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Aufführungen | Oper

Benvenuto Cellini

Semperoper Dresden

Opéra-comique in drei Akten (Weimarer Fassung) Libretto von Léon de Wailly und Auguste Barbier Hector Berlioz (1803–1869) schafft in seiner frühen Oper »Benvenuto Cellini«, die 1838 in Paris uraufgeführt wurde, ein phänomenales Kunstwerk, das einen der bedeutendsten Künstler des 16. Jahrhunderts zum Protagonisten macht: Benvenuto Cellini. Zwar skizziert die Oper nur drei Tage – die Zeit zwischen Rosenmontag und Aschermittwoch 1532 in Rom – aus dem schillernden Leben des florentinischen Bildhauers, die jedoch stürmisch genug sind: Nach turbulenten Stunden im Treiben des Karnevals, bei dem Cellini einen Kontrahenten erschlägt, ist er am Ende dennoch der glückliche Sieger. Für den phänomenalen und höchst differenzierten Umgang mit den Instrumenten in seinem Orchester war Hector Berlioz bekannt und fand viele Bewunderer u.a. auch Richard Wagner. Die vielfältige Partitur beinhaltet sowohl großflächig angelegte Tableaus mit ihren mitreißenden Chorszenen, bis hin zu kammertheatralen Situationen, die einzigartig instrumentiert sind. Dadurch schafft er ein karnevaleskes Stimmungsbild, das seinesgleichen sucht. Musikalische Leitung: Giampaolo Bisanti Inszenierung: Barbora Horáková Bühne: Aida Leonor Guardia Kostüme: Eva Butzkies Licht: Stefan Bolliger Videodesign: Sergio Verde Chor: André Kellinghaus Dramaturgie: Benedikt Stampfli In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen | Oper

Mefistofele

Semperoper Dresden

Premiere: 28.9.2024 Oper in einem Prolog, vier Akten und einem Epilog Libretto vom Komponisten nach Johann Wolfgang von Goethes Faust Bedürfen Menschen der Erlösung? Zwischen himmlischen Engelschören mit strahlender Blechbläser-Aureole und höllischem Hexenkessel mit Schellengeklingel-Schatten nehmen die Sphären im Klangraum der Oper „Mefistofele“ eindringlich Form an. Seit Jahrhunderten wird der Faust-Stoff in allen Künsten bearbeitet und geht der Frage nach, in welchem Spannungsverhältnis Vorstellungen von Gott, Teufel, Mann und Frau die Welt beherrschen. Wer verführt wen zu was, und wie kann es zu einer Erlösung kommen? Arrigo Boito besaß ein literarisch-musikalisches Doppeltalent und hat als begnadeter Librettist mit Textbüchern für Faccio, Ponchielli und vor allem für Verdi Geschichte geschrieben. Für „Mefistofele“, seine einzig vollendete Oper, übersetzte er den Text aus beiden Teilen von Goethes Faust-Tragödie und fertigte sein eigenes Libretto. In einer schon in die Moderne verweisenden Form montiert, collagiert, verschärft und perspektiviert Boito den Faust-Stoff für seine Oper, die sich seit der Fassung von 1875 im Kanon befindet und einen doppelten Blick auf die altbekannte Geschichte um Liebe, Wissen und Streben erlaubt. Die Figur des omnipräsenten Mefistofele durchbricht mit Ironie, Witz und kalter Distanz das zeitlose Spiel um die menschliche Existenz, und Boito lässt ihn aus scheinbar höllischer Perspektive auf Gott und die Welt buchstäblich pfeifen. Zieht dennoch das „Ewig-Weibliche“ hinan? Welche Gestalt hat die Gnade heute? Diese Fragen stellt Regisseurin Eva-Maria Höckmayr in ihrem Debüt an der Semperoper Dresden. Musikalische Leitung: Andrea Battistoni Inszenierung: Eva-Maria Höckmayr Bühne & Video: Momme Hinrichs Kostüme: Julia Rösler Licht: Olaf Freese Dramaturgie: Dorothee Harpain, Alexander Meier-Dörzenbach In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen | Ballett

Gestatten, Monsieur Petipa!

