Die Dresdner Philharmonie blickt als Orchester der Landeshauptstadt Dresden auf eine 150-jährige Tradition zurück. Seit 1870, als Dresden den ersten großen Konzertsaal erhielt, sind ihre Sinfoniekonzerte ein fester Bestandteil des städtischen Konzertlebens. Bis heute ist die Dresdner Philharmonie ein Konzertorchester mit regelmäßigen Ausflügen zur konzertanten Oper und zum Oratorium. Ihre Heimstatte ist der im April 2017 eröffnete hochmoderne Konzertsaal im Kulturpalast im Herzen der Altstadt. Chefdirigent der Dresdner Philharmonie ist seit 2011 Michael Sanderling. Neben Kurt Masur, Chefdirigent in den Jahren 1967–1972, zählten zu seinen Vorgängern u.a. Paul van Kempen, Carl Schuricht, Heinz Bongartz, Herbert Kegel, Marek Janowski und Rafael Frühbeck de Burgos.
Die musikalische und stilistische Bandbreite der Dresdner Philharmonie ist groß. Einerseits hat sich das Orchester im romantischen Repertoire einen ganz eigenen „Dresdner Klang“ bewahrt. Zum anderen hat es sich eine klangliche und stilistische Flexibilität sowohl für die Musik des Barock und der Wiener Klassik als für moderne Werke erarbeitet. Früh standen auch bedeutende Komponisten als Dirigenten an seinem Pult, von Brahms, Tschaikowski, Dvořák über Strauss bis zu Penderecki und Holliger.
Bis heute spielen Uraufführungen im Spielplan eine wichtige Rolle. Gastspiele in aller Welt zeugen vom hohen Ansehen, das die Dresdner Philharmonie in der Klassikwelt genießt. Und auch die seit 1937 gewachsene Diskographie der Philharmonie ist stattlich. Ein neuer CD-Zyklus unter der Leitung von Michael Sanderling, der beim Label Sony Classical erscheint, bringt die Sinfonien von Dmitri Schostakowitsch mit den Sinfonien Beethovens in Dialog.
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Konzertbeginn.
Bewertungschronik
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Bewertungen & Berichte Dresdner Philharmonie
2Familienkonzert
phil zu entdecken
... im Zaubergarten
Anna Sułkowska-Migoń, Dirigentin | Debut in Dresden
Malte Arkona, Moderation
Dr. Michael Kube, Konzeption
Victoria Esper, Stimme Phili
Dresdner Philharmonie, Orchester
Auszüge aus:
Sergei Prokofjew
Suite aus der Oper
"Die Liebe zu den drei Orangen"
Gabriel Fauré
"Pelléas et Mélisande" Suite
Albert Roussel
"Bacchus et Ariane" Suite Nr. 2
Große Musik kann große Geschichten erzählen. Oft genug verbergen sich hinter den Tönen ganze Dramen um Liebe und Leidenschaft, aber auch um Trauer und Tod. Doch gleich, ob die Melodien eher heiter, schwelgerisch oder ernst sind: Sie vermitteln immer Gefühle und rufen Bilder aus der Erinnerung hervor - so etwa mit Sicherheit die Sicilienne aus Gabriel Faurés romantischer Suite "Pelléas et Mélisande". Es ist ein "Spiel mit fließenden Kurven" (Debussy), ein Spiel wie mit Blüten und Farben. Was es aber wohl mit der "Liebe zu den drei Orangen" auf sich hat? Malte und Phili begeben sich dazu auf Spurensuche zwischen Kulturpalast, Botanischem Garten und Orangerie.
Wir waren zu einem Familienkonzert der Dresdner Philharmonie mit unserem kleinen Söhnchen. Natürlich waren die Musiker und auch der moderne Konzertsaal ein Genuß. Was aber das Ganze zu einem Erlebnis insbesondere für die Kleinen abrundet, war die vergnügte, leicht alberne und mindestens für die Kinder auch hilfreiche Moderation durch Malte Arkona. Nehmen Sie Ihr Kind mit: es wird klassische Konzerte lieben.
1Konzert
Dresdner Gedenktag
Das traditionelle Gedenkkonzert unter Leitung von Chefdirigent Marek Janowski
Marek Janowski, Dirigent
MDR-Rundfunkchor, Chor
James Wood, Einstudierung MDR-Rundfunkchor
Dresdner Philharmonie, Orchester
Hans Werner Henze:
Sinfonia N.9 für gemischten Chor und Orchester
Dichtung auf Anna Seghers‘
Roman »Das siebte Kreuz« von
Hans-Ulrich Treichel
"Den Helden und Märtyrern des
deutschen Antifaschismus gewidmet"
Das Gedenkkonzert der Dresdner Philharmonie zum 13. Februar zu leiten, ist Chefdirigent Marek Janowski ein wichtiges Anliegen. In diesem Jahr hat er dafür ein Werk ausgewählt, das in enger Beziehung zu Anna Seghers' Roman "Das siebte Kreuz" steht. In sieben Episoden empfindet Hans Werner Henze in seiner expressiven und in ihrer Dramatik erschütternden Sinfonie musikalisch die Geschichte der Flucht von sieben Häftlingen aus einem Konzentrationslager der Nazis nach. Mit dem MDR Rundfunkchor hat Janowski einen exzellenten Partner für die den höchst anspruchsvollen Part des Chores gewinnen können.
01.02.23, 16:39, Dresden-BlogSchweigen zum Gedenken
Und auch dieses Jahr wird es große Aufregung geben. Und auch dieses Jahr werden Hass und Streit fröhliche Urständ feiern.
Es sind Menschen gestorben am 13. Februar 1945. Viele davon Frauen, Flüchtlinge. Kleine Kinder sind mit ihrem Teddy in der Hand in der Gluthölle Dresdens bei lebendigem Leibe verkohlt. Menschen haben versucht die Flammen auf Ihrer Haut und in Ihren Haaren in der Elbe zu löschen. Das brennende Napalm war auch nicht mit mit einem ganzen Fluß voller Wasser zu löschen. Die Feuersbrunst hat solch einen gewaltigen Unterdruck erzeugt, dass Abertausende in den Kellern erstickt sind. Der Luftstrom hat Kinder mit nach oben gerissen und über den Dächern fliegend entzündet. Ein sterbendes Kind, dass völlig allein durch eine Gluthölle fliegt, gebietet uns Respekt vor diesem Tag. Schweigt! Nur diesen einen Tag.
1Lesung
Meinungsfreiheit!
Veranstaltung anlässlich der Jahrestage "90 Jahre Bücherverbrennungen in Dresden"
Uwe Wittstock, Lesung
Dunja Hayali, Sprecherin
Cornelius Pollmer, Moderation
Thomas de Maizière, Sprecher
Mitglieder der Dresdner Philharmonie
Werke von Paul Hindemith und Norbert von Hannenheim
Lesung, Musik und Disskusion
Grundgesetz, Artikel 5: "Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten..." Was für uns Verfassungsrang hat, war den Nationalsozialisten ein Dorn im Auge. Ihre Herrschaft begann 1933 mit Bücherverbrennungen, auch in Dresden wurden Autoren und ihre Werke öffentlich geächtet. Alles längst Vergangenheit? Die Journalistin Dunja Hayali, der CDU-Politiker Thomas de Maizière und der Autor Uwe Wittstock diskutieren darüber, was Meinungsfreiheit eigentlich bedeutet, wodurch sie gefährdet werden kann und wie wir sie in unserer immer differenzierteren Gesellschaft schützen können.
Mitglieder der Dresdner Philharmonie gestalten die Veranstaltung musikalisch.
