Die Geschichte des Opernhauses Zürich geht zurück auf das 1834 mit Mozarts «Zauberflöte» eröffnete «Actien-Theater». Es war das erste stehende Theater der Stadt und wurde von theaterbegeisterten Bürgern in Form einer Aktiengesellschaft gegründet. Die Aktiengesellschaft - heute Opernhaus Zürich AG - ist nach wie vor Trägerin der Institution.
Das alte «Actien-Theater» brannte 1890 ab und wurde durch einen von Fellner und Helmer entworfenen Neubau ersetzt. Auch das neue Theater, wurde fast vollständig privat finanziert. Es wurde 1891 mit Wagners «Lohengrin» unter dem Namen «Stadttheater» eingeweiht. Seit 1921 gehen Musiktheater und Schauspiel in Zürich getrennte Wege. Seit 1964 heisst das alte «Stadttheater» Opernhaus.
Das heute ca. 1100 Zuschauer fassende Theater wurde von 1982 bis 1984 umfassend saniert und bekam einen Erweiterungsbau am Uto-Quai, in dem auch die Studiobühne als zweite Spielstätte untergebracht ist.
Choreografien von William Forsythe, Lucas Valente, Andonis Foniadakis und Hans van Manen
Premiere: 17.1.2026
Zwei legendäre Tanzstücke und zwei Uraufführungen vereint dieser vierteilige Ballettabend.
Eine lange Beziehung verbindet das Ballett Zürich mit dem amerikanischen Choreografen William Forsythe. Seine «New Suite» aus dem Jahr 2012 zu Musik von Bach, Händel und Berio vereint acht technisch hoch anspruchsvolle Duette aus unterschiedlichen Schaffensperioden und wird so zu einer Werkschau «en miniature».
Mit seinem Videoballett «Live» hat Hans van Manen 1979 Tanzgeschichte geschrieben. Das in der Pionierzeit der Videotechnik entstandene Stück für zwei Tänzerinnen, einen Pianisten und einen Kameramann sprengt die Grenzen des Bühnenraums und erweist sich als meisterhaftes Vexierspiel über die Mechanismen der Wahrnehmung.
Zum ersten Mal arbeitet das Ballett Zürich mit Andonis Foniadakis zusammen. Der griechische Choreograf gilt mit seinen bildgewaltigen Kreationen am Puls der Zeit und einer explosiv-erfindungsreichen Körpersprache als eine der interessantesten Stimmen in der europäischen Tanzszene.
Lucas Valente, Tänzer im Ballett Zürich und seit einiger Zeit sehr erfolgreich auf dem Weg zur choreografischen Karriere, wird nach seinem Debüt beim Junior Ballett erstmals ein Stück für die Hauptcompagnie kreieren.
New Suite
Choreografie von William Forsythe
Choreografie und Lichtgestaltung: William Forsythe
Musik: Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Luciano Berio
Kostüme: Yumiko Takeshima
Neukreation
Choreografie von Lucas Valente
Choreografie und Inszenierung: Lucas Valente
Musik: Daniel Lutz
Kostüme: Christopher Parker
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Dramaturgie: Michael Küster
Neukreation
Choreografie von Andonis Foniadakis
Choreografie und Inszenierung: Andonis Foniadakis
Musik: Bryce Dessner, Ludovico Einaudi
Kostüme: Anastasios Sofroniou
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Dramaturgie: Michael Küster
Live
Choreografie von Hans van Manen
Choreografie: Hans van Manen
Musik: Franz Liszt
Kostüme: Keso Dekker
Lichtgestaltung: Bert Dalhuysen
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Einführungsmatinee am So 11 Jan 2026
Termine
Sa 17.1.2026, 18:00 | Premiere
So 18.1.2026, 13:00
Do 22.1.2026, 19:00und weitere Termine
So 25.1.2026, 20:00
Fr 30.1.2026, 19:00
So 1.2.2026, 13:00
Mi 4.2.2026, 20:00
Fr 6.2.2026, 19:00
So 8.2.2026, 14:00
So 8.2.2026, 19:30
Mi 11.2.2026, 19:30
Do 12.2.2026, 19:00 | letzte Aufführung!
Towards the Morning Star / Pirate Radio
Musiktheater-Performance von Dzovinar Mikirditsian und Katharina Rosenberger
Premiere: 5.2.2026
Wie werden Menschen durch ihre Erinnerung geprägt? Wie lebendig, wie flüchtig und vergänglich ist Erinnerung? Inwiefern kann das Erzählen von Geschichten die individuelle und kollektive Erinnerung verändern? «Sillons de Mémoires» ist eine Musiktheater-Performance, die sich mit Migration und Vertreibung aus der Perspektive der Erinnerung auseinandersetzt.
Für die Stückentwicklung mit dem Schlagzeug-Kollektiv Eklekto werden Arbeiten der libanesischen Komponistin Dzovinar Mikirditsian und der, für ihre grenzüberschreitenden Arbeiten mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichneten Züricher Komponistin Katharina Rosenberger zu einer installativen Situation verwebt. Das Publikum taucht ein in eine pulsierende Klangwelt in der sich Schlagwerk, Stimme und Live-Elektronik facettenreich begegnen.
Komposition: Katharina Rosenberger, Dzovinar Mikirditsian
Konzept, Inszenierung, Ausstattung: Steven Whiting
Musikalische Leitung, Choreinstudierung: Ismaele Gatti
Lichtgestaltung: Taina Bucheli
Kostüme: Sarah Bigler
Sounddesign: Raphael Paciorek
Technische Leitung: Sebastian Bogatu, Jörg Zielinski, Patrick Schirmer
Dramaturgie: Jana Beckmann
Besetzung:
SoprAlti der Oper Zürich
Zusatzchor der Oper Zürich
Statistenverein am Opernhaus Zürich
Collectif Eklekto
In Kooperation mit dem Eklekto Geneva Percussion Center
Oper in drei Akten
Libretto von Ferdinand Lion nach
E.T.A. Hoffmann (1. Fassung)
Cardillac kann sich von seinen Kunststücken nicht trennen. Der Juwelier muss töten, wer Schmuck bei ihm kauft. E.T.A. Hoffmanns Novelle «Das Fräulein von Scuderi», eine der ersten Kriminalgeschichten überhaupt, diente Paul Hindemith als Vorlage. Seine Oper von 1926 ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Musiktheaters. 100 Jahre nach der Uraufführung inszeniert der Theater- und Filmemacher Kornél Mundruczó diesen um Obsessionen, Kontrolle und Selbstentfremdung kreisenden Thriller. Fabio Luisi dirigiert die eiskalt-schillernde Musik.
Musikalische Leitung: Fabio Luisi
Inszenierung: Kornél Mundruczó
Ausstattung: Monika Korpa
Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot
Lichtgestaltung: Elfried Roller
Dramaturgie: Kathrin Brunner, Kata Wéber
In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Sonder-Kammerkonzert zur Premiere: 15 Feb 2026
Termine
So 15.2.2026, 18:00 | Premiere
Mi 18.2.2026, 19:00
Sa 21.2.2026, 19:00und weitere Termine
Mi 25.2.2026, 19:00
So 1.3.2026, 14:00
Fr 6.3.2026, 19:00
Di 10.3.2026, 19:00 | letzte Aufführung!
