Das Staatstheater am Gärtnerplatz ist ein Haus mit einem einmaligen Profil und einer über 150-jährigen Tradition. Das musikalische Unterhaltungstheater steht mit all seinen Facetten im Zentrum der Spielplangestaltung, die Werke aus Oper, Operette, Musical und Tanz umfasst. Damit ist es das einzige Staatstheater in Deutschland, welches sich diesem Repertoire schwerpunktmäßig widmet. Seit Herbst 2012 leitet Josef E. Köpplinger als Staatsintendant die Geschicke des Hauses.
Die Sanierung des Theaters dauerte von Mai 2012 bis Herbst 2017. In dieser Zeit wurde das Gebäude saniert, um den gewachsenen Anforderungen der heutigen und zukünftigen Theaterarbeit entsprechen zu können. Der historische Theaterbau von 1865, einer der schönsten in Europa, strahlt nun wieder in voller Pracht.
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Staatstheater am Gärtnerplatz Gärtnerplatz 3 D-80469München
Bewertungen & Berichte Staatstheater am Gärtnerplatz
Oper
Fürst Igor
Musik von Alexander Borodin
vollendet und orchestriert von Alexander Glasunow und Nikolai Rimski-Korsakow
Premiere: 14.2.2026
Fürst Igor von Nowgorod-Sewersk führt seine Truppen in eine aussichtslose Schlacht gegen die benachbarten Polowetzer und gerät dabei in Gefangenschaft. Unterdessen reißt sein Schwager daheim die Macht an sich – bis die Polowetzer zum Gegenschlag ausholen. Am Ende gelingt Igor die Flucht. Doch sind er und die Heimat überhaupt noch zu retten? Welch katastrophale Auswirkungen überflüssige Kriege haben, die von machthungrigen Anführern willkürlich angezettelt werden, ist bis in die Gegenwart hinein zu erleben.
Der Chemiker und Hobby-Komponist Alexander Borodin tat sich ungeheuer schwer damit, die volksnahe Meisteroper zu schreiben, die seine Freunde von ihm erwarteten. Als Vorlage wählte er nichts Geringeres als eines der gewaltigsten Heldenepen der mittelalterlich-russischen Literatur: das »Igorlied«. Zu gewaltig für ihn, der stets um Ausgleich widerstreitender Konflikte und Gegensätze bedacht war? Nach 18 Jahren Arbeit hinterließ Borodin die Oper bei seinem Tod 1887 fragmentarisch. Alexander Glasunow und Nikolai Rimski-Korsakow formten daraus postum das Werk, das wir heute kennen – voll starker, impressiver Musik und inklusive den berühmten »Polowetzer Tänzen«.
Dirigat: Rubén Dubrovsky
Regie: Roland Schwab
Choreografie: Karl Alfred Schreiner
Bühne: Piero Vinciguerra
Kostüme: Renée Listerdal
Licht: Peter Hörtner
Dramaturgie: Michael Alexander Rinz
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung ab 14 Jahren
Termine
Di 27.1.2026, 18:00 | Voraufführung
Sa 14.2.2026, 19:30 | Premiere
Fr 20.2.2026, 19:30und weitere Termine
So 22.2.2026, 18:00
Do 26.2.2026, 19:30
Sa 28.2.2026, 19:30
Fr 20.3.2026, 19:30
So 22.3.2026, 18:00
Sa 28.3.2026, 19:30
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Libretto von Alfred Maria Willner und Robert Bodanzky
Fassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Peter Lund, musikalisch eingerichtet von Kai Tietje
In Paris regiert der Karneval, und auch für zwei Neuankömmlinge geht es hoch her: Das Dienstmädchen Angèle möchte auf den Champs Élysées als Varietéstar groß herauskommen. René, Kammerdiener der Gräfin von Luxemburg, gibt sich kurzerhand als Graf aus, um rasch zu Geld zu kommen. Der Maler Armand und seine Liebste beschließen, arm aber glücklich zu sein. René dagegen lässt sich von Angèles »Mäzen« Basil zu einer Scheinehe mit ihr anheuern, um sie durch einen Adelstitel aufzuwerten. Schwelgerische Duette, heftige Kräche und ein zauberhaftes Happy End sind unvermeidlich!
»Bist du’s, lachendes Glück?« Diese Frage warfen Franz Lehár und seine Librettisten anno 1909 dem dankbaren Publikum zu und mahnten: »Lieber Freund, man greift nicht nach den Sternen …«. Der Komponist, seit dem Welterfolg der »Lustigen Witwe« wenige Jahre zuvor der neue Stern am Operettenhimmel, schuf mit seinem »Luxemburg« ein nicht minder melodienreiches und mitreißendes Meisterwerk. Nun erwacht es am Gärtnerplatz in der schwungvollen Fassung und Inszenierung von Peter Lund zu neuem Leben.