Veranstaltung in Kooperation mit den Städtischen Bibiotheken Dresden
13.03.23, 18:22, Kulturnatorim Schein der Scheiterhaufen - Bücherverbrennung vor 90 Jahren
Die Bücherverbrennung vor 90 Jahren hat sich tief ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Deutlicher hätten die Nazis ihre finsteren Absichten gar nicht erhellen können als im Schein der Scheiterhaufen. Aber es ist nicht die physische Vernichtung allein, die diese Schandtat zeichnet wie ein Kainsmal. Der Geist, dem das entsprungen, ist das Verbrechen. Bilderstürmerei, Gesinnungsschnüffelei, Blockwartsmentalität, Denkverbote, Sprechverbote sind das Pilzgeflecht, dass im Verborgenen durch die Gesellschaft wuchert. Und das erleben wir auch heute wieder. Nicht Verbrannt jedoch verbannt werden Bücher auch 90 Jahre nach der Bücherverbrennung. Es sind Bücher aus Büchereien verbannt worden, die gerade in Dresden zum Kulturerbe gehören. Ausgerechnet einen Erich Kästner aufgrund seines „Wordings“, so die anglistische Begründung, aus den Beständen einer Bibliothek zu entfernen, wie in Bad Dürrheim in Baden-Württemberg tatsächlich geschehen, ist lediglich eine vegane Form der Bücherverbrennung. Über 3.200 andere Werke sind der Entsorgung anheim gefallen. Darunter unfassbarer weise auch Pippi-Langstrumpf-Bücher von Astrid Lindgren.
2Online
Weiter hören
Wir möchten mit Ihnen während der Zeit der Schließung des Kulturpalastes in Kontakt bleiben und bieten Ihnen an, über die Social Media-Kanäle mit uns zu kommunizieren. Wir können zwar momentan unsere Konzerte nicht veranstalten, aber Sie werden auf unserer Website Links zu Aufnahmen der von uns geplanten Werke finden oder auch zu Einspielungen anderer Werke, die wir für interessant halten – manchmal in historischen Aufführungen durch die Dresdner Philharmonie oder in exemplarischen Einspielungen durch andere Interpreten. Auch stellen wir Ihnen die Programmhefte zu den geplanten Veranstaltungen online zur Verfügung.
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie mit uns über Facebook oder Instagram im Gespräch.
23.03.20, 18:12, KulturnatorHoffentlich sehen wie uns bald
Hoffentlich sehen wie uns bald wieder beim Hören. Was für eine verrückte Zeit. Ende April geht es weiter, hoffen wir alle.
Konzert
abgeFRACKt: Klavier hoch zwei
88 Tasten mal zwei. Die Jussen-Brüder spielen ein Konzert für 2 Klaviere - mit Orchester
Nicholas Collon, Dirigent
Lucas und Arthur Jussen, Klavier
Dresdner Philharmonie
Fazil Say: "Night" für ein Klavier zu vier Händen
Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für zwei Klaviere und Orchester E-Dur
In unserer abgeFRACKt-Reihe ist einiges anders: Das Konzert dauert nur höchstens eine Stunde, die Musiker spielen nicht im schwarzen Frack und niemand muss fürchten, an der falschen Stelle zu klatschen.
Und schon gar nicht braucht man irgendwelches Spezialwissen um die Musik "richtig" zu verstehen. Einfach kommen, hören und sich überraschen lassen. Und wer doch etwas mehr über die Musik erfahren möchte, lädt sich die kostenlose Wolfgang-App aufs Smartphone und kann sich dann live im Konzert durch das jeweilige Werk führen lassen.
Danach laden wir ein, noch in unseren Foyers zu bleiben, sich im Café "Tutti" unseren abgeFRACKt-Cocktail (auch alkoholfrei erhältlich), noch ein Glas Wein oder Bier zu holen und noch etwas abzuspannen, sich zu unterhalten oder einfach vom Balkon in die Stadt zu schauen. Kinder sind herzlich erwünscht, die Wolfgang-App eignet sich ab dem lesefähigen Alter.
Zum Konzert:
Erst 14 Jahre alt war Felix, als er sein erstes Konzert für zwei Klaviere und mit seiner fünf Jahre älteren Schwester aufführte. Und da gerade kein Orchester zur Verfügung stand, spielten sie auf den beiden Klavieren gleich noch die Orchesterstimmen mit. Ähnlich virtuos dürfte es bei Lucas und Arthur Jussen zugehen, den niederländischen Brüdern, die seit mehr als zehn Jahren regelmäßig für Furore in den Konzertsälen sorgen: nicht nur durch ihr höchst gekonntes Spiel, sondern auch durch tiefgründige Interpretationen. Übrigens: Als Wunderkinder wollen sie gar nicht bezeichnet werden: „Wir sind ganz normale Jungs. Wir lieben es einfach, Musik zu spielen.“ Wie immer bekommt ihr die Infos zur Musik über die Wolfgang App direkt auf euer Smartphone.
Nicholas Collon, Dirigent
Lucas und Arthur Jussen, Klavier
Dresdner Philharmonie
Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für zwei Klaviere und Orchester E-Dur
Anton Bruckner: Sinfonie Nr.4 Es-Dur
Geschwister können sehr unterschiedlich sein. Aber manchmal sind sie sich auch sehr ähnlich. So Fanny und Felix Mendelssohn Bartholdy, die sich musikalisch, aber auch menschlich aufs Beste verstanden. Erst 14 Jahre alt war Felix, als er sein Konzert für zwei Klaviere in E-Dur schrieb und mit seiner fünf Jahre älteren Schwester aufführte. Und da gerade kein Orchester vorhanden war, spielten sie auf den beiden Klavieren gleich noch die Orchesterstimmen mit. Ähnlich virtuos dürfte es bei Lucas und Arthur Jussen zugehen, den niederländischen Brüdern, die seit mehr als zehn Jahren regelmäßig für Furore in den Konzertsälen sorgen: nicht nur durch ihr höchst gekonntes Spiel, sondern auch durch tiefgründige Interpretationen. Übrigens: Als Wunderkinder wollen sie gar nicht bezeichnet werden: „Wir sind ganz normale Jungs. Wir lieben es einfach, Musik zu spielen.“ Dazu erklingt Bruckners Vierte Sinfonie, die „Romantische“, die mit ihren Vogel- und Jagdrufen auch heute noch Sehnsucht nach Natur auslöst.
Konzerteinführung mit Dr. Michael Kube 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
phil zu entdecken - mit vier Händen auf 176 Tasten
Nicholas Collon, Dirigent
Lucas und Arthur Jussen, Klavier
Victoria Esper, Moderation
Michael Kube, Konzeption
Dresdner Philharmonie
Felix Mendelssohn Bartholdy: Konzert für 2 Klaviere und Orchester E-Dur
2 x 88 = 176. So viele Tasten sind selten einmal im Kulturpalast anzutreffen. Denn diesmal stehen gleich zwei große Konzertflügel auf der Bühne! Was es da wohl für besondere Klänge in Schwarz und Weiß zu entdecken gibt? Das wird bestimmt ein Abenteuer werden – auch für Phili, unser neugieriges Erdmädchen! Womöglich hat sie etwas zwischen all den Tasten und Saiten versteckt? Gelingt es ihr, damit Victoria und die beiden Klavier-Solisten aus der Reserve zu locken? Es sind jedenfalls zwei junge sympathische Brüder aus Holland, die mit der poetischen Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy für Spaß und gute Laune sorgen werden.
Ein künstlerisches Gipfeltreffen mit Werken von Debussy und Poulenc
Augustin Hadelich, Violine
Francesco Piemontesi, Klavier
Nicolas Grigny de: „Récit du chant de l'hymne précédent“
Claude Debussy: Sonate für Violine und Klavier g-Moll
Jean-Philippe Rameau: "Pièces de clavecin en concert" (Auszug)
Francis Poulenc: Sonate für Violine und Klavier "À la mémoire de Federico García Lorca"
György Kurtág: "Tre pezzi" für Violine und Klavier
César Franck: Sonate für Violine und Klavier A-Dur
Französische Musik in deutschen Konzertsälen ist heute eine Selbstverständlichkeit. Das war vor 100 Jahren noch nicht ganz so: Claude Debussy verstand sich als patriotischer Vorreiter für die Musik seines Heimatlandes in Abgrenzung zur deutschen jenseits des Rheins. Und auch sein Landsmann César Franck komponierte auf eine Weise, die bis heute als sehr französisch gilt. Nur dass man heute wohl kaum noch die eine gegen die andere Musik ausspielt. Sondern sie einfach spielt, wie es auf meisterhafte Weise unser Artist in Residence Augustin Hadelich und sein Klavierpartner Francesco Piemontesi in diesem Konzert tun. Und dabei wie fast nebenbei Gipfelwerke der europäischen Musik für Violine und Klavier präsentieren.
