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Konzerte | Konzert

Symphonieorchester & Chor des Bayerischen Rundfunks / Sir Simon Rattle

Elbphilharmonie

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks Chor des Bayerischen Rundfunks Louise Alder, Sopran Beth Taylor, Mezzosopran Dirigent: Sir Simon Rattle Henry Purcell: Remember Not Lord Our Offences Z 50 Robert Schumann: Nachtlied für gemischten Chor und Orchester op. 108 Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 c-Moll für Sopran, Alt, Chor und Orchester »Auferstehungssinfonie« Weltenmusik Hört man Sir Simon Rattle über Gustav Mahler sprechen wirkt es, als hätte er den Komponisten persönlich gekannt. Aber wahrscheinlich fühlt es sich genauso an, wenn man sich, wie der Chefdirigent des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, seit mehr als 50 Jahren mit der tief persönlichen und autobiografischen Musik des Spätromantikers beschäftigt. Eine ganze Welt enthielten seine Sinfonien, hat Mahler einmal gesagt – und niemand kann Orchester und Publikum besser durch diese verschlungenen Welten führen als Sir Simon Rattle. Die Welt, die Mahler in seiner »Auferstehungssinfonie« vertont, ist eine der existentiellen Fragen über den Sinn des Lebens. Vom ersten Satz, ursprünglich als »Totenfeier« bezeichnet, bis zum letzten Satz, in dem Solistin und Chor »Aufersteh’n wirst du!« singen, ringt Mahler mit Freuden und Leiden. Die Kontraste und Gefühlsausbrüche, gegossen in orchestrale Klangvielfalt und mit krönendem Chorfinale, machen Mahlers Zweite zu einer seiner beliebtesten Sinfonien. Dem monumentalen Werk stellt Weltklassedirigent Rattle zwei Chorsätze voran, die die universellen Themen Leben und Tod im Kontext ihrer Jahrhunderte und auf ihre Weise verarbeiten. Henry Purcell bittet mit altenglischen Versen um Gnade und Milde für die menschliche Seele, Schumann vertont ein Gedicht Goethes voller Sehnsucht nach zeitloser Ruhe. Einführung mit Marcel Klinke 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Foyer Nähe Haupt-Bar (nur Stehplätze)
Konzerte | Konzert

NDR Elbphilharmonie Orchester / Lawrence Power / James Gaffigan

Elbphilharmonie

NDR Elbphilharmonie Orchester Lawrence Power, Viola Dirigent: James Gaffigan Richard Strauss: Macbeth / Sinfonische Dichtung op. 23 Grażyna Bacewicz: Konzert für Viola und Orchester Felix Mendelssohn Bartholdy: Ouvertüre zu »Ein Sommernachtstraum« op. 21 Sergej Prokofjew: Suite Nr. 1 aus »Romeo und Julia« op. 64a (Auszüge) Suite Nr. 2 aus »Romeo und Julia« op. 64b (Auszüge) Suite aus »Romeo und Julia« op. 101 (Auszüge) Shakespeare forever Bei diesem Programm dreht sich fast alles um William Shakespeare. Schließlich hat der englische Dichter mit seinen unsterblichen und zeitlosen Dramen so viele Komponisten und Gattungen der Musikgeschichte inspiriert wie kaum ein zweiter. Der Amerikaner James Gaffigan, aktueller Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin, geht bei seiner Rückkehr zum NDR Elbphilharmonie Orchester dieser Spur nach. Den Anfang im Konzert macht ein vergleichsweise wenig bekanntes Frühwerk von Richard Strauss: Noch bevor er mit »Don Juan« den totalen Durchbruch als Komponist feierte, widmete sich der knapp über 20-Jährige in seiner allerersten Sinfonischen Dichtung dem gespenstischen Shakespeare-Drama über Aufstieg und Fall des mörderischen Königs Macbeth. Mit einer Musik von »sehr wilder Natur« (Strauss) gelang es dem späteren »Tondichtungs-Titanen« bereits hier, das Schicksal der Figuren des Stücks ungemein plastisch nachzuzeichnen. Von ganz anderer Natur ist dann die musikalische Shakespeare-Hommage, die den zweiten Teil des Konzerts eröffnet: Mit seiner Sommernachtstraum-Ouvertüre schuf der damals erst 17-jährige, ebenso frühreife Felix Mendelssohn den Prototyp jener leichtfüßigen, flirrenden »Elfen-Musik«, die fast zum Synonym für seinen gesamten Stil werden sollte. Dass Shakespeare natürlich genauso dramatisch wie lustig konnte, zeigt dann wiederum das Werk zum krönenden Abschluss des Programms. Sergej Prokofjew war beileibe nicht der erste Komponist, der die wahrscheinlich berühmteste Liebesgeschichte der Welt in das Reich der Töne überführte, aber vielleicht derjenige mit dem größten Erfolg: Sein Ballett »Romeo und Julia« schildert die tragische Story so packend und eindringlich, dass man Shakespeares Worte kaum vermisst. Später formte Prokofjew aus seiner Ballettmusik eigenständige Suiten, die längst auch im Konzertsaal heimisch geworden sind. Ausnahmsweise nichts mit Shakespeare zu tun hat das Stück, das einer der führenden Bratscher unserer Tage dem Hamburger Publikum vorstellt: Lawrence Power interpretiert das Violakonzert der polnischen Komponistin Grażyna Bacewicz. Geschrieben in ihrem letzten Lebensjahr und erst im Juni 1969 nach ihrem Tod uraufgeführt, gibt sich das Werk der bedeutenden Modernistin überwiegend introvertiert und nostalgisch. Oder verführt nur der warme Ton der Bratsche zu dieser Wahrnehmung? Egal – das nicht gerade breit gestreute Repertoire an Violakonzerten hat Bacewicz mit diesem Meisterwerk in jedem Fall ungeheuer bereichert! 19.3.: Einführung: 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal 22.3.: Einführung: 10:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
Konzerte | Klavierkonzert