Junge Szene

Einmal hautnah eine Ballettprobe miterleben, gespannt den Tänzer*innen des Semperoper Ballett bei der Arbeit zuschauen – Monsieur Petipa macht’s möglich! Warum können Tänzer*innen so hoch springen, und wie funktioniert ein Spitzenschuh? Monsieur Petipa kennt die Antwort! Mit »Gestatten, Monsieur Petipa!« wird Schüler*innen der 1. bis 4. Klasse anspruchsvoll-spielerisch in der besonderen Atmosphäre des Ballettsaals der weite Weg vom klassischen Trainingsalltag bis hin zur Aufführung in Kostüm und Maske nahegebracht. Treffpunkt: Bühneneingang Semperoper, 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn Preis ZU2: 5 Euro, Jugend 3 Euro Kontakt: Lilly Stritter, T +49 351 4911 456, E-Mail lilly.stritter@semperoper.de Buchung über tickets-schulen@semperoper.de
Aufführungen | Aufführung

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste zählt zu den wichtigsten internationalen Zentren der zeitgenössischen Künste in Deutschland und Europa. Seit Juli 2018 ist Carena Schlewitt Intendantin. Mit jährlich rund 350 Veranstaltungen agiert HELLERAU als interdisziplinäres Koproduktions- und Gastspielhaus und bietet den zeitgenössischen Künsten Tanz, Theater, Performance, Neue Musik, Medienkunst und Bildende Kunst Räume für Produktion und Präsentation. Fester Bestandteil ist das biennal stattfindende Festival Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. HELLERAU. Die Dresden Frankfurt Dance Company ist Company in Residence. Zur Geschichte: HELLERAU wurde 1911 als Festspielhaus und Bildungsanstalt für Rhythmik nach den Visionen des Wegbereiters der modernen Architektur Heinrich Tessenow und des Musikpädagogen Émile Jaques Dalcroze erbaut. Als kulturelles Zentrum der ersten deutschen Gartenstadt zog der legendäre Bau bis 1914 Künstler aus ganz Europa nach Hellerau, unter ihnen Rilke, Kafka, Diaghilew, Van de Velde, Kokoschka, Gropius, Van der Rohe, Werfel, Busoni, Milhaud, Le Corbusier, Nolde und Stefan Zweig.
Aufführungen | Tanz

Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan:
Sounding Light

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Zuhause in Taiwan treten der künstlerische Leiter und Choreograf CHENG Tsung-Lung zusammen mit den Tänzer*innen aus der Tür des eigenen Theaters, und schon stehen sie mitten in der Natur. Ihre Heimat, das Cloud Gate Theater, liegt versteckt inmitten eines subtropischen Dickichts auf einem Hügel, am Rande der Millionenstadt Taipeh, mit einem spektakulären Blick über den Tamsui Fluß. Diese Nähe und Verbundenheit haben CHENG und die weltbekannte taiwanische Tanzkompanie Cloud Gate zu ihrer Produktion „Sounding Light“ in 2020 inspiriert. Die Geräusche des Waldes, der Wind in den Bäumen, die Insekten und Vögel, das Sonnenlicht, das sich zwischen Blättern bricht – all das entsteht nach und nach in einer beeindruckenden Choreografie auf der Bühne neu. Die 12 Tänzer*innen liefern den Großteil des Soundtracks als natürliches Element ihrer Performance. Während ihre Bewegungen die Natur, Vögel oder Insekten imitieren, werden ihre Körper zu Instrumenten: In Zusammenarbeit mit den Komponisten LIM Giong und CHANG Shiuan nutzen sie Stimme und Atem, Fingerschnippen und Händeklatschen. So erzeugen die Tänzer*innen akustisch und visuell den Eindruck einer Brise oder auch von fallendem Regen und fließendem Wasser und widmen sich den Tieren des Waldes. In ihrem prägnanten, ebenso technisch anspruchsvollen wie ästhetisch beeindruckenden Stil schaffen Cloud Gate ein tänzerisches Symbol für die Verbundenheit mit der Natur. Cloud Gate wurde 1973 von dem international renommierten Choreografen LIN Hwai-min in Taipeh (Taiwan) gegründet und war das erste zeitgenössische Ensemble für Modernen Tanz in der chinesischsprachigen Region. Seit 2020 leitet der künstlerische Leiter CHENG Tsung-Lung die Kompanie. Nach Meinung vieler Kritiker*innen ist Cloud Gate weiterhin eine der besten Tanzkompanien der Welt. Sie ist besonders bekannt durch ihre technisch perfekte Verbindung westlicher Tanztechniken mit ostasiatischen Bewegungstraditionen aus Qi Gong, Meditation und inneren Kampfkünsten. Konzept & Choreografie: CHENG Tsung-lung Musik: LIM Giong Ton und Stimme: CHANG Shiuan Lichtgestaltung: Lulu W.L. LEE Kostümdesign: CHEN Shao-yen Musikalische Leitung von Cloud Gate: LIANG Chun-mei Koproduktion: National Performing Arts Center – National Theater & Concert Hall, National Kaohsiung Center for the Arts (Weiwuying), National Taichung Theater Premiere: 1. Oktober 2020, National Theater, Taipei Taiwan Gefördert durch: Ministerium für Kultur, R.O.C. (Taiwan), Vertretung Taipeh in der Bundesrepublik Deutschland Dauer: ca. 1 Std. 5 Min. Ohne Sprache 29/19 € Im Anschluss am 30.08. Publikumsgespräch
Aufführungen | Tanz

