Aufführungen / Oper
Semperoper Dresden
Dresden, Theaterplatz 2
- Heute: Carmen
- Premiere: Der Florentiner Hut
- Premiere: As One
- Premiere: Onegin
- Semper Bar - Trotz allem: Liebe
- Rigoletto
- Parts and Pieces
- Die Stadt ohne Juden
- Semper Soirée – Una notte italiana
- Die Zauberflöte

- Aida

- Semper Bar - Valerie Eickhoff singt "Starke Frauen"
- Opernshop für DVDs, CDs, Bücher und Souvenirs
- Sächsische Staatsoper Dresden
Aufführungen / Aufführung
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Dresden, Karl-Liebknecht-Str. 56
- Heute: Sebastian Weber Dance Company: The Long Run
- Morgen: Israel Galván: La Edad de Oro
- Make it Pop!

- ICTUS, Collegium Vocale Gent & Suzanne Vega: Philip Glass: Einstein on the Beach
- HfBK Dresden & UdK Berlin: ANIARA
- Watch Out! für Jung und Alt
- Hennermanns Horde: elephant walk
- Miller de Nobili: Main Character: Lost
- Lotte Mueller: BEYOND THE END OF YOUR NOSE
- Henry Schneidewind - Graffiti-Workshop
- HELLERmoves mit Miller de Nobili
- LIGNA: A Room without Walls
- farbLAB: Begegnungen
- RambaZamba Theater:
The Rocky Horror Drag Show

- tanzmainz & Moritz Ostruschnjak:
Trailer Park

- Polymer DMT / Fang Yun Lo: Als ich in Deinem Alter war
- Tjimur Dance Company: X aiwan Utopia
- Taiwanischer Markt
- Ljuzem Madiljin/Tjimur Dance Theatre: Ljuzem’s Walk
- Studio Urbanistan: Spulen
- Ioannis Mandafounis & Thomas Bradley: Here is There
- Oper von Elena Langer: The Lion's Face
- Feature Ring mit David Bay
- Podcast from HELL
- HELLERAU - 360°-Ansicht
- Ein Ort für zeitgenössischen Tanz, Neue Musik, Theater, Performance, Bildende Kunst und Neue Medien.
Aufführungen / Theater
Kulturhafen Dresden
Dresden, Leisniger Str. 53
- Morgen: IMPRO COMEDY SHOW
- IMPROTHEATERKURS FÜR EINSTEIGER*INNEN
- IMPRO-KRIMI
- SEPIJA - JAZZSESSION IN PIESCHEN
- THEATERSPORT ™
- IMPRO COMEDY SHOW - NACHBARSCHAFT SPEZIAL
- EXTRABLATT - DIE IMPROSHOW
- WEIN & SPIELE
- LITTLE YESIES - IMPROSHOW
- TAGEBUCH BÜHNE
- Der KULTURHAFEN DRESDEN ist der Hauptsitz von Yes oder Nie! - Improtheater.
Aufführungen
| Aufführung
Aufführungen
| Tanz
Ioannis Mandafounis & Thomas Bradley:
Ioannis Mandafounis & Thomas Bradley:
Here is There
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Im Doppelabend „Here Is There“ gibt Ioannis Mandafounis, Künstlerischer Direktor der Dresden Frankfurt Dance Company, erstmals einem Ensemblemitglied als Choreograf eine eigene Bühne. Thomas Bradley gehört seit 2023 zur DFDC. Für sein neues Werk verbindet er sein choreografisches System mit seinem unverwechselbaren Stil als Kostümbildner und arbeitet mit skulpturalen, den Körper verändernden Kostümen. Mandafounis widmet sich der Spannung zwischen dem Wunsch nach Transformation und der Trägheit der physischen Realität. Beide Choreografen manipulieren den Raum, um Bewegung entstehen zu lassen. Zugleich bewegen sie sich an der Grenze zwischen Geräusch und Musik: bei Bradley zwischen den Tönen, wenn ein Elektrogerät zerlegt wird, und einer Trompeten-Sonate, bei Mandafounis zwischen den Sounds von Objekten und der Live-Musik eines Schlagzeugers. „Several Rhythms Sort Thoughtfully” von Thomas Bradley Wenn man etwas genau betrachtet, kann man auch in scheinbar zufälligen Handlungen Muster erkennen. Wenn man lang genug schaut, sieht man, wie sie sich verändern. Thomas Bradley lädt mit seiner ersten Arbeit für die DFDC zu einer solchen Betrachtung ein. Er versteht Choreografie als soziales System, einem Spiel ähnlich. Durch dauerhafte Aufmerksamkeit entsteht eine aufgeladene Atmosphäre, in der Regeln und Bedingungen die Entscheidungen der Tänzer*innen in den