Talente entdecken: Junyan Chen / Klavierabend

Elbphilharmonie

Junyan Chen, Klavier François Couperin: Les barricades mystérieuses / aus: Pièces de Clavecin Deuxième Livre, 6ème Ordre Le Tic-Toc-Choc ou Les Maillotins / aus: Pièces de Clavecin Troisième Livre, 18e Ordre Les Ombres errantes / Pièces des Clavecin Quatrième livre, 25e Ordre Les Tricoteuses / Pièces des Clavecin Quatrième livre, 23e Ordre Olivier Messiaen: La colombe / aus: Préludes Un reflet dans le vent / aus: Préludes Maurice Ravel: Le tombeau de Couperin Amy Beach: Variations on Balkan Themes op. 60 Maurice Ravel: La valse / Poème chorégraphique (Fassung für Klavier) Facettenreich Komponistinnen, kulturelle Identitäten, zeitgenössische Musik: Die Interessen von Junyan Chen sind so breit gefächert wie ihr Talent eindrucksvoll ist. Bei der Leeds International Piano Competition 2024 erhielt sie nicht nur den zweiten Preis, sondern auch den Kammermusikpreis sowie den Alexandra Dariescu Award – ein Talent, das man im Blick behalten sollte! Bei ProArte begibt die junge Künstlerin sich mit einem facettenreichen Programm auf die Suche nach Verbindungen zwischen Zeiten und Orten: Werke von François Couperin stehen neben Maurice Ravels Hommage an seinen barocken Landsmann. Ravels berühmte »La valse« und Werke von Olivier Messiaen zeigen weitere Facetten französischer Klangwelten für Klavier solo. Und mit Amy Beachs »Variations on Balkan Themes« reiht sich eine transatlantische Kulturbegegnung in das Muster der Verbindungslinien ein.
Konzerte | Konzert

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia / Daniil Trifonov / Daniel Harding

Elbphilharmonie

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia Daniil Trifonov, Klavier Dirigent: Daniel Harding Johannes Brahms: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83 Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70 Gespräch unter Freunden »Aus seinen Abfällen könnte sich jeder andere die Hauptthemen zusammenklauben«, schwärmte Johannes Brahms vom melodischen Einfallsreichtum Antonín Dvořáks. 1973 hatte er erstmals Werke des jungen Böhmen kennengelernt – und war restlos begeistert. Er förderte Dvořák, wo er konnte, zudem entwickelte sich eine enge Freundschaft zwischen den beiden Komponisten. Äußerst passend also, dass im Konzert des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia Werke von Brahms und Dvořák Seite an Seite stehen. Starpianist Daniil Trifonov spielt das beglückende zweite Klavierkonzert des Hamburgers, in der zweiten Konzerthälfte ertönt Antonín Dvořáks grandiose Siebte Sinfonie unter Leitung des frischgebackenen Orchesterchefs Daniel Harding.
Konzerte | Kammerkonzert

Jewish Chamber Orchestra Hamburg

Elbphilharmonie

Zwischen Komik und Kontemplation, Stadt und Spirit: Büschen Meschugge – Auf[er]stehen reißt im Kleinen Saal der Elbphilharmonie die Türen auf – ein Abend, der Hamburgs Gegenwart durch jüdische Überlebenskunst, norddeutsche Gelassenheit und Mahlers frühen Klangkosmos frisch aufrührt. Das Jewish Chamber Orchestra Hamburg zündet ein Panorama von arrangierter Klassik bis Jazz, von liturgischem Atem bis Bühnenwitz – eine offene, pointierte Erzählung über Resilienz, Tikkun Olam und den Mut zum Aufbruch. Ein Abend, der Kontraste bewusst kollidieren lässt: Uraufführungen von heute treffen auf Arrangements aus 200 Jahren jüdischer Musikgeschichte, Chor auf Jazz-Set, Mahler-Miniaturen auf Poetry & Stand-up – geschichtet, gekreuzt, neu gedacht, mit jüdischem Humor und klarer norddeutscher Kante. Kuratiert. Gewagt. Überraschend. Und immer mit nur einem Ziel: Auf[er]stehen spürbar und erlebbar machen.
Konzerte | Konzert