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Regie: Peter Lund
Choreografie: Alex Frei
Bühne: Jürgen Franz Kirner
Kostüme: Daria Kornysheva
Licht: Michael Heidinger
Dramaturgie: Christoph Wagner-Trenkwitz
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung ab 12 Jahren
Termine
Di 10.3.2026, 18:00 | Öffentliche Probe
Fr 27.3.2026, 19:30 | Premiere
So 29.3.2026, 18:00und weitere Termine
Mi 1.4.2026, 19:30
Sa 4.4.2026, 19:30
So 5.4.2026, 18:00
Sa 11.4.2026, 19:30
Sa 18.4.2026, 19:30
Sa 20.6.2026, 19:30
So 28.6.2026, 18:00
Do 2.7.2026, 19:30
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Nach Bernard Shaws »Pygmalion« und dem Film von Gabriel Pascal
Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner
Deutsch von Robert Gilbert
Münchner Textfassung von Josef E. Köpplinger, ins Bayerische übertragen von Stefan Bischoff
Was macht den Menschen aus, seine Herkunft oder seine Sprache? Phonetik-Professor Henry Higgins ist zutiefst vom Letzteren überzeugt. Als ihm das fürchterlich radebrechende Blumenmädchen Eliza Doolittle über den Weg läuft, ist sein Ehrgeiz angestachelt! Mit Kollege Oberst Pickering wettet er, innerhalb von sechs Monaten aus der verlotterten Straßengöre eine Lady zu machen. Eliza ist von diesem Angebot fasziniert und willigt in die Sprach-Dressur ein. Und nach einigen Start-Schwierigkeiten scheint das Experiment auch tatsächlich zu gelingen, wenn da nicht die Liebe ins Spiel käme … »My Fair Lady« ist wohl der Inbegriff des »klassischen« Musicals, mit Sicherheit aber eines der meistgespielten Stücke aller Zeiten. Am 15. März 1956 hob sich dafür erstmalig im Mark Hellinger Theatre am Broadway der Vorhang, 2.717 Vorstellungen folgten allein an diesem Theater. Für das Gärtnerplatztheater hat Staatsintendant Josef E. Köpplinger den zeitlosen Klassiker zum ersten Mal am Haus in bairischer Version in Szene gesetzt!
Musikalische Leitung: Eduardo Browne
Regie: Josef E. Köpplinger
Choreografie: Karl Alfred Schreiner
Bühne: Rainer Sinell
Kostüme: Marie-Luise Walek
Dramaturgie: Michael Alexander Rinz
Altersempfehlung ab 8 Jahren
Termine
Sa 31.1.2026, 19:00
So 1.2.2026, 15:00
Fr 6.2.2026, 19:00und weitere Termine
Sa 7.2.2026, 19:00
Di 24.2.2026, 19:00
Mi 25.2.2026, 19:00
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
»Eines Morgens, als der Großvater und die dicke Ente noch schliefen, öffnete Peter heimlich die Gartentür und ging hinaus auf die große weite Wiese«, so beginnt die Geschichte von Peter und dem Wolf. Was an diesem Tag dann noch so alles geschieht, und wie es dem kleinen Peter am Ende gelingen wird, zusammen mit seinem Freund, dem Vogel, den großen und gefräßigen Wolf zu besiegen, das gibt es bei uns im Gärtnerplatztheater zu hören und zu erleben!
Musikalische Leitung: Oleg Ptashnikov
Staging: Susanne Schemschies
Video: Meike Ebert, Raphael Kurig
Dramaturgie: András Borbély T.
Erzählerin: Marina Blanke
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Termin
So 25.1.2026, 16:00 | Familienvorstellung
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
The Pirates of Penzance, or The Slave of Duty
Musik von Arthur Sullivan
Buch von William Schwenck Gilbert
Neue deutsche Übersetzung von Inge Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting
Durch ein allzu blödes Missverständnis hat der junge Frederic seine Ausbildung statt »im Privaten« bei den Piraten absolviert. Jetzt ist er ausgelernt, will den Enterhaken an den Nagel hängen und Kurs nehmen auf die holde Weiblichkeit. Die trifft er auch sogleich in Gestalt der Generalmajors-Tochter Mabel, deren Vater leider das Ziel hat, allen Piraten ein für alle Mal den Garaus zu machen. So findet sich Frederic plötzlich mitten zwischen Gut und Böse wieder – oder zwischen Böse und Gut?
Die musikalische Freibeuter-Satire »The Pirates of Penzance« zählt fraglos zu den Highlights aus dem Schaffen des britischen Autorenduos »Gilbert & Sullivan«, das im 19. Jahrhundert das englischsprachige musikalische Unterhaltungstheater prägte. Eine absurd-witzige Handlung voll scharfzüngigem britischen Humor trifft auf witzige, eingängige Songs – und heraus kommt ein virtuoser piratiger Nonsens, der heute noch genauso viel Spaß macht wie damals!
Musikalische Leitung: Andreas Partilla
Regie und Choreografie: Adam Cooper
Bühne: Karl Fehringer, Judith Leikauf
Kostüme: Birte Wallbaum
Licht: Michael Heidinger
Dramaturgie: Michael Alexander Rinz
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Altersempfehlung ab 10 Jahren
Termine
Mi 14.1.2026, 19:30
Fr 16.1.2026, 19:30
Sa 17.1.2026, 19:30
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald
Textfassung für das Staatstheater am Gärtnerplatz von Josef E. Köpplinger
Ein Zirkus in St. Petersburg, ein prinzliches Palais und ein Wiener Hotel – das sind die Orte, wo Zirkusvolk, russischer Adel und junge Leute aus Wien zusammenkommen, um im Liebestaumel zu schwelgen. Doch ob ein Hotelierssohn eine Zirkusreiterin heiraten und eine russische Fürstin dem mysteriösen Artisten Mister X trauen darf, das bleibt so lange ungewiss, bis das allgemeine Maskenspiel und die Intrigen des eifersüchtigen Prinzen Sergius entlarvt sind.