Eine Grand Guignol Opéra
Libretto von Elfriede Jelinek und Olga Neuwirth,
nach einer Idee der Komponistin
Olga Neuwirth gehört zu den herausragenden Komponistinnen unserer Zeit. Zusammen mit der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek schreibt sie an einem neuen Musiktheater. Als Avatarinnen ihrer selbst schicken sie zwei «Vampiretten» auf eine Reise um die Welt. Sie beobachten den Niedergang der Menschheit, während ein tyrannischer König und ein von ihm selbst heraufbeschworenes Seemonster um die Macht kämpfen. « Monster’s Paradise» ist Tragödie und Satyrspiel zugleich. Der Regisseur und Intendant der Staatsoper Hamburg, Tobias Kratzer, präsentiert sich mit dieser brandneuen Politgroteske erstmals am Opernhaus Zürich. Mit dem Schweizer Dirigenten Titus Engel steht ein Experte für zeitgenössische Musik am Pult.
Musikalische Leitung: Titus Engel
Inszenierung: Tobias Kratzer
Szenische Einstudierung: Matthias Piro
Ausstattung: Rainer Sellmaier
Video: Janic Bebi, Jonas Dahl
Lichtgestaltung: Michael Bauer
Live-Elektronik: Markus Noisternig
Dramaturgie: Christopher Warmuth, Fabio Dietsche
In deutscher und englischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Koproduktion mit der Staatsoper Hamburg und der Oper Graz
Portrait-Konzert Olga Neuwirth: 28 Feb 2026
Termine
So 8.3.2026, 18:00 | Premiere
Sa 14.3.2026, 19:00
Mi 18.3.2026, 19:00und weitere Termine
Fr 10.4.2026, 19:00
So 12.4.2026, 20:00 | letzte Aufführung!
Märchenspiel in drei Bildern
Libretto von Adelheid Wette nach dem Märchen von Jacob und Wilhelm Grimm
Das bekannteste aller Märchen wurde für den Komponisten Engelbert Humperdinck zur Vorlage. Die Geschichte der Geschwisterkinder Hänsel und Gretel, die sich im Wald verirren und der Knusperhexe zum Opfer zu fallen drohen, begeistert auch in Opernform seit jeher. Die Musik greift bekannte Volksmelodien auf und verbindet sie mit grossen schillernden Klangbildern zwischen Traum und Wirklichkeit, Ängsten und Phantasien. Der Zürcher Regisseur Thom Luz wurde für seine Theaterarbeiten vielfach ausgezeichnet. Mit «Hänsel und Gretel» gibt er sein lang erwartetes Operndebüt und entfaltet die poetische Kraft der Theatermaschinerie. Die litauische Dirigentin Giedrė Šlekytė übernimmt die musikalische Leitung.
Musikalische Leitung: Giedrė Šlekytė, Ann-Katrin Stöcke
Inszenierung: Thom Luz
Bühnenbild: Michael Köpke
Kostüme: Tina Bleuler
Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot
Lichtgestaltung: Elfried Roller, Tina Bleuler
Video: Tieni Burkhalter
Dramaturgie: Roman Reeger
Regiehospitanz: Neva Vogel
In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Dauer: 2 Std. 10 Min. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 1 Std.
Termine
Sa 24.1.2026, 11:00
So 25.1.2026, 14:00
Sa 31.1.2026, 11:00 | letzte Aufführung!
Tragedia giapponese in zwei Akten von Giacomo Puccini (1858-1924)
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
nach Pierre Loti, John Luther Long und David Belasco
Zuletzt begeisterte sie das Zürcher Publikum als Leonora in Verdis Il trovatore, nun kehrt die international gefeierte Sopranistin Marina Rebeka in der Titelpartie von Puccinis Madama Butterfly zurück. Nach den Erfolgswerken La bohème und Tosca verlässt Giacomo Puccini mit diesem Opernstoff den europäischen Boden und stellt westliche und östliche Mentalitäten gegeneinander. Klänge, die vom damals neu entdeckten japanischen Kulturraum inspiriert sind, stehen in seiner bis dahin ambitioniertesten Partitur einem westlich-rauen Musikstil gegenüber.
Der wahre Konflikt dieser «japanischen Tragödie» liegt aber weniger im Aufeinanderprallen der Kulturen begründet, als in den unvereinbaren Prinzipien einer beständig liebenden Frau und einem untreuen, triebgesteuerten Mann: Bevor der Marineoffizier Pinkerton die 15-jährige Geisha Cio-Cio-San heiratet, erhebt er das Whisky-Glas auf den Tag, an dem er sich mit einer Amerikanerin «richtig» verheiratet. Die Liaison mit dem hübschen japanischen «Püppchen» ist für ihn nämlich nicht mehr als eine Affäre für die Dauer seines Aufenthalts in der Ferne. Nachdem Pinkerton nach Amerika zurückgekehrt ist, wartet Cio-Cio-San vergeblich auf seine Rückkehr. Als sie erfährt, dass er in seiner Heimat erneut geheiratet hat und ihr gemeinsames Kind zu sich holen will, gibt es für sie nur einen Ausweg...
Mit überwältigend schönen, ruhig abstrahierenden Bildern und grosser erzählerischer Spannung überzeugte der amerikanische Regisseur Ted Huffman mit seiner ersten Arbeit am Opernhaus Zürich.
Musikalische Leitung: Marco Armiliato
Inszenierung: Ted Huffman
Bühnenbild: Michael Levine
Kostüme: Annemarie Woods
Lichtgestaltung: Franck Evin
Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger
Choreografische Mitarbeit: Sonoko Kamimura
Dramaturgie: Fabio Dietsche
In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Dauer: 2 Std. 50 Min. inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 50 Min
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Termine
Di 13.1.2026, 19:00
Fr 16.1.2026, 19:00 | letzte Aufführung!
Opéra-Comique in vier Akten
Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy
Die Uraufführung in Paris 1875 löste einen Skandal aus. Das anarchische Wesen und die lustvoll gelebte Weiblichkeit der Titelfigur verstörten das bürgerliche Publikum. Bald jedoch trat Bizets Oper ihren Siegeszug an und wurde zu einem Mythos der Neuzeit. Bis heute fasziniert «Carmen» mit ihrer unerbittlichen Dramatik und der Elementarkraft der Melodien. Die Inszenierung von Andreas Homoki ist eine Hommage an den Ort der Entstehung, die Pariser Opéra comique. Elīna Garanča, eine der international begehrtesten Mezzosopranistinnen, ist in der Titelrolle zu Gast am Opernhaus. Olga Peretyatko singt Micaëla und Stanislas de Barbeyrac verkörpert Don José
Musikalische Leitung: Domingo Hindoyan
Inszenierung: Andreas Homoki
Bühnenbild: Paul Zoller
Kostüme: Gideon Davey
Lichtgestaltung: Franck Evin
Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot
Dramaturgie: Kathrin Brunner
In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Dauer ca. 3 Std. inkl. Pause nach ca. 1 Std. 35 Min.