Manchester Collective

Elbphilharmonie

Christian Mason: Muttos / aus: Sardinian Songbook Eki Attar / aus: Tuvan Songbook Edmund Finnis: Streichquartett Nr. 2 Dobrinka Tabakova: Insight Jocelyn Campbell: 3AM: Lights and Places Flicker Endlessly, Passing By Alongside Old Memories That Evoke but Will Not Linger … Errollyn Wallen: Five Postcards Andrew Hamilton: In Beautiful May Philip Glass: 2. Satz / aus: Streichquartett Nr. 4 »Buczak« Anna Meredith: Tuggemo Gefeiert für seine innovative und fantasievolle Programmgestaltung gelingt es dem Manchester Collective immer wieder aufs Neue spannende thematische Fäden aufzudecken und unerwartete Verbindungslinien herzustellen. In ihrem neuen Programm »Albion, Now« nehmen sie das Publikum mit auf eine Reise durch die zeitgenössische britische Musikszene. Christian Masons vor Lebendigkeit sprühendes »Sardinian Songbook« trifft auf Errollyn Wallens lyrische Klangsprache ihrer »Five Postcards«, auf Anna Meredith’ wild gewordenen Fliegenschwarm »Tuggemo«, in dem Streicher und Elektronika sich gegenseitig umschwirren, und auf weitere entdeckenswerte Neuschöpfungen aus Great Britain – formerly known as Albion. Das Manchester Collective knüpft damit an die reiche Mythen- und Sagenwelt des alten Englands an und überführt sie in ein zeitgemäßes Klanggewand.
Konzerte | Konzert

Lucas & Arthur Jussen / Alexej Gerassimez / Emil Kuyumcuyan

Elbphilharmonie

Lucas Jussen, Klavier Arthur Jussen, Klavier Alexej Gerassimez, Schlagwerk Emil Kuyumcuyan, Schlagwerk Steve Reich: Fast / aus: Quartett für zwei Klaviere und Schlagwerk Paul Lansky: Textures für zwei Klaviere und Schlagwerk (Auswahl) George Gershwin: Rhapsody in Blue / Bearbeitung für zwei Klaviere Alexej Gerassimez: Beyond Stickability Leonard Bernstein: Symphonic Dances from »West Side Story« / Bearbeitung von Peter Sadlo John Adams: Short Ride in a Fast Machine / Fanfare für Orchester (Bearbeitung von Alexej Gerassimez) Klangfeuerwerk Achtung, es wird spannend! Wenn die klavierspielenden Brüder Lucas und Arthur Jussen sich mit den Spitzenschlagzeugern Alexej Gerassimez und Emil Kuyumcuyan zusammentun, fliegen musikalisch die Funken. Alle vier kennen sich bereits von früheren Tourneen. Das Publikum darf sich also auf ein eingespieltes Team freuen, dessen Experimentierfreude, Rhythmusgefühl und herausragende Virtuosität ein echtes Feuerwerk an Tasten und Drumsticks verspricht. Neben Originalkompositionen für diese außergewöhnliche Besetzung, unter anderem von Steve Reich, stehen auch Bearbeitungen von Repertoireklassikern wie den Symphonic Dances aus Leonard Bernsteins West Side Story und George Gershwins Rhapsody in Blue auf dem Programm.
Konzerte | Konzert

Filarmonica della Scala / Alexandre Kantorow / Riccardo Chailly

Elbphilharmonie

Filarmonica della Scala Alexandre Kantorow, Klavier Dirigent: Riccardo Chailly Sergej Prokofjew: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 C-Dur op. 26 Piotr I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 Russische Repertoirejuwelen Die Mailänder Scala ist eines der renommiertesten, traditionsreichsten und schönsten Opernhäuser der Welt. Dass auch das Orchester einen international ausgezeichneten Ruf genießt, versteht sich von selbst. Das letzte Elbphilharmonie-Konzert des Klangkörpers vor zwei Jahren unter der Leitung seines in Mailand geborenen Chefdirigenten Ricardo Chailly wurde vom Hamburger Abendblatt als »Nougat-Naschwerk auf der Sonntags-Familientafel« gefeiert. Damals stand Musik des italienischen Opern-Giganten Giuseppe Verdi auf dem Programm, nun kehrt das eingespielte Team mit klanggewaltigen Werken der russischen Großmeister Piotr I. Tschaikowsky und Sergej Prokofjew zurück in den Großen Saal und hat mit Alexandre Kantorow einen der derzeit gefragtesten Pianisten dabei. Nach seiner Perfomance bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele in Paris 2024 spielte Kantorow als Schwerpunkt-Künstler der vergangenen Saison gleich vier Konzerte in der Elbphilharmonie. Mit der Filarmonica della Scala interpretiert er nun Prokofjews Drittes Klavierkonzert, das mit seinen brillant-virtuosen Passagen und zarten Momenten fragiler Zerbrechlichkeit bis heute das beliebteste Klavierkonzert aus Prokofjews Feder ist. Dazu erklingt Tschaikowskys schicksalshafte Vierte Sinfonie. Die verheißungsvollen Blech-Fanfaren zu Beginn sind ebenso berühmt wie der geniale Einfall, den gesamten dritten Satz nur mit gezupften Streichinstrumenten zu besetzen. Verträumte Holzbläser-Melodien und der für Tschaikowsky typische Endspurt im Finale machen die Sinfonie zu einem der ganz großen Meisterwerke der Musikgeschichte.
Konzerte | Kammerkonzert