Der künftige Chefdirigent mit Brittens ergreifendem Großwerk zum Dresdner Gedenktag
Sir Donald Runnicles, Dirigent
Sara Jakubiak, Sopran
Thomas Atkins, Tenor
Russell Braun, Bariton
Dresdner Philharmonie
Tschechischer Philharmonischer Chor Brno
Kinderchor Radost Praha
Philharmonischer Chor Dresden
Philharmonischer Kinderchor Dresden
Benjamin Britten: "War Requiem"
Drei Chöre, drei Solistinnen und -solisten und großes Orchester: Als Benjamin Brittens „Kriegsrequiem“ 1962 uraufgeführt wurde, wollte es mit aller Macht erinnern, an die verheerende Zerstörung Coventrys im Zweiten Weltkrieg, der auch die Kathedrale der englischen Stadt zum Opfer fiel. Heute steht sie wie Dresdens Frauenkirche sowohl für die Grauen von Krieg und Vernichtung als auch für Neubeginn, Hoffnung und Frieden. Und auch über sechzig Jahre nach seiner Entstehung und genau 85 Jahre nach der Zerstörung Dresdens ergreift diese Musik zutiefst mit ihrer Dramatik, Fülle und erschütternden Abgründigkeit.
Johann Sebastian Bach: Sinfonia aus der Kantate Nr. 29 (Arr. Marcel Dupré)
Franz Liszt: Adagio Des-Dur (Consolation Nr. 4)
„Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ Präludium nach Johann Sebastian Bach
Camille Saint-Saëns: „Danse macabre“ (Arr. Louis Robilliard)
Maurice Ravel: „Le tombeau de Couperin“ (Arr. Thomas Ospital)
Ravel steht für vieles in der Musik, aber nicht für Orgel. Das stimmt und stimmt gleichzeitig nicht. „Le Tombeau de Couperin“ hat er ursprünglich für Orchester geschrieben. Wie reizvoll und für unsere Ohren überraschend es dennoch sein kann, Werke wie dieses mit den unzähligen Klangmöglichkeiten einer Orgel zu verbinden, ist in diesem Konzert zu erleben. Franz Liszt schrieb „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ nach einem Präludium von Bach und legte seine ganze Trauer über den Tod zweier geliebter Menschen in diese Musik. Dazu sind weitere Werke von Bach und Saint-Saens zu hören – also alles da, um auf musikalische Entdeckungsreise zu gehen.
Pablo Heras-Casado, Dirigent
Stuart Skelton, Tenor (Tristan)
Anja Kampe, Sopran (Isolde)
Marina Prudenskaya, Mezzosopran (Brangäne)
Georg Zeppenfeld, Bass (König Marke)
Sebastian Wartig, Bass (Melot)
Dresdner Philharmonie
Richard Wagner:
"Tristan und Isolde" Vorspiel zum ersten Akt
Zweiter Akt
„Isoldes Liebestod“ (Instrumentalfassung)
Richard Wagner steht für überwältigende Opern. Durch die Kraft eines Liebestrankes sind Tristan und Isolde schicksalshaft einander verfallen, doch die Prinzessin Isolde ist Marke, dem König und Tristans Lehnsherr, versprochen. Im Geheimen leben die Liebenden ihre Verbindung, was zwangsläufig aber entdeckt werden und in die Katastrophe führen muss. Wagner hat dafür eine musikalische Sprache gefunden, der man sich trotz Überlänge kaum entziehen kann…
Konzerteinführung mit Tom Adler 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Termine
So 9.3.2025, 16:00 | Ticket
Sa 15.3.2025, 19:30 | Ticket
Der Stummfilmklassiker „Modern Times“ auf der großen Leinwand, live begleitet vom Orchester
Frank Strobel, Dirigent
Dresdner Philharmonie
Charlie Chaplin: „Modern Times“ Stummfilm, USA 1936
Nachdem der Fließbandarbeiter Chaplin zunächst zwischen die Zahnräder einer gigantischen Maschine gerät und Minuten später auch noch als Versuchskaninchen für eine neu entwickelte Füttermaschine herhalten muss, dreht er durch, wird verrückt und läuft Amok. Kaum aus der Nervenanstalt entlassen, ereilt ihn schon das nächste Missgeschick. Der Film, den Charlie Chaplin als Drehbuchautor, Regisseur, Hauptdarsteller und Komponist sozusagen als Ein-Mann-Betrieb gedreht hat, ist heute Legende und fast noch so aktuell wie vor 100 Jahren. Gemeinsam mit der live gespielten Musik ein unbedingtes Muss für alle Fans des Stummfilms!
In Kooperation mit der Europäischen FilmPhilharmonie und den 10. Dresdner Stummfilmtagen
Eine poetische Reise durch ferne und einzigartige Landschaften der europäischen Musik
Bruno Borralhinho, Dirigent
Junges Sinfonieorchester Dresden am Landesgymnasium für Musik
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll "La passione"
Frederick Delius: "Idylle de printemps" für Orchester
Lili Boulanger: "D'un matin de printemps" Tondichtung
Jean Sibelius: "Frühlingslied" Tondichtung
Antonín Dvořák:"Die Waldtaube" Sinfonische Dichtung
Johann (Sohn) Strauß: "Rosen aus dem Süden" Walzer
»Alles freuet sich und hoffet, wenn der Frühling sich erneut«, sagte Friedrich Schiller. Pünktlich zum Frühlingsanfang laden unsere jungen Musikerinnen und Musiker das Publikum auf eine spannende musikalische Zeitreise von der Mitte des 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts ein. Joseph Haydns sehr besondere Symphonie in f-Moll, La passione lässt einen Zusammenhang zwischen der Oster- und Passionszeit und Ostara — der germanischen Göttin des Frühlings, der Fruchtbarkeit und der Morgenröte — bereits vermuten. Die Inspiration des Programms wird spätestens durch die klangreichen Huldigungen von Frederik Delius, Jean Sibelius oder Lili Boulanger an der neuen Jahreszeit deutlich und die musikalische Zeitreise führt uns ebenso durch ferne und einzigartige Landschaften des europäischen Kontinents: von den idyllischen britischen Ebenen über die kühlen Pariser Morgen bis hin zum borealen finnischen Urwald. Weniger malerisch, aber brillant bildhaft, die tragische Geschichte hinter Antonín Dvoraks Die Waldtaube erkundet auf faszinierende Weise die Kontrastfarben der Wildnis. Die unerschöpfliche Kraft der Natur (und der Musik) schenkt uns abschließend Licht, Wärme und Behaglichkeit, die nur noch die Düfte südlicher Rosen perfekt ergänzen könnten.
Bruno Borralhinho
Mit Moderation. Bei der Uraufführung ein Skandal, heute aus den Konzertsälen nicht mehr wegzudenken
Jonathan Nott, Dirigent und Moderation
Dresdner Philharmonie
Igor Strawinski: "Le sacre du printemps"
Mit unserem neuen Konzertformat "Best of Klassik" tauchen Sie in die bekanntesten Werke klassischer Musik. Mit einer Moderation zu Beginn führen wir kurz in das Werk ein und geben Hörhinweise. Anschließend können Sie die von uns ausgewählte Sinfonie im Kurzkonzert genießen. Danach begrüßen wir Sie gern and der Bar im Kulturpalast. Hier kommt unser Moderator mit der Dirigentin oder dem Dirigenten auf einer kleinen Bühne im Raum ins Gespräch. Dabei steht keine Musikwissenschaft auf dem Plan - vielmehr möchte Malte uns in die persönliche Welt unserer jeweiligen Gäste mitnehmen. Lauschen Sie entspannt bei einem Glas Wein spannenden Einblicken aus der Welt der Klassik.