Fokus rücken. Alle haben ihre eigenen Strategien, aber durch ihr gemeinsames Ziel bleiben ihre Beziehungen bestehen. Auch die Kostüme beeinflussen das Geschehen in entscheidender Weise. In einem mit Bedacht strukturierten Raum trifft die Choreografie auf zwei weitere akustische Elemente: die klanglichen Spuren der Zerlegung eines Elektrogeräts und eine Solo-Sonate für Trompete von HK Gruber. „This Beautiful Messy Thing” von Ioannis Mandafounis In großer Enge sehnt man sich nach Weite, im Tohuwabohu nach Reduktion und Klarheit. Oft enthält etwas sein eigenes Gegenteil. Die Bilder und Situationen in „This Beautiful Messy Thing“ sind von solchen Spannungen geprägt. Wo führt der Drang nach Veränderung hin? Vielleicht kann man die Kontraste selbst genießen, anstatt auf einen Moment zu hoffen, in dem alle Wünsche erfüllt sind. Beim Tanzen kann man mit den Grenzen der Situation spielen, anstatt von ihnen gebremst zu werden. Gegenstände, die als Baustoffe einer Szenerie dienen könnten, verweigern hier eine solche nützliche Ordnung und behaupten stattdessen als lärmende Objektchoreografie ihr Eigenleben. Da fliegt wohl einiges durch die Luft. In den Händen des Schlagzeugers Philipp Danzeisen vermischen sich Samples der verschiedenen Geräusche mit den Sounds der Trommeln. Die lebendige, organische Körperlichkeit der Tänzer*innen, eingegrenzt und gehalten durch das Bühnenbild, ganz nah am Publikum oder vereinzelt im Raum, wirkt so verletzlich wie kraftvoll. Es ist ein Stück von Mandafounis, nur noch lauter – und leiser. Tänzer*innen der Dresden Frankfurt Dance Company Förderung: Die Dresden Frankfurt Dance Company wird gefördert durch die Landeshauptstadt Dresden und den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Frankfurt am Main und das Land Hessen. Company-in-Residence in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden und im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main. „Several Rhythms Sort Thoughtfully” Choreografie: Thomas Bradley Tanz: Tänzer*innen der Dresden Frankfurt Dance Company „This Beautiful Messy Thing” Choreografie: Ioannis Mandafounis Tanz: Tänzer*innen der Dresden Frankfurt Dance Company Mit freundlicher Unterstützung des Patronatsvereins. Dauer: ca. 1 Std. 30 Min. inkl. Pause Im Anschluss an die Vorstellung am 19.6. laden wir herzlich zur Premierenparty ein. 24/16 €
Aufführungen
| Tanz
Polymer DMT / Fang Yun Lo: Als ich in Deinem Alter war
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
„Wenn Du an die Zeit zurückdenkst, als du so alt warst wie ich, welches Bild fällt dir als Erstes ein, wenn du an dein Zuhause von damals denkst? Erinnerst du dich auch an Geräusche von früher?” „Was hat dich besonders glücklich gemacht, als du so alt warst wie ich? Worüber hast du dir als Kind am meisten Sorgen gemacht? Und gibt es etwas, das du bereust – etwas, das du getan hast oder nicht getan hast, als du jung warst?” Als die eigenen Großeltern jung waren, war die Welt noch eine ganz andere. Manchmal sind sie sogar in einem anderen Land aufgewachsen. Für diese Inszenierung werden Kinder zu Detektiven, und machen sich selbst auf die Suche nach den unterschiedlichen - vielleicht auch versteckten - Familiengeschichten und zu Dingen, die an diese Geschichten erinnern. Mit diesen Fundstücken arbeiten die Kinder in mehrtägigen Workshops an kleinen Szenen, Spielen oder Bildern. Aus all den Geschichten und Ideen entsteht zusammen mit zwei Tänzer*innen ein Tanztheaterstück, das überall stattfinden kann - in Schulen, Turnhallen, Clubs und Theatern. Künstlerische Leitung,Regie: Fang Yun Lo Ko-Kreation, Tanz: LEE Mun Wai, Ching-Mei Huang Bühnenbild: I-Chu Lin Dramaturgie: Dandan Liu Produktionsleitung: Sabina Stücker Produktion: Polymer DMT Essen Koproduktion: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Recherche Partner: Theater Junge Generation TJG - TheaterakademieDresden, Fokus TanzMünchen, Grundschule Im Steeler RottEssen Dauer: ca. 40 Min. Sprache: Deutsch, Mandarin Geeignet für alle ab 8 J
