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Aufführungen

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1001 Märchen und Geschichten

Aufführungen | Ballett

Classics by Balanchine / Peck / Tharp

Semperoper Dresden

Premiere: 2.6.2024 Mehrteiliger Ballettabend Mit »Classics« präsentiert das Semperoper Ballett ein Programm, das drei Tanzkreationen vereint, die zu Paradebeispielen ihrer jeweiligen Schöpfer*innen geworden sind: Den Auftakt bildet »Serenade« (1935) – George Balanchines erste Kreation auf US-amerikanischem Boden: Wenn die Tänzerinnen in bodenlangen hellblauen Tüllkleidern in strenger Geometrie zu Tschaikowskys »Serenade für Streicher« zum Tanz anheben, atmet die Choreografie die Atmosphäre der »weißen Akte« der klassischen Handlungsballette und öffnet den Raum zum abstrakten neoklassischen Ballett und zu neuen Ausdrucksformen. Es folgt »Rodeo: Four Dance Episodes« des amerikanischen Choreografen Justin Peck, der mit seiner Arbeit aus dem Jahr 2015 an der Semperoper zu Gast ist. Mit diesem Werk greift Peck die berühmte Americana-Thematik des US-Komponisten Aaron Copland (1900 – 1990) auf, dessen Cowboy-Ballett »Rodeo« (1942) zu seinen bekanntesten Werken zählt. Basierend auf dieser Partitur schuf Peck ein humorvolles, spritziges Tanzstück für 16 Tänzer*innen. Eine weitere Premiere in Dresden bringt die US-amerikanische Choreografin Twyla Tharp auf die Bühne, indem sie ihr Werk »In The Upper Room« (1986) präsentiert, das heute zu einem Repertoire-Liebling zahlreicher Ballettcompagnien weltweit zählt. Zu der Auftragskomposition von Philip Glass beweist die Company einmal mehr ihre enorme Körperbeherrschung, indem sie neben Ballett auch eine Vielfalt an Körpertechniken wie Boxen, Yoga und Stepptanz vollführt und auf diese abwechslungsreiche Art den Ballettabend abrundet. SERENADE Choreografie: George Balanchine Musik: Pjotr I. Tschaikowsky Kostüme: Karinska Licht: Christoph Schmädicke Einstudierung: Nanette Glushak RODEO: FOUR DANCE EPISODES Choreografie: Justin Peck Musik: Aaron Copland Kostüme: Reid & Harriet Design Licht: Brandon Stirling Baker Einstudierung: Michael Breeden, Craig Salstein IN THE UPPER ROOM Choreografie: Twyla Tharp Musik: Philip Glass Kostüme: Norma Kamali Licht: Jennifer Tipton Einstudierung: Kaitlyn Gilliland Werkeinführung (kostenlos): 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen | Oper

L’Orfeo

Semperoper Dresden

Favola in musica in einem Prolog und fünf Akten Libretto von Alessandro Striggio Der Mythos von Orfeo ist eine Geschichte über die Macht und die Ohnmacht der Musik, und so ist es kein Zufall, dass mit diesem Stoff die Kunstform »Oper« entstanden ist: Die Uraufführung von Claudio Monteverdis »L’Orfeo« am 24. Februar 1607 im Palast des Herzogs von Mantua gilt als Geburtsstunde der Oper und war ein musikgeschichtliches Ereignis, das weit über Italien hinausstrahlte. Programmatisch lassen Claudio Monteverdi und sein Librettist Alessandro Striggio das Werk mit einem Prolog der personifizierten Musik beginnen. Claudio Monteverdi verband als erster die neue Idee eines deklamierend gesungenen Dramas mit der musikalischen Darstellung menschlicher Emotionen. In der Semperoper ist Claudio Monteverdis Oper nun zum ersten Mal in einer Neuinszenierung der Originalfassung zu erleben. Der Dirigent und Lautenist Wolfgang Katschner wird mit seinem Ensemble lautten compagney BERLIN mit historischen Instrumenten die Partitur zum Leben erwecken. Der gefragte Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan wird den Mythos in einem Zusammenspiel aus Sängerdarsteller*innen und lebensgroßen Puppen auf die Bühne bringen. Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner Inszenierung: Nikolaus Habjan Choreographie: Esther Balfe Bühnenbild: Jakob Brossmann Kostüme: Cedric Mpaka Mitarbeit Kostüm: Lugh Amber Wittig Licht: Fabio Antoci Chor: Jonathan Becker Dramaturgie: Benedikt Stampfli Sächsischer Staatsopernchor Dresden lautten compagney BERLIN In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Werkeinführung (kostenlos): 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen | Oper