Zum Konzert:
Zwanzig Holzbläser, acht Hörner, fünf Trompeten, drei Posaunen, zwei Basstuben, fünf Pauken und großes Schlagwerk, schon allein das würde reichen, um ein ganzes Fußballstadion zu beschallen! Bei Strawinskis „Sacre du printemps“ kommen noch die Streicher dazu. Aber nicht, um Lärm zu machen, sondern um eine der berühmtesten Ballettmusiken des 20. Jahrhunderts zu spielen. Bei der Uraufführung 1913 war das Publikum empört und verließ mit Buhrufen den Saal. Damals ein Skandal, ist das Stück heute aus dem Konzertsaal nicht mehr wegzudenken.
Strawinskis „Sacre“ und Auszüge aus Debussys romantischer Oper „Pelléas und Melisande"
Jonathan Nott, Dirigent
Olaf Katzer, Einstudierung
Dresdner Philharmonie
Auditiv Vokal Dresden
Olivier Messiaen: "O Sacrum convivium" für Chor a cappella
Claude Debussy: „Pelléas et Melisande“ Sinfonische Suite aus der Oper (zusammengestellt von Jonathan Nott)
György Ligeti: "Lux aeterna" für Chor a cappella
Igor Strawinski: "Le sacre du printemps"
1913 komponiert, gilt „Le sacre du printemps“ (Das Frühlingsopfer) als eines der Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts. Die Uraufführung des Balletts in Paris wurde zu einem Skandal. Nur unter Mühen und Ignorieren der Buhrufe aus dem Publikum konnte die Musik zu Ende gespielt werden. Die heute meist konzertant aufgeführte Ballettmusik glänzt durch fast schon akrobatische Rhythmen und klanglich aufregende Kombinationen der verschiedenen Instrumente in einem sehr groß und aufwändig besetzten Orchester. Allein 20 Holzbläser, acht Hörner, mehrere Trompeten und Posaunen, zahlreiche Schlaginstrumente und ein großer Streicherapparat sorgen für einen gewaltigen Klangeindruck. Ganz anders Ligetis „Lux aeterna“, bei dem uns der Chor allein auf Klangflächen in ferne Gegenden zu entführen scheint. Kein Wunder, dass Stanley Kubrick diese Musik in seinem monumentalen Film „2001. Odyssee im Weltraum“ einsetzte.
Konzerteinführung mit Albert Breier 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Anna Zeller, Violine
Mitglieder der Dresdner Philharmonie, Ensemble
Mitglieder der Kurt Masur Akademie, Ensemble
Felix Mendelssohn Bartholdy: Oktett für vier Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli Es-Dur op. 20
Kein geringerer als Goethe war es, der mit einem seiner Gedichte den Geniestreich des gerade mal sechzehnjährigen Felix Mendelssohn Bartholdy inspirierte. Dessen Kammermusik für acht Streicherinnen und Sprecher, das berühmte Oktett, machte ihn auf einen Schlag berühmt und festigte seinen Ruf als erwachsen gewordenes Wunderkind. Bis heute kann man sich der Frische, Inspiriertheit, der Fülle herrlicher Melodien und den überraschenden musikalischen Wendungen dieses Werks nicht entziehen. Es könnte daher kaum passender sein, dass es in unserem Konzert auch ganz junge Musikerinnen und Musiker spielen: Mitglieder der Kurt Masur Akademie präsentieren ihr Können gemeinsam mit erfahrenen Philharmonikerinnen und Philharmonikern.
Die berühmte Fünfte Sinfonie von Beethoven im Konzertsaal
Giuseppe Mengoli, Dirigent
Malte Arkona, Moderation
Magdalena Brouwer, Moderation
Michael Kube, Konzeption
Dresdner Philharmonie
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll
Beethovens Sinfonien gehören zur „Grundausrüstung“ aller Orchester. Wer hat nicht schon einmal irgendwo das „ta-ta-ta-taaaa“ gehört! Was ist das Faszinierende an seinen Werken? Warum wurde Beethoven überhaupt ein Klassiker? Was verbirgt sich hinter „Schicksalssinfonie“ - dem Beinamen der Fünften Sinfonie? Die Dresdner Philharmonie lädt Schüler:innen ein, die Musik und das Leben von Beethoven kennenzulernen.
Beethovens Sinfonie mit dem berühmten Schicksalsmotiv im Kurzkonzert
Giuseppe Mengoli, Dirigent
Dresdner Philharmonie
Alisson Kruusmaa: "Fünf Arabesken" für Kammerorchester
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll
In unserer abgeFRACKt-Reihe ist einiges anders: Das Konzert dauert nur höchstens eine Stunde, die Musiker spielen nicht im schwarzen Frack und niemand muss fürchten, an der falschen Stelle zu klatschen.
Und schon gar nicht braucht man irgendwelches Spezialwissen um die Musik "richtig" zu verstehen. Einfach kommen, hören und sich überraschen lassen. Und wer doch etwas mehr über die Musik erfahren möchte, lädt sich die kostenlose Wolfgang-App aufs Smartphone und kann sich dann live im Konzert durch das jeweilige Werk führen lassen.
Danach laden wir ein, noch in unseren Foyers zu bleiben, sich im Café "Tutti" unseren abgeFRACKt-Cocktail (auch alkoholfrei erhältlich), noch ein Glas Wein oder Bier zu holen und noch etwas abzuspannen, sich zu unterhalten oder einfach vom Balkon in die Stadt zu schauen. Kinder sind herzlich erwünscht, die Wolfgang-App eignet sich ab dem lesefähigen Alter.
Zum Konzert:
Mit einem Klopfen wurde es verglichen, mit dem Tod vor der Tür, mit dem Schicksal schlechthin. Das berühmte Ta-ta-ta-taaa zu Beginn von Beethovens Fünfter Sinfonie hat wahrscheinlich jeder schon mal gehört. Aber Meisterwerke heißen ja deshalb Meisterwerke, weil sie bei jedem Hören etwas Neues offenbaren. Und so lohnt es sich auch hier, genauer hinzuhören und zu verfolgen, was in der Musik noch alles nach diesem Anfang passiert. Wie immer bei unseren abgeFRACKt-Konzerten kann man alle Infos zur Musik live über die Wolfgang App auf seinem Smartphone mitverfolgen.
Die berühmte Fünfte Sinfonie von Beethoven im Konzertsaal
Giuseppe Mengoli, Dirigent
Malte Arkona, Moderation
Michael Kube, Konzeption
Victoria Esper, Sprecherin
Dresdner Philharmonie
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll (1808)
Schon ein einziger Ton macht viel Musik. Aber kann man aus nur zwei Tönen eine ganze Sinfonie erschaffen? Und wenn ja, wie geht das? Beethoven hat das jedenfalls in seiner „Fünften“ auf faszinierende Weise hinbekommen, als ob man aus nur zwei Legosteinen ein ganzes Haus bauen würde. Malte wird jedenfalls gemeinsam mit der Dresdner Philharmonie ein paar Geheimnisse rund um die Musik lüften: Ist es wirklich eine „Schicksalssinfonie“? Wer klopft da unentwegt an die Tür? Warum kommen einige Musikerinnen und Musiker erst so spät? Und wo ist eigentlich Phili? Viele Fragen an diesem Vormittag, die dringend beantwortet werden müssen.
Das Adagio aus Mahlers Zehnter Sinfonie und Schostakowitschs ergreifende Vierte
Vasily Petrenko, Dirigent
Dresdner Philharmonie
Gustav Mahler: Adagio aus der unvollendeten Sinfonie Nr. 10
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 4 c-Moll
Für viele ist die Dreizehn eine Pechzahl. Für Komponisten ist es eher die Zehn, denn angefangen bei Beethoven konnten viele eine neunte Sinfonie vollenden, starben aber über ihrer zehnten oder wagten sie gar nicht mehr anzufangen. So wie Mahler, der seine Zehnte zwar skizzierte, aber unvollendet lassen musste. Aber auch wenn er sie nicht fertig komponierte – die Trauer, der Schmerz und die tief empfundene Seelenqual in dieser Musik gehört bis heute zum Ergreifendsten, was man im Konzert hören kann. Schostakowitsch dagegen schaffte zwar fünfzehn Sinfonien, aber seine Vierte war trotzdem jahrzehntelang nicht zu hören. Schuld war Stalin, der so viel Druck auf den Komponisten aufbaute, dass der sein Werk zurückzog. Dem kommunistischen Regime war die Drastik, mit der der Komponist die Schrecken des Terrorregimes ausdrückte, zu gefährlich.