Amala Dianor:
DUB

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Kurze Tanzchoreos waren in den letzten Jahren ein großer Trend in den sozialen Medien. Die neue Arbeit des französisch-senegalesischen Choreografen Amala Dianor zelebriert die überbordende Kreativität dieser dynamischen Kunstform, die sich weltweit in Subkulturen und im Internet entwickelt hat. „DUB“ ist vom gleichnamigen Musikstil inspiriert; ebenso wie Dub den akustischen Reggae mit elektronischen Klängen und Schlagzeug verzerrt, sind die Tänze auf der Bühne durchzogen von Anspielungen und Zitaten, von Verfremdungen, Erweiterungen und Brüchen. Elf junge Tänzer*innen, die in unterschiedlichen urbanen Tanzformen ausgebildet sind, loten virtuos die choreografische Bandbreite zwischen der Demonstration individueller Geschicklichkeit und kollektiver Synchronisation aus. Begleitet von der Live-Musik des Electro-Produzenten Awir Leon bewegen sie sich durch eine Landschaft aus riesigen, gestapelten Würfeln, in der jede Bewegung viral gehen kann. Gestaltet wurde die Bühne vom Künstler Grégoire Korganow, nachdem er die Tänzer*innen an ihren verschiedenen Lebensmittelpunkten getroffen hat, z.B. in Ballrooms, Clubs oder in ihren Wohnungen. „DUB“ führt eindrücklich vor Augen, wie sich Menschen und Bewegungen eindeutigen Kategorisierungen widersetzen und zeigt gleichzeitig ein lebendiges, kreatives und vergnügliches Bild der Tänze von heute. Nach seinen Anfängen als Hip-Hop-Tänzer besuchte Amala Dianor die renommierte CNDC-Schule in Angers, Frankreich. Im Jahr 2012 gründete er seine Kaplan Company. Seit 2018 werden seine Werke u.a. vom Théâtre de la Ville, Paris, in Auftrag gegeben. Seit 2020 wird Kaplan I Cie Amala Dianor von der Fondation BNP Paribas gefördert und hat 18 seiner Werke im Repertoire, die von großen Stücken bis hin zu Soli reichen 2022 wurde Amala Dianor vom Programm Big Pulse Dance Network (Creative Europe) ausgewählt und unterstützt. Dianor engagiert sich außerdem für die Ausbildung von präprofessionellen Tänzer*innen in Frankreich und seit 2018 in Westafrika mit seinem Projekt „Siguifin“. Choreografie: Amala Dianor Geschäftsführung: Mélanie Roger Visual Artist: Grégoire Korganow Technische Verwaltung: Nicolas Barrot, Véronique Charbit Live Musik: Awir Leon Tour Management: Lucie Jeannenot Performer*innen: Slate Hemedi Dindangila, Romain Franco, Jordan John Hope, Enock Kalubi Kadima, Mwendwa Marchand, Kgotsofalang Joseph Mavundla, Sangram Mukhopadhyay, Tatiana Gueria Nade, Yanis Ramet, Germain Zambi, Asia Zonta Bühnenbildbau: Juan Cariou, Fabienne Desfleches, Paul Dufayet, Valentin Dumeige, Moïse Elkaout, Manon Garnier, Louise Gateaud, Gaëlle Le-stum, Gaelle Meurice, Fanchon Voisin Licht und Technik Management: Nicolas Tallec im Wechsel mit Agathe Geffroy Graffiti: François Raveau Kostüme: Minuit Deux, Fabrice Couturier Ton Management: Emmanuel Catty Bühnen Management: David Normand, Martin Rahard Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Dauer: ca. 1 Std. Ohne Sprache 29/19 € Im Anschluss am 07.09. Party mit DJ-Set.
Aufführungen | Tanz