Emmerich Kálmán weiß die unterschiedlichen Schauplätze jeweils mit charakteristischem Kolorit zu gestalten. Ob slawische Eleganz, nervöse Sentimentalität oder wienerische Lässigkeit, im Zentrum des Geschehens stehen träumerische Melodien, die bald ernst, bald heiter die Szenerie beleben. Die prominent besetzte Uraufführung der »Zirkusprinzessin« im Jahre 1926 im Wiener Theater an der Wien war ein überwältigender Erfolg und eröffnete Kálmán die Tore zum New Yorker Broadway.
Dirigat: Oleg Ptashnikov
Dramaturgie: David Treffinger
Regie: Josef E. Köpplinger
Choreografie: Karl Alfred Schreiner
Bühne: Rainer Sinell
Kostüme: Marie-Luise Walek
In Kooperation mit der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg
Altersempfehlung ab 12 Jahren
Termine
Mi 21.1.2026, 19:00 | Wiederaufnahme
Fr 23.1.2026, 19:00
Sa 24.1.2026, 16:00und weitere Termine
Do 29.1.2026, 19:00
Do 5.2.2026, 19:00
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Die ehrenwerte Miss Todd lebt mit ihrem Dienstmädchen Laetitia in einer amerikanischen Kleinstadt. Eines Tages steht ein gutaussehender Landstreicher namens Bob vor der Tür, und Laetitia überzeugt ihre Herrin, ihn aufzunehmen. Bald darauf ist die Stadt in heller Aufregung: Ein entsprungener Sträfling soll sich in der Gegend herumtreiben. Miss Todd und Laetitia erschauern bei dem Gedanken, dass Bob der gesuchte Verbrecher sein könnte – und genießen zugleich den wohligen Schauder, der Bobs Faszinosum noch erhöht. Als Bob weiterziehen möchte, tun sie alles, um ihn zu halten und behaupten in der Stadt, er sei ein Cousin von Miss Todd. Aber die Lage spitzt sich zu: Diebstähle in der Nachbarschaft häufen sich, sogar ein Schnapsladen wird geplündert. Was niemand weiß: Um ihren Liebling mit Alkohol zu versorgen und zugleich ihren Ruf als Vorsitzende der Abstinenzler zu wahren, hat Miss Todd den Laden ausgeraubt. Aber wie lange kann das gutgehen – und ist Bob tatsächlich der gefährliche Raubmörder?
Gian Carlo Menotti schrieb seine Oper 1939 ursprünglich für das Radio und verknüpfte darin Gesellschaftssatire, Romanze und Krimihandlung zu einem packenden und unterhaltsamen einstündigen Abend über Selbstbetrug, heimliche Wünsche und die Sehnsucht nach einem neuen Leben.
Dirigat: Oleg Ptashnikov
Regie: Alexander Kreuselberg
Bühne und Kostüme: Rainer Sinell
Licht: Peter Hörtner
Dramaturgie: Karin Bohnert
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Altersempfehlung ab 13 Jahren
Termine
Mi 28.1.2026, 19:30
So 1.2.2026, 20:00
Di 3.2.2026, 19:30und weitere Termine
So 8.2.2026, 18:00
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Studiobühne Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Buch von Harvey Fierstein
Nach dem Bühnenstück »La Cage aux Folles« von Jean Poiret
Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin
Georges und Albin betreiben einen Nachtclub in St. Tropez – der eine als Manager, der andere als Diva. Und zusammen führen sie ein glückliches Paarleben. Das gerät jedoch komplett aus den Fugen, als Georges’ Sohn plötzlich heiraten will – ausgerechnet die Tochter eines ultrakonservativen Politikers! Georges und Albin lassen sich breitschlagen, für ein Dinner mit den künftigen Schwiegereltern eine »ganz normale« Familie zu spielen. Klar, dass das nur schiefgehen kann …
Jean Poiret schrieb seine Erfolgskomödie tief in den 70ern, als gleichgeschlechtliche Ehe jenseits jeder Realität und Schwulsein noch lange nicht »gut so« war. Seit 1983 erobert das turbulent-mitreißende Plädoyer für Toleranz, Gleichberechtigung und individuelle Freiheit im Musicalgewand die Bühnen der Welt, spielte allein am Broadway in 2423 Vorstellungen und wurde zu einer Hymne der Bewegung LGBTQIA+, getreu dem Motto: »I am what I am!«.
Musikalische Leitung: Jeff Frohner
Regie: Josef E. Köpplinger
Choreografie: Adam Cooper
Bühne: Rainer Sinell
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Licht: Kai Luczak
Dramaturgie: Michael Alexander Rinz
In deutscher Sprache
Altersempfehlung ab 13 Jahren
155 Minuten, eine Pause nach ca. 65 Minuten
Termine
Do 12.2.2026, 19:30
Fr 13.2.2026, 19:30
So 15.2.2026, 18:00und weitere Termine
Mo 16.2.2026, 19:30
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Im März stehen im Gärtnerplatztheater alle Zeichen auf Mozart!