Don Carlo

Semperoper Dresden

Opera in vier Akten Mit einem Prolog für Orchester von Manfred Trojahn (Uraufführung) Libretto von Joseph Mery und Camille du Locle in der italienischen Übersetzung von Achille de Lauzieres-Themines und Angelo Zanardini Eisige Kälte herrscht am spanischen Königshof: Der Thronfolger Don Carlo verliert seine Braut Elisabetta aus politischen Gründen an seinen Vater, den spanischen König. Auch seine politischen Ambitionen kann der Kronprinz nicht verwirklichen. Der König wiederum ist machtlos gegen den glaubensstrengen Großinquisitor. Einzig Carlos Freund Rodrigo kann scheinbar die Grenzen von politischen und privaten Zwängen überwinden. Doch sein kühner Traum von der Freiheit führt in eine Katastrophe. An nahezu allen Figuren seiner 1867 uraufgeführten Oper spielt Giuseppe Verdi sein großes Thema, die Unvereinbarkeit von Politik und privatem Glück, durch und entfaltet so ein bedrückend modernes Gesellschaftspanorama. In Kooperation mit den Osterfestspielen Salzburg zeigt die Semperoper »Don Carlo« in der vieraktigen italienischen Fassung von 1884, ergänzt durch die vom Komponisten Manfred Trojahn neu komponierte instrumentale Einleitung, die die Vorgeschichte des Dramas erzählt. Musikalische Leitung: Jordi Bernàcer Inszenierung: Vera Nemirova Künstlerische Mitarbeit Regie: Sonja Nemirova Bühnenbild: Heike Scheele Kostüme: Frauke Schernau Licht: Fabio Antoci Choreografie: Altea Garrido Chor: André Kellinghaus Video: rocafilm Dramaturgie: Kai Weßler Sächsischer Staatsopernchor Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden Eine Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Werkeinführung (kostenlos): 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen | Oper

La Bohème

Semperoper Dresden

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica Eine Bohème-WG in den Pariser Künstler- und Studentenkreisen: Zwischen Freiheit, Unabhängigkeit, Kunst und finanziellen Nöten schlagen sich der Dichter Rodolfo und seine Freunde durchs Leben. Als sich Rodolfo in die Nachbarin Mimì verliebt, scheint sich zunächst alles zum Besseren zu wenden, aber Armut und Mimìs Krankheit überschatten die Beziehung. Die beiden kommen sich näher, trennen sich wieder und finden sich schließlich erst, als es schon zu spät ist. Die wohl bekannteste Oper Puccinis bot zur Zeit ihrer Uraufführung 1896 durch die intime Szenerie und das alltägliche Sujet ein Novum in der italienischen Oper. In der Inszenierung von Regisseurin Christine Mielitz zählt Puccinis vierte Oper zu den beliebtesten Repertoireklassikern der Semperoper Dresden. Musikalische Leitung: Stefano Ranzani Inszenierung nach: Christine Mielitz Bühnenbild & Kostüme: Peter Heilein Licht: Friedewalt Degen Chor: André Kellinghaus Kinderchor: Claudia Sebastian-Bertsch Dramaturgie: Matthias Rank Sächsischer Staatsopernchor Dresden Kinderchor der Semperoper Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Pause nach 60 Minuten
Aufführungen | Oper

Die Zauberflöte

Semperoper Dresden

Libretto von Emanuel Schikaneder »Ein Mensch, wie du«, antwortet Papageno auf die Frage Taminos, wer er sei. Tamino antwortet auf die Gegenfrage, dass er »aus fürstlichem Geblüte« stammt. So wird gleich zu Beginn deutlich, dass der Vogelfänger Papageno bereits das ist, was Tamino erst noch werden muss: ein Mensch. Humanität heißt also das Ziel. Und so hehr das Ziel, so humorvoll-menschlich-spielerisch ist der Weg dorthin. Den beschreibt das Libretto mit vielen Prüfungen, mit der Hölle Rache und der süßesten Liebe, mit tanzenden Tieren und wundersamen Knaben bis Tamino und Pagageno schließlich ihr Ziel glücklich erreichen. »Die Zauberflöte«, 1791 in Wien als letzte Oper Wolfgang Amadeus Mozarts uraufgeführt, steht einerseits ganz in der Tradition des Alt-Wiener Zaubertheaters. Andererseits ließen sich Mozart und sein Librettist Emanuel Schikaneder auch vom aufklärerischen Gedankengut der Freimaurer inspirieren; und schufen so eine Mischung aus Kasperl-Unsinn und Freimaurer-Tiefsinn, unzeitgemäßer Misogynie und tiefster Menschlichkeit mit schlichtweg himmlischer Musik, die »Die Zauberflöte« zu der generationenübergreifenden Erfolgsoper werden ließ, die sie heute noch ist. Musikalische Leitung: Johannes Fritzsch Inszenierung: Josef E. Köpplinger Bühnenbild: Walter Vogelweider Kostüme: Dagmar Morell Choreografie: Ricarda Regina Ludigkeit Licht: Fabio Antoci Chor: Jonathan Becker Dramaturgie: Johann Casimir Eule In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen | Oper

