura" 1995)
Musik Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Franz Schubert (Arr. Andy Stein), Ibrahim Maalouf, Amos Ben-Tal.

Zum Wesen künstlerischer Arbeit gehört die Verständigung über die gemeinsamen Voraussetzungen. Von dort aus kann vorangeschritten, Neues geschaffen werden. Die drei Choreographen, deren Werke den Abend Common Ground bilden, teilen eine enge Verbundenheit mit dem Nederlands Dans Theater (NDT) in Den Haag. Neben einer gemeinsamen künstlerischen Überzeugung, in der auch der Humor seinen Platz hat, sind ihre Choreographien durch subtile inhaltliche Verbindungen verwoben – und wurden allesamt durch das NDT uraufgeführt.

In Alexander Ekmans Choreographie Cacti (2010) geraten die Mechanismen des Kulturbetriebes auf den Prüfstand. Mit viel Humor und dem Einsatz einer Sprechstimme wird die Frage aufgeworfen, ob gerade im Bereich der Kunstkritik vielleicht manchmal der Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sichtbar ist. In Cacti macht Ekman zudem die Mitglieder eines Streichquartetts neben den Tänzer:innen zu gleichberechtigten Akteur:innen auf der Bühne.

Johann Inger ließ sich für IMPASSE (2020) von der Idee leiten, wie wir ganz konkret räumlich, aber auch im übertragenen Sinne als Gesellschaft in eine Situation der Ausweglosigkeit geraten können. Wie sehr wir uns in einer solchen Situation selbst treu bleiben sollten, wie sehr wir durch andere Lebensentwürfe verführt werden können – das verhandelt Inger in poetischen, bisweilen auch skurrilen Bildern.

Jiří Kyliáns Stück Bella Figura (1995) schickt neun Tänzer:innen auf eine „Reise durch Zeit, Raum und Licht“, wie es der Choreograph ausdrückte. Durch die tänzerische Aktion von neun Tänzer:innen auf Musik aus der Barockzeit werden Begriffe wie Schönheit und Verletzlichkeit umkreist. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob es eine klar umrissene Aufführung überhaupt geben kann, oder ob wir eigentlich unser ganzes Leben lang „performen“.

Dauer ca. 2 Stunden 10 Minuten

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

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Ballett

Waves and Circles

William Forsythe, Emma Portner, Maurice Béjart

Dreiteiliger Ballettabend („Blake Works I" 2016, „Megahertz" 2025, „Boléro" 1961)
Choreographie William Forsythe, Emma Portner, Maurice Béjart. Musik James Blake, Paddy McAloon/Prefab Sprout, Maurice Ravel.

Ob wir beim Wort „Welle“ an den Meeresstrand denken, an das Radio oder an das Fußballstadion – immer ist die Vorstellung von Energie im Spiel. Eine Energie, die sich ihren Weg sucht und den Eindruck von Lebendigkeit erzeugt. Oft breiten sich Wellen kreisförmig aus, gehen von einem Zentrum aus in alle Richtungen. Im dreiteiligen Ballettabend Waves and Circles spielen Wellen und Kreise auf unterschiedliche Weise eine Rolle – sie werden besungen, sind sichtbar oder spürbar.

William Forsythes im Jahre 2016 entstandenes Ballett Blake Works I hat sieben Songs des britischen Sängers James Blake zur Grundlage. Sind die Texte der Songs introvertiert und die Sounds fragil-verspielt, so setzt Forsythes an der französischenTanztechnik geschulte Choreographie mit Schnelligkeit, Brillanz und Virtuosität einen raffinierten Kontrapunkt.

Die kanadische Choreographin Emma Portner kreiert erstmals für eine deutsche Compagnie. Musikalisch gründet ihre Kreation Megahertz auf einem 22-minütigen Song des britischen Musikers Paddy McAloon. Inhaltlicher Ausgangspunkt ist der im Song vorgetragene Bericht über das Leben einer Frau, bei dem die Grenze zwischen Realität und Fiktion verwischt. Die weibliche Solopartie in Portners neuem Stück fungiert als choreographisches Gegenstück zur Erzählerin, daneben treten sechs weitere Figuren in Erscheinung – Fremde, sonderbare Gestalten, Geister gar, die den durch die Erzählung aufgespannten Raum durchwandern.