Ballet de l’Opéra de Lyon & Christos Papadopoulos::
Mycelium

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Das Mycelium ist der Teil der Pilze, den wir am wenigsten kennen, weil wir ihn nicht sehen. Unter unseren Füßen, im Humus der Wälder, ermöglicht dieses riesige Netz von Fäden den Bäumen und dem Pilzreich, miteinander zu kommunizieren und Nährstoffe auszutauschen. Inspiriert von der Funktionsweise dieses unterirdischen Netzes, überträgt Christos Papadopoulos die Vitalität seiner Ströme auf die Körper des Ballet de l’Opéra de Lyon. Die 20 Tänzer*innen bilden zusammen ein bewegliches, turbulentes Gebilde, in dem Informationen – jede kleine Geste und ihre Mikrovariationen, jede augenblickliche Anpassung – frei zirkulieren. Sie werden von der repetitiven Musik von Coti K. begleitet, einem Strom aus Offbeats und elektronischen Loops. Der griechische Choreograf ist fasziniert von der Kreativität und Unergründlichkeit, die den natürlichen Prozessen innewohnen und übersetzt seine Beobachtungen in künstlerische Kreationen. Er bringt die Natur als ein komplexes Gewebe von Beziehungen auf die Bühne. So beschäftigte er sich mit Vogelund Fischschwärmen (“Ion”, 2018”) oder mit dem langsamen Schmelzen eines Eisbergs (“Larsen C”, 2021). Choreografie: Christos Papadopoulos Choreografischer Assistent: Georgios Kotsifakis Musik: Coti K. Licht Design: Eliza Alexandropoulou Kostüm Design: Angelos Mentis Balletmeister*in: Pierre Advokatoff, Amandine Roque De la Cruz Ballet der Opéra de Lyon: Marie Albert, Jacqueline Bâby, Edi Blloshmi, Eleonora Campello, Noëllie Conjeaud, Katrien de Bakker, Abril Diaz, Jade Diouf, Alvaro Dule, Brendan Evans, Paul Grégoire, Jackson Haywood, Amanda Lana, Marco Merenda, Albert Nikolli, Leoannis Pupo-Guillen, Anna Romanova, Raul Serrano Nuñez, Giacomo Todeschi, Kaine Ward Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Dauer: ca. 1 Std. Ohne Sprache Im Anschluss am 23.08. Publikumsgespräch Deutschlandpremiere in Zusammenarbeit mit Tanz im August (Berlin) 29/19 €
Aufführungen | Tanz

