Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.
John Adams:
Short Ride in a Fast Machine. Fanfare für Orchester (1986)
Samuel Barber:
Konzert für Violine und Orchester op. 14 (1939–1940)
Antonín Dvořák:
Symphonie Nr. 9 e-moll op. 95 »Aus der Neuen Welt« (1894)
Aus der Neuen Welt
Das Pittsburgh Symphony Orchestra eröffnet unter seinem Chefdirigenten Manfred Honeck festlich die Saison 2026/27. Auf dem Programm stehen Werke »Aus der Neuen Welt«: Eine Orchesterfanfare des Komponisten und Dirigenten John Adams, der im Mai im Zyklus »Orchester international« erstmals am Pult der Wiener Philharmoniker zu erleben sein wird, sorgt für den feierlichen Auftakt.
Augustin Hadelich mit Barbers Violinkonzert
Unser Porträtkünstler Augustin Hadelich spielt das Violinkonzert von Samuel Barber, das an die romantische Tradition Europas anknüpft, aber auch US-amerikanische Anklänge aufweist. Neben schwelgerischen Kantilenen und einprägsamen Melodien in den ersten beiden Sätzen beeindruckt es durch einen äußerst halsbrecherischen letzten Satz mit einem schwindelerregenden Perpetuum mobile.
Zwischen Spirituals und Ländlern
Transatlantische Beziehungen prägen auch den zweiten Konzertteil. Drei Jahre verbrachte Antonín Dvořák in den USA, wo er als Direktor des National Conservatory of Music of America in New York tätig war. Während dieser Zeit entstand seine 9. Symphonie, die von der Musik der indigenen und afroamerikanischen Bevölkerung inspiriert wurde, aber auch von Sehnsucht nach seiner böhmischen Heimat geprägt ist. Verschiedenste musikalische Einfälle, an denen Dvořák so reich war, vereinen sich hier zu einem großartigen musikalischen Gesamtbild.
Johannes Brahms:
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-moll op. 15 (1854–1859/1875)
Dmitri Schostakowitsch:
Symphonie Nr. 5 d-moll op. 47 (1937)
Preisgekrönt
Alexandre Kantorow, der 2019 im Alter von 22 Jahren als erster Franzose den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau gewonnen hat, eröffnet mit Brahms’ 1. Klavierkonzert seine Porträtreihe im Wiener Konzerthaus. Sein Aufstieg war phänomenal. Der Standard schrieb schon kurz darauf vom »besten Pianisten der Welt«, als »der wiedergeborene Liszt« wurde er gar bezeichnet. Ein Millionenpublikum bescherte ihm 2024 die Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris, wo er in fließendem Regen auf einer Seine-Brücke Ravels »Jeux d’eau« spielte. Zu seinen bevorzugten Komponisten gehört jedoch Johannes Brahms. Sinnlich und organisch, »… wie die Wurzeln eines Baumes, aus denen sich ganz natürlich das gewaltige Geflecht aus Ästen und Blättern entfaltet«, empfindet er dessen Werke.
Schwer und groß
Der Weg zu seinem 1. Klavierkonzert war für Brahms steinig. Zunächst wollte er seine Sonate für zwei Klaviere zu einer Symphonie umarbeiten, was ihm aber nicht gelingen wollte – bis ihm die Idee kam, daraus ein Klavierkonzert zu entwickeln. »Vom ersten Satz und Scherzo und ein Finale, furchtbar schwer und groß. Ich war ganz begeistert«, schrieb Brahms 1855 an Clara Schumann. »Auch male ich an einem sanften Portrait von Dir, das dann Adagio werden soll.« Das Publikum war bei der Uraufführung 1859 in Hannover ebenfalls beeindruckt.
Wuchtig und grotesk
Den orchestralen Part übernimmt in diesem Konzert das Pittsburgh Symphony Orchestra, das in der zweiten Konzerthälfte Dmitri Schostakowitschs 5. Symphonie interpretiert. Mit einer Einspielung dieses wuchtigen Werks unter der Leitung von Manfred Honeck gewann es 2018 zwei Grammys, einen davon für die beste Orchesteraufnahme. Schostakowitsch komponierte die Symphonie 1937, kurz nachdem er aufgrund seiner Oper »Lady Macbeth von Mzensk« bei Stalin in Ungnade gefallen war. Mit seiner äußerlich angepassten, triumphalen Fünften erntete Schostakowitsch großen Jubel. Heute hört man darin jedoch eine Übersteigerung, die die gewaltigen, erbarmungslosen Märsche in Groteske umschlagen lässt.
Programm:
»Lead me home«. A celebration of the American choral landscape
William Byrd: Praise our Lord, all ye Gentiles (1611))
Virgil Thomson: My shepherd will supply my need (1937)
Caroline Shaw: and the swallow
Morten Lauridsen: O nata lux
Anonymus: My lord, what a morning. Spiritual (Bearbeitung: Harry T. Burleigh)
Steal away. Spiritual (Bearbeitung: David Blackwell)
William Billings: David's lamentation
Bobby McFerrin: The 23rd psalm
Eric Whitacre: Stopping by woods on a snowy evening
John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Ringo Starr: Free as a bird (Bearbeitung: Jim Clements)
Jonathan Dove: In beauty may I walk
Taylor Scott Davis: Effortlessly
Samuel Barber: To be sung on water
Anonymus: Shenandoah. Volkslied aus Amerika (Bearbeitung: Thomas Hewitt Jones)
Richard Rodgers: Bewitched (Pal Joey) (1940)
Billy Strayhorn: Take the »A« Train (Bearbeitung: Jonathan Rathbone) (1941)
Harry Warren: Chattanooga choo choo (Bearbeitung: Jonathan Rathbone)
Cole Porter: I've got you under my skin (Aus dem Film »Born to dance«) (Bearbeitung: Jim Clements) (1936)
Eine Reise in die amerikanische Chortradition
Zuletzt begeisterte das international bekannte britische Vokalensemble VOCES8 beim Festival »Gemischter Satz« im Wiener Konzerthaus. Nun sind sie wieder zu Gast und präsentieren mit »Lead Me Home« einen Querschnitt durch die amerikanische Chortradition, vom Spiritual über den Folk Song bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen.
Von Byrd bis Porter
Beim Programm unter dem Motto »Lead Me Home« stehen Werke wie Virgil Thomsons »My shepherd will supply my need« oder Spirituals wie »My lord, what a morning« und »Steal away« ebenso auf dem Programm wie visionäre Werke von Caroline Shaw, Morten Lauridsen und Eric Whitacre. Neben diesen besinnlichen Kompositionen erklingen Samuel Barbers »To be sung on the water« oder das amerikanische Volkslied »Shenandoah«, aber auch Songs von den Beatles, Bobby McFerrin oder Cole Porter. Zu Beginn steht mit William Byrds »Praise our Lord, all ye Gentiles« ein Werk aus dem elisabethanischen England.
Mahler Academy Orchestra / Barron / von Steinaecker
Mahler: Symphonie Nr. 9
Mahler Academy Orchestra
Originalklang-Project
Fleur Barron; Mezzosopran
Philipp von Steinaecker; Dirigent
Gustav Mahler
Kindertotenlieder für eine Singstimme und Orchester (1901–1904)
Symphonie Nr. 9 (1909–1910)
Vom Klingen und Verklingen: Mahler im Originalklang
Wie klangen die Symphonien Gustav Mahlers zu seiner Zeit? Nicht nur Werke aus Mittelalter, Renaissance oder Barock wurden mit anderen Instrumenten oder Spielweisen ausgeführt als wir es heute gewöhnt sind. Philipp von Steinaecker hat sich mit seinem Mahler Academy Orchestra auf die Suche nach dem originalen Mahler-Klang gemacht – mit sorgfältiger Recherche nach dem von Mahler selbst beschafften Instrumentarium, handschriftlichen Spielanweisungen in der Dirigierpartitur von Mahlers Freund Willem Mengelberg sowie alten Schellackplatten. Bereits bei seiner Aufführung von Mahlers Fünfter im Wiener Konzerthaus im September 2024 hinterließ er einen tiefen Eindruck, die Interpretation überzeugte mit ungeheurem Farbenreichtum der originalen Instrumente.
Philipp von Steinaecker, Fleur Barron und das Mahler Academy Orchestra
Einstmals Assistent von Claudio Abbado und John Eliot Gardiner finden in Philipp von Steinaecker historische Aufführungspraxis und Interpretation Mahler’scher Werke perfekt zueinander. Das Orchester besteht zur Hälfte aus jungen Stipendiat:innen der Gustav-Mahler-Akademie Bozen, zur Hälfte aus Mitgliedern so renommierter Orchester wie des Concertgebouw Orchestra und der Berliner Philharmoniker. Dieses Mal stehen, mit Fleur Barron als Sängerin, die »Kindertotenlieder« und Mahlers Neunte auf dem Programm, beides Werke, die sich mit der Endlichkeit beschäftigen und auf berückende Weise verklingen.
Klangforum Wien
50 Pianist:innen
in Zusammenarbeit mit der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Vimbayi Kaziboni, Musikalische Leitung
Georg Friedrich Haas:
11.000 Saiten für 50 mikrotonal zueinander gestimmte Klaviere und Kammerorchester (2020)
11.000 Saiten: Das Konzert für 50 Klaviere
Mit dem Projekt »11.000 Saiten« wird der Große Saal selbst zum Instrument. In seiner Komposition für 50 Klaviere entwirft Georg Friedrich Haas einen radikal neuen Hörraum, der traditionelle Konzertformen bewusst hinter sich lässt.
Ein immersives Klangerlebnis von Georg Friedrich Haas
Das Publikum sitzt im Zentrum des Saales, umgeben von 50 Klavieren, die ringförmig im Raum verteilt aufgestellt sind. Klang entsteht nicht frontal, sondern bewegt sich, schichtet sich, kreist, verdichtet sich und löst sich wieder auf. Die Zuhörer:innen befinden sich mitten im Resonanzkörper eines gewaltigen Instruments aus 11.000 Saiten.