Maurice Ravels Orchesterstück Boléro (1928) mag heutzutage hauptsächlich aus dem Konzertsaal bekannt sein, doch ursprünglich begleitete es ein Ballett. Maurice Béjart hat 1961 eine Choreographie vorgelegt, die maßstabsetzend wurde. Béjarts Version greift die Struktur von Ravels Musik auf: Die in der Mitte auf einem Tisch tanzende Person verkörpert die Melodie, die anderen, die den Kreis um die Mitte bilden, verkörpern den Rhythmus. Béjart sagte hierzu: „Mir lag daran, die Melodie herauszuholen, die sich immer wieder vordrängt und unermüdlich wie eine Welle heranrollt“.

Dauer ca. 1 Stunden 45 Minuten

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend) im Capriccio-Saal statt. Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

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Oper

Madama Butterfly

Giacomo Puccini

Komponist Giacomo Puccini. Libretto von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa.
Japanische Tragödie in drei Akten (1904)

Die US-Streitkräfte zeigten immer weltweit Präsenz: Der amerikanische Leutnant Pinkerton hat in Nagasaki mit Cio-Cio-San, "Butterfly", ein Verhältnis. Sie bekommt ein Kind von ihm. Er reist ab. Nach drei Jahren kehrt er - begleitet von seiner amerikanischen Gattin - nach Japan zurück und will das Kind holen. Butterfly begeht Selbstmord.

Inszenierung: Wolf Busse
Bühne: Otto Stich
Kostüme: Silvia Strahammer
Chor: Christoph Heil
Bayerisches Staatsorchester
Bayerischer Staatsopernchor

empfohlen ab 10 Jahren

In italienischer Sprache. Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.

Dauer: ca. 2 Stunden 55 Minuten

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Oper

Die verkaufte Braut

Bedřich Smetana

Komische Oper in drei Akten (1866)
Komponist Bedřich Smetana. Libretto von Karel Sabina.

Seine Liebe durchzusetzen gegen den Willen der Eltern ist gerade auf dem Land schon schwer genug. Vor allem, wenn man selbst als Fremder gilt, es schlechte Verabredungen der Schwiegereltern gibt und viel Geld im Spiel ist. Doch was Hans mit dem Heiratsvermittler Kecal aushandelt, ohne es mit seiner Geliebten Marie abzusprechen, verlangt schon eine Chuzpe besonderer Art und geht auch beinahe schief: die Geliebte zu verschachern an eine bestimmte Person, die man durch einen rhetorischen Kniff selbst ist – das wirkt nur vom Ende her gut gedacht. Was wieder einmal beweist: Die Komödie ist nur eine im letzten Moment verhinderte Tragödie.

Die Story aus Smetanas Erfolgsoper Die verkaufte Braut aus dem Jahre 1866 entwickelte sich über einen Umweg weltweit zum Schlager – nicht die originale tschechische Version gelangte ins Repertoire, sondern vor allem die deutsche Übersetzung von Max Kalbeck, die richtige Gassenhauerqualitäten hat. Und das Spiel zwischen Ernst und Komödie ist wie geschaffen für den Regisseur David Bösch, der sich einlässt auf „… die eine, die hat Dukaten, hat Dukaten…“

Inszenierung: David Bösch
Bühne: Patrick Bannwart
Kostüme: Falko Herold
Licht: Michael Bauer
Chor: Stellario Fagone
Dramaturgie: Rainer Karlitschek, Lukas Leipfinger

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

Dauer ca. 2 Stunden 50 Minuten

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© Katja Lotter
Ballett

La Sylphide

Pierre Lacotte

Ballett in zwei Akten
Choreographie Pierre Lacotte nach Filippo Taglioni.
Musik Jean-Madeleine Schneitzhoeffer, Ludwig Wilhelm Maurer.