Aufführungen
| Tanz
Tjimur Dance Company:
Tjimur Dance Company:
X aiwan Utopia
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
Tjimur Dance gehört seit Jahren zu den international bekanntesten Tanzcompanies Taiwans. Ihre Arbeiten sind tief in der indigenen Kultur der Paiwan verwurzelt, die die zweitgrößte indigene Volksgruppe in Taiwan darstellen. Das Tanzstück „X aiwan Utopia“ ist eine Interpretation der Paiwan-Kultur aus zeitgenössischer Perspektive. Es ist ein tänzerischer Dialog zwischen der Paiwan-Gemeinschaft und ihrer Umgebung, der zeigt, wie eine Kultur ihre Autonomie zurückgewinnt, indem sie darum kämpft, sich aus festgefahrenen Strukturen zu befreien. Die Bewegungen der Tänzer*innen, die Musik, die Kostüme – alle Elemente erscheinen als eine Mischung aus traditionellen Überlieferungen und modernen, zeitgenössischen Einflüssen, die vertraut und doch überraschend neu erscheinen. So besteht die Musikpartitur aus mehreren Klavierstücken von Chopin, begleitet von traditionellen Paiwan-Tänzen und die Kostüme vereinen traditionelle Kleidung mit zeitgemäßer Mode und Bewegungen. Das Stück zeigt, dass Kultur kein statisches Objekt ist, das ausgestellt werden kann, sondern ein Medium für den Fluss von Lebenskraft. Es lädt das Publikum dazu ein, seine Sichtweisen zu überdenken und die Komplexität der Kultur zu entdecken. Das Tjimur Dance Theatre wurde vor 19 Jahren von den Geschwistern Ljuzem und Baru Madiljin gegründet und hat seitdem über 150 Aufführungen auf der ganzen Welt präsentiert. Das Tjimur Dance Theatre entstand in der Paiwan-Gemeinde Timur in Taiwan. Seine Mitglieder leben bis heute in dieser Gemeinschaft und ziehen viele Elemente ihrer Kunst aus der traditionellen Kultur. Viele Werke von Tjimur Dance spielen mit dem Paradox, gleichzeitig das traditionelle Erbe ihrer Gemeinschaft zu nutzen und aus zeitgenössischer Sicht dagegen zu „rebellieren“, ebenso wie sie für das internationale Publikum dieses traditionelle Erbe verkörpern und gleichzeitig helfen wollen, diesen stereotypen Blick aufzubrechen. Künstlerische Leitung: Ljuzem Madiljin Leitung Tanz & Choreografie: Baru Madiljin Probenleitung & Performance: Yang Ching-hao, Ljaucu Tapurakac Performance: Ljuzem Madiljin, Chiang Sheng-hsiang, Meng Tzu-en, Zepulj Kazangilan Technische Koordination & Licht Design: LEE I-shun Visual Image Design: WANG Hung-chun Musik Design: Hsu Te-Chang Kostüm Design & Produktion: PROJECTbyH. Haupt Visual Design: 58kg Technische Koordination & Bühnen Mangagement: Lu Hsiu-Yi Technischer Koordination für Audio/Video: Huang Wei-Yu Künstlerische Begleitung & Internationale Verbindungsperson: Chang Hsin-Yi Company Management: Chiu Shu-Ting Förderung: Das Programm „Taiwan Moves“ wird präsentiert in Kooperation mit der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) GmbH sowie mit freundlicher Unterstützung durch die TSMC Education & Culture Foundation und das Ministerium für Kultur, Taiwan. Gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Mit freundlicher Unterstützung von "So geht sächsisch". ca. 1 Std. 10 Min. 29/19 €
Aufführungen
| Tanz
Ljuzem Madiljin/Tjimur Dance Theatre:
Ljuzem Madiljin/Tjimur Dance Theatre:
Ljuzem’s Walk
HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste
„Ljuzem’s Walk“ ist eine Einladung an das Publikum, die Gründerin und künstlerische Leiterin der Tjimur Dance Company, Ljuzem Madiljin, auf einem rituellen Weg durch die Gartenstadt Hellerau zu begleiten. Barfüßig, in prachtvoller traditioneller Paiwan-Hochzeitskleidung, beschreitet Ljuzem Madiljin Wege in Hellerau, die die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbinden. Dabei wird sie – je nach Bedeutung der Orte – auf ihrem Pfad schweigend ein persönliches Ritual vollziehen. Auf diese Art und Weise tritt sie in eine spirituelle Interaktion mit dem Ort, den Menschen und der Zeit. Alle Zuschauer*innen sind eingeladen, diesen Lebensweg gemeinsam mit Ljuzem in meditativer Stimmung zu beschreiten. Dauer: ca. 1 Std. Sprache: Englisch, wenig Sprache
Aufführungen
neue Veranstaltung
Junge Szene
Aufführungen
| Ballett
Parts and Pieces
Semperoper Dresden
Kinsun Chans Ballett ist von dem Gedanken inspiriert, dass Schönheit nicht in Perfektion zu suchen sei, sondern im Unvollkommenen und Vergänglichen. Übersetzt heißt sie „Goldverbindung“ oder „Narben aus Gold“ – die jahrhundertealte japanische Reparaturmethode genannt Kintsugi. Anhand dieser werden Scherben von zerbrochenen Keramikoder Porzellangefäßen mit Urushi-Lack geklebt und Risse mit Goldstaub kenntlich gemacht. Entstandene Schäden gilt es nicht zu kaschieren, sondern die verborgene Geschichte eines wertvollen Objekts zu zelebrieren. Hinter diesem seit dem 16. Jahrhundert verbreiteten Handwerk steckt der eng mit dem Zen-Buddhismus in Verbindung stehende Gedanke, dass Schönheit nicht in Perfektion zu suchen sei, sondern im Unvollkommenen und Vergänglichen. Diese Komponenten symbolisieren den Fluss des Lebens, des Werdens und Vergehens allen Seins. Die auch Wabi-Sabi genannte Ästhetik inspiriert Kinsun Chan zu eigener Lesart, die er nicht nur auf die Choreografie, sondern auch auf die Ausstattung des Tanzabends überträgt. So wird er bereits vorhandenen Kulissen und Kostümen neues Leben einhauchen wie auch den „alten“ Objekten im Sinne der Kintsugi-Idee der Verwandlung einen neuen Wert verleihen. Die Würdigung der Imperfektion stellt gerade auf dem Gebiet Tanz einen spannenden Aspekt dar, da diese Kunstform Mängel traditionell auszuklammern scheint. Chan folgt in seiner Choreografie im Gegensatz dazu dem Gedanken, eigene Schwächen zu akzeptieren und in der Unvollkommenheit des Individuums dessen Einzigartigkeit zu begreifen. Choreografie & Konzept: Kinsun Chan Bühne & Kostüme: Anja Jungheinrich, Kinsun Chan Licht: Christian Kass Musik: Johann Sebastian Bach, Philip Glass, Johannes Goldbach, Malakoff Kowalski, György Ligeti, Robert Schumann, Sergei Rachmaninow, Claude Debussy, Frédéric Chopin Solo-Pianist: Gianmarco Rughetti Semperoper Ballett Elektronische Musik und Live-Klavier Das Semperoper Ballett im Staatsschauspiel, Kleines Haus
Aufführungen
| Ballett
Onegin
Semperoper Dresden
Premiere: 27.6.2026 Ballett in drei Akten von John Cranko nach Alexander Puschkin Musik von Pjotr I. Tschaikowsky, eingerichtet und instrumentiert von Kurt-Heinz Stolze John Crankos Meisterwerk nach Alexander Puschkin erzählt die tragische Liebesgeschichte zwischen der schüchternen Tatiana und dem Dandy Onegin. Es gilt als das erfolgreichste abendfüllende Handlungsballett in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und als das einzige, das neben Schlüsselwerken der Ballettklassik wie Schwanensee oder Dornröschen bestehen kann: John Crankos Onegin. Dieses auf dem Versroman Alexander Puschkins (1833) basierende Ballett wurde 1965 beim Stuttgarter Ballett uraufgeführt, hatte