Genießen Sie in einem Monat vier der größten Mozart-Opern sowie ein buntes Rahmenprogramm – exklusiv besetzt durch das Mozart-erprobte Ensemble des Gärtnerplatztheaters!
Von Mozart-Neulingen bis zu langjährigen Mozart-Fans – in unseren Mozartwochen ist für alle etwas dabei!
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Den Dichter Lorenzo Da Ponte und Mozart verband zeitlebens eine produktive künstlerische Partnerschaft. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden drei der berühmtesten Opern der klassischen Musik, die in unserem Mozartwochen-Abo vereint sind.
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Dauer
Fr 27.2.2026 - Do 26.3.2026 | Festival
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
(Le nozze di Figaro)
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Lorenzo Da Ponte
Nach »La folle journée ou Le mariage de Figaro« von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
Graf Almaviva lacht sich ins Fäustchen: Er erlaubt seinem Kammerdiener Figaro, die Zofe Susanna zu heiraten und quartiert die beiden großzügig neben seinem Schlafzimmer ein – um der hübschen Susanna besser nachsteigen zu können. Den Pagen Cherubino, der ebenfalls ständig um die Frauen herumscharwenzelt, räumt er kurzerhand aus dem Weg, indem er ihn zum Militär schickt. Aber er hat die Rechnung nicht nur ohne Susanna und den eifersüchtigen Figaro, sondern vor allem ohne seine Frau, die Gräfin, gemacht.
Vorlage zu Mozarts Oper von 1786 war die wenige Jahre zuvor uraufgeführte Komödie »La folle journée ou Le mariage de Figaro«, die zum größten Bühnenerfolg ihres Autors Beaumarchais wurde. Die bitterböse Satire auf den übergriffigen Adel wurde zum Fanal der Französischen Revolution. Das kongeniale Libretto von Lorenzo Da Ponte spricht zudem Dinge wie Langeweile nach den ersten Ehejahren, Vertrauensbruch und weibliche Selbstbestimmtheit an. Staatsintendant Josef E. Köpplinger inszeniert Mozarts Klassiker mit der gehörigen Portion Schärfe und Humor.
Musikalische Leitung: Michael Brandstätter
Regie: Josef E. Köpplinger
Choreografie: Karl Alfred Schreiner
Bühne: Johannes Leiacker
Kostüme: Thomas Kaiser
Licht: Peter Hörtner
Video: Raphael Kurig
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Altersempfehlung ab 13 Jahren
Termine
Do 15.1.2026, 19:00 | Wiederaufnahme
So 18.1.2026, 18:00
Do 22.1.2026, 19:00und weitere Termine
Fr 6.3.2026, 19:00
Fr 13.3.2026, 19:00
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Solange er lebt und atmet, wird es Don Giovanni nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello bereits hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken.
Don Juan zählt neben Faust und Don Quijote zu den bedeutendsten Figuren der europäischen Kulturgeschichte: Als Verführer und Vergewaltiger, Liebhaber und Mörder in einem wurde er zu einem anziehenden Mythos, der tausendfach in allen Formen der Kunst rezipiert und immer wieder neu gestaltet wurde. Als Archetyp des Frauenhelden fasziniert er Jung und Alt beiderlei Geschlechts und ist bald begehrter Wunschtraum und bewundertes Idol, bald gewissenloser Egomane und grausamer Dämon. Als sich Mozart und sein Librettist Lorenzo Da Ponte für eine Bearbeitung des bekannten Stoffes entschieden, konnten sie bereits auf eine reiche Tradition aufbauen. In den 1780er-Jahren war eine Vielzahl von Don-Juan-Opern entstanden, was zum einen bedeutete, dass das Publikum dieses Sujet besonders begehrte, zum anderen aber auch die Möglichkeit bot, die prominente Figur neu und vielschichtiger zu deuten. Schon die Dramaturgie der Oper war von beachtlicher Innovativität, insofern sie zwar als komische Oper konzipiert und ausgeführt worden war, aber mit einem Mord beginnt und von Don Giovannis nicht undramatischer Höllenfahrt beendet wird. Zudem bietet die komplexe Titelfigur in Mozarts und Da Pontes Bearbeitung überreiche Interpretationsmöglichkeiten. Zwar konnte die Oper zu Mozarts Lebzeiten den Triumph der Prager Uraufführung am 29. Oktober 1787 nicht wiederholen, heute jedoch zählt sie unangefochten zu den wichtigsten Werken des Repertoires.