NDR Kammerkonzert

Elbphilharmonie

Yeojin Han, Flöte Benjamin Völkel, Oboe Stephan Mayrhuber, Klarinette Nicola Contini, Fagott Edouard Cambreling, Horn Ulrike Payer, Klavier Jacques Ibert: Trois pièces brèves für Bläserquintett Claude Paul Taffanel: Quintett für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn g-Moll Jean Françaix: Quintett Nr. 1 für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn Francis Poulenc: Sextett für Bläserquintett und Klavier FP 100 Es hat gute Tradition im NDR, dass sich die Bläser:innen des NDR Elbphilharmonie Orchesters der reichhaltigen Literatur der Bläserkammermusik annehmen. In diesem Feld spielt das französische Repertoire aus Romantik, Impressionismus und Moderne schon immer eine herausgehobene Rolle. Das neue Programm schlägt eine Brücke von der Epoche des 1844 geborenen Paul Taffanel, dessen Bläserquintett zu den bekanntesten und wirkmächtigsten französischen Kammerwerken des 19. Jahrhunderts gehört, zu den ironischen und verspielten Experimenten des Neoklassizismus: zu jener »neuen Einfachheit«, wie sie die Musik Iberts, Francaix´ und Poulencs seit den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts kennzeichnete.
Konzerte | Konzert

Swedish Radio Symphony Orchestra / Yuja Wang / Esa-Pekka Salonen

Elbphilharmonie

Swedish Radio Symphony Orchestra Yuja Wang, Klavier Dirigent: Esa-Pekka Salonen Jean Sibelius: Sinfonie Nr. 7 C-Dur op. 105 Einojuhani Rautavaara: Konzert für Klavier und Orchester op. 45 Maurice Ravel: Klavierkonzert für die linke Hand D-Dur Claude Debussy: La mer / Drei sinfonische Skizzen Musikalischer Hochleistungssport Eine einzige Hand muss die gesamte Klaviatur erobern. Maurice Ravels Konzert für die linke Hand wurde ursprünglich für den einarmigen Pianisten Paul Wittgenstein komponiert. Yuja Wang, die extravagante Hochkaräterin, nimmt sich dieser Herausforderung der extremen Geschicklichkeit an und spielt anschließend noch ein zweites Klavierkonzert. In Einojuhani Rautavaaras 1969 komponiertem Werk treffen kantable Melodien und Arpeggien auf eine moderne Klangsprache – ein klanggewaltiges Feuerwerk zwischen Tradition und Aufbruch. Eingerahmt werden diese Klavierdarbietungen von musikalischen Naturgewalten. Jean Sibelius’ Siebte Sinfonie verzaubert mit den rauen Weiten Skandinaviens, während Claude Debussys »La Mer« die unaufhörlichen Wogen des Meeres in den Konzertsaal holen. Wer wäre dazu besser geeignet als das Swedish Radio Symphony Orchestra, eines der führenden Klangkörper Skandinaviens, unter der Leitung von Stardirigent Esa-Pekka Salonen? Einführung mit Selina Demtröder: 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Foyer Nähe Haupt-Bar (nur Stehplätze)
Konzerte | Jazz

Brad Mehldau / Christian McBride

Elbphilharmonie

Melodisch, reich und rhythmisch Dieses seit gut drei Jahrzehnten blind aufeinander eingespielte Duo bildet das große Finale des von Brad Mehldau kurierten »Reflektor«-Festivals in der Elbphilharmonie. Der Pianist Mehldau verkörpert die Essenz von Jazz-Erkundung, klassischer Romantik und Pop-Ästhetik und trifft auf den Bassisten Christian McBride, Bigband-Gründer und großer Swing Master. Bereits 1994 haben die beiden in einer »Supergroup« des Jazz mit Joshua Redman am Saxofon und Drummer Brian Blade das legendäre Album »MoodSwing« aufgenommen. Im Herbst 2022 gastierte das Quartett mit der Reunion »Round Again« in der Elbphilharmonie. Auch im Trio mit dem Schlagzeuger Marcus Gilmore haben Mehldau und McBride schon zusammengespielt. Nun kehren der Pianist und der Bassist im kompakten Duo-Format in die Elbphilharmonie zurück. Die elegisch-romantische Verdichtung Brad Mehldaus trifft auf den eher vom Blues und vom Big Band-Sound kommenden Ansatz McBride’s – dessen Sprechstimme übrigens so tief tönt wie sein Instrument. Mehldau und McBride bauen auf eine über die Jahre gestählte Verbindung aus melodischem Reichtum und rhythmischer Präzision, die perlenden Swing und virtuose Improvisationen durch die Jazz-Geschichte verspricht.
Konzerte | Konzert