maßgeblichen Anteil am sogenannten „Stuttgarter Ballettwunder“ und eroberte in den vergangenen 60 Jahren Ballettbühnen weltweit. Nun gelangt Crankos Meisterwerk zu Musik von Pjotr I. Tschaikowsky erstmals auch auf die Bühne der Semperoper. Im Zentrum stehen zwei komplexe Hauptfiguren: Die schüchterne junge Frau Tatjana, die sich Hals über Kopf in den arroganten Dandy Onegin verliebt – dieser weist ihre Liebe brüsk zurück und zerstört ihre Hoffnung auf Gegenliebe jäh. Erst Jahre später begreift Onegin, dass er mit Tatjana die Liebe seines Lebens verloren hat – doch diese Erkenntnis kommt zu spät, Tatjana ist für ihn nicht mehr erreichbar. Kongenial steht dieses Cranko-Ballett der wohl beliebtesten russischen Oper Eugen Onegin (1879) von Pjotr I. Tschaikowsky zur Seite, mit der es sich allerdings nur die literarische Vorlage teilt, die ihrerseits zur Weltliteratur zählt. Arrangiert und orchestriert wurde die kompositorische Vorlage zu Onegin von Crankos musikalischem Leiter Kurt-Heinz Stolze, der genauestens verstand, die Dramatik und Emotionalität dieses unter die Haut gehenden Balletts musikalisch zu führen und zu begleiten. Zahllose Tänzer*innen sind bislang in die Fußstapfen Marcia Haydées und Ray Barras getreten, nun wartet eine neue Generation an Tänzer*innen in Dresden darauf, diese ikonischen Rollen mit Leben zu füllen und die ergreifende Liebesgeschichte ihrerseits mit der Sprache des Tanzes zu erzählen. Musikalische Leitung: Simon Hewett Choreografie & Inszenierung: John Cranko Musik eingerichtet und instrumentiert von Kurt-Heinz Stolze: Pjotr I. Tschaikowsky Bühne & Kostüme: Jürgen Rose Licht: Steen Bjarke Copyright Choreografie: Reid Anderson-Graefe Semperoper Ballett Sächsische Staatskapelle Dresden Uraufführung der ersten Fassung am 13.4.1965 Uraufführung der zweiten Fassung am 27.10.1967 beim Stuttgarter Ballett
Aufführungen
| Oper
As One
Semperoper Dresden
Premiere: 20.6.2026 Kammeroper für zwei Stimmen und ein Streichquartett Musik und Konzept von Laura Kaminsky Libretto Mark Campbell & Kimberly Reed, Film Kimberly Reed As One begleitet Hannah auf ihrem Weg zur Selbsterkenntnis und zum Glück. Wer bin ich? Und wie finde ich das heraus? Zwei Solist*innen, ein Streichquartett: Manchmal braucht es gar nicht mehr. Laura Kamsinkys Oper As One erzählt auf einfühlsame Weise Hannahs Weg zur Selbstfindung. Ausgehend von der Biografie Kimberly Reeds – die gemeinsam mit Mark Campbell das Libretto schrieb – zeigt sie die Geschichte einer trans*Frau und ihrer Erfahrungen mit Familie, Gesellschaft und sich selbst. Seit der Uraufführung 2014 ist As One zu einer der meistgespielten neuen Opern in Nordamerika avanciert. Die Presse überschlug sich vor Lob. „As One hat alles, was wir von einer zeitgenössischen Oper erhoffen: Es ist ein Thema unserer Zeit, es ist klar, wagemutig und wunderschön geschrieben“, sagte die New York Classical Review, und das Out Magazine meinte, „der Erfolg und die Schönheit von As One liegen darin, dass das Stück riesige Gefühle in einem intimen Rahmen enthüllt.“ Nun kann auch das Publikum in Semper Zwei Hannah auf ihrem Weg von der Kindheit ins Erwachsensein begleiten. Musikalische Leitung: Naomi Shamban Inszenierung: Rahel Thiel Bühne: Fabian Wendling Kostüme: Judith Philipp Dramaturgie: Martin Lühr Streichquartett In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen
neue Veranstaltung
Semperoper Dresden
Aufführungen
| Oper
Aida
Semperoper Dresden