Regie: Herbert Föttinger
Bühne: Walter Vogelweider
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Licht: Michael Heidinger
Dramaturgie: David Treffinger
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Altersempfehlung ab 14 Jahren
Termine
Sa 21.2.2026, 19:00 | Wiederaufnahme
Fr 27.2.2026, 19:00
So 1.3.2026, 18:00und weitere Termine
Sa 7.3.2026, 19:00
Sa 14.3.2026, 19:00
Sa 21.3.2026, 19:00
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Opera buffa
La scuola degli amanti
Libretto von Lorenzo Da Ponte
Fiordiligi liebt Guglielmo und Dorabella liebt Ferrando. Im Moment. Um herauszufinden, wie dauerhaft die Liebe eigentlich ist, schlägt Zyniker Don Alfonso Guglielmo und Ferrando eine Wette vor: Sie sollen ihren Herzensdamen vorgaukeln, in den Krieg ziehen zu müssen, um hinterrücks in Verkleidung zurückzukommen und dann der jeweils anderen den Hof zu machen. »Das klappt nie«, da sind sich beide Verliebte sicher und schlagen bedenkenlos ein. Doch kaum hat das Experiment begonnen, bekommt die schöne Paarwelt allzu menschliche Risse, und Alfonso und Zofe Despina müssen nur noch ganz unmerklich nachhelfen, um die harte Wahrheit über das tatsächliche Wesen der Liebe ans Licht zu bringen …
»Glücklich sei der Mensch, der alles nur von der besten Seite nimmt und trotz der Wechselfälle des Lebens, über die er lacht, die Ruhe bewahrt!« So lautet die Schlussbotschaft des Dramma giocoso »Così fan tutte«, verkündet von den sechs Protagonisten und ihnen in den Mund gelegt von Librettist Lorenzo Da Ponte. Das rasante Kammerspiel um Liebe und Treue, das den vollständigen Titel »Così fan tutte ossia La scuola degli amanti« (»So machen es alle oder Die Schule der Liebenden«) trägt, ist der krönende Abschluss der Zusammenarbeit zwischen dem Librettistengenie Da Ponte und dem Komponistengenie Wolfgang Amadeus Mozart. Ein brisanter Stoff für eine Uraufführung am Wiener Burgtheater im Jahr 1790, der in Zeiten der Französischen Revolution demonstriert, dass nicht nur politische Ordnungen, sondern auch gesellschaftliche Grundpfeiler wie die Ehe nicht unantastbar sind. Kaum vorstellbar, dass Kaiser Josef II. persönlich der Initiator dieses Opernprojektes gewesen sein soll, das hinsichtlich seiner Radikalität und gleichzeitigen musikalischen Schönheit bis heute seinesgleichen sucht.
Regie: Olivier Tambosi
Bühne: Bengt Gomér
Kostüme: Carla Caminati
Licht: Michael Heidinger
Choreinstudierung: Felix Meybier
Dramaturgie: Michael Alexander Rinz
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Altersempfehlung ab 12 Jahren
Termine
So 8.3.2026, 18:00
So 15.3.2026, 18:00
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Text nach Emanuel Schikaneder, eingerichtet von Josef E. Köpplinger
Prinz Tamino wird von der Königin der Nacht beauftragt, ihre Tochter aus den Fängen des bösen Sarastro zu befreien. Der seltsame Vogelfänger Papageno soll ihm dabei helfen. Doch kaum sind sie bei Sarastro angelangt, entpuppt dieser sich als Lichtgestalt und die Königin als rachsüchtige Furie. Oder doch nicht? Sind Gut und Böse so leicht zu trennen? Was für Mächte sind hier eigentlich am Werk? Auf seinem Weg zu Pamina lernt Tamino sich und die Welt neu kennen.
Mozarts rätselhafte Oper über Liebe, Läuterung und Menschlichkeit verzaubert seit 1791 Kinder und Erwachsene. Staatsintendant Josef E. Köpplinger inszeniert das magische Werk als Geschichte um das Geheimnis der Verwandlung, des Erwachsenwerdens – vor allem aber als Liebeserklärung an die Welt der Phantasie.
Regie: Josef E. Köpplinger
Choreografie: Ricarda Regina Ludigkeit
Bühne: Momme Hinrichs
Kostüme: Alfred Mayerhofer
Licht: Kai Luczak
Video: Meike Ebert, Raphael Kurig
Dramaturgie: Fedora Wesseler
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung ab 6 Jahren
Termine
Mi 4.3.2026, 19:00
Mi 11.3.2026, 19:00
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Musikalische Leitung: Rubén Dubrovsky
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Wolfgang Amadeus Mozart: Marsch Nr. 1, KV 335 (KV 320a)
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 35, KV 385 (»Haffner«)
Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 5, op. 100
Fröhlich wird ins zweite Orchesterkonzert einmarschiert: Mit dem »Aufzugsstück« zu Mozarts »Posthorn-Serenade«, die den Studenten der Salzburger Universität zur Feier des Studienabschlusses 1779 gewidmet war. Auch den jungen Komponisten sollte es nicht mehr lange in seiner Vaterstadt halten. Drei Jahre später, bereits in Wien, komponierte er die einem Salzburger Philanthropen gewidmete »Haffner-Sinfonie«, die noch serenadenhafte Züge trägt. Gut eineinhalb Jahrhunderte später war die Gattung genauer definiert: Inmitten des Zweiten Weltkriegs entstanden und Anfang 1945 zur Uraufführung gelangt ist Prokofjews Sinfonie Nr. 5. Dass sie deshalb ein »patriotisch-heroisches« Stück wäre, hat der Komponist von sich gewiesen. Vielmehr sei es seine »Hauptidee« gewesen, »den Triumph des menschlichen Geistes« zu vermitteln. Prokofjew hielt dieses Opus, als Synthese seines bisherigen Schaffens, zeitlebens für eines seiner besten Werke.