La Sylphide gilt als der romantische Ballettklassiker schlechthin. Mit diesem Zweiakter von Filippo Taglioni, in dem die Tänzerinnen als Luftgeister die Illusion von Schwerelosigkeit verkörperten, gelangte nicht nur der Spitzentanz in den 1830er Jahren zum Durchbruch; gemeinsam mit den weißen Tutus der Geisterwesen wurde ein Bild dieser Kunstform kreiert, das bis heute sinnbildlich für den klassischen Tanz steht. Im Jahr 1972 brachte der 2023 verstorbene Pierre Lacotte seine Rekonstruktion des Werkes an der Pariser Oper heraus. Um den überlieferten romantischen Idealen und dem Stil Filippo Taglionis, des choreographischen „Erfinders“ der Sylphide, möglichst nahezukommen, befasste sich Lacotte intensiv mit historischen Bildern und Aufzeichnungen. Von der heute bekannteren Fassung August Bournonvilles, die beim Bayerischen Staatsballett bis in die 1990er Jahre zu sehen war, unterscheidet sich Lacottes Fassung durch die von der französischen Schule geprägte Bewegungssprache. Außerdem liegt der Version von Lacotte musikalisch die Originalpartitur von Jean-Madeleine Schneitzhoeffer zugrunde.

Das Bühnenbild nach Pierre Ciceri wurde unter der Leitung von Andrea Hajek für das Bayerische Staatsballett eingerichtet und in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper hergestellt. Die Kostüme wurden ebenfalls in den Werkstätten der Bayerischen Staatsoper hergestellt.

Musikalische Leitung: David Garforth
Choreographie nach Filippo Taglioni: Pierre Lacotte
Libretto: Adolphe Nourrit
Musik: Jean-Madeleine SchneitzhoefferLudwig Wilhelm Maurer
Bühne nach: Pierre Ciceri
Kostüme nach: Eugène Lami
Licht: Christian Kass
Einstudierung: Laurent Hilaire

empfohlen ab 8 Jahren

Dauer: ca. 110 Min, eine Pause

Einführungen finden jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (ausgenommen am Premierenabend am 22.11.24) im 1. Rang im Vorraum zur Königsloge statt.
Sitzplätze nur begrenzt vorhanden, Dauer ca. 20 Min.

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Oper

Salome

Richard Strauss

Komponist Richard Strauss. Musik-Drama in einem Aufzug nach Oscar Wildes gleichnamiger Dichtung (1905)

„Wie schön ist die Prinzessin Salome heute nacht!“ Oscar Wildes französisches Drama, vom Komponisten selbst als Operntext eingerichtet, war ein Geniestreich des Fin de siècle, ein Skandal zum einen und andererseits voll im Trend, ein künstlerischer und auch finanzieller Erfolg, von dem sich Richard Strauss seine Villa in Garmisch leisten konnte. Den Kopf des Propheten Jochanaan, der sie abgewiesen hat, wünscht sich Salome von ihrem lüsternen Stiefvater – und er kann ihr, da ihn sein Schwur bindet, den Wunsch nicht abschlagen. So stirbt der eifernde Mahner, und mit ihm geht auch die Prinzessin zugrunde – „Man töte dieses Weib!“ Krzysztof Warlikowski, ist überzeugt, dass Salome viel von den Widersprüchen der Entstehungszeit erzählt, dass in diesem Stück aber auch viel von dem aufgehoben ist, was damals noch Zukunft war: „Es ist nicht nur wichtig, was im Kunstwerk selbst steckt, sei es nun Oscar Wilde oder Richard Strauss, sondern auch der ganze Kontext, den das Christentum und die Geschichte des 20. Jahrhunderts diesem Werk hinzufügen.“

Inszenierung: Krzysztof Warlikowski
Persönliche Regieassistentin von Krzysztof Warlikowski: Marielle Kahn
Bühne und Kostüme: Małgorzata Szczęśniak
Licht: Felice Ross
Video: Kamil Polak
Choreographie: Claude Bardouil
Dramaturgie: Miron Hakenbeck, Malte Krasting

Dauer ca. 1 Stunden 45 Minuten

Empfohlen ab 16 Jahren

In deutscher Sprache · Mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache.

Dauer ca. 1 Stunden 45 Minuten

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Ballett

Onegin

John Cranko

Ballett in drei Akten nach Alexander Puschkin (1965)
Choreographie John Cranko. Musik Pjotr I. Tschaikowski arrangiert von Kurt-Heinz Stolze

Entstanden im Jahre 1965 nach der literarischen Vorlage von Alexander Puschkin, berührt die Geschichte der jungen Tatjana, die sich in den arroganten Dandy Onegin verliebt und von ihm aufs grausamste abgewiesen wird auch heute noch unverändert das Publikum. Seit über vierzig Jahren wird Onegin in München getanzt, und viele der großen Tänzerinnen von Eva Evdokimova über Konstanze Vernon, Evelyn Hart, Lucia Lacarra und Natalia Osipova haben ihr einen eigenen unverwechselbaren Charakter gegeben. Wie kaum ein anderes Handlungsballett eröffnet die Rolle der Tatjana Möglichkeiten der Rollengestaltung: Tatjana entwickelt sich im Verlauf des zweieinhalbstündigen Abends vom naiv-verträumten Teenager zu einer reifen Frau, die schließlich in einer dramatischen Auseinandersetzung die Entscheidung zwischen Leidenschaft und Pflicht zu treffen hat.