Opera lirica in vier Akten Libretto von Antonio Ghislanzoni Im antiken Ägypten versuchen eine nubische Prinzessin und ein ägyptischer Feldherr der Feindschaft die Liebe entgegenzusetzen. Heiligabend 1871. Im neu erbauten Opernhaus in Kairo hebt sich der Vorhang zur Uraufführung von Giuseppe Verdis Oper Aida. In einem kulturgeschichtlich denk-würdigen Moment verschmelzen abendländische und morgenländische Sehnsüchte nach Exotik hier und Adelung durch europäische Hochkultur dort zu einer fulminanten Aufführung. Seither gibt es wenige Operntitel, die populärer sind. Und das völlig zu Recht, birgt Aida doch mit ihren musikalisch-szenischen Effekten und exotischen Klängen, der raffinierten Farbigkeit in der Instrumentation und dem Wechsel zwischen Monumentalität und Intimität einen im besten Sinne musik-dramatischen Schatz. Mehr noch. Giuseppe Verdi spiegelt anhand der tragischen Liebe der äthiopischen Prinzessin Aida und des ägyptischen Heerführers Radamès, die zwischen den Interessen von Staat, Kirche und Verwandten zerrieben wird, den krisenhaften Zustand des modernen Individuums – um mit einem höchst berührenden Plädoyer für die utopische Kraft der Liebe zu enden. Musikalische Leitung: Erik Nielsen Inszenierung: Katharina Thalbach Bühnenbild: Ezio Toffolutti Kostüme: Ezio Toffolutti Licht: Fabio Antoci Choreografie: Christopher Tölle Dramaturgie: Johann Casimir Eule In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen
| Oper
Carmen
Semperoper Dresden
Oper in drei Akten Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy nach der gleichnamigen Novelle von Prosper Mérimée Der Mythos Carmen und ihr beispielloser Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung. Kann man Carmens Blick nur mit dem eines wilden Tieres vergleichen? Der französische Schriftsteller Prosper Merimée untersucht diese Frage in seiner Novelle Carmen, der Vorlage von Georges Bizets (1838–1875) gleichnamiger und letzter Oper, die am 3. März 1875 an der Opéra- Comique in Paris uraufgeführt wurde. Carmens verführerisches Auftreten ist ihre Waffe und ihr Schicksal zugleich, denn am Ende stirbt sie durch die Hand ihres eifersüchtigen Liebhabers: Don José. Carmen will nicht fremdbestimmt und schon gar nicht im aufwirbelnden Sand vor der Stierarena von Don José gerettet werden, selbst der Tod ist ihr da lieber: Sie will über ihr Leben selbst entscheiden. In der äußerst populär gewordenen Habanera, Carmens leidenschaftlicher Auftrittsarie, zeichnet sie ein Bild von sich: „Die Liebe ist ein widerspenstiger Vogel, den keiner zähmen kann.“ Ihr unbeugsamer Freiheitsdrang ist ihre DNA. Georges Bizets Partitur, gespickt mit eingängigen Melodien, mit charakteristischen Instrumenten wie Kastagnetten und Tamburin und mitreißenden Rhythmen und einer Anreihung von spanischen Tänzen, strotzt vor Schmiss, Wucht und Leidenschaft. Lebensfreude und Tanz, aber auch Schmerz und schließlich der Tod liegen da nahe beieinander. Das janusköpfige Thema von Angst und Faszination bestimmt die Temperatur in dieser Oper und wirkt übrigens in einer Vielzahl an Verwandten Carmens in späteren Opernfiguren weiter. Musikalische Leitung: Lorenzo Passerini Inszenierung: Nadja Loschky Bühnenbild: Etienne Pluss Kostüme: Irina Spreckelmeyer Licht: Fabio Antoci Choreografie: Thomas Wilhelm Chor: Jonathan Becker Kinderchor: Claudia Sebastian-Bertsch Dramaturgie: Yvonne Gebauer, Benedikt Stampfli Sächsischer Staatsopernchor Dresden Kinderchor der Semperoper Dresden Sächsische Staatskapelle Dresden In französischer Sprache mit deutschen Texten von Nadja Loschky nach der Novelle und dem Libretto mit deutschen und englischen Übertiteln Dauer: 19 – 22.10 Uhr, eine Pause nach 100 Minuten Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen
| Oper
Ändere die Welt!