Zugabe im Foyer
Lassen Sie den Abend bei musikalischem Begleitprogramm in unserem Pausenfoyer ausklingen. Diesmal erwartet Sie Volksmusik mit Frasdorfer Tanzlmusi.
Termine
Di 3.3.2026, 11:00 | Schulvorstellung
Di 3.3.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Oper einmal anders: Nicht gesungen, sondern in echt bayrischer Mundart gesprochen, kommen diese Opernparodien von Paul Schallweg (Texte) und Friedrich Meyer (Kompositionen und Arrangements) daher und nehmen bekannte und beliebte Opern dabei gehörig auf die Schippe – präsentiert von echt bayerischen Schauspielstars!
DIE ZAUBERFLÖTE oder Das Wunder vom Königssee
DER FLIAGADE HOLLÄNDER oder Wia de Zenze von Leoni durch ihran Opfertod an Seefahrer aus der Verdammnis grett’ hat
DON GIOVANNI oder Der Graf Hallodri von Lenggrias
Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz
Mit: Gerd Anthoff, Conny Glogger, Helmut Schleich
Bewertungen & Berichte Opern auf Bayrisch: MOZART² + X
Tanz
Minutemade ACT
Die Dancesoap des Gärtnerplatztheaters
»Ein Raum. Eine Woche. 20 Tänzerinnen und Tänzer«
Und jede Woche eine neue Person für die Choreografie, die sich der Herausforderung stellt, nach diesem Prinzip einmalig und exklusiv eine Fortsetzung unserer Dancesoap »Minutemade« zu entwickeln: innerhalb von nur einer Woche Probenzeit ein neues Stück, das genau dort weitermacht, wo die letzte Episode aufgehört hat!
Dramaturgie: András Borbély T.
Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Termine
Do 5.3.2026, 20:00 | Ticket
Do 12.3.2026, 20:00 | Ticket
Do 19.3.2026, 20:00 | Ticket
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Studiobühne Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Musik von Philipp Manuel Gutmann
Nach dem gleichnamigen Klassiker von Antoine de Saint-Exupéry
Für die Bühne eingerichtet von Fedora Wesseler
Uraufführung | Auftragswerk des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Erwachsene sind komische Leute. Sie reden immer nur von »ernsten« oder »vernünftigen« Dingen und nehmen sich wahnsinnig wichtig. Das merkt auch der kleine Prinz auf seiner Reise durch das Universum, wo ihm die seltsamsten Bewohner begegnen. Auf der Erde schließlich lernt er einen Fuchs kennen und kommt hinter ein großes Geheimnis: Wie das Alltägliche einzigartig wird. Saint-Exupérys poetischer Klassiker über Einsamkeit, Zuneigung und Verantwortung, sinnlich erfahrbar gemacht durch Bühne und Musik!
Musikalische Leitung: Ekaterina Tarnopolskaja / Benjamin Spa
Regie: Daniel Vincent Huth
Bühne: Selma Agirgöl
Kostüme: Jana Schwinger
Dramaturgie: András Borbély T.
Termine
Fr 6.3.2026, 10:30 | Schulvorstellung
Di 10.3.2026, 10:30 | Wiederaufnahme
Mi 11.3.2026, 10:15und weitere Termine
Do 12.3.2026, 13:30
Di 17.3.2026, 10:30 | Schulvorstellung
Di 24.3.2026, 10:30
Do 26.3.2026, 10:30
Fr 27.3.2026, 10:00
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Orchesterprobensaal Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Musikerinnen und Musiker des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Fanny Hensel: Streichquartett Es-Dur
Gioachino Rossini: Duetto für Violoncello und Kontrabass
Johannes Brahms: Streichsextett B-Dur op. 18
In unserer mittlerweile fest etablierten kammermusikalischen Reihe haben wir für Sie pro Spielzeit sieben phantasievolle Programme zusammengestellt: feine Miniaturen und große Instrumentalensembles, selten gespielte Geheimtipps und bekannte Werke in außergewöhnlichen Besetzungen. Genießen Sie Ihren musikalischen Sonntagskaffee bei uns im Foyer und teilen Sie mit uns die Freude am gemeinsamen Musizieren.
Bewertungen & Berichte Kammerkonzert "Streicher unter sich"
Konzert
Oper_ette im Foyer: Giuseppe Verdi
Solistinnen und Solisten des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Moderation: Christoph Wagner-Trenkwitz
In unserer Reihe von moderierten Konzerten feiern wir die Meister der Oper und Operette! Sängerinnen und Sänger unseres Ensembles widmen sich anlässlich runder Gedenktage großen Musiktheaterkomponisten.
Bewertungen & Berichte Oper_ette im Foyer: Giuseppe Verdi
Kammerkonzert
Kunst trifft Kunst
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Ein Wiedersehen mit alten Bekannten sowie selten gezeigten Kostbarkeiten in der Alten Pinakothek verspricht die neue Sammlungspräsentation! Beleuchtet werden unterschiedliche Facetten eines Themas, das zu den Kernaufgaben der Malerei schlechthin gehört: das Erzählen von Geschichten. Wie, was und durch wen wird erzählt?