Die Frau ohne Schatten

Semperoper Dresden

Text von Hugo von Hofmannsthal Inspiriert von orientalischen Märchen und mit bewunderndem Blick auf Mozarts »Die Zauberflöte« schufen Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal mit ihrer vierten gemeinsamen Oper »Die Frau ohne Schatten« von 1919 ein gleichermaßen rätselhaftes wie faszinierendes, symbolreiches und klangmächtiges Riesenwerk. Es geht vor dem Zeithorizont seiner Entstehung – zwischen den verheerenden Erfahrungen des Ersten Weltkrieges und den aufkommenden Erkenntnissen der Psychoanalyse – um nichts weniger, als um die Frage, wie der Mensch angesichts von millionenfachem Tod und emotionaler Erstarrung wieder zu Liebe und Humanität gelangt. Und so folgen wir der Kaiserin, die einst als Feentochter des Geisterkönigs Keikobad in Gazellengestalt vom Kaiser erjagt und zur Frau genommen wurde, auf der Suche nach dem ihr Fruchtbarkeit und Menschwerdung verheißenden Schatten. Als sie erkennt, dass sie diesen nur auf Kosten des Unglücks des treu liebenden Färbers Barak und seiner Frau erringen könnte, verzichtet sie – auf die Gefahr hin, ihrem Mann, den Kaiser, damit der Versteinung auszuliefern. Es ist aber gerade diese Einsicht in die Kraft der menschlichen Liebe und ihre Fähigkeit zum Wandel, die die Kaiserin zum Menschen werden, und das Märchen gut enden lässt. Musikalische Leitung: Christian Thielemann Inszenierung: David Bösch Bühnenbild: Patrick Bannwart Kostüme: Moana Stemberger Licht: Fabio Antoci Videodesign: Patrick Bannwart, Falko Herold Chor: André Kellinghaus Dramaturgie: Johann Casimir Eule Sächsischer Staatsopernchor Dresden Kinderchor der Semperoper Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen | Tanz

Miller de Nobili:
Labyrinth

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Unbewusste Erinnerungen, Gespenster der Vergangenheit, visionäre Imaginationen neuer Welten – in ihrer neuen Tanztheater-Produktion taucht das Dresdner Duo Miller de Nobili tief in die Abgründe des menschlichen Unterbewusstseins ein. André Breton bezeichnete den Menschen als „unverbesserlichen Träumer“, Sigmund Freud sah im Traum den Hüter unterdrückter und unbewusster Bestrebungen. Wie gehen wir mit medialer Hyperpräsenz und neoliberaler Produktivität um, mit Erfahrungen von Krieg, Pandemien oder Klimawandel? Miller de Nobili und ihr Tanz-Ensemble begreifen die spielerische Kraft des Traums als Form der Emanzipation und Stärkung, als Werkzeug zur Transformation interkultureller, sozialer Prozesse und Problematiken. In ihrem neuen Stück „Labyrinth“ greifen sie die Mechanismen der Traumwelt choreografisch auf und entwerfen ein hypnotisches, energiegeladenes Tanztheater, eine neue Welt zwischen gesellschaftlicher Realität und träumerischer Utopie. In ihrer markanten, eigenen Form des Tanztheaters verwenden Miller de Nobili Einflüsse aus Breaking und Urban Dance ebenso wie zeitgenössischen Tanz, Text, Performance und Sprache. Choreographie: Maria Chiara de‘ Nobili & Alexander Miller In Zusammenarbeit mit den Tänzer:innen: Fabienne Deesker, Niklas Capel, Philip Lehmann, Nam Tran Xuan, Alessandro Ottaviani, Natalia Vagena. Dramaturgie: Marie Glassl Lichtgestaltung: Geohwan Ju Szenografie: Sabine Mäder Kostümdesign: Antonia Krull Musik: Gábor Halász Produktionsleitung: Michael Lippold Am Fr 29.03. findet ein Publikumsgespräch im Anschluss vom Stück statt. Am Freitag 29.03. wird „Labyrinth“ mit Audiodeskription gezeigt. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Stunde vor Beginn der Vorstellungen an einer Tastführung teilzunehmen.
Aufführungen | Tanz