Semperoper Dresden
Ein Pasticcio mit Musik von Hanns Eisler, Robert Schumann, Sergej Rachmaninow, Daniel-François-Esprit Auber, Ludwig van Beethoven, Kurt Weill, Dmitri Schostakowitsch, Richard Wagner und Othmar Schoeck Wenn du die Welt jetzt verändern könntest: Was würdest du tun? „Ändere die Welt!“ von Mart van Berckel und Pedro Beriso schafft in Semper Zwei eine Möglichkeit, über diese – und noch eine ganze Menge anderer Fragen – nachzudenken. Die Grundsituation dieser Produktion versetzt das Publikum in den Tag nach einer Revolution: In einem Raum voller leerer Stühle, Überbleibsel der Barrikaden, finden sich vier Sänger*innen nach umstürzenden Ereignissen zusammen, reflektieren, trauern, hoffen und versuchen, einen Weg in eine Zukunft zu denken. Doch sie sind nicht allein. Als Figur, die gleichzeitig innerhalb und außerhalb der Ereignisse steht, gesellt sich die Spoken-Word- Künstlerin Amara van der Elst zu ihnen: „Wie eine Moderatorin oder eine Geschichtenerzählerin ist sie für das Bühnengeschehen verantwortlich, kann auf ‚play‘ oder ‚pause‘ gehen, zurückspulen oder vorspringen. Sie ist der Motor der Aufführung“, so Mart van Berckel. Sie richtet sich direkt an das Publikum und fordert mit ihren Texten der permanenten Fragestellung geradezu zum Mitdenken heraus. Amara van der Elst ging bei der Erarbeitung ihrer Fragen auch von den Texten der Lieder aus, die in dieser Produktion collageartig zusammengeführt wurden. Sie schlagen einen Bogen vom 19. ins 20. Jahrhundert, von Ludwig van Beethoven bis Hanns Eisler. Jenseits einer vorschnellen Agitation wird hier ein Raum für eigenes Nachdenken geschaffen. „Ändere die Welt!“ ist keine Aufforderung, sondern eine Einladung, sich Fragen zu stellen. Musikalische Leitung: Pedro Beriso Inszenierung: Mart van Berckel Bühne & Licht: Vera Selhorst Kostüme: Rosa Schützendorf Soundscape: Wouter Snoei Sounddesign: Timo Merkies Dramaturgie: Martin Lühr, Jasmijn van Wijnen In deutscher, englischer, französischer und russischer Sprache
Aufführungen
| Show
Monsun
YENIDZE Theater
Magische Momente unter der Kuppel Indisch-orientalischer Tanz, ausdrucksstarke Mudras, elektronische Klänge, Sitar, Jazztrompete, Gesang und arabische Violine verschmelzen zu einer sinnlichen Atmosphäre, die ein Naturschauspiel feiert. Koreanisches Lichtdesign verwandelt die Kuppel in ein lebendiges Kunstwerk. Der Monsun steht seit jeher für Erneuerung, Nähe und das Unvorhersehbare. Er bringt das Leben in Fluss, löst Grenzen auf und eröffnet eine Ebene jenseits des Sichtbaren. Beziehungen wie Gnade verschmelzen zu einem Kreislauf, der im Kuppelrund Gestalt annimmt – voller Emotionen, Musik und Tanz! Yenidze-Theater-Company feat. Leila Sudevi & Mala Suraya (indisch-orientalischer Tanz, Violine) Gesang, Sprache: Doreen Seidowski-Faust Sitar, Surbahar, Trompete: Mario Faust Soundproduktion: Alam Faust Regie: Anne Dietrich Lichtdesign: Geohwan Ju Ton-/ Lichttechnik: Amal Madhu
Aufführungen
| Theater
EXTRABLATT - DIE IMPROSHOW
Kulturhafen Dresden
Tagesaktuelle Zeitungen und reißerische Überschriften - für euch erfinden wir dazu Geschichten, die sich so bestimmt nicht zugetragen haben. Immer brandaktuell. Immer im Moment. Immer wieder neu. Bei dem Format Flunkerpresse bekommt ihr aktuelle Tageszeitungen sowie Boulevardblätter und wählt beliebige Überschriften aus. Diese Schlagzeilen dienen uns dann als Quelle der Inspiration für die Szenen und Geschichten, die wir an diesem Abend für euch improvisieren. Somit sind Verlauf und Ausgang des Improtheater-Abends wie im echten Leben – offen, unvorhersehbar und unendlich spannend!