Musik stellt ebenfalls Geschichten, Situationen und Gefühle dar – nur wieder anders in Raum und Zeit aufgelöst. Bei diesem exklusiven Abend wandeln Sie zwischen Bild- und Musikwelten, können in Erzählungen in verschiedenen künstlerischen Dimensionen eintauchen. Nach einer kurzen Einführung genießen Sie die Live-Musik in den eigens geöffneten Ausstellungsräumen.
In Kooperation mit der Alten Pinakothek im Rahmen der Sonderausstellung »Wie Bilder erzählen – Storytelling von Albrecht Altdorfer bis Peter Paul Rubens«
Konzert des Kinderchores:
"Teamwork, das heißt gemeinsam!"
Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Mit: Alexander Paul Findewirth, Lucian Krasznec, Annemarie Pfahler, Christian Schleinzer
Am Flügel: Anke Schwabe
Leitung Kinderchor: Verena Sarré
Moderation: Christian Schleinzer
Staging: Alexander Kreuselberg, Alexander Paul Findewirth
Dramaturgie: András Borbély T.
Das Konzert des Kinderchores des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Seit 2004 von Verena Sarré geleitet, ist der Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz regelmäßig in zahlreichen Musiktheater-Produktionen und Konzerten des Hauses zu erleben. Höhepunkte der Gegenwart und der Vergangenheit sind und waren Auftritte von »Hänsel und Gretel« über »Drei Männer im Schnee« und »Pumuckl« bis »Tschitti Tschitti Bäng Bäng«. Aus der Begeisterung fürs Singen und das Theater sind seither etliche Profikünstlerinnen und -künstler aus dem jugendlichen Ensemble hervorgegangen. Freuen Sie sich auf ein buntes »Best of«-Programm, bei dem unserem Kinderchor die Bühne einmal ganz allein gehört!
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"Teamwork, das heißt gemeinsam!"
Konzert
Beethoven & Tschaikowsky
Gastspiel
Violine: Andrea Cicalese
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz mit seinem Chefdirigenten Rubén Dubrovsky ist zu Gast im Prinzregententheater. Erleben Sie Andrea Cicalese, 2005 in Neapel geboren, mit Tschaikowskys Violinkonzert, gefolgt von Beethovens kraftvoller Sinfonie Nr. 7.
Peter I. Tschaikowsky Violinkonzert, op. 35
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 7, op. 21
Oper einmal anders: Nicht gesungen, sondern in echt bayrischer Mundart gesprochen, kommen diese Opernparodien von Paul Schallweg (Texte) und Friedrich Meyer (Kompositionen und Arrangements) daher und nehmen bekannte und beliebte Opern dabei gehörig auf die Schippe – präsentiert von echt bayerischen Schauspielstars!
CARMEN oder Wia d’ Liab an Sepp zum Mörder gmacht hat
SALOME oder Wia der Prophet Jochanaan verratn, versuacht und köpft worn is
TURANDOT oder Wia a chinesische Prinzessin à la tatar kloakriagt worn is
Musikalische Leitung: Andreas Kowalewitz
Mit: Dieter Fischer, Conny Glogger, Michael Lerchenberg
Termin
Di 17.2.2026, 19:30
Ort
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München
Opern auf Bayrisch:
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Kammerkonzert
Kammerkonzert "Aus der Dunkelheit"
Musikerinnen und Musiker des Orchesters des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Colin Brumby: Suite für vier Kontrabässe
Erwin Schulhoff: Streichquartett Nr. 1
Giovanni Bottesini: »Passione amorosa« für zwei Kontrabässe und Klavier
Johannes Brahms: Quintett h-Moll op. 115 für Klarinette und Streichquartett
In unserer mittlerweile fest etablierten kammermusikalischen Reihe haben wir für Sie pro Spielzeit sieben phantasievolle Programme zusammengestellt: feine Miniaturen und große Instrumentalensembles, selten gespielte Geheimtipps und bekannte Werke in außergewöhnlichen Besetzungen. Genießen Sie Ihren musikalischen Sonntagskaffee bei uns im Foyer und teilen Sie mit uns die Freude am gemeinsamen Musizieren.
Bewertungen & Berichte Kammerkonzert "Aus der Dunkelheit"
Operette
Oper_ette im Foyer: Der unbekannte Franz Lehár
Moderation: Christoph Wagner-Trenkwitz
Solistinnen und Solisten des Staatstheaters am Gärtnerplatz
In unserer Reihe von moderierten Konzerten feiern wir die Meister der Oper und Operette! Sängerinnen und Sänger unseres Ensembles widmen sich anlässlich runder Gedenktage großen Musiktheaterkomponisten.
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Performance
Kunst trifft Kunst
Tanzperformance in der Pinakothek der Moderne
Im Zuge der regelmäßigen Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, freuen wir uns auf ein weiteres gemeinsames Projekt in der Ausstellung »Sweeter than Honey« in der Pinakothek der Moderne. Im Rahmen der erfolgreichen Reihe »Kunst trifft Kunst«, wird das Ballettensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatzt gemeinsam mit der kanadischen Choreografin und Künstlerin Dorotea Saykaly mit einer Tanzperformance in den Räumlichkeiten der Pinakothek der Moderne zu Gast sein.