Ouinch Ouinch x Mulah:
Happy Hype

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Von Minnesänger:innen, denen es an Liebe fehlt, bis zu Hip-Hop-Wirbelwinden – der karnevaleske und queere Reigen von Ouinch Ouinch mixt traditionelle und neu erfundene Tänze mit exaltiertem Clubbing zu einer fröhlichen und energetischen Choreografie, die ansteckt. Angetrieben von den Urban-Afround Hip-Hop-Beats, mit denen DJ Mulah die Turntables zum Leuchten bringt, laden die fünf Performer:innen das Publikum dazu ein, sich mitreißen zu lassen, mitzutanzen und die Spielzeit in HELLERAU zu einem fulmianten Abschluss zu bringen. „Happy Hype“ ist ein Aufruf, weiterzumachen, die Energie weit in den Tiefen des eigenen Körpers zu suchen und zum eigenen Körper zu stehen. Wie eine Vibration kriechen die Rhythmen durch den Körper, von den Füßen bis zum Kopf, sprechen den Bauch und das Herz an, stimulieren, schütteln und lassen niemanden unberührt. Inspiriert wurde das Genfer Kollektiv vom Hype Call, dem Schlüsselprinzip des Krump – einem Tanz, der in den 1990ern in einigen Vororten von Los Angeles entstand und mit dem starke emotionale Empfindungen ausgedrückt werden. Der Auftritt beginnt, wenn eine:r der Tänzer:innen den Tanzkreis betritt. Die umstehenden Personen kommen zusammen und rufen, stoßen oder tragen den/die Tänzer:in, um sie oder ihn auf verschiedene Weise herauszufordern. Dieser kollektive Akt der Aufmerksamkeit und der Beteiligung ermöglicht es, im eigenen Tanz über sich hinauszuwachsen und einen kollektiven tranceartigen Zustand zu erreichen. Ouinch Ouinch arbeitet seit 2018 zusammen und wird aktuell von Karine Dahouindji und Marius Barthaux geleitet. Als Kollektiv treffen sie gemeinsam Entscheidungen, wechseln die Leitungsposition und hinterfragen die eigenen Arbeitsprozesse ständig. Trotzdem kreiern sie ihre Stücke schnell und spontan. Das Ergebnis sind prozesshafte, transdisziplinäre, immersive und lustige Arbeiten. Choreografie und Konzeption: Marius Barthaux, Karine Dahouindji, Simon Crettol, Mulah, Nicolas Fernando Mayorga Ramirez Interpretation: Marius Barthaux, Karine Dahouindji, Elie Autin, Adél Juhász, Collin Cabanis Live Musik: Maud Hala Chami aka Mulah Produktion: Cie des Marmots – Le Voisin Support: Foundation l’Abri The FAR Nyon Festival Belluard Bollwerk Dauer: ca. 50 Min. Ohne Sprache 17/8 € Im Anschluss findet am 15.06. eine Party mit DJ Mulah.
Aufführungen | Oper

Die Zauberflöte

Semperoper Dresden

Libretto von Emanuel Schikaneder »Ein Mensch, wie du«, antwortet Papageno auf die Frage Taminos, wer er sei. Tamino antwortet auf die Gegenfrage, dass er »aus fürstlichem Geblüte« stammt. So wird gleich zu Beginn deutlich, dass der Vogelfänger Papageno bereits das ist, was Tamino erst noch werden muss: ein Mensch. Humanität heißt also das Ziel. Und so hehr das Ziel, so humorvoll-menschlich-spielerisch ist der Weg dorthin. Den beschreibt das Libretto mit vielen Prüfungen, mit der Hölle Rache und der süßesten Liebe, mit tanzenden Tieren und wundersamen Knaben bis Tamino und Pagageno schließlich ihr Ziel glücklich erreichen. »Die Zauberflöte«, 1791 in Wien als letzte Oper Wolfgang Amadeus Mozarts uraufgeführt, steht einerseits ganz in der Tradition des Alt-Wiener Zaubertheaters. Andererseits ließen sich Mozart und sein Librettist Emanuel Schikaneder auch vom aufklärerischen Gedankengut der Freimaurer inspirieren; und schufen so eine Mischung aus Kasperl-Unsinn und Freimaurer-Tiefsinn, unzeitgemäßer Misogynie und tiefster Menschlichkeit mit schlichtweg himmlischer Musik, die »Die Zauberflöte« zu der generationenübergreifenden Erfolgsoper werden ließ, die sie heute noch ist. Musikalische Leitung: Johannes Fritzsch Inszenierung: Josef E. Köpplinger Bühnenbild: Walter Vogelweider Kostüme: Dagmar Morell Choreografie: Ricarda Regina Ludigkeit Licht: Fabio Antoci Chor: Jonathan Becker Dramaturgie: Johann Casimir Eule In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln. Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen | Oper