SUB.LAB.PRO / Jenna Jalonen:
RING

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Welche Bedeutung hat die alte Form des Kreises in einem zeitgenössischen Kontext? Jenna Jalonen sucht mit ihrem Ensemble aus belgischen, französischen, israelischen, ungarischen und italienischen Tänzer:innen nach Parallelen zwischen den Volkstänzen verschiedener Nationen, erkundet ihre Ursprünge und befreit sie von stereotypen Geschlechterrollen. Was bedeutet es heute, authentisch zu sein? Was kann Volkstanz ohne eine traditionelle Rahmung sein? Konzept und Choreografie: Jenna Jalonen Mitgestaltung und Performance: Lina Bouainane, Rose Bouvet , Naomi Kats , Laura Mello Rella, Hanne Van Driessche, Flóra Virág, Jázmin Wéber Live-Klangkomposition: Péter Halász, Siblicity/TOTIM Recodrs Licht Design: Kata Dézsi Produktion: SUB.LAB Event Productions Ko-Produktion Partner: Trafó House of Contemporary Arts, Workshop Foundation, SÍN Arts Center Dauer: ca. 50 Min. Ohne Sprache Im Anschluss des Stücks findet ein Publikumsgespräch statt.
Aufführungen | Tanz

Réka Oberfrank :
Miracle

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Réka Oberfrank erzählt mit der Sprache des Tanzes von den unendlichen Möglichkeiten an zarten Verbindungen, die Menschen miteinander eingehen, von winzigen Reibungen, die zu riesigen Abgründen werden, vom Selbst, das sich in der Uniformität der Gruppe aufgehoben fühlt oder doch verloren geht. Die Körper der sieben Tänzer:innen sind zu einer menschlichen Architektur verschränkt, sie kommunizieren miteinander, harmonieren und entwickeln eine gemeinsame dynamische Kraft. Sie ringen miteinander und suchen nach einem Weg zwischen Überlebenskampf und notwendiger Kooperation – ein spielerisches und hoch virtuoses Stück. Konzept: Réka Oberfrank Performer:innen: Barbara Eyassu-Vincze, Attila Horváth, Patrik Keresztes, Levente Lukács, Réka Rácz, Zsófia Szász, Zita Thury Musik: Áron Porteleki Licht: Orsolya Pete Dauer: ca. 1 Std. Sprache: Englisch mit deutscher Simultanübersetzung Im Anschluss des Stücks findet ein Publikumsgespräch statt.
Aufführungen | Performance

László Göndör & Éva Katona:
Living the Dream with Grandma

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

László Göndör leidet unter einer Identitätskrise, als er in der Pandemie bei seiner 97-jährigen Großmutter, einer Holocaust-Überlebenden, einzieht. 32 Tage lang versuchen beide, den Schmerz und das Trauma des jeweils anderen zu begreifen. Ein poetisches und zugleich humorvolles Solo, das die tiefgreifen – den Auswirkungen des Holocausts bis in die dritte Generation vermittelt. Mit Hilfe von Video- und Audioaufnahmen aus der Zeit ihres Zusammenlebens werden ihre Gespräche nachgestellt, um die tiefgreifenden Auswirkungen des Holocaust und der damit verbundenen Traumata auf ihre Persönlichkeiten und ihre Beziehung zu verdeutlichen. Durch die Darstellung der Kluft zwischen den beiden Generationen und der liebevollen Beziehung zwischen ihnen erleichtert das Stück den Prozess des Verstehens und der Akzeptanz – sowohl für diejenigen, die ähnliche Lebenssituationen durchlebt haben, als auch für diejenigen, denen das Thema unbekannt ist. Darsteller, Regisseur, Drehbuch, Konzept: László Göndör Kodirektion, Drehbuch, Konzept: Kornél Laboda Audio und Video Schnitt, Konzept: Alexandra Láng Sound Design: Márk Bartha Sound Masters: Bence Somoskövi & Bence Kovács-Vajda Technik: Ákos „Papa“ Lengyel Externe Beratung: Tamás Ördög Produktion Management: Dániel Mayer Performer: Éva Katona Dramaturgie, Drehbuch, Konzept: Zsófi Bódi Psychologische Beratung, Konzept: Lili Olga Horváth Set und Kostüm Design: Gabriella Csoma Licht Design: Máté Bredán Dokumentarische Materialien, externe Beratung: Máté Bredán Produktion Assistenz: Zsuzsi Szakács Kreative Produktion: Andrea Ausztrics Dauer: ca. 1 Std. 30 Min. Sprache: Ungarisch mit deutschen Übertitel Im Anschluss der Performance findet ein Publikumsgespräch statt.
Aufführungen | Schauspiel