Dorothea Saykaly gestaltet zudem im Gärtnerplatztheater einen Act der diesjährigen Ballett-Soap »Minutemade«.
In Kooperation mit der Pinakothek der Moderne im Rahmen der Ausstellung »Sweeter than Honey. Ein Panorama der Written Art«.
Dramaturgie: András Borbély T.
Mitglieder des Balletts des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Insgesamt viermal verwandelt sich in dieser Spielzeit unser Foyer in ein lebendiges Tanzparkett mit lateinamerikanischem Flair. Ab 19.00 Uhr lädt der in Münchens Tango-Szene bestens bekannte argentinische Tangolehrer Cristian Taffarello zu einem Tango-Workshop ein, um für alle Interessentinnen und Interessenten einen inspirierenden Einstieg in die Welt des Tangos zu ermöglichen. Fortgeschrittenen lässt der Kurs viel Raum für tänzerische Feinarbeit.
Anschließend beginnt ab 20.30 Uhr für die Kursteilnehmenden und andere Tango-Begeisterte die »Milonga« – ein leidenschaftlicher Tango-Tanzabend, an dem alle zur musikalischen Auswahl von Cristian Taffarello ihre Tango-Leidenschaft ausleben werden können.
Ob zu zweit oder solo – lassen Sie sich von der Musik tragen und genießen Sie einen Abend voller Eleganz, Begegnung und südamerikanischer Leidenschaft an einem der schönsten Plätze Münchens.
Ablauf
Mitmachen wird groß geschrieben bei dieser besonderen Form ergänzend zum Vorstellungsbesuch für unsere jüngsten Besucherinnen und Besucher! Gemeinsam mit dem Jungen Gärtnerplatztheater lernen die Kinder Figuren und Handlung singend und spielend kennen und bekommen einen Einblick in die Besonderheiten der Inszenierungen.
Und die Großen? Die haben frei und dürfen sich im Anschluss von ihren Kindern vor der Vorstellung ins Stück einführen lassen…
Natürlich können Sie die Workshop-Tickets unabhängig vom Vorstellungsbesuch für Ihre Kinder buchen.
Eine Führung durch das Gärtnerplatztheater ermöglicht Ihnen, einen Schritt weiter als bis zum Orchestergraben zu gehen und hinter die Kulissen des Hauses zu blicken. Sie erfahren Wissenswertes über die Abläufe im Hintergrund und die einzelnen Bereiche des Hauses, die dafür verantwortlich sind, dass der Vorhang sich jeden Abend hebt. Und Sie entdecken das Haus aus einem neuen historischen Blickwinkel und tauchen in die über 150-jährige Geschichte des Theaters ein.
Der Rundgang beinhaltet den Besuch der Foyers, des Zuschauerraums, des Orchesterprobensaals sowie nach Verfügbarkeit des Bühnenbereichs oder der Probenbühnen.
Führungen (ca. 60 - 70 Minuten) finden mehrmals monatlich statt.
Tickets im Vorverkauf: 10 € / 5 € (ermäßigt)
online, telefonisch unter 089 21 85 19 60 sowie an der Tageskasse am Marstallplatz 5
Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.
Treffpunkt: 10 min. vor Führungsbeginn am Haupteingang, Gärtnerplatz 3
Bitte beachten Sie, dass die Theaterführungen nicht barrierefrei sind.
Gruppen- und Schulführungen:
Das Gärtnerplatztheater bietet neben den öffentlichen Führungen auch geschlossene Gruppenführungen an. Zur individuellen Abstimmung bitten wir um rechtzeitige telefonische Anfrage. Der Gruppentarif beträgt 160 € für Erwachsenen- und Familiengruppen sowie 80 € für Schülergruppen (maximal 25 Personen).
Termine für öffentliche Führungen sind im Spielplan aufgeführt und über das Ticketsystem buchbar.
Sollten Sie eine geschlossene Führung planen, melden Sie sich gerne bei uns.
Das Staatstheater am Gärtnerplatz ist ein Haus mit einem einmaligen Profil und einer über 150-jährigen Tradition. Das musikalische Unterhaltungstheater steht mit all seinen Facetten im Zentrum der Spielplangestaltung, die Werke aus Oper, Operette, Musical und Tanz umfasst. Damit ist es das einzige Staatstheater in Deutschland, welches sich diesem Repertoire schwerpunktmäßig widmet. Seit Herbst 2012 leitet Josef E. Köpplinger als Staatsintendant die Geschicke des Hauses.
Die Sanierung des Theaters dauerte von Mai 2012 bis Herbst 2017. In dieser Zeit wurde das Gebäude saniert, um den gewachsenen Anforderungen der heutigen und zukünftigen Theaterarbeit entsprechen zu können. Der historische Theaterbau von 1865, einer der schönsten in Europa, strahlt nun wieder in voller Pracht.
Kontakt
Staatstheater am Gärtnerplatz
Gärtnerplatz 3
D-80469 München