Il barbiere di Siviglia / Der Barbier von Sevilla

Semperoper Dresden

Opera buffa in zwei Akten Libretto von Cesare Sterbini nach der Komödie »Le Barbier de Séville ou la Précaution inutile« von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais Die 1816 uraufgeführte komische Oper »Der Barbier von Sevilla« von Gioachino Rossini trägt den Untertitel »Die nutzlose Vorsicht« – und genau darum geht es: Voller Eifersucht versucht der alte Dottore Bartolo, sein Mündel Rosina im Hause zu behüten, um es selbst des reichen Erbes wegen zu heiraten. Aber vergeblich: Der junge und ungleich charmantere Graf Almaviva verschafft sich dank Maskerade und der Hilfe des Barbiers Figaro Zugang zum Herzen der jungen Frau. »Der Barbier von Sevilla« ist mit seinen virtuosen Arien und den rasanten Ensembles die beliebteste Oper Rossinis, und Grischa Asagaroffs Inszenierung spitzt das Spiel mit falschen Identitäten und Intrigen wunderbar komödiantisch zu. Musikalische Leitung: Daniele Squeo Inszenierung: Grischa Asagaroff Bühnenbild & Kostüme: Luigi Perego Licht: Fabio Antoci Chor: Jonathan Becker Dramaturgie: Stefan Ulrich Chor: Jan Hoffmann Dramaturgie: Stefan Ulrich In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Aufführungen | Oper

Le nozze di Figaro / Die Hochzeit des Figaro

Semperoper Dresden

Opera buffa in vier Akten Libretto von Lorenzo Da Ponte nach dem Schauspiel »La folle journée ou le Mariage de Figaro« von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais Die Hochzeit des Dienerpaares Figaro und Susanna steht kurz bevor, und alles könnte so schön sein – wären da nicht der liebeslüsterne Graf Almaviva, der Susanna seit Langem nachstellt, sowie der rachsüchtige Doktor Bartolo und seine Haushälterin Marcellina, die eine Hochzeit allesamt verhindern wollen. Nach zahlreichen Intrigen gelingt es Figaro und Susanna mit Hilfe der Gräfin und dank eines ausgeklügelten Racheplans schließlich, Almaviva mit seiner eigenen Verführungskunst zu schlagen und am Ende alle rechtmäßigen Paare (wieder) zusammenzuführen. Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Hochzeit des Figaro«, 1786 am Wiener Hoftheater uraufgeführt, ist die erste der drei Mozart-da-Ponte-Opern, die trotz der rasanten komödienhaften Handlung bereits die aufrührerischen Gedanken der Französischen Revolution erkennen lässt. Der Regisseur Johannes Erath lädt das Publikum in seiner »Figaro«- Inszenierung zu einer Reise durch die unterschiedlichen Epochen der Theatergeschichte ein, ausgehend von der Commedia dell’arte bis hin zur Moderne. Musikalische Leitung: Georg Fritzsch Inszenierung: Johannes Erath Bühnenbild: Katrin Connan Kostüme: Birgit Wentsch Künstlerische Mitarbeit Kostüm: Noëlle Blancpain Licht: Fabio Antoci Chor: Jonathan Becker Dramaturgie: Francis Hüsers In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen | Oper

Der fliegende Holländer

Semperoper Dresden

Romantische Oper in drei Akten Libretto vom Komponisten Zahllose Legenden ranken sich um die Gestalt des zur ewigen Wanderschaft verfluchten, fliegenden Holländers, der erst Ruhe findet, wenn ihm eine Frau Treue bis in den Tod hält. Senta, die in ihrer dörflichen Heimat auf ein perspektivloses Schicksal als Hausfrau und Mutter zusteuert, glaubt sich ausersehen, den Fluch zu brechen. Oder hofft sie vielmehr auf den Fremden, damit er sie aus der Enge ihres Lebens befreit? 1843 in Dresden uraufgeführt, ist »Der fliegende Holländer« Richard Wagners erste romantische Oper. Die Regisseurin Florentine Klepper nimmt in ihrer Inszenierung den Blickwinkel Sentas ein und erzählt in einem magischen Traumspiel von ihrer Emanzipation von Vater, Verlobtem und den sie erstickenden gesellschaftlichen Konventionen. Musikalische Leitung: Axel Kober Inszenierung: Florentine Klepper Bühne: Martina Segna Kostüme: Anna Sofie Tuma Licht: Bernd Purkrabek Video: Bastian Trieb Chor: Jan Hoffmann Dramaturgie: Sophie Becker In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen | Oper