Siegfried Wagner – Musik- und Familienbande

Elbphilharmonie

Nadja Kristi, Sopran Roman Trekel, Bariton Claudia Stein, Flöte Brendan Connellan, Horn Leitung & Klavier: David Robert Coleman Werke von Siegfried Wagner, Engelbert Humperdinck, Franz Liszt und David Robert Coleman Richard Wagner: Siegfrieds Hornruf / aus der Oper »Siegfried« WWV 86C Engelbert Humperdinck: Die Lerche EHWV 94 Flattern / aus: Junge Lieder EHWV 107 Lenzknospen / aus: Junge Lieder EHWV 107 Verratene Liebe EHWV 126 Siegfried Wagner: Konzertstück für Flöte und Orchester / Bearbeitung für Flöte und Klavier sowie ausgwählte Arien David Robert Coleman: Prelude for SW Franz Liszt: Die Loreley S 273/1 O lieb, so lang du lieben kannst S 298 Siegfried Wagner: Von Reinharts junger Liebe / aus der Oper »Herzog Wildfang« Es sanken Helios’ Rosse / aus der Oper »Die heilige Linde« Jüngling! Ahnungsloser! / aus der Oper »Sternengebot« Siegfried Wagner, der Bayreuther Komponist »aus andersfarbiger Kiste« und Sohn Richard Wagners, schrieb 16 Opern in der Zeit des späten Kaiserreichs bis in die Weimarer Republik hinein. Dabei handelt es sich keineswegs um heiter-harmlose Märchenopern, sondern um abgründige und tiefsinnige Musikdramen. Drei seiner Opern – »Der Kobold«, »Sternengebot« und »Bruder Lustig« – wurden in Hamburg uraufgeführt, ebenso sein »Konzertstück für Flöte und kleines Orchester«, das hier in der Fassung für Flöte und Klavier erklingt. Liedkompositionen seines Großvaters Franz Liszt und seines Lehrers Engelbert Humperdinck runden dieses Konzert mit der seltenen Musik von Siegfried Wagner ab, der immer noch im übergroßen Schatten seines Vaters steht. Nadja Kristi, Kammersänger Roman Trekel und der britische Komponist, Dirigent und Pianist David Robert Coleman gestalten den spannenden Abend, außerdem musizieren Claudia Stein und Brendan Connellan, Solisten der Berliner Staatskapelle; Achim Bahr erläutert das Programm. 
Konzerte | Jazz

Brad Mehldau & Bigband

Elbphilharmonie

Brad Mehldau, piano hr-Bigband Leitung: Darcy James Argue Werke von Brad Mehldau arrangiert für Jazz Orchestra von Darcy James Argue Mehldau im Bigband-Gewand Als »einer der einflussreichsten Pianisten der letzten Jahrzehnte« (ARTE) begeistert der US-Amerikaner Brad Mehldau Fans auch weit über den Jazz-Kosmos hinaus. Das liegt nicht nur an Mehldaus außerordentlichen Fähigkeiten beim Improvisieren, sondern auch an seinen Kompositionen, in der seine tiefe Liebe zur Architektur der Musik ebenso zu spüren ist wie seine Begeisterung für gute Popmusik. Im Rahmen von Mehldaus »Reflektor«-Festival sind nun einige seiner Kompositionen in neuen Bigband-Arrangements zu hören, Mehldau spielt sie zusammen mit der hr-Bigband unter Darcy James Argue. Der vielfach preisgekrönte kanadische Musiker Darcy James Argue, »einer der besten Bigband-Komponisten unserer Zeit« (Stereophile), sorgte in den letzten Jahren vor allem mit seinem 18-köpfigen Ensemble Secret Society für viel Aufsehen. »Er bringt die Bigband-Musik in ganz neue Bereiche«, sagt Mehldau. »Das, was er als Komponist und subtiler Arrangeur macht, spricht mich auf vielfältige Weise an.« Auch zwischen der hr-Bigband und Darcy James Argue entwickelte sich über die Jahre eine künstlerische Freundschaft: Argue war mehrfach als Dirigent dort zu Gast und ist zurzeit als »Composer in residence« für das renommierte Frankfurter Ensemble tätig. Zusammen bilden sie nun das ideale Gespann, um Mehldaus Kompositionen im Bigband-Sound erstrahlen zu lassen.
Konzerte | Konzert