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Termine
So 18.1.2026, 19:30 | Wiederaufnahme
Mi 21.1.2026, 19:00
Fr 23.1.2026, 19:00und weitere Termine
Di 27.1.2026, 19:00
Sa 31.1.2026, 19:00 | letzte Aufführung!
Opera buffa in vier Akten
Libretto von Lorenzo da Ponte
Für Figaro und Susanna sollte es der schönste Tag ihres Lebens werden: der Tag ihrer Hochzeit. Doch ihr Dienstherr, der gleicher massen in Susanna verliebte Graf Almaviva, setzt alles daran, die Vermählung hinauszuzögern. Es beginnen 24 turbulente Stunden, in denen sämtliche Figuren dieses Stücks durch die Macht des Eros in verwirrende Gefühlslagen geraten. Regisseur Jan Philipp Gloger lässt Mozarts Meisterwerk in der Gegenwart spielen und zeigt, wie ein vermeintlich unwiderstehlicher Mann sich in den Fallstricken eines Verhaltenskodexes gegen Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe verheddert.
Musikalische Leitung: Pierre Dumoussaud
Inszenierung: Jan Philipp Gloger
Bühnenbild: Ben Baur
Kostüme: Karin Jud
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger
Dramaturgie: Claus Spahn
In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Dauer: ca. 3 Std. 30 Min. inkl. Pause nach ca. 1 Std. 45 Min
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Termine
Sa 24.1.2026, 19:00 | Wiederaufnahme
Do 29.1.2026, 19:00
So 1.2.2026, 19:30und weitere Termine
Do 5.2.2026, 19:00
Sa 7.2.2026, 19:00
Di 10.2.2026, 19:00
Sa 14.2.2026, 19:00
Requiem von Giuseppe Verdi
Choreografie von Christian Spuck
Giuseppe Verdis «Messa da Requiem» gehört zu den populärsten Stücken des Konzertrepertoires. In einer aufsehenerregenden Koproduktion von Oper und Ballett Zürich hat Christian Spuck das oratorische Werk 2016 für vier Solostimmen, Chor und Orchester als Kombination aus Tanz, abstrakter Szene, Raum und Licht auf die Bühne gebracht. In seiner international gefeierten Inszenierung nimmt Spuck die menschliche Kreatur im Angesicht des Todes in den Blick und begibt sich auf eine feinfühlige Spurensuche nach dem Woher und dem Wohin des Menschen zwischen furchterregender Todesnähe, Vereinsamung, solidarischer Gemeinschaft und Trauerverarbeitung. Dabei setzt er den grossen Chor und das Solo-Quartett mit einer behutsamen Bewegungsregie in Beziehung zu den wandlungsfähigen Tänzer:innen.
Musikalische Leitung: Francesco Ivan Ciampa
Choreografie und Inszenierung: Christian Spuck
Bühnenbild: Christian Schmidt
Kostüme: Emma Ryott
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger
Dramaturgie: Michael Küster, Claus Spahn
Ballett Zürich
Chor der Oper Zürich
Zusatzchor der Oper Zürich
Orchester der Oper Zürich
Dauer: 1 Std. 30 Min. Keine Pause.
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Koproduktion der Oper Zürich mit dem Ballett Zürich
Termine
Fr 20.2.2026, 19:00
So 22.2.2026, 14:00
Sa 28.2.2026, 19:00und weitere Termine
So 1.3.2026, 20:00
Do 5.3.2026, 19:30
Sa 7.3.2026, 19:30
Mo 6.4.2026, 14:00 | letzte Aufführung!
Musik von Clara Schumann, Robert Schumann, Johannes Brahms und Philip Feeney
Clara Schumann war die wohl bedeutendste Pianistin ihrer Zeit und eine exzellente Komponistin. Hin- und hergerissen zwischen gesellschaftlichen Zwängen und ihrer Karriere, führte sie ein aufreibendes Leben. Ihre entsagungsreiche Kindheit, ihr aussergewöhnliches Talent, ihre grossen Erfolge als Pianistin, die frühe, gegen den Vater durchgesetzte Liebe zum Komponisten Robert Schumann und die Erziehung von sieben Kindern liefern genug Stoff für Mythen und Klischees: vom Wunderkind zum Idealweib romantisch verklärter Liebesvorstellungen, von der vorbildlichen Mutter bis hin zur verkannten Komponistin.
Nach ihrem Ballett The Cellist, in dem sie sich mit der grossen Cellistin Jacqueline du Pré auseinandersetzte, widmet sich Cathy Marston erneut einer bedeutenden Musikerin und spürt den unterschiedlichen Aspekten des von Höhen und Tiefen geprägten Lebens von Clara Schumann nach. Eines Lebens, das sie als Tochter, Künstlerin, Ehefrau, Mutter, Pflegerin, Managerin und Muse ganz in den Dienst der Musik gestellt hat.
Dabei sind es immer wieder Dreiecksverbindungen, die dieses Leben prägen: Clara und ihre geschiedenen Eltern, Clara zwischen ihrem Vater und Robert Schumann, Clara zwischen Robert und Johannes Brahms. Gerade das Verhältnis von Clara und Johannes Brahms hat die Fantasie des Biografen immer wieder angeregt. Fest steht, dass der 14 Jahre jüngere Brahms, als er sich den Schumanns 1853 in Düsseldorf vorstellte, sofort fasziniert war von Clara. Es entwickelte sich eine innige Freundschaft, die über Robert Schumanns Krankheit und seinen Tod 1856 hinaus, trotz zwischenzeitlicher Verstimmungen, bis zu Claras eigenem Tod 1896 anhielt.
In ihrem Ballett erzählt Cathy Marston von Hingabe und Leidenschaft, von Inspiration und Verantwortung. Wie fällt man die richtige Entscheidung zwischen Künstlertum und dem «wahren» Leben?
Philip Feeney, langjähriger Mitstreiter von Cathy Marston, verwebt in seine Ballettpartitur nicht nur Stücke von Clara, sondern auch von Robert Schumann und Johannes Brahms. Am Pult der Philharmonia Zürich steht Daniel Capps. Mit der deutschen Pianistin Ragna Schirmer ist eine ausgewiesene Spezialistin für das Werk von Clara Schumann am Klavier zu erleben.
Choreografie und Inszenierung: Cathy Marston
Musikalische Leitung: Daniel Capps
Musikarrangements und Originalkomposition: Philip Feeney
Szenarium: Cathy Marston, Edward Kemp
Bühnenbild: Hildegard Bechtler
Kostüme: Bregje van Balen
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Dramaturgie: Edward Kemp, Michael Küster
Philharmonia Zürich
Ballett Zürich
Junior Ballett
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Termine
Sa 11.4.2026, 20:00
So 12.4.2026, 13:00
Fr 17.4.2026, 19:00und weitere Termine
So 19.4.2026, 14:00
So 19.4.2026, 20:00
Fr 24.4.2026, 19:30 | letzte Aufführung!
An vier Abenden werden die vier unterschiedlichen choreografischen Handschriften des Ballettabends beleuchtet, Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdeckt. Tänzer:innen des Balletts Zürich geben Einblicke in die Entstehung und Hintergründe der Stücke.