Woyzeck

Semperoper Dresden

Nach einem Stück von Georg Büchner. Songs und Liedtexte von Tom Waits und Kathleen Brennan. Konzept von Robert Wilson. Textfassung von Ann-Christin Rommen und Wolfgang Wiens Die Geschichte um Woyzeck hinterließ Georg Büchner 1837 in einem Fragment. Der international renommierte Sänger und Komponist Tom Waits, die Songwriterin Kathleen Brennan und der Theaterkünstler Robert Wilson schufen 2000 aus Büchners Szenen ein packendes Musiktheater, zynisch und doch voller Sehnsucht nach Glück. Zu den einzelnen Szenen schrieben Waits und Brennan berührende und verstörende Songs zwischen Ballade, Chanson und Moritat, die mal den Charakter eines langsamen Liebesduetts, mal den einer gnadenlosen Hetzjagd annehmen. Manfred Weiß bringt dieses Stück nun auf die Bühne von Semper Zwei. Musikalische Leitung: Max Renne Inszenierung: Manfred Weiß Co-Regie & Choreografie: Natalie Holtom Bühne & Kostüme: Timo Dentler, Okarina Peter Licht: Marco Dietzel Dramaturgie: Martin Lühr In deutscher und englischer Sprache Die Abendkasse in Semper Zwei öffnet 30 min vor Vorstellungsbeginn. Werkeinführung (kostenlos) 25 Minuten vor Beginn im Oberen Foyer von Semper Zwei
Aufführungen | Ballett

Classics by Balanchine / Peck / Tharp

Semperoper Dresden

Mehrteiliger Ballettabend Mit »Classics« präsentiert das Semperoper Ballett ein Programm, das drei Tanzkreationen vereint, die zu Paradebeispielen ihrer jeweiligen Schöpfer*innen geworden sind: Den Auftakt bildet »Serenade« (1935) – George Balanchines erste Kreation auf US-amerikanischem Boden: Wenn die Tänzerinnen in bodenlangen hellblauen Tüllkleidern in strenger Geometrie zu Tschaikowskys »Serenade für Streicher« zum Tanz anheben, atmet die Choreografie die Atmosphäre der »weißen Akte« der klassischen Handlungsballette und öffnet den Raum zum abstrakten neoklassischen Ballett und zu neuen Ausdrucksformen. Es folgt »Rodeo: Four Dance Episodes« des amerikanischen Choreografen Justin Peck, der mit seiner Arbeit aus dem Jahr 2015 an der Semperoper zu Gast ist. Mit diesem Werk greift Peck die berühmte Americana-Thematik des US-Komponisten Aaron Copland (1900 – 1990) auf, dessen Cowboy-Ballett »Rodeo« (1942) zu seinen bekanntesten Werken zählt. Basierend auf dieser Partitur schuf Peck ein humorvolles, spritziges Tanzstück für 16 Tänzer*innen. Eine weitere Premiere in Dresden bringt die US-amerikanische Choreografin Twyla Tharp auf die Bühne, indem sie ihr Werk »In The Upper Room« (1986) präsentiert, das heute zu einem Repertoire-Liebling zahlreicher Ballettcompagnien weltweit zählt. Zu der Auftragskomposition von Philip Glass beweist die Company einmal mehr ihre enorme Körperbeherrschung, indem sie neben Ballett auch eine Vielfalt an Körpertechniken wie Boxen, Yoga und Stepptanz vollführt und auf diese abwechslungsreiche Art den Ballettabend abrundet. SERENADE Choreografie: George Balanchine Musik: Pjotr I. Tschaikowsky Kostüme: Karinska Licht: Christoph Schmädicke Einstudierung: Nanette Glushak RODEO: FOUR DANCE EPISODES Choreografie: Justin Peck Musik: Aaron Copland Kostüme: Reid & Harriet Design Licht: Brandon Stirling Baker Einstudierung: Michael Breeden, Craig Salstein IN THE UPPER ROOM Choreografie: Twyla Tharp Musik: Philip Glass Kostüme: Norma Kamali Licht: Jennifer Tipton Einstudierung: Kaitlyn Gilliland Werkeinführung (kostenlos): 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller
Aufführungen | Theater