Konzerteinführung mit Albert Breier 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Termine
Sa 5.4.2025, 19:30 | Ticket
So 6.4.2025, 18:00 | Ticket
Das Freie Ensemble Dresden mit Werken der französischen Spätromantik
Valda Wilson, Sopran
Christoph Berner, Klavier
Charlotte Thiele, Violine
Hans Christian Martin, Orgel
Freies Ensemble Dresden
Gabriel Fauré: Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier
Charles Koechlin: "L'album de Lilian" für Sopran, Flöte und Klavier
Camille Saint-Saëns: Prélude Nr. 1 für Orgel (Gabriel Fauré gewidmet)
Gabriel Fauré: "Pelléas et Mélisande (Auszug, Arr. für Orgel)
"La bonne chanson" für Sopran, Klavier und Streichquintett
Ein Revoluzzer als Direktor des Konservatoriums von Paris, unerhört! Als Gabriel Fauré um 1900 die Lehrpläne der ehrwürdigsten musikalischen Institution Frankreichs radikal änderte und erlaubte, auch die Musik von Wagner zu studieren, hatte er eine Menge Leute gegen sich. Dabei war er überhaupt nicht parteiisch, sondern einfach nur offen für alle musikalischen Richtungen. Und so komponierte er auch selbst: weder ganz traditionell noch völlig modern, ihm ging es einzig und allein um Qualität. Und von den Qualitäten seiner Musik kann man sich in diesem Konzert reichlich überzeugen. Fließende Melodien, französischer Esprit und immer eine Tür offen ins Unerwartete.
Konzerteinführung mit Albert Breier 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Singen macht Spaß und tut gut. Das wissen alle Kinder, die im Chor singen – sei es im Philharmonischen Kinderchor, im Schulchor oder anderswo. Und das sollen noch viel mehr Kinder erfahren! Deshalb laden wir alle Schulchöre zum Mitsingen in den Konzertsaal ein. Die Noten gibt es vorab, und natürlich wird auch noch einmal gemeinsam vor dem Konzert geprobt. Also einfach anmelden und mitmachen!
Romeo und Julia in New York und ein aufregender Trip eines Amerikaners nach Paris
Bruno Borralhinho, Dirigent
Daniel Haupt, Moderation
Michael Kube, Konzeption
Dresdner Philharmonie
Leonard Bernstein: Sinfonische Tänze aus "West Side Story"
George Gershwin: "An American in Paris"
Einmal über den großen Teich und wieder zurück! Diesmal ist viel Rhythmus mit im Spiel, wenn es nach Amerika geht, oder wenn sich ein Amerikaner bei einem Besuch in Paris in die Stadt verliebt. Leonard Bernstein war nicht nur ein genialer Dirigent, sondern auch der Komponist des Musicals „West Side Story“, einer in New York beheimateten modernen Variante von Shakespeares „Romeo und Julia“ mit fetzigen lateinamerikanischen Melodien und Tänzen. Bei dem Bummel durch Paris ist hingegen Vorsicht geboten! George Gershwin hat hier seinem amerikanischen Touristen viel Jazz mitgegeben. Dabei gilt: Augen auf im Straßenverkehr! Hier spielen diesmal echte Autohupen mit.
Johann Sebastian Bach: Triosonate für Orgel Nr. 6 G-Dur
Rachel Laurin: "Sweelinck-Variationen"
Max Reger: Fantasie und Fuge über B A C H
"Nicht Bach, Meer soll er heißen." So brachte Beethoven seine Bewunderung für den Übervater ganzer Komponistengenerationen auf den Punkt. Max Reger gab seiner Verehrung Ausdruck, indem er mit den vier Tönen, für die die vier Buchstaben des Namens Bach stehen, vielfältigste Abwandlungen komponierte. Klar, nur Kenner hören, wo diese Töne auftauchen, aber darum geht es ja eigentlich nicht, sondern um die Kraft und musikalische Energie, die aus dieser mächtigen "Fantasie und Fuge" unmittelbar zu uns sprechen. Isabelle Demers, die es an unserer Konzertsaalorgel spielen wird, hat dazu ein Meisterwerk von Bach und ein Stück von Rachel Laurin vor, die ebenso wie sie selbst aus Kanada stammt.
Romantik pur mit Schumanns Violinkonzert und der Zweiten Sinfonie von Brahms
Markus Poschner, Dirigent
Antje Weithaas, Violine
Dresdner Philharmonie
Pascal Dusapin: „Khôra“ für Streichorchester
Robert Schumann: Violinkonzert d-Moll
Johannes Brahms: Sinfonie Nr.2 D-Dur
„Da fliegen die Melodien, daß man sich hüten muss, keine zu treten“. Johannes Brahms Zweiter Sinfonie hört man an, dass er sie quasi mitten in der Natur komponierte. Er verbrachte einen ganzen Sommer am Wörthersee in Österreich, wo man bis heute nachvollziehen kann, wo ihm diese Melodien begegneten. Schon das damalige Publikum glaubte darin blauen Himmel, Quellenrieseln, Sonnenschein und kühlen Schatten zu hören, und bis heute ist sie wahrscheinlich sein beliebtestes Werk für Orchester. Ganz nach innen gerichtet ist dagegen das Violinkonzert von Robert Schumann und lange stand es deswegen auch etwas im Schatten anderer Konzerte seiner Art. Sehr menschlich und voller in Musik gesetzter Seelenregungen, steht es ihnen aber keineswegs nach!
Unser Konzert im Rahmen der Langen Nacht der Theater
Dorothee Oberlinger, Blockflöte und Leitung
Marianna Julia Zolnacz, Flöte
Dresdner Philharmonie
Georg Friedrich Händel: Concerto grosso D-Dur
Georg Philipp Telemann: Konzert für Blockflöte und Querflöte e-moll
Luciano Berio: „Gesti“ für Blockflöte solo
Terry Riley: „In C“ for any instruments (Auszug)
Antonio Vivaldi: Konzert für Flautino C-Dur
Achtung: Tickets für diese Veranstaltung erhalten Sie zu einem späteren Zeitpunkt über die ›Lange Nacht der Theater‹. Die konkrete Uhrzeit wird später bekannt gegeben, 19:30 Uhr ist an dieser Stelle nur eine grobe Richtung.
Blockflöte? Kann doch jeder! Wie weit man mit diesem Vorurteil daneben liegt, merkt man spätestens in einem Konzert mit Dorothee Oberlinger. Sie zaubert aus dem kleinen Instrument Klänge mit einer Virtuosität, die man nicht so schnell wieder vergisst. In unserem Konzert spielt sie unter anderem das Stück von Terry Riley, mit dem die Minimal Music sozusagen auf die Welt kam. Also eine Musik, die mit ganz wenigen Tönen einen unglaublichen Sog erzeugen kann. Aber auch dem Sog der Querflöte kann man sich kaum entziehen, zumindest dann, wenn Marianna Julia Zolnacz auf ihr spielt, unsere neue Soloflötistin.
Ein musikalisches Fest für Flötenfans und solche, die es werden könnten!