Proton Theatre:
10 Minutes of Poetry - Lili Monori

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Das neue Stück des Proton Theaters ist eine Reise durch Zeit und Raum, Vergangenheit und Gegenwart, mit und über Lili Monori – eine der bedeutendsten Schauspielerinnen Ungarns. Sie tritt als Schauspielerin und „Zivilistin“ zugleich auf, reflektiert die Geschehnisse ihrer Zeit und das Theater. Geschichte und Alltag mischen sich, objektiv und subjektiv erzählt, herausgezoomt und in Nahaufnahme, als Theater und in Form von Gedichten. Schauspieler:innen: Lili Monori, Miklós Székely B. Geschrieben von: Lili Monori, Endre Ady, Zsuzsa Rakovszky Konzept: Dóra Büki Technische Direktion: András Éltető Technik: Zoltán Rigó Dauer: ca. 1 Std. 10 Min. Sprache: Ungarisch mit deutschen Übertitel Im Anschluss von dem Stück findet ein Publikumsgespräch statt.
Aufführungen | Performance

Adrienn Hód / HODWORKS:
Voice of Power

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Der experimentelle Kirchensänger Zoltán Mizsei verkörpert eine Stimme der Macht, die über eine Gruppe von Performer:innen herrscht und (moralische) Regeln, Befehle und Anweisungen an sie sendet. Die Performer:innen begegnen dieser Stimme mit performativen Mitteln. Kompromisslos und voller schwarzem Humor spiegeln HODWORKS eine Gesellschaft wider, die sich durch ihren unabwendbaren Gehorsam gegenüber Autoritätsfiguren zunehmend von sich selbst entfremdet. Eine Stimme der Macht beherrscht eine tribünenähnliche Bühne und sendet Regeln, Befehle, Anweisungen in den Raum. Die Performer:innen existieren in dieser Landschaft der Macht und thematisieren mit performativen Mitteln ihre persönliche Freiheit und deren Bedrohung. Die Performance erkundet mit ihrer episodischen Dramaturgie das Verhältnis zwischen kulturellen und gesellschaftlichen Zwangsnarrativen und dem Individuum in unterschiedlichen Konstellationen. Verschiedene Positionen – wie die des Kontrollierenden und des Kontrollierten, des Elternteils und des Kindes, von Prediger:in und Gläubig:innen, Organisator:in und Rebell:in, der Agitator:in und der Gleichgültig:in, Provokateur:in und des naiven Freigeistes – wechseln sich in der Interaktion zwischen den Performer:innen und der Stimme ab. Dauer: ca. 1 Std. 30 Min. Sprache: Englisch mit englischen und teilweise deutschen Untertitel Im Anschluss der Performance findet ein Publikumsgespräch statt. Aufgrund von Szenen mit expliziter Nacktheit wird das Stück für alle Zuschauer:innen ab 16 Jahren empfohlen.
Aufführungen | Performance

Dávid Somló:
Mandala

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

In „Mandala“ schließt Dávid Somló das gesamte Publikum in eine Klanglandschaft ein. Mit tragbaren Lautsprechern und einer Komposition ausgestattet, bewegen sich die Besucher:innen auf Linien einer geografischen Bodenskizze, sodass die Bewegung jeder Person zu einer bewegten Klangsinfonie und Gruppenchoreografie beiträgt. Bevor die Teilnehmer:innen den Aufführungsraum betreten, erhalten sie einfache Anweisungen und eine bestimmte Linie auf dem Boden, der sie mit einem tragbaren Lautsprecher folgen sollen. Jeder Lautsprecher spielt eine Schicht der Komposition, so dass die Bewegung jeder teilnehmenden Person zur Entstehung einer bewegten Klangsinfonie beiträgt. Die Abstimmung ihrer Bewegungen auf diesen Strecken ist eine komplexe Aufgabe, die eine ständige nonverbale Verhandlung erfordert und zu verschiedenen Bewegungsmustern führt, die fast einem Tanz ähneln – einer, der es den Teilnehmer:innen ermöglicht, ihr eigenes Verhalten und ihre sozialen Signale sowie die der gesamten Gruppe zu reflektieren. Die von den Teilnehmer:innen gebildete temporäre Gemeinschaft hat die volle Kontrolle darüber, wie sich die kollektive Choreografie entfaltet, weshalb jede Aufführung völlig einzigartig ist. Dauer: ca. 1 Std. Ohne Sprache
Aufführungen | Tanz