Kai Schumacher & Benedict Kloeckner

Elbphilharmonie

Kai Schumacher, Klavier Benedict Kloeckner, Violoncello Werke von Arvo Pärt, Philip Glass, Olivier Messiaen u.a. »Ich könnte meine Musik mit weißem Licht vergleichen, in dem alle Farben enthalten sind. Nur ein Prisma kann diese Farben voneinander trennen und sichtbar machen; dieses Prisma könnte der Geist des Zuhörers sein.« – Arvo Pärt Pianist Kai Schumacher und Cellist Benedict Kloeckner begeben sich in ihrem neuen Projekt »Fratres« auf die Suche nach Arvo Pärts Brüdern (und Schwestern) im Geiste. Ausgehend von Pärts namensgebender Komposition bewegen sich die beiden Musiker auf verschiedenen Wegen durch den musikalischen Kosmos des estnischen Komponisten und lassen »Fratres« durch ein kaleidoskopisches Wechselspiel aus Originalwerken, eigenen Bearbeitungen und Auftragskompositionen immer wieder in neuen Facetten erscheinen. Bitte beachten Sie: Dieses Konzert ersetzt den abgesagten Temrin vom 26. Oktober 2025. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Arvo Pärt, ein Magier des Klangs, geriet schon früh ins Visier sowjetischer Kulturfunktionäre – sei es durch einen zunächst noch seriellen und damit »westlich dekadenten« Kompositionsstil oder den oft religiösen Gehalt seiner Werke. Nach einer Schaffenskrise kehrte er Ende der 1970er Jahre mit einer völlig neuen musikalischen Form zurück auf die Bildfläche: Sein sogenannter Tintinnabuli-Stil brach mit dem musikalischen Zeitgeist und strebte nach Reduktion und Fokussierung auf das Wesentliche – dem wahren Kern der Musik. »Fratres« entstand 1977 als eines der ersten Stücke in diesem neuen Stil und galt schnell als ikonisches Werk zeitgenössischer Komposition. Klänge von betörender Schönheit, repetitive Strukturen und kontemplativer Weite spiegeln sich auch in den weiteren Stücken des Programms: Ob in den subtilen Veränderungen von Philip Glass’ »Metamorphosis Two«, den elektronisch anmutenden Sphären in Christopher Cerrones »The Pleasure at Being the Cause« oder den elegischen Klangwelten von Gavin Bryars und Valentin Silvestrov. Das beinahe Transzendente im Spätwerk von Franz Liszt, die tief empfundene Religiosität in Olivier Messiaens »Louange à l’Éternité de Jésus« oder Georg Gurdjieffs ritualisierte Gesänge und Tänze wiederum beleuchten »Fratres« aus einer anderen Perspektive. Sie eröffnen eine weitere Dimension in Pärts Musik – einer Musik voller spiritueller Kraft zwischen Mystik und Minimalismus.
Konzerte | Jazz

Brad Mehldau solo

Elbphilharmonie

Brad Mehldau, piano Brad Mehldau: Fourteen Reveries Brad Mehldau Improvisations Lustvolles Gegeneinander Brad Mehldau ist eine der spannendsten Stimmen des zeitgenössischen Jazzklaviers. Bei ihm trifft Improvisation auf Struktur, Freiheit auf Strenge, Jazz auf Klassik und Pop, eigene Songs auf neue, oft gewagte Interpretationen von Musik anderer. Bei seinem Solokonzert in der Elbphilharmonie wird Mehldau unter anderem seine »14 Reveries« spielen. Die kleinen musikalischen Träumereien nennt der Pianist selbst »Destiallationen von Emotionen«. Die Kompositionen des 1970 in Jacksonville/Florida geborenen Musikers scheinen oft zunächst einem klar umrissenen, narrativen Bogen zu folgen, steuern dann aber doch, beinahe als Ideal, auf ein offenes Ende zu. Der Improvisateur und der Formalist spielen sich bei Brad Mehldau lustvoll gegeneinander aus. Vor allem solo und im Trio hat der Amerikaner mit der Verschmelzung musikalischer Idiome brillante Neuinterpretationen von Songs der Beatles, Cole Porter und George Gershwin, Radiohead und Nick Drake geschaffen. Gleichzeitig erweitert Mehldau beständig sein Repertoire an eigenen Kompositionen. Die Liste namhafter Musiker, mit denen Mehldau bereits gearbeitet hat, auch außerhalb der Jazz-Welt, ist lang: Alben mit Pat Metheny und Charlie Haden, Engagements als Sideman für Wayne Shorter und John Scofield; dazu kommen Mehldau-Songs in Filmen wie »Eyes Wide Shut« von Stanley Kubrick und »The Million Dollar Hotel« von Wim Wenders. Und sogar auf einem Album von Outlaw-Country-Star Willie Nelson hat Brad Mehldau gespielt.
Konzerte | Konzert