Musikalische Leitung: Marc Leroy-Calatayud
Choreographie: John Cranko
Bühne und Kostüme: Jürgen Rose
Ensemble des Bayerischen Staatsballetts
Bayerisches Staatsorchester

empfohlen ab 10 Jahren

Dauer ca. 2 Stunden 25 Minuten (eine Pause)

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Kindertheater

WYLD

Komponist Gustavo Strauß

Begleitet von seinen Freunden und Beschützern wächst Equinox von einem Kleinkind zu einem zwölfjährigen Jungen heran.

Kurz nach seinem zwölften Geburtstag steht ein aufregendes Ereignis an: sein großer Auftritt in einer Schulaufführung. Alle glauben an ihn, aber im Scheinwerferlicht vergisst Equinox plötzlich alles und bringt keinen Ton mehr heraus. Er möchte vor Scham im Boden versinken, sich nur noch verkriechen.

Auf der Flucht vor sich selbst und seinen Gefühlen findet er sich plötzlich in einer seltsamen Welt wieder: Er begegnet Rido und Gioia, die ihn zu ihrer fröhlich-verrückten Party einladen. Paura und Panico jagen ihm große Angst ein. Amarao will ihn überzeugen, dass die Liebe die Lösung für alles ist. Rabbio und Furia stecken alle mit ihrer Wut an. Die Begegnung mit Tristezza und Dolores lässt Equinox schließlich unendlich traurig und einsam zurück. Wie soll er aus diesem Labyrinth nur wieder herausfinden?

Musikalische Leitung: Raphael Schluesselberg
Libretto und Inszenierung: Sarah Scherer
Ausstattung: Katarina Ravlic
Licht: Lukas Kaschube
Video: Lea Heutelbeck
Dramaturgie: Ariane Bliss

ab 10 Jahren
Dauer: ca. 1. Stunde
ermäßigte Karten ab 8€

Die Veranstaltung ist nicht bestuhlt, Sie sitzen auf Kissen am Boden.

Bitte beachten Sie: In dieser Inszenierung kommt es zum Einsatz von Stroboskoplicht.

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Kinderkonzert

Kinderkonzert: Carissima Sorellina

ab 5 Jahren

Mozarts Reisen in jungen Jahren – Kinder erzählen für Kinder

Der kleine Wolfgang Amadeus ist mit zehn Jahren schon weiter gereist als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben. Städte wie Wien, Mailand, Paris und auch München hat er dabei besucht. Er hat vor Fürsten und Königen gespielt, wurde von weltlichen und geistlichen Würdenträgern eingeladen und hat bei Kaiserin Maria Theresia auf dem Schoß gesessen. Was er in den vielen Ländern erlebt hat, das ist auch in seine Musik eingeflossen. Einiges davon werden wir hören: erzählt von Kindern für Kinder und gespielt von einem Streichquartett des Bayerischen Staatsorchesters.

Das Praetorius-Quartett ist ein Streichquartett. Ein Quartett besteht, wie der Name schon sagt, aus vier Instrumenten: zwei Geigen, eine Bratsche und ein Violoncello. Gespielt werden diese Instrumente von Mitgliedern des Bayerischen Staatsorchesters. David Schultheiß ist Konzertmeister, er sitzt immer direkt neben dem Dirigenten und muss oft auch solistisch spielen; Guido Gärtner unterstützt ihn in der Gruppe der zweiten Violinen, wie die Geigen auch heißen. Adrian Mustea ist Solobratscher – sein Instrument nennt man auch Viola, es ist etwas größer als die Geige. Noch größer ist das Violoncello. Yves Savary hat daher mehr zu schleppen als die anderen, aber er beschwert sich nicht darüber, denn er liebt sein Instrument ganz genauso, wie es ist. Alle vier freuen sich, auch für ganz junges Publikum zu spielen, denn sie alle waren auch mal Kinder, und die meisten von ihnen haben selber welche.