Viktor Szeri:
Fatigue

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Stimmungsschwankungen, verlangsamte Reflexe, Schwindel: Die verschiedenen physischen und psychischen Symptome des Burnout schleichen sich unbemerkt in den Alltag ein. Was kann ein:e Künstler:in mit diesem entnervten Zustand in einer Welt anfangen, in der die Arbeit die Existenz greifbar macht? In diesem Klima kann es so aussehen, als ob die kontinuierliche Produktion, die Anhäufung von Projekten, der Schlüssel zur Zufriedenheit ist, während all dies den Weg zum Burnout weist. In seinem verletzlichen Solo schöpft Viktor Szeri aus persönlichen Erfahrungen mit den physischen und psychischen Symptomen von Burnout, die sich unbemerkt in den Alltag einschleichen. Er baut seine Choreografie auf Müdigkeit und dem Nichts-Wollen auf und erzeugt so einen kraftvollen Sog in seine Bewegungs-, Sound- und Bildwelten. Kreiert und aufgeführt von: Viktor Szeri Musik: András Molnár Video: Tamás Páll Licht: Ferenc Payer Dauer: ca. 50 Min Ohne Sprache Es findet im Anschluss des Stücks ein Publikumsgespräch statt.
Aufführungen | Performance

Kristóf Kelemen:
Necromancy. Eine VR-Performance

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Vor fünfzig Jahren versuchte der ungarische Staat, die Kontrolle über die Kunstszene zu übernehmen. Viele Künstler wurden verboten und mussten untertauchen, aber die lokalen Neo-Avantgarde-Bewegungen fanden in einer kleinen Kapelle in Balatonboglár Unterschlupf. In den siebziger Jahren wollten sich diese jungen Menschen durch ihre künstlerische Arbeit eine alternative Realität erträumen. An diesem wichtigen Treffpunkt präsentierte eine berühmte unabhängige Theatergruppe (das spätere Squat Theatre) eine subversive und befreiende Performance. Sie entkamen der wahrgenommenen Realität und spielten mit ihren Geschlechtsidentitäten. Mit einer Virtual-Reality-Brille begibt sich je ein:e Besucher:in auf die Spuren des legendären ungarischen Squat Theatres – von Budapest bis New York, durch verschwundene Spielorte, Wohnungen und Archive. „Necromancy” handelt von subversiver Vorstellungskraft und alternativen Realitäten ab den 1970er Jahren, realisiert als immersive Performance. Dauer: je Slot ca. 30 Min. Spielzeiten: Do 21.03.: 17:00 – 20:00 Uhr (6 Slots) Fr 22.03.: 18:00 – 22:30 Uhr (9 Slots) Sa 23.03.: 14:00 – 16:00 Uhr & 19:00 – 21:00 Uhr (8 Slots) Sprache: Englisch Regie Drehbuch: Kristóf Kelemen Mit: Dániel Baki, Chengjunyan Zhou, Kristóf Kelemen, Gabriella Schuler Stimme (Ungarisch): Nóra Blanka Berényi Stimme (Englisch): Anna Thieser Kameraman, Schnitt: Nimród Nyúl / New Reflection Films Musik: Márton Kristóf Licht technik: Balázs Szabon Field Management: Panka Sándor Makeup: Krisztina Béres VR-Beratung: Fanni Fazakas Visuelle-Beratung: Virág Pázmány Englische Übersetzung: Gabriella Gál Regie Assistenz: Anita Totobé Tour Management: Panka Sándor Produktion Management: Andrea Kovács Produziert von: Veszprém-Balaton 2023 – European Capital of Culture, Babel Camp In Kollaboration mit: Füge Productions Kreatives Management: Let it Be! art agency
Aufführungen | Tanz