Trio BelleSon Shanghai

Elbphilharmonie

Trio BelleSon Shanghai Yanbo Zhao, Violine Mingzhe Wu, Violoncello Xiaoqian Li, Klavier Junhao Liu: Meditation Claude Debussy: Klaviertrio G-Dur He Zhanhao / Chen Gang: Das Liebespaar der Schmetterlinge / Auszug für Klaviertrio Antonín Dvořák: Klaviertrio e-Moll op. 90 »Dumky-Trio« Das Trio BelleSon Shanghai vereint drei herausragende Musiker:innen des Shanghai Philharmonic Orchestra. Mit ihrer internationalen Erfahrung und ihrem feinsinnigen Zusammenspiel formen sie ein Ensemble von außergewöhnlicher künstlerischer Qualität, das durch Klangschönheit, Eleganz und Leidenschaft besticht. Der Abend spannt einen Bogen vom französischen Impressionismus bis zur böhmischen Spätromantik, eingerahmt von prägnanten Miniaturen aus der chinesischen Musikszene. Den Auftakt bildet Meditation für Klaviertrio des jungen chinesischen Komponisten Liu Junhao – ein eigens für das Ensemble geschriebenes Werk, eine konzentrierte Klangskizze voll lyrischer Ruhe und klarer Linien. Im Zentrum des ersten Teils steht Claude Debussys einziges Klaviertrio in G-Dur, ein selten gespieltes Frühwerk, in dem bereits jene schillernden Farben und feinen Nuancen aufscheinen, die seinen späteren Stil so charakteristisch machen. Nach der Pause eröffnet ein rund sechsminütiger Auszug aus dem berühmten chinesischen Meisterwerk »Das Liebespaar der Schmetterlinge« in einer Fassung für Klaviertrio – ein kurzer, aber eindrucksvoller Blick in die Welt chinesischer Volksmelodik und Legendenpoesie. Den Hauptakzent des zweiten Teils bildet Antonín Dvořáks Viertes Klaviertrio »Dumky«, dessen Wechsel zwischen nachdenklicher Melancholie und leidenschaftlich-tänzerischem Überschwang die ganze Ausdrucksbreite des Ensembles entfaltet. Im atmosphärischen Rahmen des Kleinen Saals der Elbphilharmonie begegnen sich so östliche Klangminiaturen und große europäische Kammermusikwerke nicht als Gegensätze, sondern als unterschiedliche Erzählweisen derselben Sprache – der Musik.
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Brad Mehldau / Hamburger Camerata / Clark Rundell

Elbphilharmonie

Hamburger Camerata Brad Mehldau, Klavier Dirigent: Clark Rundell Brad Mehldau: Variations on a Melancholy Theme Concerto für Klavier und Orchester Brahms und der Blues »Ich stellte es mir so vor: Brahms wachte eines Morgens auf und hatte den Blues.« Treffender und humorvoller als Brad Mehldau selbst kann man es wohl kaum auf den Punkt bringen: 2013 nahm der Pianist das sinfonische Jazz-Album »Variations on a Melancholy Theme« auf. Nun findet das Werk zusammen mit der Hamburger Camerata seinen Weg auch in die Elbphilharmonie. Brad Mehldau hatte die relativ kurzen Variationen eines melancholischen Themas ursprünglich für den amerikanisch-russischen Pianisten Kirill Gerstein komponiert, das Material dann aber zusammen mit dem New Yorker Orpheus Chamber Orchestra aufgenommen. Die fein ineinanderfließenden Klavier- und Orchesterparts passen wunderbar harmonisch zusammen, die Lockerheit des Jazz trifft auf die formale Strenge der Klassik. Ein sinfonischer Jazz, der an George Gershwin, Igor Strawinsky oder auch emotional packende Filmmusik erinnert. Mehldau hat zwar das vielbeschriebene Gefühl der Melancholie als Ausgangspunkt der Variationen gesetzt, dabei aber nicht durchgängig schwermütig komponiert, sondern auch heitere, fast ungestüme Momente einfließen lassen. Das Dirigat des freien und stilistisch flexiblen Kammerorchesters der Hamburger Camerata übernimmt der Engländer Clark Rundell, ein ausgewiesener Spezialist für gewagte, genreübergreifende Kooperationen.
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NDR Jugendsinfonieorchester / Stefan Geiger