Zeitgenössische Musik als räumliche Erfahrung
Hören wird hier zu einer körperlichen Erfahrung: Schwingungen sind nicht nur hör-, sondern auch spürbar. Nähe und Distanz, Richtung und Zeit verändern sich, das Ohr wird zum Orientierungssinn, und bisherige Hörerfahrungen werden radikal in Frage gestellt. Jeder Platz im Raum eröffnet eine eigene Perspektive auf das Geschehen – kein Klang gleicht dem anderen, kein Hörerlebnis ist identisch.
Klangkunst im Großen Saal
»11.000 Saiten« ist weniger Konzert als kollektive Klanglandschaft, weniger Aufführung als Zustand – ein Ereignis, das das Klavier von seiner solistischen Tradition löst und als architektonischen, atmenden Klangkörper neu erlebbar macht.
Termine
So 20.9.2026, 15:30 | Ticket
So 20.9.2026, 19:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Argerich / Zilberstein / Anton & Daniel Arkadij Gerzenberg
Martha Argerich, Klavier
Lilya Zilberstein, Klavier
Anton Gerzenberg, Klavier
Daniel Arkadij Gerzenberg, Klavier
Bedřich Smetana:
Sonatensatz e-moll für zwei Klaviere zu acht Händen (1849)
Carl Czerny:
Rondeau brillant op. 227 für Klavier zu sechs Händen
Sergej Rachmaninoff:
1. Satz: Barcarolle und 2. Satz: La nuit ... L'amour (Suite Nr. 1 »Fantaisie-Tableaux« op. 5 für zwei Klaviere) (1893)
Ludwig van Beethoven:
2. Satz: Allegretto (Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92) (Bearbeitung für Klavier zu acht Händen) (1811–1812)
Dmitri Schostakowitsch:
Concertino für zwei Klaviere op. 94 (1953)
Robert Schumann:
Nr. 1 »Pas trop vite«, Nr. 2 »Avec beaucoup d'expression« und Nr. 4 »Espressivo« (Studien für den Pedal-Flügel. Sechs Stücke in kanonischer Form op. 56) (1845/1891)
Maurice Ravel:
La valse. Poème chorégraphique (Fassung für zwei Klaviere) (1919–1920/1921)
Edvard Grieg:
Peer Gynt-Suite Nr. 1 op. 46 (Bearbeitung für Klavier zu acht Händen) (1874–75/1888)
Argerich, Zilberstein & Familie
Für Klavierfans beginnt das Alphabet mit »Argerich«: Die Grande Dame der 88 Tasten ist ein Garant für tiefsinnige Konzerterlebnisse. Einen besonderen Abend gestaltet Martha Argerich mit einer ihrer engsten Weggefährtinnen und deren Familie: Im September teilt sie mir ihrer langjährigen Duo-Partnerin Lilya Zilberstein und deren Söhnen Anton und Daniel Arkadij Gerzenberg das Podium des Großen Saales. Einmal gab es bereits die seltene Gelegenheit, das tastenkundige Generationengespann zu erleben: Nun wird es dank großen Erfolgs und begeisterter Publikumsreaktionen fortgesetzt.
Von der Romantik in die Moderne
Erleben Sie die Klangfülle romantischen und auch modernen Repertoires mit bis zu acht Händen: Dass dabei Höhepunkte wie Ravels »La Valse« oder Auszüge aus Griegs »Peer Gynt«-Suite nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst.
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Konzert
Piotr Beczała
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Piotr Beczała, Tenor
Marco Boemi, Dirigent
Richard Wagner:
In fernem Land (Gralserzählung des Lohengrin aus »Lohengrin«) (1846–1848)
Vorspiel zum 3. Akt (Lohengrin) (1846–1848)
Morgendlich leuchtend (Preislied des Stolzing aus »Die Meistersinger von Nürnberg«) (1862–1867)
Allmächt'ger Vater, blick herab (Introduktion und Gebet des Rienzi aus »Rienzi«) (1838–1840)
Trauermarsch / Trauermusik beim Tode Siegfrieds (Götterdämmerung) (1869–1874)
Winterstürme wichen dem Wonnemond (Siegmunds Liebeslied aus »Die Walküre«) (1852–1856)
Giacomo Puccini:
Recondita armonia »Wie sich die Bilder gleichen« (Arie des Cavaradossi aus »Tosca«) (1900)
Intermezzo 3. Akt (Manon Lescaut) (1893)
E lucevan le stelle »Und es blitzen die Sterne« (Arie des Cavaradossi aus »Tosca«) (1900)
Umberto Giordano:
Come un bel dì di maggio (Arie des Chénier aus »Andrea Chénier«) (1896)
Amilcare Ponchielli: Danza delle Ore »Tanz der Stunden« E-Dur (La Gioconda) (1876)
Umberto Giordano: Un dì al l'azzurro spazio (Improvviso des Chénier aus »Andrea Chénier«) (1896)
Sternstunde des Operngesangs
Piotr Beczała ist einer der weltweit gefragtesten Opernsänger. An diesem Abend widmet er sich mit den ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter der Leitung von Marco Boemi zwei verschiedenen musikalischen Welten: mythischen Helden Richard Wagners und Menschen aus Fleisch und Blut des italienischen Verismo.
Lohengrin, Stolzing und Siegmund
In der ersten Konzerthälfte stehen Arien von Richard Wagner auf dem Programm, u. a. aus dem »Lohengrin«. In dessen Titelrolle feierte Beczała letztes Jahr in Bayreuth große Erfolge, nachdem er 2018 bereits für Roberto Alagna kurzfristig die Partie übernommen hatte. An diesem Abend brilliert er jedoch nicht nur als edler Ritter Lohengrin, sondern auch mit Arien aus den »Meistersingern von Nürnberg«, »Rienzi« und der »Walküre«, mit denen er relativ selten zu erleben ist.
Cavaradossi und Andrea Chénier
Zu Beczałas bevorzugtem Repertoire gehören die großen Arien des Verismo, von Giacomo Puccini und Umberto Giordano. Letztes Jahr gab er bei den Salzburger Festspielen sein Rollendebüt als Andrea Chénier, einer tragischen Künstlerfigur während der Französischen Revolution. Nicht zuletzt wird der großartige Tenor an diesem Abend mit strahlenden Spitzentönen des Cavaradossi aus »Tosca« glänzen, in den berühmten Arien »Recondita armonia« und »E lucevan le stelle« – eine Sternstunde des emotionsvollen Gesangs!
Minis Welt steht Kopf: Alles ist verkehrt herum! Zuerst ist es für Mini ganz ungewohnt, aber dann macht es ihr großen Spaß, denn die Welt darf auch mal anders sein!
Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Freie Platzwahl
Vorverkauf:
für Mitglieder ab 03/08/2026
für alle verfügbar ab 10/08/2026
Termine
Di 29.9.2026, 16:00 | Ticket
Mi 30.9.2026, 11:00 | Ticket
Mi 30.9.2026, 14:30 | Ticketund weitere Termine
Mi 30.9.2026, 16:00 | Ticket
Do 1.10.2026, 11:00 | Ticket
Do 1.10.2026, 14:30 | Ticket
Do 1.10.2026, 16:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Eva Moreno, Gesang
Lorenzo Bellini, Keyboard
Ciara Moser, E-Bass
Raphael Vorraber, Schlagzeug
Lilian Genn, Moderation
Für ihr Debütalbum »Blind. So What?« wurde die irisch-österreichische Bassistin und Komponistin Ciara Moser international gefeiert. Nun kommt die preisgekrönte Künstlerin erstmals ins Wiener Konzerthaus. In »The Rose of Battle« verbindet sie Folk mit Modern Jazz und Fusion.
Empfohlen für Kinder und Jugendliche von 8 bis 12 Jahren
Anmeldungen unter konzerthaus.at/schulkonzerte (Schüler:innen und Lehrer:innen kostenfrei)
Freie Platzwahl
Eva Moreno, Gesang
Lorenzo Bellini, Keyboard
Ciara Moser, E-Bass
Raphael Vorraber, Schlagzeug
Lilian Genn, Moderation
»klangberührt. Ein besonderes Bedürfnis nach Musik«
Das Wiener Konzerthaus gewährleistet allen Musikliebhaber:innen einen barrierefreien Zugang. Somit steht das Konzerterlebnis »klangberührt« gleichermaßen Menschen mit und ohne Behinderung offen.
Für ihr Debütalbum »Blind. So What?« wurde die irisch-österreichische Bassistin und Komponistin Ciara Moser international gefeiert. Nun kommt die preisgekrönte Künstlerin erstmals ins Wiener Konzerthaus. In »The Rose of Battle« verbindet sie Folk mit Modern Jazz und Fusion.
50% Ermäßigung für eine Begleitung pro Besucher:in mit Behinderung
Freie Platzwahl
Witold Lutosławski: Symphonie Nr. 4 (1992)
Claude Debussy: La mer. Drei symphonische Skizzen (1903–1905)
Jean Sibelius: Symphonie Nr. 5 Es-Dur op. 82 (1915–1919)
Von Planeten, Schwänen und Meereswogen
»Bei dieser Einleitung muss ich an die Bewegung von Planeten denken«, sagt Esa-Pekka Salonen über den Beginn von Jean Sibelius’ 5. Symphonie. Der finnische Dirigent und Komponist leitet die Wiener Philharmoniker bei einer Aufführung dieses beliebten Werkes seines Landsmannes. Dieser feilte lange an der Symphonie und war erst mit deren dritter Fassung zufrieden, die nur mehr drei Sätze zählt und 1919 unter seiner Leitung in Helsinki erstmals zur Aufführung kam. Der Komponist selbst ließ sich vom Anblick von 16 Schwänen zu diesem Werk inspirieren. »Einer der größten Augenblicke meines Leben«, schreibt er. In der ersten Konzerthälfte steht die etwas zuvor, zwischen 1903 und 1905, entstandene symphonische Skizze »La mer« von Claude Debussy auf dem Programm, die auf wundersame Weise verschiedene Meeresstimmungen in klangfarbenreiche Musik setzt. Den Anfangspunkt setzt Witold Lutosławskis 4. Symphonie aus dem Jahr 1992. »Musik ist Musik«, betonte der Komponist und sprach sich dabei gegen außermusikalische Inhalte aus. Jedoch ließ er sich in seinen späteren Werken vom Klangfarbenreichtum Debussys beeinflussen.