Aufführungen
| Theater
LITTLE YESIES - IMPROSHOW
Kulturhafen Dresden
Das Licht geht an, die Bühne ist leer. Kein Skript, kein Plan – nur ein Ensemble, das sich ins Unbekannte stürzt. Alles, was auf der Bühne passiert, entsteht im Augenblick. Regelmäßig trainieren die Little YESies - das Nachwuchsensemble von Yes-oder-Nie! - die Kunst der Improvisation. Heute bringen sie ihre Charaktere & Geschichten vor und mit euch auf die Bühne. Unvorhersehbar, lebendig, mal komisch, mal dramatisch, immer einzigartig. Jede Vorstellung entsteht aus dem Moment und verschwindet für immer – außer in den Erinnerungen der Zuschauer.
Aufführungen
| Theater
THEATERSPORT ™
Kulturhafen Dresden
Zwei Teams treten gegeneinander an, die besten, schönsten und lustigsten Szenen zu spielen. Das Publikum entscheidet, welches Team gewinnt. Vorbereiten können sich die Spieler*innen nicht, denn auch die Szenen sind vollkommen improvisiert und entstehen aus dem Moment heraus. Die Wünsche des Publikums stehen im Zentrum und beide Teams versuchen diese Wünsche bestmöglich umzusetzen. Damit alles Fair zugeht, gibt es auch noch einen knallharten Schiedsrichter, der stets auf die Einhaltung der (manchmal fragwürdigen) Regeln bedacht ist und rigoros Punkte abziehen oder Bonuspunkte verteilen kann. Ein Wettkampf der anderen Art. Die Disziplin: Theater. Die Maßeinheit: Emotionen. Doch eins haben alle Wettkämpfe gemein: Nur ein Team wird am Ende das Treppchen besteigen und den Pokal in der Hand halten. Ost oder Süd? Lustig oder Deep? Ihr entscheidet. Wir sind gespannt. Theatersport™ wurde von Keith Johnstone geschaffen (©) und ist eine Marke des International Theatresports™ Institute, eingetragen in den U.S.A., Kanada und anderen Ländern. Alle Rechte vorbehalten Die Produktionsrechte werden ausschließlich vom International Theatresports™ Institute verwaltet. www.theatresports.com
Aufführungen
| Theater
IMPRO COMEDY SHOW - NACHBARSCHAFT SPEZIAL
Kulturhafen Dresden
Eine leere Bühne und Schauspieler, die keinen Text gelernt haben… was kann man von so einem Theaterabend schon erwarten? So einiges! Beim Improvisationstheater erfragen die Schauspielenden Vorgaben vom Publikum und spinnen daraus ganze Geschichten – spontan und unvorhersehbar. Aus dem Moment heraus entsteht ein Theaterstück, das gleichzeitig seine Weltpremiere feiert – ein im wahrsten Sinne einzigartiges Erlebnis! Diesmal: Ein Special zum Tag der Nachbarschaft! Heute Abend werfen wir einen Blick hinter Türen, in Treppenhäuser und über Zäune: Es geht um Nachbarschaft mit ihrem dramatischen, schrulligen und herzlichen Potenzial. Wir sind gespannt, welche Charaktere und Geschichten sich aus euren Vorgaben entspinnen. + + + ALLE, DIE OFFIZIEL DIE POSTLEITZAHL 01127 HABEN, BEKOMMEN HEUTE EINEN RABATT VON 20% AUF IHRE TICKETS: WÄHLT BEIM ONLINE-KAUF DEN RABATT-CODE "01127" UND ZEIGT AN DER ABENDKASSE EUREN PERSO MIT ADRESSE + + +
Aufführungen
| Aufführung
IMPRO-KRIMI
Kulturhafen Dresden
Ein Mord in deiner Nähe. Der ganze Fall ist improvisiert. Ihr bestimmt den Schauplatz, die Charaktere und das Opfer und wir lassen daraus das gesamte Stück entstehen. Anfangs wirkt alles ganz harmlos, doch dann spitzt sich die Geschichte zu... Am Höhepunkt bestimmt das Publikum Opfer und Todesursache. Zum Glück ist unser hochprofessionelles Ermittlerteam zur Stelle. Jan Habeweg, Frederike Stoik, Demian Patzelt-Stibli und Jürgen Frisch gehen ans Äußerste, um den Fall zu klären. Gewitzte Verhöre, ungeahnte Enthüllungen und packende Wendungen! Seid live dabei, wenn wieder jemand dran glauben muss...
Aufführungen
| Theater