12 / 19 / 26 Jan, 02 Feb 2026 jeweils 19.00 bis 21.00
Vorstellungsbesuch am 30 Jan 2026
Für Teilnehmende bis 30 Jahre ist der Vorstellungsbesuch inklusive.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bequeme Kleidung oder Trainingskleidung tragen. Garderoben und Duschen sind nicht vorhanden.
Bilderbuch von Kobi Yamada, illustriert von Mae Besom
mit Musik von Maurice Ravel
Für Kinder ab 4 Jahren, in Begleitung von Erwachsenen
Eines Tages ist sie einfach da, wie aus dem Nichts. Einfach so drängt sich diese Idee in Form eines repetitiven Rhythmus in Maurice Gedächtnis und lässt ihn nicht mehr los. Fortwährend klopfen seine Finger diesen einen Takt und eine Melodie verführt ihn in Traumwelten. Was soll Maurice bloss mit dieser Idee anfangen, die so anders ist, vielleicht etwas gewagt, oder einfach nur ein bisschen verrückt? Aus Angst verspottet zu werden, versucht er seinen Einfall zu verdrängen, doch die Idee fordert seine volle Aufmerksamkeit. Zusammen mit einem Bläserquintett lässt ein Schauspieler diese Inspiration zu etwas Wunderbarem, Unverkennbarem erblühen.
In diesem Format Märchen auf dem Klangteppich für die kleinsten Operngäste erzählt der Schauspieler wie Maurice Ravel aus einem einfachen iberischen Motiv seinen unverkennbaren Boléro erschuf. Die Kinder sind den Künstler*innen zum Greifen nah und wirken mit.
Daniel Koller, Maurice
Roger Lämmli, Konzept und Umsetzung
Natalie Péclard, Kostüme / Ausstattung
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Kammerkonzert
Sonder-Kammerkonzert Morton Feldman
Zum 100. Geburtstag des Komponisten
Ensemble Opera Nova
Morton Feldman: For Philip Guston
Der amerikanische Komponist Morton Feldman gehört zu den grossen Pionieren und Vordenkern der Musik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Viele seiner Werke eröffnen einen radikal anderen Zugang zu Zeit und Wahrnehmung. Mit «For Philip Guston» aus dem Jahr 1984 erklingt eines der beeindruckendsten Stücke des Komponisten, der im Januar 2026 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte: eine viereinhalbstündige Meditation, die einen schwebenden Klangraum entstehen lässt. Feldman widmete das Werk der langen und komplizierten Freundschaft mit dem Maler Philip Guston. Das Ensemble Opera Nova, bestehend aus Musiker:innen des Orchesters der Oper Zürich, interpretiert dieses Schlüsselwerk in einem besonderen Konzertsetting mit bequemer Liegelandschaft.
Dauer: ca. 4 Std. 30 Min. Keine Pause.
Konzert ohne Pause; Ein- und Auslass jederzeit möglich.
Oboe: Martin Danek, Clément Noël
Klarinette: Livio Russi, Nina Höhn
Fagott: Anne Gerstenberger, Elisabeth Goering
Horn: Hanna Rasche, Joan Bautista Bernat Sanchis
Flöte: Rute Fernandes
Pavel Haas: Bläserquintett op. 10
Erwin Schulhoff: Divertissement für Oboe, Klarinette und Fagott
Gideon Klein: Divertimento für Bläseroktett
Die Kammerkonzerte bilden eine wichtige Säule des Programms. In verschiedenen Formationen und Ensembles widmen sich die Musiker:innen des Orchesters der Oper Zürich dem breiten Repertoire. Das Publikum erlebt die Intensität des Musizierens aus unmittelbarer Nähe in intimen Räumen. Jedes der neun Kammerkonzert-Programme im Spiegelsaal besitzt einen individuellen Schwerpunkt: Klassiker der Gattung treffen auf selten zu hörende Werke, Alte Musik auf Crossover. Bei Konzerten «Zur Premiere» erklingen speziell auf die jeweilige Opernpremiere zugeschnittene Programme. Die Kammerkonzerte finden in der Regel sowohl als sonntägliche Matinee als auch an Montagabenden statt. Darüber hinaus beleuchten drei Sonderkonzerte auf der Studio-Bühne prägende Komponist:innen der ersten und zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie der Gegenwart. Anlässlich der Premiere von Paul Hindemiths Oper «Cardillac» treffen Werke des zeitweilig in Zürich lebenden Komponisten auf Leoš Janáčeks Bläsersextett «Mládi». Zum 100. Geburtstag des amerikanischen Avantgardisten Morton Feldman (1926–1987) spielt das Ensemble Opera Nova dessen legendäres, über vier Stunden dauerndes Trio «For Philip Guston» in einem besonderen Konzertsetting mit bequemer Liegelandschaft. Eine Woche vor der Schweizer Erstaufführung von Olga Neuwirths neuem Musiktheater «Monster’s Paradise» stellt Opera Nova kammermusikalische Werke der österreichischen Komponistin in einem Portrait-Konzert vor.
Termine
So 25.1.2026, 11:15 | Ticket
Mo 26.1.2026, 19:00 | Ticket
Klavier: Lucas Jussen, Arthur Jussen
Musikalische Leitung: Daniele Rustioni
Orchester der Oper Zürich
Francis Poulenc: Konzert für zwei Klaviere und Orchester d-Moll
Hector Berlioz: Symphonie fantastique op. 14
Neben Mozart und Mendelssohn zählt auch Francis Poulenc zu den Komponisten, die bedeutende Konzerte für zwei Klaviere geschaffen haben. Im langsamen Satz seines Werks nimmt Poulenc ausdrücklich Bezug auf Mozart; er selbst sprach von einem «poetischen Spiel mit dem Porträt Mozarts». Als Solisten sind die Brüder Lucas und Arthur Jussen zu erleben, die zu den erfolgreichsten Klavierduos unserer Zeit gehören. Im Anschluss erklingt Hector Berlioz’ berühmte «Symphonie fantastique», ein Meilenstein, der den Weg zur Programmmusik wies.
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
In diesem Ferienkurs befassen sich die Teilnehmenden während einer Woche mit Choreografie. Die Stücke des neuen Ballettabends «Timeframed» dienen als Inspirationen für die eigenen Choreografien der Teilnehmenden. Im Laufe der Woche erarbeiten wir in kleinen Gruppen oder alleine eigene kurze Choreografien, die wir dann als Abschluss der Woche Angehörigen und Freunden zeigen werden. Der gemeinsame Vorstellungsbesuch des Ballettabends «Timeframed» gehört ebenfalls zu diesem Angebot.
Tanzerfahrung ist nicht unbedingt erforderlich. Es sollten alle Kurstage besucht werden.