Ursula Strauss, Gesang
Ernst Molden, Gesang, Gitarre
Seit über einem Jahrzehnt touren Ursula Strauss und Ernst Molden gemeinsam durch den deutschsprachigen Raum. Sie eröffneten am Rathausplatz zweimal die Wiener Festwochen und begeistern seit Jahren mit einer einzigartigen Mischung aus Lyrik, Musik und Bühnenpräsenz.
Die Vögel der Nacht
Nach den erfolgreichen Alben »Wüdnis« und »Oame söö« laden die beiden nun zu einem intimen Konzertabend, um dabei ihr drittes gemeinsames Album zu präsentieren: Die neuen Songs von »nochdvegl« – reduziert auf zwei Stimmen und Gitarre – erzählen von König Laurins Rosengarten, gefährlichen Basilisken in Wien und heimtückischen Wassermännern. »nochdvegl«, das sind die Vögel der Nacht. Schauen wir ihnen zu, hören wir sie nur in der Finsternis, sind wir gar selbst welche? Lassen wir uns ein auf die Welt des Wiener Liedermachers Ernst Molden und der herausragenden Schauspielerin und Sängerin Ursula Strauss!
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Giorgi Gigashvili, Klavier (Great Talent)
Markus Poschner, Dirigent
Hannah Kendall: O flower of fire (2023) (EA)
Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur (1929–1931)
Igor Strawinski:
Le sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland (1911–1913)
Start in eine hoffnungsfrohe Zukunft
»… jedes Mal wieder bin ich begeistert von der besonderen Qualität, der Hingabe, Leidenschaft und Spielkunst dieses Orchesters«, sagt Markus Poschner über das ORF Radiosymphonieorchester Wien. In eine hoffnungsfrohe Zukunft blickt es mit diesem Konzertabend, mit dem Poschner seine Position als Chefdirigent antritt. Seit 2017 leitet er das Bruckner Orchester Linz, seit 2025 das Sinfonieorchester Basel. Mit dem Pianisten des Abends, dem Great Talent Giorgi Gigashvili, teilt er die Vielseitigkeit und Offenheit: Poschner war vor seiner Dirigentenlaufbahn Jazzpianist, Gigashvili wäre um ein Haar Popmusiker geworden.
Werke von Kendell, Ravel und Strawinski
Ein Werk von Hannah Kendell, einer britischen Komponistin mit Wurzeln in Guyana, eröffnet den Abend. Zu »O flower of fire« inspirierte sie ein Gedicht des guyanischen Dichters und politischen Aktivisten Martin Carter, der sich unermüdlich für die Karibikregion eingesetzt hat. Zur Reichhaltigkeit des Klangbilds tragen Instrumente wie Harfen, Gongs und Mundharmonikas bei. Mit einem Peitschenknall hebt anschließend Ravels Klavierkonzert an, ein heiteres, temperamentvolles Werk mit Anklängen an Blues und Jazz, die der Komponist bei einer Amerika-Reise kennengelernt hatte, und einem rührend-elegischen Mittelsatz. In der zweiten Konzerthälfte steht mit Igor Strawinskis »Le sacre du printemps« ein Stück auf dem Programm, das bei seiner Uraufführung 1913 im Pariser Théâtre des Champs-Elysées einen riesigen Skandal heraufbeschwor. Mit seinen rituellen Tänzen und archaisierenden Klängen zählt es heute aber zu den Klassikern der Moderne.
18.30–ca. 19.00 Uhr
Konzerteinführung mit Markus Poschner und dem RSO Wien
Eintritt frei für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal
Javus Quartett:
Marie-Therese Schwöllinger, Violine
Alexandra Moser, Violine
Marvin Stark, Viola
Oscar Hagen, Violoncello für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Wiener Konzerthaus, Musikverein Wien und Elbphilharmonie Hamburg
Oscar Jockel: Neues Werk für Streichquartett (UA) Kompositionsauftrag von Wiener Konzerthaus, Musikverein Wien, Elbphilharmonie Hamburg und European Concert Hall Organisation
Joseph Haydn: Streichquartett G-Dur Hob. III/81 (1799)
Fanny Mendelssohn-Hensel: Streichquartett Es-Dur (1834)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett f-moll op. 80 (1847)
Sonus Brass Ensemble:
Stefan Dünser, Trompete, Idee, Konzept
Attila Krako, Trompete
Zoltán Holb, Horn
Jan Ströhle, Posaune
Harald Schele, Tuba
Nina Ball, Ausstattung
Pascale-Sabine Chevroton, Choreographie
Markus Kupferblum, Pantomime, Regie
Fred, Albert und John, drei Schafe aus Schottland, träumen vom großen Abenteuer: Sie wollen ausbüxen, dem Alltagstrott entkommen, in die Stadt ziehen. Doch was sie dort erleben, überrascht sogar die schlauen Schafe ...
Kinder € 17,-
Empfohlen für Kinder ab 6 Jahren
Freie Platzwahl
Termine
Sa 3.10.2026, 11:00 | Ticket
Sa 3.10.2026, 14:00 | Ticket
So 4.10.2026, 11:00 | Ticketund weitere Termine
Symphonisches Schrammelquintett Wien & Christoph Wagner-Trenkwitz
»A echt's Weana Kind«
Symphonisches Schrammelquintett Wien:
Helmut Lackinger, Violine
Alexandra Winkler, Violine
Kurt Franz Schmid, Klarinette
Ingrid Eder, Knopfharmonika
Heinz Hromada, Kontragitarre
& Christoph Wagner-Trenkwitz Lesung, Moderation
Wiener KammerOrchester
Elena Bashkirova, Klavier
Jan Willem de Vriend, Dirigent
Franz Anton Rosetti: Symphonie g-moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester Es-Dur K 449 (1784)
Joseph Haydn: Symphonie e-moll Hob. I/44 »Trauer-Symphonie« (1772 vor)
Wiener Symphoniker
Gidon Kremer, Violine
Elim Chan, Dirigentin
Sofia Gubaidulina: Fairytale poem (1971)
Alfred Schnittke: Konzert für Violine und Orchester Nr. 4 (1984)
Sergej Prokofjew: Auszüge aus dem Ballett »Aschenbrödel« op. 87 und der Suite Nr. 1 aus »Aschenbrödel« op. 107 (Zusammenstellung: Elim Chan)
Musikalische Märchen
Elim Chan, derzeit eine der gefragtesten Dirigent:innen, ist in der Saison 2026/27 Artistic Partner der Wiener Symphoniker. Von 2019 bis 2024 war sie Chefdirigentin des Antwerp Symphony Orchestra und von 2018 bis 2023 Erste Gastdirigentin des Royal Scottish National Orchestra, 2025 leitete sie die legendäre »Last Night of the Proms«. Nun debütiert sie im Wiener Konzerthaus mit einem märchenhaften Konzert.
Der Märchenprinz
Sie hat dafür Auszüge aus Sergej Prokofjews Ballett (op. 87) und Suite Nr. 1 (op. 107) »Aschenbrödel« zusammengestellt. Nur wenige Sätze daraus sind im Wiener Konzerthaus bislang erklungen. Die Geschichte vom von seinen Stiefschwestern ausgegrenzten Mädchen, das durch einen beim Ball verlorenen Schuh ihren Prinzen findet, gehört zu den bekanntesten weltweit. Prokofjews farbenreiche Musik, die romantisch und zugleich humorvoll-skurril ist, passt bestens zur Märchenerzählung. Zu dieser Zusammenstellung gesellt sich eingangs Sofia Gubaidulinas »Fairytale poem«, ein kurzes Orchesterstück, das von einer Kreide handelt, die davon träumt, wunderbare Schlösser und Gärten aufzuzeichnen.
Gidon Kremer, Sofia Gubaidulina und Alfred Schnittke
Zu den Künstler:innen, die die Karriere der aus der Sowjetunion emigrierten Komponisten Gubaidulina besonders beförderten, zählt Gidon Kremer. Der in Riga geborene und in Deutschland lebende, international erfolgreiche Violinist engagierte sich auch für das Werk des Wolgadeutschen Alfred Schnittke, mit dem er auch befreundet war. Bewusst setzt der 1998 verstorbene Komponist verschiedene Stile nebeneinander, barocke Klänge neben moderne Expressivität – so auch in seinem vierten Violinkonzert Nr. 4, das Kremer 1984 in Berlin zur Uraufführung brachte.
Termine
Mo 5.10.2026, 19:30 | Ticket
Di 6.10.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Pablo Barragán, Klarinette
Adrien La Marca, Viola
Denis Kozhukhin, Klavier
Carlos Guastavino: Sonate für Klarinette und Klavier
Xavier Montsalvatge: Cinco canciones negras (1945)
Wolfgang Amadeus Mozart: Klaviertrio Es-Dur K 498 »Kegelstatt-Trio« (1786)
Robert Schumann: Märchenerzählungen op. 132 (1854)
Max Bruch: Acht Stücke für Klarinette, Viola und Klavier op. 83 (Auswahl) (1908)
Astor Piazzolla: Cuatro estaciones porteñas (Bearbeitung für Klarinette, Viola und Klavier: José Bragato) (1967–1970)
Besonders besetzt
Zuletzt begeisterte Denis Kozhukhin im Mai 2026 gemeinsam mit Vilde Frang und Maximilian Hornung im Wiener Konzerthaus mit einem Programm, das ganz den Schumann’schen Klaviertrios gewidmet war. Nun ist der russische Pianist in einer völlig anderen Trio-Konstellation zu Gast: Mit dem andalusischen Klarinettisten Pablo Barragán und dem französischen Bratschisten Adrien La Marca präsentiert er ein höchst entdeckungsfreudiges Kammermusikprogramm mit klassischem bis zeitgenössischem Repertoire.
Von Mozart bis Piazzolla
Mit dem harmonisch ausbalancierten Kegelstatt-Trio schuf Wolfgang Amadeus Mozart 1786 die erste bedeutende Komposition für Klarinette, Viola und Klavier. 67 Jahre später griff Robert Schumann diese ungewöhnliche Besetzung in seinen »Märchenerzählungen« op. 132 auf. An ihnen orientierte sich wiederum Max Bruch bei der Komposition seiner Acht Stücke op. 83 aus dem Jahr 1908, die er für seinen Sohn Max Felix, einen hervorragenden Klarinettisten, schrieb. Ergänzt wird der außergewöhnliche Abend durch die Sonate für Klarinette und Klavier von Carlos Guastavino sowie kammermusikalische Bearbeitungen von Xavier Montsalvatges »Cinco canciones negras« und Astor Piazzollas »Cuatro estaciones porteñas«, den »Vier Jahreszeiten von Buenos Aires«.