Georg Friedrich Händel:
"Feuerwerksmusik"
"Ode for the Birthday of Queen Anne" Kantate für Soli, Chor und Orchester
Concerto a due cori F-Dur
"Utrechter Te Deum" für Soli, Chor und Orchester
Georg Friedrich Händel war vielleicht der erste Popstar der Geschichte. Jedenfalls war er in England so berühmt, dass die Menschen schon zu den Generalproben seiner Werke in Scharen strömten. Auch zu der seiner „Feuerwerksmusik“, zu der es tatsächlich ein Feuerwerk geben sollte. Es waren so viele Kutschen, dass es auf Londons Straßen gleich auch noch den ersten Verkehrsstau der Geschichte gab. Und dann musste das Publikum auch noch Schutz suchen vor den Feuerwerkskörpern, die auf sie niedergingen! Das alles tat aber dem Erfolg Händels keinen Abbruch, im Gegenteil – nicht nur seine Musik, die übrigens vor dem Feuerwerk erklang, sondern auch seine Geburtstagsode auf Queen Anne oder das Utrechter Te Deum gehörten und gehören bis heute zu den musikalischen Lieblingen des Publikums.
Konzerteinführung mit Dr. Michael Kube 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Hans-Christoph Rademann, Dirigent
Daniel Haupt, Sprecher
Victoria Esper, Sprecherin
Michael Kube, Konzeption
Dresdner Philharmonie
Georg Friedrich Händel:
Feuerwerksmusik D-Dur HWV 351
Concerto a due cori Nr. 2 F-Dur
Heute lässt die Dresdner Philharmonie die Korken knallen. Schon vor vielen Jahrhunderten wurde zu großen Festen ein ordentliches Feuerwerk gezündet. So auch im April 1749, als der aus Hannover stammende britische König Georg II. ein großes Friedensfest veranstaltete. Georg Friedrich Händel komponierte dazu eine Musik, die noch heute populär ist, weil sie so wundervoll in den Ohren prickelt. Man kann nur hoffen, dass die kleine Phili da nicht auf dumme Gedanken kommt, oder doch? Daniel wird an diesem Morgen einiges zu tun bekommen. Doch keine Sorge! Im Kulturpalast ist bei jedem Konzert immer auch die Feuerwehr dabei.
Inmo Yang, Violine
Wolfgang Hentrich, Violine
Sarah Ennouhi, Horn
Philharmonisches Kammerorchester
Johann Christian Bach: Sinfonie g-moll op. 6 Nr. 6
Antonio Vivaldi: "Die vier Jahreszeiten"
Als Antonio Vivaldi vor 300 Jahren „Die Vier Jahreszeiten“ schrieb, schuf er nicht nur einen ewigen Klassiker der Musik, sondern machte auch der Oper ihren Rang streitig. Bis dahin war es nämlich der Opernbühne vorbehalten, Inhalte wiederzugeben. Hier nun sind es nur Instrumente und vor allem Geigen, die die kleinsten Naturdetails von Frühling, Sommer, Herbst und Winter ausdrücken: Das reicht vom Vogelgesang im Frühjahr bis zum klirrenden Frost im Winter. Und ein Klassiker wäre kein Klassiker, wenn nicht auch Kenner darin immer noch etwas „Unerhörtes“ finden würden!
Eine Entdeckungsreise auf der Orgel, bei der wir alle Register ziehen.
Pascal Kaufmann, Orgel
Daniel Haupt, Sprecher
Es gibt nicht viele Instrumente, die man gleichzeitig mit Händen und Füßen spielt. Die Orgel ist eins von ihnen. Eigentlich ist es kein Wunder, dass man den ganzen Körper einsetzen muss, um so einen riesigen Apparat zum Klingen zu bringen. Sage und schreibe 4109 Pfeifen hat unsere Orgel im Kulturpalast! Wie man sie dazu bringt, Musik zu machen, was ein Register ist, was sich hinter dem seltsamen Wort Manual verbirgt und vieles mehr erfahrt ihr in unserem Schulkonzert. Ach ja, und warum steht die Orgel eigentlich im Konzertsaal und nicht in einer Kirche?
9.00 Uhr: Klassen 3 und 4
10.45 Uhr: Klassen 5 und 6
Termine
Di 6.5.2025, 9:00 | Schulvorstellung | Ticket
Di 6.5.2025, 10:45 | Schulvorstellung | Ticket
Krzysztof Urbański, Dirigent
Boris Giltburg, Klavier
Michal Slawecki, Countertenor
Edyta Krzemieñ, Sopran
NN, Sopran
Dresdner Philharmonie
Edvard Grieg: Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 16
Henryk Górecki: Sinfonie Nr. 3 "Sinfonie der Klagelieder"
Zeitgenössische Musik hat es oft schwer. Auch die Dritte Sinfonie des Polen Górecki fiel zunächst bei der Kritik durch. Bis Ausschnitte aus ihr in den USA zu Pophits wurden und in den Charts landeten. Dabei ist ihr Thema durchaus ernst: Górecki schrieb die Musik und die Gesangstexte darin in Bezug auf den Zweiten Weltkrieg und besonders auf das Leid in den Konzentrationslagern. Eine ganz gegenteilige Stimmung verströmt das Klavierkonzert, das dem Dänen Edvard Grieg zum internationalen Durchbruch verhalf. Darin hatte der junge Komponist die Farben seines Heimatlandes gefunden. Schon im ersten Satz hört man förmlich die Frische und das besondere Licht des Nordens. Ein Paradestück für Boris Giltburg, der all diese Farben zum Leuchten bringen kann.
Die Konzerte am 10. und 11. MAI finden im Rahmen der Erinnerung an 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs statt und werden auch in Wrocław gespielt.
Sie setzen die Kooperation der Dresdner Philharmonie mit dem NFM Wrocław Philharmonic fort.
Konzerteinführung mit Albert Breier 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Das Polnische Sinfonieorchester zu Gast mit Werken von Brahms und Weinberg
Jacek Kaspszyk, Dirigent
Sergei Babayan, Klavier
NFM Wroclaw Philharmonic
Johannes Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur
Mieczysław Weinberg: Sinfonie Nr. 21 "Kaddish" (Gewidmet den Opfern des Aufstandes im Warschauer Ghetto von 1943)
Eine Sinfonie wie ein Buch? Vergleiche hinken ja manchmal, aber man liegt nicht falsch, wenn man die Sinfonie "Kaddish" des polnischen Komponisten Weinberg mit einem monumentalen Roman vergleicht. Einer, der eine ganze Epoche nachzeichnet, mit vielen Personen, Situationen, Stimmen. Abwechslungsreich und so spannend, dass man nicht aufhören will zu lesen, in diesem Fall: zu hören. "Kaddish" ist den Opfern des Warschauer Aufstands 1943 gewidmet, bei dem auch viele Verwandte des Komponisten ums Leben kamen. Tragik, Trauer und Verzweiflung bestimmen also die Musik, aber Musik lässt immer Hoffnung: indem sie Gefühle weckt, weckt sie in uns auch das Menschliche.
Die Konzerte am 10. und 11. MAI finden im Rahmen der Erinnerung an 80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs statt und werden auch in Wrocław gespielt.
Sie setzen die Kooperation der Dresdner Philharmonie mit dem NFM Wrocław Philharmonic fort.
Auf Einladung der Dresdner Philharmonie
Konzerteinführung mit Albert Breier 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Kreuzchor und Philharmonie mit Mozarts Requiem anlässlich "80 Jahre Ende des Zweiten Weltkriegs"
Martin Lehmann, Dirigent
Katharina Konradi, Sopran
Marie Henriette Reinhold, Alt
Patrick Grahl, Tenor
Krešimir Stražanac, Bass
Dresdner Philharmonie
Dresdner Kreuzchor
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll für Soli, Chor und Orchester
Arvo Pärt:
"Fratres"
"De profundis"
„Peace Upon You Jerusalem“
"Cantus in Memory of Benjamin Britten"
„Da pacem Domine“
So verschieden ihre Musik ist, als eine Art Heilige gelten beide: Mozart und der estnische Komponist Arvo Pärt haben Werke geschaffen, die tief berühren und ihre Hörerinnen und Hörer bis in spirituelle Sphären führen können. Jedenfalls bei Mozarts Requiem ist das für viele so, und auch die Chorwerke von Pärt erinnern uns daran, dass es jenseits des Sichtbaren auch eine uns alle verbindende geistige Welt gibt. Der Dresdner Kreuzchor und die Dresdner Philharmonie setzen mit Werken beider ihre Tradition gemeinsamer Konzerte fort und erinnern gleichzeitig an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren.