Elbphilharmonie

NDR Jugendsinfonieorchester Dirigent: Stefan Geiger Edward Elgar: Enigma-Variationen op. 36 Modest Mussorgsky / Maurice Ravel: Bilder einer Ausstellung Edwar Elgar setze sich nach einem anstrengenden Unterrichtstag ans Klavier und spielte eine zufällige Melodie, die die Aufmerksamkeit seiner Frau erregte. Schnurstracks begann er Variationen über diese zauberhafte Melodie zu improvisieren, inspiriert durch die unterschiedlichen Charaktere seiner Freunde und Aktivitäten in seinem Umfeld: ein »ruppiges Gemüt«, eine »stotternde Freundin«, erste Versuche im Klavierspiel, ein die Böschung herabstürzender Hund, oder – nicht zu vergessen – die weltberühmte »Nimrod«-Variation, mit der Elgar seinen besten Freund ehrt. Die Auflösung des Rätsels, das Enigma der Variationen, das sich laut Elgar innerhalb der Komposition verbirgt, ist bis heute ungelöst. Im Alter von 39 Jahren verstarb überraschend der Architekt und Künstler Viktor Hartmann, ein guter Freund Mussorgskys. Ihm zu Ehren fand eine Ausstellung seiner Zeichnungen, Kostüme, architektonischen Entwürfen, Skizzen und Aquarellen statt. Sechs Wochen nach dem Besuch dieser Hommage schloss Mussorgsky seinen eigenen musikalischen Rundgang durch die Ausstellung ab. »Bilder einer Ausstellung« beginnt mit einer sich stetig bewegenden Promenade, in der Mussorgsky sich selbst darstellt, wie er durch die Ausstellung streift, mal gemächlich, mal zügig, um sich einem Bild zu nähern, das seine Aufmerksamkeit erregt hat, und zuweilen traurig, in Gedanken an seinen verstorbenen Freund. Die lebendige Bildhaftigkeit der originalen Klavierpartitur – der hinkende Gnom, die spielenden Kinder, der Ochsenkarren, die auf dem Marktplatz streitenden französischen Frauen und vieles mehr – führte zur Erstellung einer Orchesterpartitur durch Maurice Ravel. Urauffgeführt wurde dieses erstaunliche musikalische Spektakel am 19. Oktober 1922 an der Pariser Oper. Einführung: 19:15 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal
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City of Birmingham Symphony Orchestra / Bruce Liu / Kazuki Yamada

Elbphilharmonie

City of Birmingham Symphony Orchestra Bruce Liu, Klavier Dirigent: Kazuki Yamada William Walton: Orb and Sceptre Piotr I. Tschaikowsky: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-Moll op. 23 William Walton: Sinfonie Nr. 1 b-Moll Farbenreiche Bildwelten Der Künstlername angelehnt an eine Martial-Arts-Ikone, Kartfahren als Hobby: Bruce Liu steckt voller Überraschungen. Genauso wie sein unerhört farbenreiches Klavierspiel, mit dem er sich in die erste Liga der Klassikwelt katapultiert hat. Geboren wurde Bruce Liu in Paris, aufgewachsen ist er in Kanada, doch geprägt haben ihn nicht zuletzt seine asiatischen Wurzeln. »Ich merke, dass mir die Geschichte Chinas – Konfuzianismus, Taoismus – im Blut liegt. Aber durch meine Profession bin ich auch der europäischen Kultur eng verbunden.« Sein Anschlag hat definitiv eine französische Ader, ist elegant und ungemein leicht, während unter der Oberfläche eindringliche Spannung brodelt. Hervorragende Voraussetzungen für Tschaikowskys Erstes Klavierkonzert, das von sensibler Zärtlichkeit bis hin zu kaum beherrschbarem Energieausbruch sämtliche Gefühlslagen bedient.
Konzerte | Konzert

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen / Daniel Lozakovich / Tarmo Peltokosk

Elbphilharmonie

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Daniel Lozakovich, Violine Dirigent: Tarmo Peltokoski Zoltán Kodály: Tänze aus Galanta Robert Schumann: Konzert für Violine und Orchester d-Moll WoO 1 Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 »Schottische« Tarmo Peltokoski, die finnische »Jahrhunderbegabung« (Tagesspiegel) am Taktstock, ist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen seit seinem phänomenal erfolgreichen Debüt im Juni 2021 in enger Zusammenarbeit verbunden. Auch in dieser Saison darf das Hamburger Publikum wieder erleben, wie sich die Musiker:innen der Kammerphilharmonie von Peltokoskis energetischer Präsenz zu knisternden Höchstleistungen anstacheln lassen. Solist des Abends ist mit dem schwedischen Geiger Daniel Lozakovich ein weiteres junges Ausnahmetalent. Das Programm eröffnet mit einem Hit der Musikgeschichte: Zoltán Kodálys »Tänze aus Galanta«. Diese mitreißende Musik versammelt in fünf Sätzen volkstümliche Melodien aus Kodálys Heimat Ungarn, die der Komponist gekonnt in das Klanggewand eines großbesetzten Orchesters kleidet. Robert Schumanns Violinkonzert gehört zu den wenigen Werken des Komponisten, die erst seit einigen Jahren die verdiente Aufmerksamkeit erfahren. Es ist eines seiner späteren Werke und mag so gar nicht das Klischee virtuoser Schauläufe bedienen, die sich in vielen Instrumentalkonzerten finden. Abschließend verarbeitet Mendelssohns Dritte Sinfonie die Eindrücke einer Schottlandreise des Komponisten – da schlägt einem schonmal die Gischt ins Gesicht und die Musik hält alle bis zum jubelnden Schluss in Atem. Einführung mit Oliver Wille: 19:00 Uhr / Elbphilharmonie, Großer Saal

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