Jupiter:
Myriam Rignol, Viola da gamba
Clémence Schiltz, Viola da gamba
Mathilde Vialle, Viola da gamba
Etienne Floutier, Viola da gamba
Nicholas Milne, Viola da gamba
Mélissa Petit, Sopran
Hugh Cutting, Countertenor
Thomas Hobbs, Tenor
Florian Störtz, Bassbariton
Thomas Dunford, Laute, Leitung
John Dowland zum 400. Todestag
John Dowland
Come againe, sweet love doth now invite F I/66 (1597))
Semper Dowland semper dolens
Behold a wonder here (1603))
A dream P 75 (1595) ca.)
Go chrystall tears (1597))
The Right Honorable Robert, Earl of Essex, his Galliard P 42a (1617))
Sorrow, stay, lend true repentant tears (1600))
Melancholy Galliard P 25
Come away, come sweet love (1613))
The most hight and mighty Christianus the fourth King of Denmarke, his Galliard P 40 (1610))
Can she excuse my wrongs F I/18 (1597))
Lachrimae antiquae. Pavan P 15 (1617))
In darkness let mee dwell F IV/116 (1610))
Fine knacks for ladies F II/48 (1600))
A Fancy
Come, heavy sleep F I/40 (1597))
Captain Digorie Pipers Galliard P 19 (1600))
I saw my lady weep F II/2 (1600))
Sir John Langton's Pavan (1610))
Time stands still (The Third and Last Booke of Songs or Aires) (1603))
M. George Whitehead his Allmand
Shall I strive with wordes to move F IV/17 »Mignarda« (1612))
Flow, my tears F II/6 (1600))
Fortune my foe P 62 (1600 ca.)
Weep you no more, sad fountaines (1603))
The Frog Galliard (1600))
Now, o now I needs must part. Lied mit Consort F I/12 (1597))
sowie weitere Werke von John Dowland
Wiener Symphoniker
Elim Chan, Dirigentin
Julian Hüttl, Moderation
Petra Linecker, Moderation, Konzept
Sergej Prokofjew: Auszüge aus dem Ballett »Aschenbrödel« op. 87 und der Suite Nr. 1 aus »Aschenbrödel« op. 107 (Zusammenstellung: Elim Chan)
Im Klang berührt
Unmittelbare sinnliche Wahrnehmung der Klänge: Die Musiker:innen der Wiener Symphoniker platzieren sich im geräumten Parterre des Großen Saals. Direkt zwischen ihnen kann das Publikum sitzen – Menschen mit und ohne Behinderung, selbstverständlich auch Rollstuhlfahrer:innen. Die Nähe zu den Musiker:innen und eine auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnittene Moderation ermöglichen ein multisensorisches Erlebnis.
Das Märchen vom armen Mädchen
Auf dem Programm steht märchenhafte Musik: Die gefragte Dirigentin Elim Chan hat Auszüge aus »Aschenbrödel« von Sergej Prokofjew zusammengestellt. Aschenbrödel wird von ihren Stiefschwestern wie eine Dienstmagd behandelt, besucht aber dank der Hilfe einer guten Fee zu einem Ball, wo sie als Schönste den Prinzen beeindruckt. Dank ihres verlorenen Schuhs macht er sie später ausfindig. Den Traum vom Mädchen, das von der Dienstmagd zur Prinzessin aufsteigt, setzt Prokofjew farbenfroh um. Die einzelnen Figuren des Märchens zeichnet er durch plastische Leitmotive, romantische ebenso wie groteske.
Cari Cari
Stephanie Widmer: Gesang, Schlagzeug, Bass, Didgeridoo, Maultrommel
Alexander Köck: Gitarre, Gesang
Ivo Thomann: Schlagzeug
Cari Cari live 2026: mit Herz und Style
Cari Cari präsentieren ihr aktuelles Studioalbum. »One More Trip Around The Sun« ist eine Hommage ans Älterwerden, eine Liebeserklärung an Familie und Freund:innen und das Versprechen, sich und den eigenen Werten treu zu bleiben.
Gegen den Strom
Trotz der anstehenden Welttournee und internationalen Lorbeeren etwa vom Rolling Stone, der Cari Cari als »größte Entdeckung des Primavera Sound Barcelona« bezeichnete, bleibt das Duo vollkommen unabhängig – ohne Plattenvertrag, Management oder Verlag. Stattdessen setzt Cari Cari auf echtes DIY: Albumcover, Merchandise und Bühnenbild werden von der Schlagzeugerin und Sängerin Stephanie Widmer entworfen, die Musik wird im eigenen Studio aufgenommen und selbst der Onlineshop ist ein Familienprojekt, geführt von Stephanies Mutter, die die Bestellungen aus der Garage der Großeltern verschickt.
Musik mit Herz und Seele
Ihr drittes Studioalbum ist Cari Caris Art, »nein« zu sagen: Nein zu Major-Label-Strukturen und zu einem System, das den Menschen hinter der Kunst vergisst. Beständig setzt sich das Duo für Fair Pay im Kulturbetrieb ein. Selbst der unverwechselbare Sound von Cari Cari ist ein klares Statement gegen kurzlebige Trends. Charakteristisch bleibt der Einsatz von Maultrommel und Didgeridoo. Die einzigartigen Klangcollagen sind vertraut, allerdings noch vielschichtiger und präziser gestaltet als je zuvor. Freuen Sie sich auf diesen musikalischen »Trip Around the Sun«!
Die Strottern
Klemens Lendl, Gesang, Violine
David Müller, Gesang, Gitarre
Giorgi Gigashvili, Klavier
Programm:
Vorspeise
Suppe
Begrüßung durch Dr. Josef Ostermayer und Matthias Naske
Hauptspeise
Dessert
Ausklang im Schubert-Saal mit Digestiv & Käsebuffet
Giorgi Gigashvili, Klavier
Great Talent
Michael Stark, Host
Giorgi Gigashvili wäre als Jugendlicher beinahe Popstar geworden, entschied sich am Ende aber für das Klavier. Mit Werken von Frédéric Chopin und Franz Liszt zeigt das »Great Talent« des Wiener Konzerthauses, wie bunt Musik auf schwarz-weißen Tasten sein kann.
Meet & Greet :
Nach dem Konzert könnt Ihr die Künstler:innen im Buffet auf ein Getränk treffen. Sie sind ausgestattet mit den neuesten Platten, plaudern aus dem Nähkästchen und geben Einblicke in ihr Schaffen. Moderiert wird das Meet & Greet von Michael Stark.
19.30–ca. 20.30 Uhr ∙ Buffet Berio-Saal
Musicbanda Franui
Anja Mittermüller, Mezzosopran
Great Talent
Julian Prégardien, Tenor
Florian Boesch, Bassbariton
Karl Markovics, Gesang
Oliver Welter, Gesang
Clara Frühstück, Klavier
Die Strottern
Anna Mabo & die Buben
The Erlkings
Daniel Heide, Klavier
Die große Schubertsache oder: Der Song Contest, bei dem Franz Schubert gewinnt
Ein Schubert-Song-Contest
Spektakuläres Crossover-Projekt der Musicbanda Franui: »Die große Schubertsache« ist der Song-Contest, bei dem Franz Schubert gewinnt. Dessen Werke werden zwischen Klassik, Pop, Jazz und Wiener Lied neu interpretiert.
Prominente Gäste
Die Teilnehmer:innen des Franui’schen Events sind: Mezzosopranistin Anja Mittermüller, Bassbariton Florian Boesch und Tenor Julian Prégardien. Karl Markovics singt. Das Duo Oliver Welter (Sänger der Kult-Band Naked Lunch) & Clara Frühstück nähert sich der »Winterreise« radikal. Mit den Strottern, Anna Mabo & den Buben, Daniel Heide und The Erlkings als weiteren Gästen verspricht »Die große Schubertsache« ein gleichermaßen formidables wie vielfältiges Konzert zu Ehren des Wiener Liederfürsten zu werden.
Simply Quartet
Sueye Park, Violine
Antonia Rankersberger, Violine
Xiang Lyu, Viola
Ivan Valentin Hollup Roald, Violoncello
Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett d-moll K 417b (1783)
Witold Lutosławski: Streichquartett (1964)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett D-Dur op. 44/1 (1838)
Barucco
Wiener Singakademie
Elsa Benoit, Gabriel, Eva (Sopran)
Kieran Carrel, Uriel (Tenor)
Alexander Grassauer, Raphael, Adam (Bassbariton)
Heinz Ferlesch, Dirigent
Joseph Haydn: Die Schöpfung. Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI/2 (1796–1798)
Beeindruckende Klangmalereien
»Und es ward Licht.« Zu diesen Worten erstrahlt in Haydns »Schöpfung« nach vielen Takten des Chaos klarstes C-Dur. Die Sonne hat die Finsternis besiegt, der Schöpfungsakt beginnt. Bei der Uraufführung am 29. April 1798 in Wien soll das Publikum davon so beeindruckt gewesen zu sein, dass das Orchester für einige Minuten nicht weiterspielen konnte. Auch Donner, Blitz, Vögel und Löwen konnte man in suggestiven Klangmalereien erkennen, darüber hinaus begeisterte das Oratorium mit kunstvollen Arien und hymnischen Chören.
Mitbringsel aus London
Die Anregung zur Komposition erhielt Haydn vermutlich bei seiner vorangehenden Londonreise, bei der er das fulminante Handel Commemoration Festival an Westminster Abbey erleben konnte. Auf der Rückreise von London führte er das englische Libretto im Gepäck, das Gottfried van Swieten in Wien für die »Schöpfung« umarbeiten sollte. Unter der Leitung von Heinz Ferlesch widmen sich das Originalklangensemble Barucco und die Wiener Singakademie Haydns beliebter Komposition. In den Rollen von Adam, Eva und den Erzengeln Gabriel, Uriel und Raphael brillieren die gefragten Sänger:innen Elsa Benoit, Kieran Carrel und Alexander Grassauer.