Dresden Frankfurt Dance Company:
WELCOME

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Mit WELCOME präsentiert die Dresden Frankfurt Dance Company zwei neue Werke der jungen Gastchoreograf:innen Kristin Ryg Helgebostad und Sergiu Matis. Für „Wesenwelt“ verwandeln die Choreografin Kristin Ryg Helgebostad und die Komponistin und Glockenspielerin Laura Marie Rueslåtten das Ensemble in ein kollektives Musikinstrument. Alle Tänzer:innen haben mindestens eine Glocke in den Händen – mit jeweils unterschiedlichen Tonhöhen. So führt jede Bewegung zu einem Ton und jeder Ton erfordert eine Bewegung. „Warpscapes“ des rumänischen Choreografen Sergiu Matis setzt sich mit dem menschlichen Blick auf die Natur auseinander. Auf der Bühne entstehen Landschaften, die die Tänzer:innen als nicht-nur-menschliche Geschöpfe bewohnen. Tanz schafft so einen Zugang zur Natur, der die eigene Künstlichkeit nicht verstecken muss. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist ein zeitgenössisches Tanzensemble unter der künstlerischen Leitung von Ioannis Mandafounis. Sie entwickelt, präsentiert und vermittelt Tanz mit dem Wunsch, Menschen zusammenzubringen, zu inspirieren und für Tanz zu begeistern. Die Dresden Frankfurt Dance Company vereint zeitgenössisches Denken und Tanztradition, indem sie experimentiert und traditionelle Vorstellungen von Choreografie überdenkt und weiterentwickelt. Unverkennbar ist dabei das Tanzverständnis von Ioannis Mandafounis: Die Anwendung der von ihm entwickelten Methodologie bringt ein tänzerisches und choreografisches Ergebnis auf die Bühne, das improvisiert ist, aber wie geplant erscheint. Dadurch werden die Künstler:innen gestärkt, und es entsteht ein gemeinsamer Prozess zwischen den Tänzer:innen und dem Publikum. (dfdc.de) Kristin Ryg Helgebostad ist Tänzerin und Choreografin, die eine große Bandbreite an performativen und choreografischen Strategien in ihrer Praxis vereint. Sie hat zeitgenössischen Tanz und Choreografie an der National Academy of the Arts in Oslo studiert und arbeitet in unterschiedlichen Konstellationen. Ihre Stücke wurden zu Festivals eingeladen und tourten in Europa. Mit dem Trio Berstad/Helgebostad/Wigdel schuf sie „Soil Girl“ und „Spoiler“. Laura Marie Rueslåtten ist eine der sehr wenigen professionellen Glockenspieler*innen in Norwegen. Gemeinsam gründeten die beiden Künstlerinnen das Handglocken-Ensemble „Ula Metall“ und schufen die Stücke „Me Too/Thee Too“ und „Cheers“. Sergiu Matis ist ein rumänischer Choreograf, der seit 2008 in Berlin lebt. Er schuf Tanzperformances wie „Neverendings“ (2017), „Hopeless.“ (2019), „Extinction Room“ (2019), „Unrest“ (2021), „Drang“ (2022) und „Blazing Worlds“ (2023). Seine Arbeiten wurden auf Festivals in ganz Europa präsentiert. Seine Tanzpraxis kann als eine unermüdliche Suche in körperlichen und digitalisierten Archiven verstanden werden. Seine Performances erzeugen intensive Erlebnisse, die mit Erwartungshaltungen brechen, auf ein neues Verständnis von Tanz verweisen und die Komplexität unserer Zeit widerspiegeln. 23/11 € Premieren Party 17.05. Im Anschluss an die Vorstellung lädt die DFDC Sie herzlich ein, gemeinsam die Premiere von „Dance2Narration“ zu feiern! Publikumsgespräch 18.05. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe der Produktion und die beteiligten Künstler:innen im Nachgespräch im Anschluss an die Vorstellung. Ausklang 26.05. Am letzten Vorstellungstag lädt die DFDC das Publikum ein, den Abend gemeinsam mit ihnen an der Bar ausklingen zu lassen.
Aufführungen | Tanz