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Bewertungen & Berichte Kinderkonzert: Carissima Sorellina

Oper

Elektra

Richard Strauss

Tragödie in einem Aufzug (1909)
Komponist Richard Strauss. Libretto von Hugo von Hofmannsthal.

Elektras Vater: ermordet. Ihre Mutter und deren Liebhaber Ägisth sind seine Mörder. Die verwahrloste Elektra will den Vatermord rächen. Sie hat das Beil für die Tat, aber nicht die Kraft. Da erscheint ihr Bruder Orest ... Blechgepanzerte Emotionen! - aufgepeitscht von einem riesigen Orchester. Hochkarätige Sänger. Umjubelte Inszenierung von Herbert Wernicke. Erschütterndes Seelendrama!

Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Inszenierung, Bühne, Kostüme, Licht: Herbert Wernicke
Chor: Stellario Fagone

In deutscher Sprache. Aufgrund des Bühnenbildes ohne Übertitel.

Dauer ca. 1 Stunden 50 Minuten

empfohlen ab 16 Jahren

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Online

Staatsoper.TV

Oper und Ballett im kostenlosen Live-Stream

Die Bayerische Staatsoper führt mit der Spielzeit 2020/21 ihr bisheriges Live-Streaming-Angebot fort und präsentiert Neuproduktionen der Saison auf STAATSOPER.TV. Auf Marina Abramovics 7 Deaths of Maria Callas folgen ab Anfang November sieben weitere Live-Übertragungen. Seit November 2020 stehen zusätzlich MONTAGSSTÜCKE im kostenlosen Stream auf dem Programm.

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Bayerische Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper gehört weltweit zu den führenden Opernhäusern und blickt stolz auf eine über 350 Jahre währende Geschichte von Oper und Ballett zurück. Mit rund 600.000 Gästen, die jährlich über 300 Veranstaltungen besuchen, trägt die Bayerische Staatsoper maßgeblich zum Ruf Münchens als einer der großen internationalen Kulturstädte bei.



Innerhalb einer Spielzeit werden über 30 Opern aus fünf Jahrhunderten und mehr als 20 Ballette vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart gegeben, dazu Konzerte und Liederabende. Damit ist das Programm des Hauses eines der international vielfältigsten. Mit 2.101 Plätzen ist das klassizistische Nationaltheater das größte Opernhaus Deutschlands und gilt als eines der schönsten Theater in Europa.

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Bewertungen & Berichte Bayerische Staatsoper

Aufführungen / Oper Bayerische Staatsoper München München, Max-Joseph-Platz 2
Aufführungen / Theater Volkstheater München München, Tumblingerstraße 29
Aufführungen / Theater Staatstheater am Gärtnerplatz München München, Gärtnerplatz 3
Aufführungen / Theater Residenztheater München München, Max-Joseph-Platz 1
Aufführungen / Theater theater VIEL LÄRM UM NICHTS - München München, August-Exter-Str. 1
Aufführungen / Theater Münchner Kammerspiele München, Falckenbergstraße 1
Aufführungen / Theater Teamtheater München München, Am Einlaß 2a / 4
Aufführungen / Musical Applaus Applaus
Fr 16.1.2026, 20:00 Uhr
Aufführungen / Musical Deutsches Theater München München, Schwanthalerstraße 13
Aufführungen / Kabarett Münchner Lustspielhaus München, Occamstr. 8
Aufführungen / Theater Komödie im Bayerischen Hof München, Promenadeplatz 6
Aufführungen / Theater theater ... und so fort München, Hans-Sachs-Str. 12
Aufführungen / Kulturveranstaltung FestSpielHaus gGmbH München, Quiddestr. 17
Aufführungen / Theater Tatwort Improvisationstheater München, Rumfordstr. 29-31
Aufführungen / Theater Oberanger Theater München München, Oberanger 38
Aufführungen / Theater Kleine Bühne München München, Kazmairstraße 66
Aufführungen / Theater fastfood theater München, Betriebsbüro: Häberlstraße 20
Aufführungen / Theater HochX München, Entenbachstr. 37
Aufführungen / Theater TamS-Theater München, Haimhauser Str. 13 a
Aufführungen / Cabaret Weltstadtbrettl Theater für gehobenen Firlefanz München, Schleißheimer Str. 22-24

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