Leitung: Bettina Holzhausen und Angelika Ächter
09 bis 13 Feb 2026 jeweils 10.00 bis 15.00
Showing (Studiobühne): 13. Feb 2026, 18.00
Vorstellungsbesuch «Timeframed»: 11. Feb 2026, 19.30
Bewertungen & Berichte Workshop in den Ferien «Choreografie»
Liederabend
Liederabend Asmik Grigorian
Sopran: Asmik Grigorian
Klavier: Lukas Geniušas
Werke von Richard Strauss, Sergej Rachmaninow, Georges Bizet, Gabriel Fauré, Olivier Messiaen, Maurice Ravel und Reynaldo Hahn
Die international gefeierte Sopranistin Asmik Grigorian ist bekannt für ihre intensiven Interpretationen und ihre aussergewöhnliche Bühnenpräsenz. In diesem Liederabend gestaltet sie gemeinsam mit dem Pianisten Lukas Geniušas ein ebenso feinsinniges wie kraftvolles Programm, das Werke der russischen Spätromantik und des französischen Impressionismus vereint. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Kompositionen von Richard Strauss, dessen ergreifende «Vier letzte Lieder» den glanzvollen Höhepunkt des Abends darstellen.
Bewertungen & Berichte Liederabend Asmik Grigorian
Kammerkonzert
Sonder-Kammerkonzert "Cardillac"
Flöte: Rute Fernandes
Oboe: Martin Danek
Fagott: Elisabeth Goering
Horn: Juan Bernat Sanchi
Klarinette: Livio Russi, Filipa Nunes
Trompete: Evgeny Ruzin
Paul Hindemith: Kleine Kammermusik op. 24, Nr. 2
Paul Hindemith: Septett für Blasinstrumente
Leoš Janáček: Suite für Bläsersextett «Mládí»
Anlässlich von Hindemiths Oper «Cardillac» stellt dieses Kammerkonzert drei zentrale Werke der Bläserkammermusik des 20. Jahrhunderts vor. Paul Hindemiths humoristische «Kleine Kammermusik op. 24, Nr. 2» (1922) zählt zu seinen bekanntesten Beiträgen für Bläserensemble. Das gut zwanzig Jahre später entstandene «Septett für Blasinstrumente» erweitert diese Klangwelt und ist gleichzeitig Ausdruck von Hindemiths Stilwandel seit den 1930er-Jahren: weg vom frechen Experimentieren hin zu traditionelleren Formen und Satztechniken. Das Finale allerdings hat einen konkreten biografischen Hintergrund: über einer Doppelfuge erklingt der alte Berner «Bärenmarsch», den Hindemith während seiner Schweizer Exiljahre kennenlernte. Eine verklärende Rückerinnerung ist Leoš Janáčeks «Suite für Bläsersextett «Mládí»» (Jugend): Der 70-jährige Komponist schrieb sie 1924 während der Arbeit an der Oper «Die Sache Makropulos», in der es um das ewige Jungsein geht.
Arthur Honegger: Pastorale d’été
Richard Wagner: Wesendonck-Lieder
Franz Schreker: Kammersymphonie
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 35 KV 385 «Haffner»
Festkonzert zum 85. Geburtstag von Ralf Weikert bewerten:
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Bewertungen & Berichte Festkonzert zum 85. Geburtstag von Ralf Weikert
Familienkonzert
Klanghotel der Gefühle
Familienkonzert (8+)
Im Klanghotel Opera tummeln sich die schillerndsten Gäste – alle nur auf der Durchreise, aber mit ihren eigenen Marotten im Gepäck. Signore Rabbia beispielsweise reist mit einem grossen Koffer voller Reklamation und beschwert sich, dass sein Zimmer viel zu klein ist. Signora Gelosia regt sich darüber auf, dass die anderen Hotelgäste eine viel bessere Seesicht vom Balkon haben. Dafür lacht Signora Gioia so laut, dass es wie ein fröhlicher Wasserfall klingt, während Signore Odio immer mit einem grimmigen Gesicht herumläuft. Aber der wahre Star des Hotels ist Signora Graziamore, die alle mit ihrem strahlenden Lächeln verzaubert! Jeder Tag ist ein neues Spektakel voller Ansprüche und emotionaler Ausbrüche! Aber unser Portier hat ein Talent dafür, dass alle Gefühle im Spiegelsaal ihren Platz finden – und am Ende ihren Happy Day erleben!
In diesem Familienkonzert begegnen wir an verschiedenen Orten im Haus Opernfiguren, die Händel-Arien darbieten und von einem vierköpfigen Barock-Ensemble auf historischen Instrumenten begleitet werden.
Sopran: Anna Gschwend
Tenor: Michael Mogl
Bariton: Chaspaer Curò Mani
Barockfagott und Blockflöten: Giovanni Battista Graziadio
Violine: Heide-Maria Makkonen
Violoncello: Alex Jellici
Barockgitarre, Laute, Theorbe: Rosario Conte
Konzept: Roger Lämmli
Dauer: 60 Minuten
Termine
Sa 28.2.2026, 16:00 | Ticket
So 1.3.2026, 17:00 | Ticket
Sa 7.3.2026, 16:00 | Ticketund weitere Termine
So 8.3.2026, 15:00 | Ticket
Sa 21.3.2026, 14:00 | Ticket
Sa 28.3.2026, 14:00 | Ticket
Werke von Olga Neuwirth:
HOOLOOMOOLOO
für Ensemble in drei Gruppen und Zuspiel-CD
coronAtion I: io son ferito aihmè
dished up for prcussion and sample
un posto nell’acqua
für Ensemble
Magic flu-idity
für Flöte und Olivetti-Schreibmaschine
Hommage à Klaus Nomi
für Countertenor und Kammerorchester
daraus: So simple, Remember, Awake from Winter, Can’t help it, The witch
Bewertungen & Berichte Portrait-Konzert Olga Neuwirth
Kammerkonzert
8. Kammerkonzert
Akademist:innen des Orchesters der Oper Zürich
Daniel Schnyder: 1822: Rossini’s Visit To Beethoven
(Arr. für Trompete, Marimba, Posaune und Kontrabass)
Louise Farrenc: Sextett c-Moll op. 40 für Klavier und Bläserquintett
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquintett Nr. 2 C-Dur KV 515
Daniel Schnyder: The Iron Tetrapod
(Arr. für Trompete, Marimba, Posaune und Kontrabass)
Die Kammerkonzerte bilden eine wichtige Säule des Programms. In verschiedenen Formationen und Ensembles widmen sich die Musiker:innen des Orchesters der Oper Zürich dem breiten Repertoire. Das Publikum erlebt die Intensität des Musizierens aus unmittelbarer Nähe in intimen Räumen. Jedes der neun Kammerkonzert-Programme im Spiegelsaal besitzt einen individuellen Schwerpunkt: Klassiker der Gattung treffen auf selten zu hörende Werke, Alte Musik auf Crossover. Bei Konzerten «Zur Premiere» erklingen speziell auf die jeweilige Opernpremiere zugeschnittene Programme. Die Kammerkonzerte finden in der Regel sowohl als sonntägliche Matinee als auch an Montagabenden statt. Darüber hinaus beleuchten drei Sonderkonzerte auf der Studio-Bühne prägende Komponist:innen der ersten und zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie der Gegenwart. Anlässlich der Premiere von Paul Hindemiths Oper «Cardillac» treffen Werke des zeitweilig in Zürich lebenden Komponisten auf Leoš Janáčeks Bläsersextett «Mládi». Zum 100. Geburtstag des amerikanischen Avantgardisten Morton Feldman (1926–1987) spielt das Ensemble Opera Nova dessen legendäres, über vier Stunden dauerndes Trio «For Philip Guston» in einem besonderen Konzertsetting mit bequemer Liegelandschaft. Eine Woche vor der Schweizer Erstaufführung von Olga Neuwirths neuem Musiktheater «Monster’s Paradise» stellt Opera Nova kammermusikalische Werke der österreichischen Komponistin in einem Portrait-Konzert vor.