Konzerteinführung mit Albert Breier 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Termine
Fr 16.5.2025, 19:30 | Ticket
Sa 17.5.2025, 19:30 | Ticket
Jean-Philippe Rameau: "Danses des sauvages" aus "Les Indes galantes"
Béla Bartók: Rumänische Volkstänze
Maurice Ravel: "Lever du jour" aus "Daphnis et Chloé"
Manuel de Falla: "Feuertanz" aus "El amor brujo"
Alexander Borodin: "Polowetzer Tänze" aus "Fürst Igor"
Igor Strawinski: "Le sacre du printemps“ (nach der Fassung für zwei Klaviere)
Es gibt Orgelkonzerte und dann gibt es noch ganz besondere Orgelkonzerte. Wenn Palastorganist Olivier Latry gemeinsam mit seiner Frau in die Tasten greift, wird aus dem grandiosen Klang der Konzertsaal ein noch beeindruckenderes Klangereignis. Dabei stehen diesmal Werke auf dem Programm, die gar nicht für Orgel geschrieben wurden, deren Vielstimmigkeit und Orchesterklangfarben aber auf diesem Instrument eine eigene Wirkung entfalten. "Le sacre du printemps" von Igor Strawinski ist so ein Werk. Und auch der berühmte "Sonnenaufgang" aus Ravels "Daphins und Chloe" bekommt auf der Orgel eine andere Farbigkeit.
Auf Einladung der Dresdner Philharmonie
Konzert im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele
Wettbewerb: 3 junge Dirgent:innen messen sich mit Werken von Tschaikowski, Prokofjew und Bernstein
3 Finalistinnen und Finalisten, Dirigentinnen und Dirigenten
Dresdner Philharmonie
In unserer abgeFRACKt-Reihe ist einiges anders: Das Konzert dauert nur höchstens eine Stunde, die Musiker spielen nicht im schwarzen Frack und niemand muss fürchten, an der falschen Stelle zu klatschen.
Und schon gar nicht braucht man irgendwelches Spezialwissen um die Musik "richtig" zu verstehen. Einfach kommen, hören und sich überraschen lassen. Und wer doch etwas mehr über die Musik erfahren möchte, lädt sich die kostenlose Wolfgang-App aufs Smartphone und kann sich dann live im Konzert durch das jeweilige Werk führen lassen.
Danach laden wir ein, noch in unseren Foyers zu bleiben, sich im Café "Tutti" unseren abgeFRACKt-Cocktail (auch alkoholfrei erhältlich), noch ein Glas Wein oder Bier zu holen und noch etwas abzuspannen, sich zu unterhalten oder einfach vom Balkon in die Stadt zu schauen. Kinder sind herzlich erwünscht, die Wolfgang-App eignet sich ab dem lesefähigen Alter.
Zum Konzert:
Verliebt war fast jeder schon mal. Meist geht es zum Glück nicht so tragisch aus wie bei Romeo und Julia, dem Liebespaar schlechthin. Aber richtige Kunst entsteht eben doch meist aus richtiger Tragik, so auch bei der Musik in unserem Kurzkonzert, in dem diesmal Stücke über diese Liebesbeziehung auf dem Programm stehen. Ganz nebenbei kann man noch erleben, wie ganz junge Dirigentinnen und Dirigenten die Stücke begreifen und mit dem Orchester in Musik verwandeln.
Das Konzert ist gleichzeitig das Finale des Dirigierwettbewerbs "Campus Dirigieren".
Peter Iljitsch Tschaikowski: "Roméo et Juliette" Fantasie-Ouvertüre h-Moll
Sergei Prokofjew: „Romeo und Julia“ (Ausschnitte aus den Suiten)
Leonard Bernstein: Sinfonische Tänze aus "West Side Story"
Es ist schon eine schöne Tradition: Einmal im Jahr treffen sich Dresdner Laienchöre zum gemeinsamen Singen und gegenseitigen Kennenlernen im Kulturpalast. Auch diesmal kann man bei dieser Gelegenheit bestaunen, wie vielfältig, voller Können und mit wie viel Leidenschaft in Dresden gesungen wird!
Mit einem großen Orchester kann man ganze Geschichten erzählen. Und einer der größten musikalischen Geschichtenerzähler war zweifelsohne Igor Strawinsky. Die von ihm hervorgezauberten Klänge und Rhythmen sorgten vor mehr als 100 Jahren für Skandale – heute hingegen inspirieren sie uns zu großen Bildern wie im Kino. So auch bei der Sage vom „Feuervogel“ mit all ihren raffinierten Farben und Instrumenten: unheimliche und dunkle Klänge für den unsterblichen Zauberer Kastschaj, helle Farben für den Feuervogel und folkloristische Musik für Prinz und Prinzessin. Mit dabei sind auch ungewöhnliche Orchesterinstrumente wie Tamburin und Xylophon.
Musik rund um Feuer und verzauberte Märchenfiguren
Kahchun Wong, Erster Gastdirigent
Josef Špaček, Violine
Dresdner Philharmonie
Akira Ifukube: „Tanz der sieben Schleier“ aus dem Ballett „Salome“
Tan Dun: „Fire Ritual“ für Violine und Orchester
Igor Strawinski: "Der Feuervogel" Suite (1945)
Ein böser Zauberer, ein guter Prinz und ein fantastischer Vogel mit magischen Kräften – beste Zutaten für eine aufregende Märchenstory, zu der der russische Komponist Igor Strawinski eine faszinierende Musik komponiert hat. Ursprünglich für Ballett, erklingt sie heute meist als reine Orchestermusik im Konzertsaal. Eine Einladung, sich zurückzulehnen und sich bei den flirrenden Klängen, effektvollen Kombinationen von Glockenspiel, Streichern und Bläsern und dem aparten Farbreichtum die tanzenden Figuren lebhaft vors innere Auge zu holen!
Konzerteinführung mit Tom Adler 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Termine
Sa 7.6.2025, 19:30 | Ticket
So 8.6.2025, 18:00 | Ticket
Michael Sanderling, Dirigent
Augustin Hadelich, Violine
Dresdner Philharmonie
Benjamin Britten: Violinkonzert d-Moll
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 8 c-Moll
Er ahnte es: in Kürze würde wohl der Zweite Weltkrieg ausbrechen. Benjamin Britten hielt es nicht in England, er schiffte sich nach Kanada ein. Wie schwer erträglich das für ihn als bekennenden Pazifisten gewesen sein muss, hört man auch seiner Musik an. Noch auf der Überfahrt schrieb er an seinem Violinkonzert in d-Moll, das in unserem Konzert Augustin Hadelich spielt. Auch Schostakowitschs Achte Sinfonie steht im Zeichen dieses Krieges, wenn auch auf der anderen Seite komponiert, nämlich in der Sowjetunion Stalins. Für Schostakowitsch war es ein Balanceakt: eine optimistische Musik wollte er nicht schreiben, eine tragische durfte es nicht sein. Entstanden ist ein Werk, das diese Widersprüche spiegelt. Michael Sanderling gilt als einer der Schostakowitsch-Experten unter den Dirigent:innen unserer Zeit. Er hat die enge Freundschaft seines Vaters mit dem Komponisten als Kind noch selbst erlebt…
Konzerteinführung mit Albert Breier 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Termine
Fr 13.6.2025, 19:30 | Ticket
So 15.6.2025, 11:00 | Ticket
Karol Szymanowski: Streichquartett Nr. 1
Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 3
Bedrich Smetana: Streichquartett e-Moll "Aus meinem Leben"
Wie viel persönliches Leben lassen Komponisten in ihre Werke einfließen? Und hört man das? Die Musikerinnen und Musiker des Collenbusch Quartetts haben drei Werke ausgesucht, die stark von Erlebnissen ihrer Schöpfer geprägt sind. Beim polnischen Komponisten Karol Szymanowski ist es der Erste Weltkrieg, den er auf dem Landgut seiner Eltern in der heutigen Ukraine erlebte: In seinem Streichquartett blickt er musikalisch zurück und in die Zukunft. Ähnlich bei Schostakowitsch, der sein Drittes Streichquartett am Ende des Zweiten Weltkriegs komponierte. Aber nicht düster-tragisch, sondern eher schwarzhumorig, indem er den Schmerz fast musikalisch leichtfüßig daherkommen lässt. Der tschechische Nationalkomponist Smetana schließlich ahnte, als er sein Quartett schrieb, dass er bald taub sein würde. Entstanden ist gewissermaßen eine Autobiografie in Tönen.