18.00–ca. 19.00 Uhr ∙ Schubert-Saal
Gespräch, Vortrag & Einführung
Armin Raab im Gespräch
Zum Konzert von Barucco im Großen Saal
Termine
Sa 10.10.2026, 18:00 | Gespräch
Sa 10.10.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Pink Martini
Storm Large, Gesang
Thomas Lauderdale, Gesang, Klavier
& Band
Kleines Orchester, große Mission
Pink Martini, der unaufhaltsame Motor der Freude, bringt seit über dreißig Jahren die Mission von Gründer Thomas Lauderdale, multikulturelle Verbindungen und Inklusion zu schaffen, weltweit auf die Konzertbühnen.
Pink Martini verbindet
Über Kulturen, Sprachen und Generationen hinweg: Das verbindende Element bescheinigt dem »kleinen Orchester« aus Oregon auch die internationale Presse: »Das ist gehaltvolle, äußerst zugängliche Musik, absolut kosmopolitisch und doch völlig unprätentiös. Und sie scheint so ziemlich jeden anzusprechen … von Grundschülern über Großmütter bis hin zu den jungen, hippen und schönen Menschen.« (Washington Post)
Big-Band-Sound und Hollywood-Glamour
Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Old-Fashioned-Pop, globalen Rhythmen, Big-Band-Sound und Hollywood-Glamour begeistert Pink Martini Menschen jeden Alters. Mit einer Reihe von bekannten Stimmen, darunter China Forbes, Storm Large, Ari Shapiro, »America’s Got Talent«-Finalist Jimmie Herrod oder Meow Meow, gastierte Pink Martini u. a. bereits in der Carnegie Hall in New York, im Sydney Opera House und der Royal Albert Hall in London. Im Wiener Konzerthaus gibt es sein Debüt!
Der Schmusechor ist eine prickelnde Mischung aus Popmusik, Performance, Haute Couture und Leidenschaft. Der Legende nach wurde er vor rund neun Jahren in einem Wiener WG-Schlafzimmer gegründet und ist mittlerweile aus der Musikszene nicht mehr wegzudenken. Unter der künstlerischen Leitung von Verena Giesinger – Ausnahmedirigentin, Herzschlag, Beat und Taktstock des Schmusechors – wird eine Vielfalt an Fulminanz dargeboten, die ihresgleichen sucht.
Das Repertoire
Das gefühlsbetonte Spektrum beherrscht die hingebungsvolle, mittlerweilerund 50-köpfige Truppe genauso wie tanzbare Hits wie »I Want It That Way« von den Backstreet Boys. Dass dabei kein Auge trocken und kein Körper regungslos bleibt, weiß, wer den Schmusechor schon einmal live erlebt hat. Weitere raffinierte Arrangements spannen den Bogen von David Bowie über Aretha Franklin bis hin zu James Blake und Billie Eilish. Ein edgy Potpourri, das sämtliche Gefühlskanäle an- und erregt und auch vor Genregrenzen nicht Halt macht. Kooperationen unterschiedlicher Art führen immer wieder in Welten wie Theater, Bildende Kunst, Tanz oder Film.
Für alle!
Der Schmusechor vertritt außerdem eine klare Haltung gegen Sexismus und Rassismus und das versteht sich genauso selbstverständlich wie extravagante Outfits, Bühnenperformances und Lippenstift – für alle!
Mario Rom's Interzone
Mario Rom, Trompete
Lukas Kranzelbinder, Kontrabass
Herbert Pirker, Schlagzeug
Film »Fantômas. Teil 2: Juve contre Fantômas (Juve gegen Fantômas)« (Regie: Louis Feuillade, F 1913)
Lukas Kranzelbinder, Herbert Pirker, Mario Rom
Musik zu »Fantômas. Teil 2: Juve contre Fantômas (Juve gegen Fantômas)« (Regie: Louis Feuillade, F 1913) (UA)
Fantômas mit feinstem Jazz
Nachdem in der vergangenen Konzertsaison der erste Teil von »Fantômas« – fulminant musikalisch begleitet von den Jazzmusikern Nicolaus Giraud und Gabriel Cazes – zu erleben war, geht es jetzt weiter mit der Jagd nach dem mörderischen Bösewicht: »Juve gegen Fantômas« ist der zweite Teil der berühmten Stummfilm-Krimiserie »Fantômas« von Louis Feuillade aus dem Jahr 1913.
Meilenstein der Filmgeschichte mit Musik von Mario Rom’s Interzone
Der Vorläufer moderner Thriller gilt als Meilenstein der Filmgeschichte. Nach Fantômas’ spektakulärer Flucht verfolgen Inspektor Juve und Journalist Fandor erneut den legendären Ganoven, der seine Identitäten so schnell wechselt wie ein Chamäleon seine Farbe. Diesmal sorgt das Trio Mario Rom’s Interzone, bestehend aus dem Jazztrompeter Mario Rom, Bassist Lukas Kranzelbinder und Schlagzeuger Herbert Pirker, für fantastische Livemusik.
Ludwig van Beethoven: Sonate c-moll op. 13 »Grande Sonate Pathétique« (1798–1799)
Leopold Godowsky: Renaissance (Auswahl)
Sergej Rachmaninoff: Variationen d-moll über ein Thema von Corelli op. 42 (1931)
esperanza spalding / Clark Rundell / Tineke Postma / Leo Genovese / Terri Lyne Carrington
»A Tribute to Wayne Shorter«
esperanza spalding Kontrabass, Gesang
Clark Rundell, Dirigent
Tineke Postma, Saxophon
Leo Genovese, Klavier
Terri Lyne Carrington, Schlagzeug
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Celebrating the Symphonic Legacy of Wayne Shorter
Wayne Shorter:
Forbidden Plan-It (EA)
Orbits (EA)
Midnight in Carlotta's Hair (EA)
Iphigenia Suite Nr. 1 (EA)
Causeways (EA)
Gaia (EA)
A Tribute to Wayne Shorter
Das musikalische Vermächtnis eines der einflussreichsten Jazzmusiker des 20. Jahrhunderts wird bei diesem Konzert gefeiert: Ein internationales All-Star-Ensemble rund um esperanza spalding, Terri Lyne Carrington, Leo Genovese und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich unter der Leitung von Clark Rundell widmet sich den Werken des 2023 verstorbenen Saxophonisten Wayne Shorter.
Jazzvisionär
Wayne Shorter prägte den modernen Jazz über sieben Jahrzehnte – von Art Blakey und Miles Davis bis zur Fusion-Band Weather Report. Als Komponist hat er den Jazz »von innen heraus verändert«, schreibt Shorters Biografin Michelle Mercer, »weil seine Stücke nicht bloß Themen für Improvisationen sind, sondern offene dramatische Welten. Seine Musik hat die Sprache des modernen Jazz ähnlich tief geprägt wie die von Duke Ellington, Thelonious Monk oder John Coltrane.«
In seinem ästhetischen Denken definiert Shorter Musik als Abenteuer ohne festes Ziel. Er will keine eindeutige Botschaft verkünden, sondern einen mentalen Raum öffnen. Er liebt offene Bedeutungen, Science-Fiction-Assoziationen, Zen-Denken und in der Erzählung Mehrdeutigkeit.
Musikalische Seelenverwandtschaft
Eine tiefe musikalische Seelenverwandtschaft und enge künstlerische Freundschaft verband Wayne Shorter mit der Sängerin und Bassistin esperanza spalding, die im Wiener Konzerthaus sein symphonisches Vermächtnis würdigt. Über Shorters Musik sagt sie: »Lange Zeit wussten wir nichts über die enorme Vernetzung von Espenhainen und darüber, dass ihre unterirdischen Wurzelsysteme sie tatsächlich zu den größten Organismen der Erde machen. So fühlt sich Waynes Vorstellungskraft für mich an. Ich kann mir alle Bestandteile seiner Musik anschauen und verstehen, wie sie funktioniert, aber darunter oder darüber gibt es eine Ebene, die man weder wahrnehmen noch analysieren kann. Man spürt, dass da etwas Unsichtbares ist, das all diesen Ausdruck hervorbringt. Und ich glaube, genau das macht Wayne und seine Musik so aufregend und so außergewöhnlich.«
Barcelona Gipsy balKan Orchestra
Margherita Abita, Gesang
Julien Chanal, Gitarre
Fernando Salinas, Akkordeon
Xavi Pendón, Klarinette
Pere Nolasc Turu, Violine
Ivan Kovačević, Kontrabass
Albert Enkaminanko, Percussion
Sieben Kulturen, ein mitreißender Sound
Das Barcelona Gipsy balKan Orchestra hat sich seit seinem mittlerweile vierzehnjährigen Bestehen als feste Größe in der internationalen Balkanmusikszene etabliert. Mit einer unverwechselbaren Mischung aus vielfältigen Musikstilen wie Jazz Manouche, Klezmer und Roma-Musik erschafft die Band einen Klang, der weltweit Menschen berührt und kulturelle wie geopolitische Grenzen mühelos überwindet.
Jazz Manouche, Klezmer & Roma-Musik
Das siebenköpfige Ensemble trägt die Essenz von sieben miteinander verwobenen Geschichten in sich – geprägt von unterschiedlichen Kulturen und Lebenswegen. Mittlerweile kann das Barcelona Gipsy balKan Orchestra auf ein siebtes Studioalbum verweisen: Neben seiner Verbundenheit zu traditioneller Musik ist hier eine lebendige Sammlung eigener Kompositionen, Texte und Melodien entstanden, die gerade live die volle leidenschaftliche Kraft des Kollektivs entfaltet.
Fridays@7: Wiener Symphoniker / de la Salle / Minasi
Wiener Symphoniker
Lise de la Salle, Klavier
Riccardo Minasi, Dirigent
Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer:
The Symphonic Brass Trio Hip Hop Project
Christian Löw, Trompete
Wolfgang Pfistermüller, Posaune
Michael Stückler, Horn
Leo DVienne, Rap, Gesang
Shemero, Rap, Gesang
Jakob Winnecke, Drums
Emilie Mayer: Faust-Ouverture op. 46
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur K 503 (1786)
Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit
The Symphonic Brass Trio Hip Hop Project
Auf eine experimentelle Klangreise begeben sich Kinder in Begleitung ihrer Eltern sowie Großeltern, Freund:innen oder Verwandten singend vor und hinter die Kulissen des Wiener Konzerthauses. Jedes Kind darf – unter Anleitung von erfahrenen Musikvermittler:innen – selber mit Materialien, wie Holz, Metall, Glas oder Stein, und Klängen experimentieren, Instrumente ausprobieren sowie in die Rolle der Dirigentin bzw. des Dirigenten schlüpfen.