Termine
So 8.3.2026, 11:15 | Ticket
So 8.3.2026, 19:00 | Ticket
Klavier: Kristian Bezuidenhout
Dirigent: Riccardo Minasi
Orchestra La Scintilla
Felix Mendelssohn Bartholdy: 2. Klavierkonzert d-Moll op. 40
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61
Unter neuem altem Namen startet das Orchester der Oper Zürich in die neue Konzertsaison. Nach dreizehn Jahren als Philharmonia Zürich kehrt das Orchester zu seinem ursprünglichen Titel zurück. Auch finden die Philharmonischen Konzerte wieder wechselweise im Opernhaus und in der Tonhalle Zürich statt.
Im Fokus der sieben Philharmonischen Konzerte steht das grosse Repertoire von Robert Schumann und Johannes Brahms bis zu Edward Elgar, Francis Poulenc und Sergej Prokofjew. Solist:innen wie der Geiger Renaud Capuçon und der Cellist Nicolas Altstaedt, die Pianisten Lucas und Arthur Jussen, der Geiger James Ehnes und die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann sind zu Gast. Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda und Dirigent:innen wie Pablo Heras- Casado, Elim Chan, Daniele Rustioni, Riccardo Minasi und Tugan Sokhiev leiten das Orchester.
In der Reihe des hauseigenen Originalklang-Ensembles La Scintilla kehren mit Emmanuelle Haïm, Enrico Onofri und Stefano Montanari drei bedeutende Protagonist:innen der Alten Musik zurück. Gleich mehrere Konzert-Höhe punkte bietet das neue Festival «Zürich Barock» vor Ostern (siehe S. 158). Zum Ende der Spielzeit dirigiert Gianandrea Noseda im Rahmen von «Opernhaus für alle» ein grosses Open-Air-Konzert auf dem Sechseläutenplatz.
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Das Opernhaus Zürich feiert die faszinierende Vielfalt der Barockmusik mit einem neuen jährlichen Festival. Ein reiches Programm aus Opern, Konzerten, Kammermusik, Familienkonzerten und Performances lädt sowohl Kenner:innen als auch Neulinge dazu ein, zehn Tage lang in die Welt der Alten Musik einzutauchen.
Im Zentrum der ersten Festivalausgabe steht die Premiere der selten gespielten Tragödie »Scylla et Glaucus« des französischen Komponisten Jean-Marie Leclair. Cecilia Bartoli ist in der Titelrolle von Georg Friedrich Händels »Giulio Cesare« zu erleben. Der Countertenor Philippe Jaroussky gibt mit Händels »Aci, Galatea e Polifemo« sein Opernhaus-Debüt als Dirigent. Weitere Konzert-Höhepunkte bilden die beiden grossen Passionen Johann Sebastian Bachs mit dem Orchestra La Scintilla und der Zürcher Sing-Akademie (»Johannes-Passion«) sowie dem Ensemble Pygmalion unter der Leitung von Raphaël Pichon (»Matthäus-Passion«). Zusammen mit Concerto Köln gestaltet die Sopranistin Jeanine De Bique ein Programm mit Kompositionen von Händel und Zeitgenossen.
Dramma per musica in drei Akten
Libretto von Nicola Francesco Haym
nach Giacomo Francesco Bussani
Verführung und Intrigen: Die Romanze zwischen Cleopatra und Caesar bei dessen Unterwerfung von Ägypten gehört zu den berühmtesten Liebesaffären der Welt. Mit seiner Oper nach dieser Geschichte gelang Georg Friedrich Händel ein sensationeller Erfolg. «Schönheit aller Art im Überfluss», attestierten die Zeitgenossen des Komponisten. Auch heute wirkt der Zauber dieser Musik ungebrochen. In der Produktion der Opéra de Monte-Carlo verlegt Regisseur Davide Livermore die Handlung auf einen luxuriösen Nil-Kreuzer. Cecilia Bartoli singt mit Cleopatra eine ihrer Glanzrollen.
Serenata a tre HWV 72
Libretto von Nicola Giuvo nach Ovid
Konzertante Aufführung
Wie bei allen Episoden von Ovids «Metamorphosen» findet auch hier eine Verwandlung statt: Die Wassernymphe Galatea verwandelt ihren Geliebten Acis in eine Quelle, nachdem dieser von seinem Nebenbuhler, dem Riesen Polifemo, erschlagen wurde. Die Dreiecksgeschichte entzündete die Fantasie zahlreicher Künstler – auch die des erst 23-jährigen Händel. Seine Serenata ist eine charmante Miniaturoper, in der sich viele Stücke entdecken lassen, die Händel auch in späteren Werken verwendete. Philippe Jaroussky, als Countertenor ein Weltstar, hat sich mittlerweile auch als Dirigent einen Namen gemacht und leitet zum ersten Mal das Orchestra La Scintilla.
Musikalische Leitung: Philippe Jaroussky
Aci: Bruno de Sá
Galatea: Elizabeth DeShong
Polifemo: Nicolas Brooymans
Orchestra La Scintilla
In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Tragédie en musique in einem Prolog und fünf Akten
Libretto von d’Albaret nach Ovids «Metamorphosen»
Scylla lebt zurückgezogen in sich selbst – wie in einem Winterschlaf der Gefühle. In ihrem Kosmos herrschen Vernunft, Ruhe und Harmonie. Als Glaucus in ihr Leben tritt, ändert sich alles: Sie erfährt die Liebe, in all ihren Farben und Facetten – und erkennt sich selbst nicht wieder. Die Oper beschreibt alle Lust, Wildheit, Panik und Verzweiflung, die die junge Frau durchlebt, als sie die Welt neu für sich entdeckt. Am Schluss wird sie eine andere sein. Jean-Marie Leclairs selten aufgeführte einzige Oper ist eine musikalische Entdeckung. Regisseur Claus Guth kehrt mit dieser Neuinszenierung zurück ans Opernhaus Zürich. Emmanuelle Haïm leitet ihr Ensemble Le Concert d’Astrée, das zu den profiliertesten Spezialensembles für Alte Musik zählt.