Eun-Me Ahn Company:
Dancing Grandmothers

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Die südkoreanische Choreografin und „Pina Bausch von Seoul“ Eun-Me Ahn bringt mit ihren „Dancing Grandmothers“ eine tanzende Versammlung aller Generationen ins Festival „Dance Together“. 2010 bereiste sie ihr Geburtsland Korea, um mit älteren Frauen in den Städten und auf dem Land über Tanz zu sprechen und ihre Bewegungen auf Film festzuhalten. Ein Roadmovie der besonderen Art entstand. In einer Mischung aus Folk und elektronischer Musik sehen wir alte Damen, die in einem Friseursalon, Waschsalon, Supermarkt, am Strand oder gar an einem Bahnhof grooven und swingen. Im Stück selbst tanzen junge Tänzer:innen mit den Großmüttern auf einer Bühne und Volkslieder wecken das Feuer der 1960er Jahre. Asiatischer Kitsch explodiert in Comic -Sequenzen, grellen Farben und schrillen Kostümen. Tänzer:innen: Eun-Me Ahn, Hyekyoung Kim, Haejin Yun, Gaon Han, Sunjae Jo, Uiyoung Jung, Deokyeong Kim, Hyeonseok Lee, Yongsik Moon Großmutter: Chang Nang Ahn, Kisook Ahn, Chunja Choi, Kyungja Kang, Boksoon Kong, Jungtae Lee, Soonhwa Lee, Dongsun Noh, Nogsong Park, Okhyoung Shim Musik: Young-Gyu Jang Set & Kostümdesign: Eun-Me Ahn Szenografie: Sunny Im/ Yunkwan Design Licht Design: Jin-Young Jang Video Direktion: Tae-Seok Lee Bilder: Jiwoong Nam, Seunghwan KIM, Sangwha Lee, Taeseok Lee Technische Direktion: Jimyung Kim Technik Team: Thomas Boudic, Yann Champelovier, Haesung Lee, Alexandre Pluchino Produktion & Partnership: Eun-Me Ahn Company und Doosan Art Center (DAC). Koproduktion festival Paris Quartier d’Eté. 23/11€ Am Samstag 11.05. wird „Dancing Grandmothers“ mit Audiodeskription gezeigt. Es besteht auch die Möglichkeit, um 19:00 Uhr, eine Stunde vor Beginn der Vorstellungen, an einer Tastführung teilzunehmen. Bitte melden Sie sich für die Audiodeskription und Tastführung bei Jule Fuchs an. Per Mail: barrierefrei@hellerau.org oder per Telefon unter der Nummer: 0351 264 62 37.
Aufführungen | Tanz

Cie Nicole Seiler:
Living-room dancers

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

In der Erfolgsproduktion der Schweizer Choreografin Nicole Seiler begeben sich die Zuschauer:innen auf einen choreografischen Spaziergang durch die Gartenstadt Hellerau und begegnen Tänzer:innen, die verträumt und scheinbar ungesehen ihrer Tanzleidenschaft nachgehen – denn sie tanzen allein oder zu zweit in Wohnzimmern, die sich für einen Abend zu Tanzflächen verwandeln. Diese normalerweise sehr intimen Momente sind mit Hilfe von Ferngläsern und Kopfhörern von der Straße aus zu beobachten. Die Tänzer:innen, die das Team über Anzeigen oder durch Mundpropaganda kennenlernt, praktizieren Stepp ­ tanz, Salsa, argentinischen Tango, Ausdruckstanz, Samba oder auch Volkstänze. Seit der Entstehung von Living-room dancers im Jahr 2008 ist das Projekt auf 3 Kontinenten und in mehr als 25 Städten auf Tournee gewesen. Nicole Seiler ist Choreografin und Filmemacherin. Sie gründete ihre Compagnie im Jahr 2002. Ihr künstlerischer Ansatz verbindet Tanz und Video und sie kreiert Tanz- und Multimedia-Bühnenperformances, choreographische Installationen und Tanzvideos. In ihrer Arbeit haben Tanz und Video den gleichen Stellenwert. Gemeinsam konzipiert, stehen die beiden Medien in ständigem Dialog und werden zuweilen eins. Aus dieser Symbiose entstehen neue Körperformen und Bewegungen. Seit 2004 tourt die Kompanie auch international. (nicoleseiler.com)
Aufführungen | Tanz

La Fleur:
TRIO. For the Beauty of it

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Einmal nichts mit Worten erklären, sondern Selbstermächtigung in körperlicher Bewegung erleben: Das ist im Kern der Ansatz dieses Trios, für das sich drei Tänzer die Bühne teilen: Alex Mugler kommt aus der New Yorker Voguing-Szene. Er mischt spirituelle, sexualisierte und abstrakte Ausdrücke – sowohl in Ballettschuhen als auch in High Heels. Carlos Martinez wiederum hat von der Pike auf gelernt, wie man dramaturgisch Momente des Gemeinsamen schafft: Groß geworden ist er in der Sonidero-Kultur Mexikos, wo tourende Soundsysteme Tanzwütige nur mit den neuesten Songs bei der Stange halten. Der dritte Tänzer Ordinateur bewegt seine Füße derart präzise, dass ihm der Spitzname Magic Feet vorauseilt. Coupé Décalé heißt der ursprünglich von der ivorischen Diaspora in Paris entwickelte Stil, den Ordinateur bis heute mitprägt. Die Begegnung der drei Tänzer und ihrer Tanzstile entwickelt sich zu einem mitreißenden Tanzstück, bei dem auch das Publikum voll auf seine Kosten kommt. 23/11€

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