Comédie Royale Dresden

Dresden

Theater & Komödie Dresden im Restaurant Kügelgenhaus
Aufführungen | Theater

Kleines Welttheater im Sonnenhof Radebeul

im Sonnenhof Radebeul

Das Theatear befindet sich inmitten des historisch-beschaulichen Kneipenviertels von Altkötzschenbroda in der berühmten Weinstadt Radebeul.
Aufführungen | Performance

Paweł Świerczek:
Open Studio

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Heilung ähnelt einem gärtnerischen Prozess: Aussaat, Düngung und Wachstum von Blumen auf dem geschädigten Boden. Paweł Świerczek setzt sich in diesem Zusammenhang mit dem Filmemacher und Gärtner Derek Jarman auseinander, der an einer AIDS-Erkrankung starb. Im Open Studio wird der Stand der künstlerischen Recherche geteilt. Dauer: ca. 1 Std. Sprache: Englisch Anmeldung zum Open Studio: Janka Dold, Residenzprogramm, dold@hellerau.org Eintritt frei
Aufführungen | Theater

WEIN & SPIELE

Kulturhafen Dresden

"Spielen ist Staubsaugen im Kopf" H. May jeden ersten Dienstag im Monat! open Impro-Stage und Spiele aller Art - von Brett bis Twister! Bar open egal ob auf der Bühne, am Tisch oder in Gedanken – im Mittelpunkt steht das Spiel. Dazu ein Kaltgetränk deiner Wahl. Oder einen besonderen Wein aus der Region: weingut Dupont de Ligonnès W i l l k o m m e n z u W e i n & S p i e l e E I N T R I T T F R E I
Aufführungen | Aufführung

IMPRO TOTAL

Kulturhafen Dresden

Wie soll in 100 Jahren über dich geredet werden? Welchen Feiertag würdest du einführen? Was für ein Gerücht hast du in die Welt gesetzt? Impro Total wirft einen neugierigen Blick auf das Leben mit seinen ganz großen und ganz kleinen Fragen. Das Theater wird zum Wohnzimmer mit Bühne. Eure persönlichen Gedanken, Meinungen und Anekdoten inspirieren uns. Spontan und im fließenden Wechsel mit den Gesprächen bringen wir für euch kurze Szenen und ganze Geschichten auf die Bühne. Der gesamte Abend ist improvisiert und unvorhersehbar - fast so wie das Abenteuer, das wir Leben nennen.
Aufführungen | Theater

THEATERSPORT ™

Kulturhafen Dresden

Zwei Teams treten gegeneinander an, die besten, schönsten und lustigsten Szenen zu spielen. Das Publikum entscheidet, welches Team gewinnt. Vorbereiten können sich die Spieler*innen nicht, denn auch die Szenen sind vollkommen improvisiert und entstehen aus dem Moment heraus. Die Wünsche des Publikums stehen im Zentrum und beide Teams versuchen diese Wünsche bestmöglich umzusetzen. Damit alles Fair zugeht, gibt es auch noch einen knallharten Schiedsrichter, der stets auf die Einhaltung der (manchmal fragwürdigen) Regeln bedacht ist und rigoros Punkte abziehen oder Bonuspunkte verteilen kann. Ein Wettkampf der anderen Art. Die Disziplin: Theater. Die Maßeinheit: Emotionen. Doch eins haben alle Wettkämpfe gemein: Nur ein Team wird am Ende das Treppchen besteigen und den Pokal in der Hand halten. Ost oder Süd? Lustig oder Deep? Ihr entscheidet. Wir sind gespannt. Theatersport™ wurde von Keith Johnstone geschaffen (©) und ist eine Marke des International Theatresports™ Institute, eingetragen in den U.S.A., Kanada und anderen Ländern. Alle Rechte vorbehalten Die Produktionsrechte werden ausschließlich vom International Theatresports™ Institute verwaltet. www.theatresports.com

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