Termine
Sa 17.10.2026, 10:00 | Ticket
Sa 17.10.2026, 12:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Trio Frühstück
Maria Sawerthal, Violine
Clara Frühstück, Klavier
Sophie Abraham, Violoncello
Sarah Jeanne Babits, Schauspiel, Konzept, Text
Simon Schober, Schauspiel
OMAi, Projektionsmaler
Laura Malmberg, Bühnenbild, Kostüme
Paul Sturminger, Bühnenbild, Kostüme
Matthias Werner, Allez-hop-Musik
Philipp Lossau, Regie
Poppy und Dandelion erinnern sich an die Zeit, als sie noch klein waren. Seither haben sie viel erlebt und sind um einiges gewachsen. Sie sind nicht ganz groß, aber groß genug für die Blumenakademie, die von den sehr verehrten Eulen geleitet wird. Für die kecken Blumen gibt es von piano bis forte viel zu entdecken.
Termine
Sa 17.10.2026, 11:00 | Ticket
Sa 17.10.2026, 14:00 | Ticket
Sa 17.10.2026, 16:00 | Ticketund weitere Termine
So 18.10.2026, 11:00 | Ticket
So 18.10.2026, 14:00 | Ticket
So 18.10.2026, 16:00 | Ticket
Mo 19.10.2026, 9:00 | KiTa-Vorstellung | Ticket
Mo 19.10.2026, 10:30 | KiTa-Vorstellung | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Klangforum Wien
Otto Katzameier, Bariton
Sylvain Cambreling, Dirigent
Salvatore Sciarrino: Gesualdo senza parole (2013)
Isabel Mundry: Non mesuré mit Louis Couperin II und Je est un autre (Schwankende Zeit, Teile IV und V) (2006–2009)
Salvatore Sciarrino: Quaderno di strada. 12 canti e un proverbio (2003)
21.00–ca. 22.30 Uhr ∙ Buffet Berio-Saal:
Tutti
Austausch zum Konzert des Klangforum Wien
Wir heißen alle Besucher:innen willkommen, gemeinsam mit den Komponist:innen und Interpret:innen einen kleinen Imbiss* zu sich zu nehmen, auf das eben Gehörte anzustoßen, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und den gemeinschaftlichen Geist des Klangforum Wien zu stärken. Seien Sie Teil unserer Gemeinschaft! * Imbiss bzw. Getränke nicht im Kartenpreis inbegriffen
Termine
Sa 17.10.2026, 19:00 | Ticket
Sa 17.10.2026, 21:00 | Gespräch
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie C-Dur K 338 (1780)
Bernd Richard Deutsch: Intensity (2019–2020)
Richard Strauss: Sinfonia domestica F-Dur op. 53 für großes Orchester (1904)
Atemlose Spannung
Das Cleveland Orchestra zählt zu den sogenannten Big Five der amerikanischen Symphonieorchester. Unter George Szell stieg es Mitte des 20. Jahrhunderts zu internationaler Bedeutung auf. Die Reihe der bedeutenden Orchesterleiter wird seit 2002 von Franz Welser-Möst vervollständigt. Bis 2027 steht er dem herausragenden US-amerikanischen Klangkörper noch vor. Im Rahmen einer Europatournee tritt das Cleveland Orchestra nun mit seinem Chefdirigenten mit einem Programm auf, das von der Klassik bis in die Gegenwart reicht.
Feierlich, intensiv und häuslich
Eingangs erklingt die letzte Symphonie, die Wolfgang Amadeus Mozart in Salzburg komponiert hat. Erstmals aufgeführt wurde die festliche, mit Pauken und Trompeten besetzte Symphonie C-Dur K 388 vermutlich erst in Wien, im April 1781. Mit Bernd Richard Deutschs »Intensity« steht anschließend ein 2022 vom Cleveland Orchestra uraufgeführtes Orchesterwerk auf dem Programm, das der Komponist Franz Welser-Möst gewidmet hat. Es basiert u. a. auf einem Trompetenakkord, den Deutsch Mussorgskis »Bilder einer Ausstellung« entlehnt hat. Die relativ selten zu hörende »Sinfonia domestica« von Richard Strauss bildet den dritten Programmpunkt. Sie ist äußerst üppig besetzt, widmet sich aber dem häuslichen Familienleben des Komponisten. Nach der Uraufführung seines Tongedichts 1904 bekannte der sicher nicht bescheidene Komponist: »›Domestica‹ ist mir gelungen, klingt großartig, ist sehr fein, auch brillant, dauert zwar 41 Minuten, hält das Publikum aber trotzdem in atemloser Spannung.«
Wiener Symphoniker
Lise de la Salle, Klavier
Riccardo Minasi, Dirigent
Barbara Rett, Moderation
Emilie Mayer: Faust-Ouverture op. 46
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester C-Dur K 503 (1786)
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica« (1803)
Wiener Singakademie
Lorenzo Gangi, Percussion
Karin Hopferwieser, Violoncello
Katharina Metzner, Harfe
Mark Peter Royce, Klavier
Simon Schellnegger, Viola
Emanuel Toifl, Saxophon, Querflöte
Monika Jeschko, Moderation, Konzept
Heinz Ferlesch, Dirigent
Bei unseren Sing-Along-Konzerten steht das gemeinschaftliche Erleben von Musik im Vordergrund. Das Team von Heinz Ferlesch und Monika Jeschko und das »Sing Along«-Ensemble haben Notensätze, Entstehungsgeschichten und Hintergründe weltbekannter Lieder für Sie aufbereitet. Mit großer Freude, Esprit und Humor wird gemeinsam mit der Wiener Singakademie musiziert. Die Liederhefte, die alle Besucher:innen erhalten, enthalten Melodien beliebter Lieder aus ganz Europa. Weitersingen zu Hause ist durchaus erwünscht!
Termine
So 18.10.2026, 14:00 | Ticket
So 18.10.2026, 17:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
»The Greatest Tour – 20th Anniversary Performance of the Album in its Entirety«
Cat Power, Gesang
& Band
Die leise Kraft der Melancholie
Eigentlich heißt Cat Power ja Charlyn Marie Marshall. Der Künstlername, unter dem die US-amerikanische Singer-Songwriterin nun bekannt ist, war zunächst der Name ihrer ersten Band. Mittlerweile ist Cat Power solo unterwegs – und das äußerst erfolgreich.
Singer-Songwriterin mit Soul
Mit ihrer melancholischen Stimme und ihren emotionalen, introspektiven Songs prägt Cat Power die Indie- und Alternative-Szene seit den 1990er-Jahren. Ihre Musik verbindet Folk, Blues, Soul und Rock. Alben wie »Moon Pix« (1998) und »The Greatest« (2006) gelten als Meilensteine ihres unverwechselbaren, minimalistischen Stils.
Rückkehr ins Wiener Konzerthaus
Ihr Debüt im Wiener Konzerthaus gab sie im Juli 2024 – hier brachte sie Songs, die Bob Dylan 1966 auf seiner legendären »Royal Albert Hall Concert«-Tour präsentierte, fulminant zur Aufführung. Nun freuen wir uns auf eine Rückkehr des Indie-Stars anlässlich des 20-jährigen Bestehens ihres legendären Albums »The Greatest«.
Verena Göltl & Andreas Haidecker / Ines Reiger & Lukas Meißl's Great Austrian Songbook
»Jazz goes Vienna«
Verena Göltl, Gesang
Andreas Haidecker, Gitarre
Ines Reiger, Gesang
Lukas Meißl's Great Austrian Songbook
Lukas Meißl, Klavier
Christian Bakanic, Akkordeon
Peter Kunsek, Klarinette
Maximilian Kreuzer, Bass
Andreas Reisenhofer, Schlagzeug
Jacqueline Kornmüller, Lesung
Peter Wolf, Moderation
Mona Matbou Riahi, Klarinette, Gesang
Peter Rom, E-Gitarre
Jacqueline Kornmüller präsentiert ihren neuen Roman »Die Frau im Schrank«, moderiert von Peter Wolf, musikalisch begleitet von Mona Matbou Riahi und Peter Rom
Brandneu im Originalton
Jacqueline Kornmüller hat sich vor allen Dingen mit der von ihr inszenierten preisgekrönten »Ganymed«-Serie im Kunsthistorischen Museum und in seiner neuesten Ausgabe im Otto Wagner Areal in den Steinhofgründen einen Namen gemacht – mittlerweile ist die Theatermacherin auch als Schriftstellerin erfolgreich tätig.
Jacqueline Kornmüller liest aus »Die Frau im Schrank«
In ihrem poetisch-zauberhaften Roman »Die Frau im Schrank« erzählt Kornmüller vom frisch engagierten jungen Schauspieler DU, der sich das Zimmer in der Wohnung eines Freundes mit einem Turm von Büchern, dem Gefühl von Einsamkeit und einem alten Schrank mit Eigenleben teilt: Als sich die klemmende Tür des Schranks öffnet, entdeckt DU darin allerlei Hinterlassenschaften und das Foto einer jungen Frau …
Jacqueline Kornmüllers neuestes Werk handelt von Zufall und Bestimmung – während Jacqueline Kornmüller erzählt und der Schauspieler Peter Wolf alias DU moderiert, begleiten Mona Matbou Riahi und Peter Rom das kongeniale Duo musikalisch.