Musikalische Leitung: Emmanuelle Haïm
Inszenierung: Claus Guth
Bühnenbild: Etienne Pluss
Kostüme: Ursula Kudrna
Choreografie und Regiemitarbeit: Sommer Ulrickson
Lichtgestaltung: Martin Gebhardt
Choreinstudierung: Florian Helgath, Alice Lapasin Zorzit
Dramaturgie: Roman Reeger, Yvonne Gebauer
Zürcher Sing-Akademie
Le Concert d'Astrée
Statistenverein am Opernhaus Zürich
In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Konzert mit dem Zürcher Kammerorchester und Inmo Yang
Zürich Barock
Violine: Inmo Yang
Violine & Leitung: Willi Zimmermann
Zürcher Kammerorchester
Arcangelo Corelli:
Concerto grosso F-Dur op. 6 Nr. 2
Pietro Antonio Locatelli:
Concerto grosso c-Moll op. 1 Nr. 11
Konzert für Violine A-Dur op. 3 Nr. 11
Jean-Marie Leclair:
«Premier Air des Démons»
«Deuxieme Air des Démons» aus Scylla et Glaucus op. 11
Konzert für Violine a-Moll op. 7 Nr. 5
Jean-Marie Leclair machte sich im 18. Jahrhundert nicht nur als Geiger und Komponist, sondern auch als Ballettmeister einen Namen. Gemeinsam mit dem südkoreanischen Geiger Inmo Yang präsentiert das Zürcher Kammerorchester ein virtuoses, spätbarockes Programm, das die verschiedenen Facetten des Künstlers zeigt und zugleich dessen italienische Vorbilder und Inspirationen beleuchtet.
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Bewertungen & Berichte Konzert mit dem Zürcher Kammerorchester und Inmo Yang
Konzert
Mühlemann & Noseda
6. Philharmonisches Konzert
Sopran: Regula Mühlemann
Dirigent: Gianandrea Noseda
Orchester der Oper Zürich
Geistliche Arien von Giovanni Battista Pergolesi und
Wolfgang Amadeus Mozart
Joseph Haydn: «L’Introduzione» und «Sonata VI: Consummatum est!» aus «Die Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze» Hob. XX:1A
Sergej Prokofjew: Suite aus dem Ballett «Romeo und Julia» op. 64
Unter neuem altem Namen startet das Orchester der Oper Zürich in die neue Konzertsaison. Nach dreizehn Jahren als Philharmonia Zürich kehrt das Orchester zu seinem ursprünglichen Titel zurück. Auch finden die Philharmonischen Konzerte wieder wechselweise im Opernhaus und in der Tonhalle Zürich statt.
Im Fokus der sieben Philharmonischen Konzerte steht das grosse Repertoire von Robert Schumann und Johannes Brahms bis zu Edward Elgar, Francis Poulenc und Sergej Prokofjew. Solist:innen wie der Geiger Renaud Capuçon und der Cellist Nicolas Altstaedt, die Pianisten Lucas und Arthur Jussen, der Geiger James Ehnes und die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann sind zu Gast. Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda und Dirigent:innen wie Pablo Heras- Casado, Elim Chan, Daniele Rustioni, Riccardo Minasi und Tugan Sokhiev leiten das Orchester.
In der Reihe des hauseigenen Originalklang-Ensembles La Scintilla kehren mit Emmanuelle Haïm, Enrico Onofri und Stefano Montanari drei bedeutende Protagonist:innen der Alten Musik zurück. Gleich mehrere Konzert-Höhe punkte bietet das neue Festival «Zürich Barock» vor Ostern (siehe S. 158). Zum Ende der Spielzeit dirigiert Gianandrea Noseda im Rahmen von «Opernhaus für alle» ein grosses Open-Air-Konzert auf dem Sechseläutenplatz.
Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Die Zauberin Circé berichtet in diesem Familienkonzert von ihren magischen Fähigkeiten. Begleitet von Musiker:innen des «Orchestra La Scintilla» präsentiert sie Arien aus Jean-Marie Leclairs Oper «Scylla et Glaucus».
Termine
So 22.3.2026, 11:00 | Ticket
Mi 25.3.2026, 15:00 | Ticket
Fr 27.3.2026, 10:15 | Ticketund weitere Termine
Arien aus «Giulio Cesare» und weitere Werke von Georg Friedrich Händel, Carl Heinrich Graun und Georg Philipp Telemann
Jeanine De Bique und Concerto Köln entführen in die schillernde Klangwelt des Spätbarock. Seit Jahren verbindet die Sängerin und das Ensemble eine inspirierende künstlerische Partnerschaft – 2021 ist die vielbeachtete gemeinsame Aufnahme «Mirrors» erschienen. In Zürich kommen ausgewählte Arien aus Opern von Händel, Carl Heinrich Graun und Telemann zur Aufführung.
Bewertungen & Berichte Konzert mit Jeanine De Bique
Konzert
Johannes-Passion
Zürich Barock
Evangelist: Jan Petryka
Jesus: Yannick Debus
Sopran: Serafina Starke
Alt: Ulrike Malotta
Tenor: Johan Krogius
Bass / Pilatus: Matthias Winckhler
Zürcher Sing-Akademie
Orchestra La Scintilla
Musikalische Leitung: Florian Helgath
Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245
Die Johannes-Passion zählt zu den eindringlichsten Oratorien, die Johann Sebastian Bach für den Karfreitagsgottesdienst in Leipzig komponiert hat. In dichter Dramaturgie entfaltet sich die Geschichte von der Gefangennahme Christi bis zu seinem Begräbnis. Dirigent Florian Helgath leitet die Zürcher Sing-Akademie und das Orchestra La Scintilla sowie ein hochkarätiges Solistenensemble, das die Passion mit Intensität und erzählerischer Kraft zum Leben erweckt.
Jesus: Stéphane Degout
Evangelist: Julian Pregardien
Pilatus: Christian Immler
Sopran 1: Julie Roset
Sopran 2: Maïlys de Villoutreys
Alt 1: Lucile Richardot
Alt 2: Paul Antoine Bénos Djian
Tenor 2: Zachary Wilder
Ensemble Pygmalion
Kinderchor
Musikalische Leitung: Raphaël Pichon
Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion BWV 244
Die Matthäus-Passion erzählt von Leiden, Sterben und Auferstehung Christi – einer Geschichte, die jedes Jahr zu Ostern neu vergegenwärtigt wird. Für zwei Chöre und zwei Orchester konzipiert, erklang das monumentale Werk erstmals am Karfreitag in der Thomaskirche zu Leipzig.
Der französische Dirigent Raphaël Pichon bringt Bachs grosses Oratorium mit seinem renommierten Ensemble Pygmalion nun in Zürich zur Aufführung.
Kammermusik von Jean-Marie Leclair mit Mitgliedern von Le Concert d'Astrée mit zwei Violinen, Violoncello, Kontrabass und Cembalo
Der französische Geiger und Komponist Jean-Marie Leclair gilt als Begründer der französischen Violinschule und als Meister der Verbindung von Eleganz und Virtuosität. Seine Kammermusik vereint französische und italienische Stilelemente, feinsinnige Melodik sowie tänzerische Rhythmen. Mitglieder des renommierten Barockensembles Le Concert d’Astrée widmen sich einer Auswahl seiner Werke, die die unverwechselbare kompositorische Handschrift Leclairs zeigen.
In Kooperation mit dem Zürcher Kammerorchester (ZKO).
Ticketverkauf über das ZKO-Haus.
Bewertungen & Berichte Konzert mit Le Concert d'Astrée
Führung
Führung Opernhaus
Erfahren Sie mehr über die Geschichte des Opernhauses und wie eine Produktion entsteht. Lernen Sie das Haus von einer anderen Seite kennen! Der 60-minütige Rundgang führt Sie u.a. durch die Schneiderei, den Kostümfundus, die Maske, die Requisite und auf die Bühne. Die Führung eignet sich für Kinder ab sieben Jahren und der Rundgang kann nicht frühzeitig beendet werden. Falls Sie mit jüngeren Kindern teilnehmen, bitten wir um eine kurze Mitteilung an fuehrung@opernhaus.ch. Für Kinder und Familien bieten wir ausserdem spezielle Führungen an. Hier erfahren Sie mehr.
Bitte lösen Sie im Vorverkauf an der Billettkasse ein Ticket.
Termine: jeweils Samstag nachmittags, Tickets im Vorverkauf erhältlich
Treffpunkt: Foyer Billettkasse / Eingang Bernhard Theater
Preis: CHF 15
Dauer: 60 Minuten
Sprache: Deutsch / aktuelle Termine in Englisch finden Sie hier
Die Platzzahl ist beschränkt.
Termine
So 18.1.2026, 10:00
Sa 24.1.2026, 15:00 | englisch
Sa 24.1.2026, 16:15und weitere Termine
Der einstündige Rundgang führt Sie und Ihre Kinder hinter die Kulissen des Theaters – auf die Bühne, vorbei an Requisite, Maske und Schneiderei, in den Kostümfundus sowie in das Möbel- und Kulissenlager des Opernhauses. Lassen Sie sich überraschen.
Termine: jeweils mittwochnachmittags
Treffpunkt: Foyer Billettkasse
Preis Erwachsene: CHF 15 / Kinder: kostenlos
Sprache: Deutsch
Tickets sind im Vorverkauf erhältlich. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.
Unter der Leitung von Mitgliedern des Balletts Zürich geht es für Kinder und Eltern zuerst auf einen Rundgang hinter die Kulissen des Opernhauses. Im anschliessenden Tanzworkshop können sich die Teilnehmenden einmal selbst als Ballerinas und Ballerinos versuchen. Im Vordergrund stehen dabei die eigene Kreativität und der Spass an der Bewegung. Mit Mélanie Borel, Shelby Williams, Iacopo Arregui, Lucas van Rensburg und Jesse Fraser
Dauer: 1.5 Stunden
Termine
Sa 24.1.2026, 13:30
Sa 24.1.2026, 15:30
Sa 13.6.2026, 13:30und weitere Termine
Bewertungen & Berichte Ballett-Führung mit Mini-Workshop
1Kurs
open space stimme
Dieses Angebot richtet sich an alle, die schon immer einmal mit Spass und ohne Leistungsdruck die eigene Stimme entdecken, die schauspielerischen Fähigkeiten erproben und sich auf neue Pfade begeben wollten. Wir experimentieren mit der Stimme und machen lustvolle Seitensprünge in verschiedene Musikepochen und Genres. Schauspielerisch improvisieren wir, entwickeln kleine Szenen und beleuchten die Komik und Tragik menschlicher Beziehungen. Wir besuchen Proben am Opernhaus oder gehen gemeinsam in eine Vorstellung.
dienstags, 19.00 - 21.00 Uhr, Eintritt frei
Probebühne Kreuzstrasse, Kreuzstrasse 5 im UG
Achtung!
Open space stimme findet nur an den Terminen statt, die online im Kalendarium aufgeschaltet sind! Wir empfehlen, immer kurz nachzuschauen, denn bei kurzfristiger Absage einer Session wird der betreffende Termin online gelöscht.
Während der Schulferien der Stadt Zürich, an Feiertagen und in der Sommerpause des Opernhauses findet kein open space stimme statt. Start ist jeweils nach dem Eröffnungsfest Mitte September.
Di 13.1.2026, 19:00
Di 20.1.2026, 19:00
Di 27.1.2026, 19:00und weitere Termine
Di 3.2.2026, 19:00
Di 24.2.2026, 19:00
Di 3.3.2026, 19:00
Di 10.3.2026, 19:00
Di 17.3.2026, 19:00
Di 31.3.2026, 19:00
Di 7.4.2026, 19:00
Di 14.4.2026, 19:00
Di 5.5.2026, 19:00
Di 12.5.2026, 19:00
Di 19.5.2026, 19:00
Di 26.5.2026, 19:00
Di 2.6.2026, 19:00
Di 9.6.2026, 19:00
Di 16.6.2026, 19:00
Di 23.6.2026, 19:00
Di 30.6.2026, 19:00
Di 7.7.2026, 19:00
«open space tanz» bietet einen Rahmen für alle, die sich mit Tanz, jenseits von Technik und Schritte üben, beschäftigen wollen. Dieser wöchentliche Workshop richtet sich an Menschen, die mit Tanz und Bewegung experimentieren, improvisieren und kreieren möchten. Wir beschäftigen uns mit zeitgenössischen Tanz- und Körperkonzepten, choreografischen Arbeitsweisen und Ausdrucksformen und stellen damit auch Bezüge zu aktuellen Produktionen des Balletts Zürich her.
mittwochs, 19.00 bis 21.00 Uhr, Eintritt frei
Ballettsaal A*
Von der Billettkasse aus die Treppe Richtung Studiobühne nehmen.
Achtung!
Open space tanz findet nur an den Terminen statt, die online im Kalendarium aufgeschaltet sind! Wir empfehlen, immer kurz nachzuschauen, denn bei kurzfristiger Absage einer Session wird der betreffende Termin online gelöscht.
Während der Schulferien der Stadt Zürich, an Feiertagen und in der Sommerpause des Opernhauses findet kein open space tanz statt. Start ist jeweils nach dem Eröffnungsfest Mitte September.
Mi 14.1.2026, 19:00
Mi 21.1.2026, 19:00
Mi 28.1.2026, 19:00und weitere Termine
Mi 25.2.2026, 19:00
Mi 4.3.2026, 19:00
Mi 11.3.2026, 19:00
Mi 18.3.2026, 19:00
Mi 8.4.2026, 19:00
Mi 15.4.2026, 19:00
Mi 6.5.2026, 19:00
Mi 20.5.2026, 19:00
Mi 27.5.2026, 19:00
Mi 3.6.2026, 19:00
Mi 10.6.2026, 19:00
Mi 17.6.2026, 19:00
Mi 24.6.2026, 19:00
Die Geschichte des Opernhauses Zürich geht zurück auf das 1834 mit Mozarts «Zauberflöte» eröffnete «Actien-Theater». Es war das erste stehende Theater der Stadt und wurde von theaterbegeisterten Bürgern in Form einer Aktiengesellschaft gegründet. Die Aktiengesellschaft - heute Opernhaus Zürich AG - ist nach wie vor Trägerin der Institution.
Das alte «Actien-Theater» brannte 1890 ab und wurde durch einen von Fellner und Helmer entworfenen Neubau ersetzt. Auch das neue Theater, wurde fast vollständig privat finanziert. Es wurde 1891 mit Wagners «Lohengrin» unter dem Namen «Stadttheater» eingeweiht. Seit 1921 gehen Musiktheater und Schauspiel in Zürich getrennte Wege. Seit 1964 heisst das alte «Stadttheater» Opernhaus.
Das heute ca. 1100 Zuschauer fassende Theater wurde von 1982 bis 1984 umfassend saniert und bekam einen Erweiterungsbau am Uto-Quai, in dem auch die Studiobühne als zweite Spielstätte untergebracht ist.