Mit unserem neuen Konzertformat "Best of Klassik" tauchen Sie in die bekanntesten Werke klassischer Musik. Mit einer Moderation zu Beginn führen wir kurz in das Werk ein und geben Hörhinweise. Anschließend können Sie die von uns ausgewählte Sinfonie im Kurzkonzert genießen. Danach begrüßen wir Sie gern and der Bar im Kulturpalast. Hier kommt unser Moderator mit der Dirigentin oder dem Dirigenten auf einer kleinen Bühne im Raum ins Gespräch. Dabei steht keine Musikwissenschaft auf dem Plan - vielmehr möchte Malte uns in die persönliche Welt unserer jeweiligen Gäste mitnehmen. Lauschen Sie entspannt bei einem Glas Wein spannenden Einblicken aus der Welt der Klassik.
Zum Konzert:
Eins der ungelösten Rätsel der Musikgeschichte, hohes Tempo und ein Todesmotiv. Das alles und noch viel mehr steckt in Beethovens Siebter Sinfonie, die viele für seine heiterste und positivste halten. Kein Wunder, sind doch schon im ersten Satz tänzerische Rhythmen zu hören und im letzten Satz geben die Musikerinnen und Musiker so richtig Vollgas. Einige Teile des ersten Satzes ähneln so sehr einer Mozartsinfonie, die Beethoven aber gar nicht kannte, dass man ein anderes Vorbild vermutet. Aber welches? Das ist bis heute ein Geheimnis. Geheimnisvoll ist auch der langsame Satz mit einem eindringlichen Motiv, das an Trauer und Tod erinnert. Ihn vergisst man nicht so schnell.
Bohuslav Martinů: Ouvertüre
Antonín Dvořák: Klavierkonzert g-Moll op. 33
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur
Krieg und klassische Musik, wie passt das zusammen? Eigentlich gar nicht, aber als Beethovens Siebte Sinfonie 1813 erstmals gespielt wurde, war Napoleon gerade in der Völkerschlacht zu Leipzig geschlagen worden. Und so hörte man auch seine Sinfonie: als „Freudentaumel“ einer befreiten Nation. Aber natürlich ist die Sinfonie viel mehr: für viele ist sie sogar Beethovens heiterste und unbeschwerteste, und für Richard Wagner war sie eine „Verherrlichung des Tanzes“. Aber als was auch immer man sie heute hört: ihrem Elan, ihren Träumereien, ihrem Schwung und auch den traurigen Tönen kann man sich kaum entziehen.
Konzerteinführung mit Albert Breier 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Wer ist der König der Filmmusik? Wir lassen epische Klassiker live gegeneinander antreten.
Benjamin Pope, Dirigent
Tom Wlaschiha, Moderation
Dresdner Philharmonie
Hans Zimmer: Interstellar
John Williams:
Star Wars
E.T.
Hans Zimmer: Gladiator
John Williams: Indiana Jones
Harry Gregson-Williams: Chroniken von Narnia
John Williams: Harry Potter
Hans Zimmer: Inception
Batman: The Dark Knight Rises
John Williams: Superman
Hans Zimmer:
Wonder Woman: In Harm's Way
The Crown
Ramin Djawadi: Game of Thrones
Klaus Badelt: Fluch der Karibik
John Williams: Der weiße Hai
Hinweis: Diese Konzerte ersetzen die Konzertreihen "Legends" und "Kid's Night", die ursprünglich im Rahmen der Filmnächte am Elbufer stattfinden sollten.
Ein Abend mit den Klassikern der Filmmusik, der die Welten von Harry Potter, Gladiator, Batman, Indiana Jones und Game of Thrones zum Leben erweckt. Im Zentrum stehen die Kompositionen von Hans Zimmer und John Williams – den wahrscheinlich größten Meistern ihres Fachs. Das Publikum stimmt während des Konzerts ab, welche Musik die größeren Gänsehautmomente liefert. Nach dem Konzert laden Lounge und Drinks zum Verweilen ein, um den Abend in sommerlicher Atmosphäre ausklingen zu lassen. Ein Highlight für Filmfans und Liebhaber großartiger Melodien.
Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.
Termine
Fr 27.6.2025, 19:30 | Ticket
Sa 28.6.2025, 19:30 | Ticket
Lernen Sie bei einer etwa einstündigen Führung den Kulturpalast Dresden kennen! Nach der Begrüßung im Eingangsbereich zeigen Ihnen unsere Gästeführer zunächst die Foyers mit ihren denkmalgeschützen Details und berichten zur Geschichte des Hauses. Nach einem Gang durch die neue Zentralbibliothek besuchen Sie das Herzstück des Kulturpalasts, den neuen Konzertsaal. Hier erfahren Sie, wie es im Zuge des Umbaus gelungen ist, einen optisch und vor allem akustisch hervorragenden Saal zu schaffen. Während Sie die bequemen Sessel testen, werden auch Fragen zur Akustik und zu den technischen Details des Saales und der Orgel erläutert.
Erwachsene 8 EUR
Kinder (6-16 Jahre) 4 EUR
Termine
Do 13.3.2025, 17:00 | Ticket
Mi 9.4.2025, 12:30 | Ticket
Die Dresdner Philharmonie blickt als Orchester der Landeshauptstadt Dresden auf eine 150-jährige Tradition zurück. Seit 1870, als Dresden den ersten großen Konzertsaal erhielt, sind ihre Sinfoniekonzerte ein fester Bestandteil des städtischen Konzertlebens. Bis heute ist die Dresdner Philharmonie ein Konzertorchester mit regelmäßigen Ausflügen zur konzertanten Oper und zum Oratorium. Ihre Heimstatte ist der im April 2017 eröffnete hochmoderne Konzertsaal im Kulturpalast im Herzen der Altstadt. Chefdirigent der Dresdner Philharmonie ist seit 2011 Michael Sanderling. Neben Kurt Masur, Chefdirigent in den Jahren 1967–1972, zählten zu seinen Vorgängern u.a. Paul van Kempen, Carl Schuricht, Heinz Bongartz, Herbert Kegel, Marek Janowski und Rafael Frühbeck de Burgos.
Die musikalische und stilistische Bandbreite der Dresdner Philharmonie ist groß. Einerseits hat sich das Orchester im romantischen Repertoire einen ganz eigenen „Dresdner Klang“ bewahrt. Zum anderen hat es sich eine klangliche und stilistische Flexibilität sowohl für die Musik des Barock und der Wiener Klassik als für moderne Werke erarbeitet. Früh standen auch bedeutende Komponisten als Dirigenten an seinem Pult, von Brahms, Tschaikowski, Dvořák über Strauss bis zu Penderecki und Holliger.
Bis heute spielen Uraufführungen im Spielplan eine wichtige Rolle. Gastspiele in aller Welt zeugen vom hohen Ansehen, das die Dresdner Philharmonie in der Klassikwelt genießt. Und auch die seit 1937 gewachsene Diskographie der Philharmonie ist stattlich. Ein neuer CD-Zyklus unter der Leitung von Michael Sanderling, der beim Label Sony Classical erscheint, bringt die Sinfonien von Dmitri Schostakowitsch mit den Sinfonien Beethovens in Dialog.
Ticketservice im Kulturpalast:
Schloßstr. 2, D-01067 Dresden
Telefon: +49 (0) 351 | 4 866 866
Fax: +49 (0) 351 | 4 866 353
E-Mail: ticket@dresdnerphilharmonie.de
http://www.dresdnerphilharmonie.de