Béla Bartók: Divertimento für Streichorchester Sz 113 (1939–1940)
Maurice Ravel: Konzert für Klavier und Orchester G-Dur (1929–1931)
Franz Liszt: Angelus! S 163/1 (Années de pèlerinage, troisième année) (1867–1877)
Joseph Haydn: Symphonie Es-Dur Hob. I/103 »Mit dem Paukenwirbel« (1795)
Drei Epochen
Klassik, Romantik, Moderne: Diese drei Epochen gehen im Konzert der Camerata Salzburg unter der Leitung von Finnegan Downie Dear eine stimmige Verbindung ein. Kammermusikalisches Musizieren steht dabei im Vordergrund. Der Pianist Alexandre Tharaud, der 2024 das Publikum des Wiener Konzerthauses bei seinem Rezital bereits von seiner herausragenden Expertise in Sachen französischer Klaviermusik überzeugen konnte, ist Solist in Ravels Klavierkonzert.
Von Haydn bis Bartók
Bartóks spielfreudiges Divertimento für Streicher, beeinflusst von seinen volksmusikalischen Forschungen, eröffnet den Abend. Die zweite Konzerthälfte beginnt mit Liszts spirituellem »Angelus!« aus seinen »Années de pèlerinage«, eingerichtet für Kammerorchester. Den Kehraus bildet eine der Londoner Symphonien Haydns. In seine »Symphonie mit dem Paukenwirbel« baute der Komponist, der das Londoner Publikum stets überraschte, gleich zu Beginn einen witzigen Effekt ein, der ihr später den Beinamen gab. »Das war ein Kerl! Wie miserabel sind wir gegen sowas!«, schrieb Brahms über seinen Komponistenkollegen mit Hinblick auf die Londoner Symphonien.
Termine
Di 20.10.2026, 19:30 | Ticket
Mi 21.10.2026, 18:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Wolf Bachofner, Gesang
Karl Markovics, Gesang
Ethel Merhaut, Gesang
Julia Stemberger, Gesang
Katharina Stemberger, Lesung
Bela Koreny, Klavier, Idee, Leitung
»Der g'schupfte Ferdl geht Tauben vergiften im Park«
Heitere Hommage an zwei geniale Liedermacher
Erst waren sie befreudet, später zerstritten sie sich: Gerhard Bronner und Georg Kreisler. Beide wurden 1922 in Wien geboren, beide mussten aus der Stadt fliehen und kehrten zurück. Ihr Geld verdienten sie mit Unterhaltung. Gerhard Bronner, geboren in Favoriten, schrieb Lieder wie »Der g’schupfte Ferdl« oder »Der Papa wird’s schon richten«, auf Georg Kreisler gehen »Taubenvergiften« oder »Wien ohne Wiener« zurück.
Ein erfolgreiches Jubiläumsprogramm
Nach dem großen Erfolg seines Programms anlässlich des 100. Jubiläums der genialen Liedermacher 2022 wiederholt Bela Koreny »Der g’schupfte Ferdl geht Tauben vergiften im Park« ein weiteres Mal. Es singen die bekannten charismatischen Wiener Schauspieler Wolf Bachofner und Karl Markovics, außerdem Ethel Merhaut und Julia Stemberger, es liest Katharina Stemberger.
Marie-Luise Stockinger und Katharina Lorenz lesen Sophokles' »Antigone«
Miriam Adefris:
Mantra
Felucca
sowie weitere Werke
Sophokles: Antigone
Antigone widersetzt sich dem Herscher Thebens, Kreon, und bestattet trotz des königlichen Verbots ihren Bruder. Dafür lässt Kreon sie lebendig einmauern, doch die harte Bestrafung hat katastrophale Folgen.
Sophokles stellt in seinem antiken Drama »Antigone« Fragen nach dem Verhältnis von Bürger und Staat: nimmt sich der Bürger als politisch Gestaltender oder blind Gehorchender wahr? Versteht sich der Politiker als umsichtiger Anwalt des Gemeinwohls oder als rücksichtsloser Vertreter eigener Machtinteressen? Wie vereinbar ist individuelles und staatliches Prinzip? Fragen an die Demokratie, die auch 2.468 Jahre später noch aktuell sind.
Termine
Mi 21.10.2026, 12:30 | Ticket
Mi 21.10.2026, 18:30 | Ticket
Do 22.10.2026, 11:00 | Schulvorstellung | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Schubert-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Cantando Admont
Hugo Paulsson-Stove, Tenor
Thomas Köll, Tenor
Ulfried Staber, Bass
Elīna Viļuma-Helling, Sopran
Markus Wallner, Klangregie
Solage: Fumeux fume. Rondeau (1400) um)
Filipoctus de Caserta: De ma doulour. Ballade
Johannes Ciconia: Le ray au soleyl. Kanon
Jacob de Senleches: En ce gracieux tamps. Virelai
Morton Feldman: Three Voices (1983)
Absolvent:innen der Masterclass isaCommunity präsentieren ihr Programm zum Thema »Collaborate for change!« - Musik an der Schnittstelle von Musik und Gesellschaft.
Termin
Do 22.10.2026, 18:00 | Eintritt frei!
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Robert Schumann:
Fünf Lieder op. 40 (1840)
Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39 (1840)
Resignation op. 83/1 (Drei Gesänge) (1850)
Die Blume der Ergebung op. 83/2 (Drei Gesänge) (1850)
Der Einsiedler op. 83/3 (Drei Gesänge) (1850)
Blondels Lied op. 53/1 (Romanzen und Balladen) (1840)
Loreley op. 53/2 (Romanzen und Balladen) (1840)
Der arme Peter op. 53/3 (Romanzen und Balladen) (1840)
Sechs Gedichte von N. Lenau und Requiem op. 90 (1850)
Alles Schumann – Volume 2
»Für mich ist Schumann der größte Künstler überhaupt«, so Christian Gerhaher. Der gefeierte Bariton hat mit seinem kongenialen künstlerischen Partner, dem Pianisten Gerold Huber, 2021 eine Aufnahme sämtlicher Schumann-Lieder vorgelegt. Nach »Schumann I« im Dezember 2024 kann man im Wiener Konzerthaus nun einen weiteren, ganz Schumann gewidmeten Abend mit den beiden Stars erleben. Auf dem Programm stehen Lieder aus Schumanns »Liederjahr« 1840, darunter die Fünf Lieder op. 40 und der Liederkreis nach Gedichten von Joseph von Eichendorff op. 39, sowie späte Schätze wie die Sechs Gedichte von N. Lenau und Requiem op. 90. Laut Christian Gerhaher sind die Lieder von 1840 zwar die populäreren, die späteren dafür aber »besonders interessant, besonders tiefgründig«. Ein Muss – nicht nur für Schumann-Fans!
NDR Elbphilharmonie Orchester
Leif Ove Andsnes, Klavier
Alan Gilbert, Dirigent
Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 (1878–1881)
Claude Debussy: La mer. Drei symphonische Skizzen (1903–1905)
Maurice Ravel: Daphnis et Chloé. Fragments symphoniques, deuxième série (1913)
Der preisgekrönte Künstler, Komponist und Produzent Ólafur Arnalds kehrt mit einem kühnen und abenteuerlichen Projekt zurück nach Wien: »Falling Apart Together« ist der Versuch, die Distanz zwischen uns abzubauen.
Hybrides Konzertformat mit Ólafur Arnalds
Das Konzertformat legt die Schichten offen, die wir errichten, um uns sicher zu fühlen. Es geht Arnalds um die gemeinsame Menschlichkeit, die entsteht, wenn wir uns erlauben, verletzlich zu sein.
Fesselnde Live-Show
Mit seinem Team aus engagierten Künstler:innen und Musiker:innen präsentiert Arnalds eine fesselnde Mischung aus früherem und neuem Material. Diese mitreißende Show fordert die Grenzen dessen heraus, was ein Konzert sein kann.
Hollywood on Air. Gaston Leroux: Das Phantom der Oper
Chris Pichler, Sprecherin
Britta Steffenhagen, Sprecherin
Tim Werths, Sprecher
Christoph Luser, Sprecher
Nils Kirchhoff, Geräuschemacher
Felix Raffel, Klavier
Regine Ahrem, Regie
Regine Ahrem: Das Phantom der Oper. Livehörspiel nach dem Roman von Gaston Leroux (1909–1910)
Krystian Zimerman ist ein Phänomen: Auf der Bühne ist der Weltstar des Klaviers nur selten zu erleben. Rund 50 Konzerte gibt der polnische Pianist im Jahr. Dieser Zugang eint ihn mit seinem Lieblingskomponisten Frédéric Chopin, der ebenfalls ein stiller Heros der Bühnen und bei Zeitgenoss:innen dafür bekannt war, der Musik samt und sonders den Ton zu überlassen.
Die Kostbarkeit des Augenblicks
Wem je das seltene Geschenk zuteil wurde, Krystian Zimerman, den Fackelträger klassisch-romantischer Musik, in einem Live-Konzert zu erleben, weiß um die Kostbarkeit seines außerordentlichen Stils in der Tongebung, seines Empfindens für Klangsinnlichkeit und die zwingende Intelligenz seiner Programmzusammenstellung. Dass er sich für die Entwicklung seiner Klavierabende Zeit nimmt und sein Publikum gerne mit einer Auswahl überrascht, ist ein weiteres Qualitätskriterium seiner hohen Kunst und ein Wagnis, bei dem man als Zuhörende:r nur gewinnen kann!
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Irene Delgado-Jiménez, Leitung
Juliet Fraser, Sopran, Musik, Research
Elie Halonen, Performance, Research
Satu Hakamäki, Performance, Research
Caroline Mayrhofer, Blockflöte
Christina Bauer, Klangregie
Peter Venus, Video-Operator
Pia Palme, Konzept, Musik, Text, Research
Lisa Horvath, Raumkonzept, Szenografie, dramaturgische Beratung, Research
Pia Palme, Lisa Horvath, Juliet Fraser, Satu Hakamäki, Elie Halonen:
Mit der Donau. Komposition und Rauminstallation mit Sopran, Orchester, Elektronik, zwei Performer:innen und einem Fluss (2026) (UA) Auftrag Wien Modern
Die Donau komponiert
Das Festival Wien Modern wird heuer von der Donau eröffnet. Genauer gesagt: »Mit der Donau« entsteht eine abendfüllende Komposition und Rauminstallation unter ebendiesem Titel. Zu dem nicht nur aus Menschen bestehenden künstlerischen Kollektiv hinter diesem Abend gehören die Komponistin Pia Palme (Wien), die Künstlerin Lisa Horvath (Graz/Wien), die Sopranistin Juliet Fraser (London), die Tanzperformer:innen Elie Halonen und Satu Hakamäki (Turku, Helsinki) und der zweitlängste Fluss Europas (Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Republik Moldova und Ukraine).
Rauminstallation im Großen Saal
Im Nationalpark Donau-Auen erforscht dieses Kollektiv Klänge, Bewegungen und Worte, die aus der Landschaft heraus entstehen. In einem Prozess des gemeinsamen Hörens und Antwortens, der wechselseitigen Wahrnehmung und Rücksichtnahme entsteht eine Polyphonie, bei der der Mensch ausnahmsweise einmal nicht davon ausgeht, im Mittelpunkt zu stehen. Um die Erfahrungen aus der Natur, aus der letzten großen Fluss-Auenlandschaft Mitteleuropas, in die Sphäre der Kultur mitnehmen zu können, setzt das Kollektiv ein sensibles Zusammenwirken von Orchester, Klängen aus der Natur, Stimme, Bewegung, Video und Rauminstallation in Gang. Im ausgeräumten Großen Saal lädt das RSO Wien unter Leitung von Irene Delgado-Jiménez zu einer ersten von zahlreichen Erkundungen verschiedenster Ökosysteme im Rahmen der 39. Festivalausgabe von Wien Modern.
Im Fluss
»Die Donau ist eine lebendige, charismatische Flusslandschaft – eine dynamische Vielheit, mit der wir als Menschen in Beziehung treten und interagieren. Sie ist mehr als eine Dekoration, Inspiration oder ein Hintergrund. Die Donau wirbelt durch unsere Stadt, als Teil unseres Lebens. Sie formt ihr Bett stets neu, schiebt Gesteine über weite Distanzen und reißt, wenn sie Hochwasser führt, alles mit sich, was ihr begegnet. Andererseits sind wir Menschen Teil des fluvialen Ökosystems und seiner langen Entstehungsgeschichte. Getragen von unserer sedimentierten Geschichte als Lebewesen, bewegen wir uns mit dem Fluss durch unterschiedliche Zeiten und Temporalitäten.« (Pia Palme, Lisa Horvath)
Wiener Symphoniker / Wiener Singakademie / Koopman
Wiener Symphoniker
Wiener Singakademie
Julia Lezhneva, Sopran
Maarten Engeltjes, Countertenor
Julian Prégardien, Tenor
Krešimir Stražanac, Bassbariton
Ton Koopman, Dirigent
Joseph Haydn: Symphonie D-Dur Hob. I/104 »Salomon« (1795)
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-moll K 626 (1791)
Letzte Werke
Unmittelbar nach Allerheiligen steht das vermutlich bekannteste musikalische Totengedenken auf dem Programm: Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem. Unabhängig von seiner von Mythen umrankten Entstehungsgeschichte beeindruckt das Werk bis heute durch seine anrührende Dramatik, aber auch durch seine kontrapunktische Meisterschaft. Während Mozart sein Requiem nicht mehr fertigstellen konnte, brachte Joseph Haydn seine Symphonie D-Dur »Salomon« noch in London zur Vollendung. Eine weitere sollte er nach seiner Rückkehr nach Wien nicht mehr schreiben.
Erstklassige Besetzung
Der insbesondere aufgrund seiner durchsichtigen und durchdachten Bachinterpretationen bekannte Ton Koopman leitet die Wiener Symphoniker und die Wiener Singakademie durch die Partituren. Vielversprechend ist auch die Sänger:innenbesetzung: Den Tenorpart übernimmt Julian Prégardien, der dem Konzerthauspublikum bestens bekannt ist. Die Sopranistin Julia Lezhneva debütierte bei den Resonanzen 2012 im Wiener Konzerthaus und sorgte seitdem bereits mehrfach für Begeisterungstürme. Hinzu gesellen sich der Countertenor Maarten Engeltjes sowie der Bassbariton Krešimir Stražanac.
Termine
Mo 2.11.2026, 19:30 | Ticket
Di 3.11.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Ernst Molden, Gesang, Gitarre
Nino Mandl, Gesang, Gitarre
Die Wiener Liedermacher
Ernst Molden und Der Nino aus Wien gehören zu den angesagtesten österreichischen Popmusikern. Ihr nächster Auftritt im Wiener Konzerthaus wird für längere Zeit ihr letzter gemeinsamer sein. Ernst Molden spielt seit Jahren auf höchstem Niveau, so schreibt etwa Die Presse (Samir H. Köck): »Moldens neue Alben zählen zum Schönsten, das je im österreichischen Pop aufgenommen wurde.« Und Nino Mandl gilt für Gerhard Stöger vom Falter als »bester Liedermacher seiner Generation«.
Musikalischer Streifzug durch Wien
Die beiden durchstreifen einen ganzen Abend Seite an Seite lautmalend ihre Heimatstadt – und zeigen auch, wo die ganz großen Vorbilder zu Hause sind. Mit »Unser Österreich« erreichten sie 2015 Platz 3 in den Ö3-Album-Charts, natürlich ohne dort je gespielt worden zu sein, 2021 landeten sie mit »Zirkus« gar auf Platz 2. Im Herbst 2026 haben sie auch manch neuen Song dabei. »Ernst Molden und Nino widmen sich hier vor allem heimischem Liedgut der 1970er- und frühen 1980er-Jahre und geben den Arbeiten von Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Falco, André Heller und Ludwig Hirsch ein neues, entschlacktes Leben. Die oft dubiosen und manchmal grandiosen Original-Arrangements werden durch zwei Gitarren ersetzt, und wer glaubt, dass Falcos ›Nachtflug‹ in dieser Umgebung nichts zu suchen hat, der hat sich arg getäuscht.« (G. Bus Schweiger/Skug)
Franz Schellhorn, Gespräch
Sven Hartberger, Gespräch
Sidonie Forstreiter, Moderation
Annette Bik, Violine
Andreas Schablas, Klarinette
Janna Polyzoides, Klavier
Können wir uns die Demokratie noch leisten?
Im Streit begegnen sich: Franz Schellhorn, Sven Hartberger und das Publikum
Friedrich Cerha:
Deux éclats en reflexion (1956)
Acht Bagatellen für Klarinette und Klavier (2009)
Können wir uns die Demokratie noch leisten?
»Unbezahlbar. Die Menschenrechte« ist eine Gesprächsreihe mit Sven Hartberger, dem langjährigen Intendanten des Klangforums Wien und gesellschaftspolitisch engagierten Autor. Das neue Format findet abwechselnd im Schubert-Saal des Wiener Konzerthauses und in den Kammerspielen der Josefstadt statt.
Kontroverse Gespräche
Sven Hartberger trifft hier auf unterschiedliche Gesprächspartner:innen aus Kunst, Kultur und Politik. Nach drei kurzen, kontroversen Gesprächsrunden auf dem Podium wird die Diskussion für das Publikum geöffnet und zum gemeinsamen Austausch eingeladen.
Werke von Friedrich Cerha
An allen Abenden wird Musik von Friedrich Cerha zu hören sein. Die Bedeutung des gewaltigen musikalischen Œuvres, das Cerha geschaffen hat, ist einer breiten Öffentlichkeit noch ebenso wenig bewusst wie die Bedeutung der mit zunehmender Dynamik voranschreitenden Erosion der Menschenrechte.
Sven Hartberger im Gespräch mit Franz Schellhorn
»Demokratie ist ein Wettbewerbsnachteil.« Das sagt der Ministerpräsident der Slowakei, Robert Fico. Da hat er recht. Frage: Sollen wir also die Demokratie abschaffen oder vielleicht doch lieber den Wettbewerb? Am ersten Abend der Reihe diskutiert Sven Hartberger mit dem ehemaligen Wirtschaftsjournalisten Franz Schellhorn, Leiter der Denkfabrik Agenda Austria.
Lorenzo Gangi, Percussion
Karin Hopferwieser, Violoncello
Mark Peter Royce, Klavier
Simon Schellnegger, Viola
Emanuel Toifl, Saxophon, Querflöte
Monika Jeschko, Moderation, Konzept
Der Schmetterling »Blauli« rückt das Thema Singen in der Volksschule für mehrere Monate in den Mittelpunkt. Im Schuljahr 2026/27 wird Band 9 gesungen.
Hinter den Kulissen des lebendigsten Musikhauses Wiens
Sind Sie neugierig, was sich hinter den Kulissen des Wiener Konzerthauses abspielt? Interessieren Sie sich für die Geschichte und die Architektur unseres schönen Gebäudes? Dann kommen Sie zu einer Backstage-Führung und entdecken Sie das Konzerthaus von einer anderen, neuen Seite.
Neben den vier Konzertsälen zeigen wir Ihnen Räumlichkeiten wie Künstler:innenzimmer, Technikbereiche und Orchestergarderobe – nach Möglichkeit in Kombination mit einem kurzen Probenbesuch. Karten sind online oder im Ticket- & Service-Center erhältlich.
Treffpunkt
Eingangsfoyer
(Lothringerstraße 20)
Preis
€ 8,50 Erwachsene
€ 4,00 Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre
Eintritt frei: Kinder bis 6 Jahre
Termine
Fr 28.8.2026, 13:00
Fr 28.8.2026, 14:00 | englisch
Mo 31.8.2026, 13:00und weitere Termine
Bewertungen & Berichte Wiener Konzerthaus Backstage
Online
Digitale Konzerte
Treten Sie ein in unseren digitalen Konzertsaal und genießen Sie feine Konzerte mit herausragenden Künstlerinnen und Künstlern. Veranstaltungen sind momentan nicht möglich, aber Musikerinnen und Musiker wollen spielen. Wir geben Ihnen dafür eine Bühne und Sie, liebes Publikum können auf diese digitale Weise Konzerte aus der ersten Reihe hören. Alle Konzerte sind kostenlos zugänglich, Sie können aber Künstlerinnen und Künstler, die unter dieser herausfordernden Zeit besonders leiden, unkompliziert mit einer Geldspende unterstützen. Die Erlöse gehen zur Gänze an die Musikerinnen und Musiker!
Bewertungen & Berichte Online-Shop des Wiener Konzerthauses
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Wiener Konzerthaus
Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft
Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.
Infotelefon: +43 1 24200-100
Kontakt
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien