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Konzerte | Konzert

25 Jahre Jazztage Dresden

Jazztage Dresden

Ein Vierteljahrhundert Jazz auf höchstem Niveau – das gehört gefeiert! Die Jazztage Dresden laden ein zu einem glanzvollen Jubiläumskonzert, das die Vielfalt, Leidenschaft und Strahlkraft dieses einzigartigen Festivals in einem Abend bündelt. Seit 25 Jahren bringen die Jazztage Dresden nationale und internationale Stars, aufregende Neuentdeckungen und musikalische Grenzgänger auf die Bühnen der Stadt. Das Jubiläumskonzert versammelt herausragende Künstler*innen aus der Geschichte des Festivals – vertraute Gesichter und gefeierte Publikumslieblinge, die den künstlerischen Weg der Jazztage mitgeprägt haben. Freuen Sie sich auf ein stilistisch facettenreiches Programm zwischen Modern Jazz, Soul, Funk, Swing und Weltmusik – ein musikalisches Feuerwerk, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Jazz in Dresden feiert. Ein Abend voller Emotion, Überraschung und musikalischer Klasse – seien Sie dabei, wenn die Jazztage Dresden auf 25 Jahre zurückblicken und zugleich voller Energie in die Zukunft starten!
Konzerte | Musik

Feature Ring mit Pigor

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Unter Franken gibt es das Sprichwort: „Fünf Minuddn depperd gstelld spard d’r ofd a Stund Ärberd.“ Unterfranke Thomas Pigor macht sich gern die Stunde Arbeit mit seinen geistreich beobachteten Texten. Irrsinnig produktiv schreibt er Revuen, Musicals, Operetten und Librettos sowie deutschsprachige Bearbeitungen von komischen Oratorien, zum Beispiel „Das Leben des Brian“. Das Leben des Pigor war schon früh vom Dasein als Straßenmusikant im Duo Knacko und Konfetti geprägt. Unbekannt ist, ob als Knacko oder als Konfetti. Diese und andere Fragen werden im Bühnen-Gespräch zu klären versucht. Das Ring Trio setzt dem Wortjongleur den musikalischen Kontrapunkt aus Italo-House, Noise und Polka. Was daran Zirkus, Theater, Improvisation oder das unterschätzte Genre Kleinkunst ist, das entscheidet immer noch die Schar im Saal! Dauer: ca. 2 Std., mit Pause Deutsch Diese Veranstaltung findet im Societaetstheater statt. 22/16,50 €
Konzerte | Neue Musik

Happy New Ear:
Asasello Quartett X 3D-Audio

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Für viele Musiker*innen im Bereich klassischer Konzerte sind cross-mediale Gestaltungsmittel in Kompositionen oder bei der Inszenierung von Konzerten noch ungewohnt, während aktuelle Komponist*innen bereits ganz selbstverständlich digitale Medien und XR-Techniken verwenden. Bei der Vorbereitung und Durchführung von Proben und Konzerten entstehen dadurch zunehmend problematische Situationen, die durch gute Vorbereitung, Einführung und sensible Vermittlung vermieden werden können. Die Komponist*innen Prof. Michael Beil und Prof. Brigitta Muntendorf haben deshalb ein Projekt konzipiert, das diese Thematik mit verschiedenen professionellen Partnerninstitutionen, Künstler*innen und Studierenden der Hochschule für Musik und Tanz Köln erforscht, weiterentwickelt und zur Diskussion stellt. Bei der Stiftung Innovation in der Hochschullehre konnten für einen Zeitraum von vier Semestern erfolgreich Mittel eingeworben werden, die u.a. Kompositionsaufträge, komplexere Probenprozesse und eine Publikation ermöglichen. In HELLERAU werden sieben Studierende der Klassen Beil und Muntendorf für die Musiker*innen des Asasello-Quartetts Kompositionen entwickeln, die für solistische oder Ensemble-Konstellationen in Kombination mit 3D-Audio-Techniken konzipiert sind. Komponist*innen: Aline Sarah Müller, Szymon Wójcik, Andres Quezada, Eftychios Vittorakis, Tiago Jose Fialho Jesus, Joan Tan Jing Wen, Adrian Laugsch Künstlerische Leitung: Brigitta Muntendrof, Michael Beil Musiker*innen: Asasello-Quartett: Rostislav Kozhevnikov (Violine), Barbara Streil (Violine), Justyna Sliwa (Viola), Teemu Myöhänen (Cello) Ton: Jacqueline Butzinger, Simon Spillner Ein Projekt der Hochschule für Musik und Tanz Köln mit Unterstützung der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ ca. 1 Std. 30 Min., mit Pause Deutsch, Englisch Publikumsgespräch im Anschluss 24/16 €
Konzerte | Musik

Robert Lippok:
OPEN - CLOSE - OPEN -
Daten, Drift und Übergang

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

2001 verschwand die Musiktauschbörse Napster nach nur zwei Jahren wieder vom Markt, gleichzeitig wurden iTunes und Ableton Live veröffentlicht. Als Robert Lippok 2001 die CD „Open Close Open“ beim Label raster-noton veröffentlicht, markierte das für ihn einen Wendepunkt. Seit den frühen 80er Jahren testet der in Ost-Berlin aufgewachsene Künstler u.a. mit Bandprojekten wie „Ornament und Verbrechen“ oder seit den 90er Jahren mit „To Rococo Rot“ Grenzen und Neuland der Kunst aus. Nachdem Lippoks Soloalbum „Open Close Open“ 2016 als Vinyl auf dem japanischen Label Flau wiederveröffentlicht wurde, veröffentlichte er 2024 schließlich eine Extended Version auf einer 12“ „glow in the dark“-Vinyl. Nicht zuletzt auch diese Reminiszenz an New Yorker Techno-Maxis der 90er macht „Open Close Open“ zu einem wichtigen Soundtrack globaler wie lokaler und radikaler Transformationen der jüngsten Musikgeschichte, den Robert Lippok in HELLERAU mit Gästen um neue Klänge und Reflexionen erweitern wird. ca. 4 Std. Englisch, Deutsch 24/16 €
Konzerte | Klavierkonzert

Giltburg mit Rachmaninow

Dresdner Philharmonie

Boris Giltburg, Klavier (Artist in Residence) Sergei Rachmaninow: Sonate Nr. 1 d-Moll Sergei Prokofjew: 4 Sätze aus Romeo und Julia, Op. 75 Maurice Ravel: „Gaspard de la nuit“ - nach drei Gedichten von Aloysius Bertrand In Dresden entstanden, ist Sergei Rachmaninows Erste Klaviersonate eins der großen Werke, die er in unserer Stadt schuf. Er ließ sich dafür von Goethes „Faust“ inspirieren und teilte jedem der drei Sätze eine der Hauptfiguren zu: Faust, Gretchen und Mephisto. Das Werk steht am Beginn eines weiteren Abends unserer Reihe „Stars am Klavier“, in der sich hier kein Geringerer als Artist in Residence Boris Giltburg präsentiert. Der Sonate folgt ein Arrangement für Klavier von Prokofjews Ballettmusik „Romeo und Julia“ – Gelegenheit für Giltburg, die tragischen und zärtlichen Momente der berühmten Liebesgeschichte in eindringlicher Klarheit darzubieten. Ravels „Gaspard de la nuit“, das dritte Werk des Abends, ist inspiriert von dunkler Poesie und fordert mit seinen traumartigen und teuflisch schwierigen Passagen die Grenzen des Möglichen am Klavier heraus. Der vielfach ausgezeichnete Pianist zeigt in diesem Rezital, warum er als einer der herausragenden Musiker seiner Generation gilt. Auf Einladung der Dresdner Philharmonie in Kooperation mit DK Deutsche Klassik.
Konzerte | Kammerkonzert

Brandenburgisches Konzert

Dresdner Philharmonie

Wolfgang Hentrich, Leitung Tsotne Zedginidze, Klavier Philharmonisches Kammerorchester Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur Wilhelm Friedemann Bach: Konzert e-Moll für Klavier, Streicher und Basso continuo Tsotne Zedginidze: Neues Werk für Kammerorchester (Uraufführung) Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Es-Dur „Jeunehomme“ Bachs Drittes Brandenburgisches Konzert ist voller Charme und virtuoser Leichtigkeit. Schnelle, verspielte Rhythmen und spannungsgeladene Wechsel zwischen den Streichern und dem Continuo sorgen für reinen Hörgenuss. Mit einem Klavierkonzert Nr. 9 in Es-Dur, auch bekannt als „Jeunehomme-Konzert“, zeigt Mozart seine Genialität im Umgang mit dem Klavier als Soloinstrument: Der erste Satz beginnt mit einem kraftvollen Dialog zwischen dem Orchester und dem Solisten, der den Ton für das ganze Konzert setzt. Besonders im zweiten Satz zeigt sich Mozarts Fähigkeit zur Melodieführung, während das Finale eine spritzige und lebhafte Atmosphäre schafft. Zu diesen Höhepunkten des Barock und der Klassik tritt die Uraufführung eines kurzen Stücks des erst sechzehnjährigen Georgiers Tsotne Zedginidze, der in diesem Konzert des Philharmonischen Kammerorchesters auch als Solist am Klavier zu erleben ist.
Konzerte | Konzert

SEPIJA - JAZZSESSION IN PIESCHEN

Kulturhafen Dresden

Der Pieschner Kontrabassist René Bornstein lädt zur Jazzsession ein. Alle Instrumentalist*innen herzlich willkommen! Nach einer ca. halbstündigen Eröffnung der Sessionband, sind alle Gäste zum mitmusizieren eingeladen. www.renebornstein.de E I N T R I T T F R E I S P E N D E N M Ö G L I C H (Die SePiJa - Jazzsession wird gefördert durch das Stadtbezirksamt Pieschen in Dresden)
Konzerte | Konzert

Blockbuster Battle: Animation von Hollywood bis Tokio

Dresdner Philharmonie

Benjamin Pope, Dirigent Tom Wlaschiha, Moderation Dresdner Philharmonie Mit beliebten Soundtracks aus One Piece, Prinzessin Mononoke und vielen mehr Wie jedes Jahr starten wir mit einem stimmungsvollen Filmmusikabend in den Sommer! Diesmal haben Animes das Sagen, oder besser: den Ton! Wir spielen die Musik zu den bekanntesten Anime-Filmen der beiden großen Zentren der Trickfilmkultur: Tokio und Hollywood.
Konzerte | Konzert

Dresdner Kreuzchor im Kulturpalast

Dresdner Philharmonie

Martin Lehmann, Dirigent Philipp Marguerre, Glasharmonika Dresden Consort, Ensemble Dresdner Kreuzchor Der Dresdner Kreuzchor präsentiert ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl a-cappella-Werke als auch Kompositionen mit Basso Continuo umfasst. Ein besonderes Highlight ist die Aufführung von Ēriks Ešenvalds’ „Stars“, einem eindrucksvollen Chorwerk, das mit der Glasharmonika begleitet wird. Die sphärischen Klänge der wassergestimmten Gläser verleihen der Musik eine fast überirdische Dimension – ruhig und kosmisch, zugleich geheimnisvoll und spirituell. Die sensiblen Worte des Werks verschmelzen mit den schwebenden Klängen zu einem intensiven Hörerlebnis. Neben diesem zeitgenössischen Werk stehen Werke von Schütz bis Reger auf dem Programm, die die Vielseitigkeit des traditionsreichen Knabenchores zur Geltung bringen.
Konzerte | Konzert

Toccata

Dresdner Philharmonie

Sebastian Heindl, Orgel Johann Sebastian Bach: Toccata F-Dur Sergei Prokofjew: Toccata d-Moll (Arr.) Moritz Eggert: „Orck“ Camille Saint-Saëns: "Danse macabre" (Arr.) Sebastian Heindl: Rock-Toccata c-Moll Alle Register werden gezogen, wenn der Organist Sebastian Heindl an unserer Euleorgel spielt und die Vielseitigkeit seines Instruments mit einem virtuosen Programm demonstriert. Als moderner Vertreter der jahrhundertealten Leipziger Musiktradition eröffnet Heindl sein Programm mit Bach. Nachdem er mit den virtuosen Kaskaden der Toccata in F-Dur seine Finger – und das Publikum – aufgewärmt hat, führt er durch ein Mini-Panorama der Orgelmusik, in dem er auch eigene Kompositionen präsentiert. Den mitreißenden Abschluss bildet Camille Saint-Saëns’ „Danse macabre“, für Orgel arrangiert von Heindl selbst – tänzerisch, grotesk und schwindelerregend virtuos.
Konzerte | Konzert

Sir Donald mit Mahler

Dresdner Philharmonie

Sir Donald Runnicles, Dirigent Masaya Kamei, Klavier Dresdner Philharmonie Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur Als Beethoven 1809 sein Fünftes und letztes Klavierkonzert schrieb, war Wien von den Truppen Napoleons belagert. Der Kriegslärm und die wirtschaftliche Unsicherheit – sein Mäzen Erzherzog Rudolf hatte die Stadt verlassen – beeinflussten die Entstehung des Werks. Beethoven schuf ein Klavierkonzert mit einer für die Zeit außergewöhnlich neuen Form, in der der Solist zwischen heroischen und friedlichen Momenten wechselt. Trotz der schwierigen Umstände spiegelt das Werk keinen Fatalismus wider, sondern einen feierlichen Kampf für Freiheit und gegen Unterdrückung. Auch Gustav Mahlers Erste Sinfonie zeugt von intensiven persönlichen Erfahrungen. Die unglückliche Liebe zur Sängerin Johanna Richter inspirierte ihn zu den „Liedern eines fahrenden Gesellen“, aus denen er Motive in den ersten und dritten Satz der Sinfonie übernahm. In einem emotionalen Ausnahmezustand vollendete Mahler die Sinfonie in nur sechs Wochen. Die Uraufführung 1889 in Budapest stieß auf Unverständnis, woraufhin Mahler das Werk mehrfach überarbeitete. Heute gehört sie in die Reihe seiner meistgespielten Sinfonien. Konzerteinführung mit Albert Breier 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Konzerte | Konzert

8. Dresdner Chortag

Dresdner Philharmonie

Gunter Berger, Dirigent Sigrun Rottstädt, Moderation Dresdner Laienchöre Bürgerchor am Kulti Es ist eine schöne Tradition: Dresdner Laienchöre präsentieren sich einmal im Jahr in einem Konzert im Kulturpalast. Auch diesmal kann man bei dieser Gelegenheit bestaunen, wie vielfältig, voller Können und mit wie viel Leidenschaft in Dresden gesungen wird!
Konzerte | Konzert

Amazônia

Dresdner Philharmonie

Simone Menezes, Dirigentin Camila Provenzale, Sopran Dresdner Philharmonie Heitor Villa-Lobos: aus „Bachianas Brasileiras“ Philip Glass: „Águas da Amazônia“ – Metamorphosis Heitor Villa-Lobos: „Floresta do Amazonas“ – Suite Ein ganzer Kosmos aus Farben und Klängen, tiefes Dunkel und grelles Licht, ursprüngliche, geheimnisvolle Landschaft – die größte Waldfläche der Erde: Die Wildnis des Amazonas in Südamerika beeindruckt mit überwältigender Schönheit und Artenvielfalt. Inspiriert von der Natur des Urwalds und ihren faszinierenden Facetten, schuf der brasilianische Komponist Heitor Villa-Lobos eine monumentale sinfonische Kantate. Aus diesem Werk ihres Landsmanns hat die Dirigentin Simone Menezes eine Suite zusammengestellt, die in der Aufführung der Dresdner Philharmonie durch Bilder des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado an Ausdruckskraft gewinnt. Die eindrucksvollen Bilder des im Mai 2025 verstorbenen weltbekannten Fotografen zeigen nicht nur die Faszination von Flora und Fauna am Amazonas, sondern auch die dramatischen Folgen menschlicher Eingriffe in die Biodiversität. Während das Orchester live die Musik spielt, sind auf der großen Leinwand die Bilder von Salgado zu sehen.
Konzerte | Konzert

Beethoven 5

Dresdner Philharmonie

Riccardo Minasi, Dirigent Martin Fröst, Klarinette Dresdner Philharmonie Jörg Widmann: „Con brio“ Konzertouvertüre Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll Zeitgenössische Komponisten haben es oft schwer, einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu werden. Bei Jörg Widmann ist das anders. Er ist nicht nur ein gefeierter Klarinettist, sondern auch der vielleicht meistgespielte lebende deutsche Komponist. Sein „Con brio“ ist eine mitreißende Konzertouvertüre, die von der ersten Sekunde an in den Bann zieht. Mit unglaublicher Dynamik und präzisem Rhythmus entfesselt Widmann ein musikalisches Feuerwerk. Dabei wird auch die Virtuosität des Orchesters auf die Probe gestellt. Carl Maria von Webers Klarinettenkonzert Nr. 1 in f-Moll hingegen ist ein Glanzstück der Romantik. Der Solist wird hier zum Geschichtenerzähler: Vor allem das lyrisch-schöne Adagio berührt die Seele... Webers Musik zeigt eindrucksvoll, warum die Klarinette zu den expressivsten Instrumenten überhaupt zählt. Ludwig van Beethovens Fünfte Sinfonie mit ihrem „Schicksalsmotiv“ – dieses eindringliche ta-ta-ta-taaa – kennt jeder, und doch beeindruckt sie immer wieder aufs Neue. Von den düsteren Anfängen bis zum triumphalen Finale erzählt Beethoven von Kampf, Hoffnung und Sieg. Diese Sinfonie ist ein Meilenstein der Musikgeschichte und ein überwältigender Schlussakkord für diesen besonderen Konzertabend. Konzerteinführung mit Dr. Michael Kube 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Konzerte | Konzert

Kanneh-Mason – Dresdner Philharmonie - Manze

Dresdner Philharmonie

Andrew Manze, Dirigent Sheku Kanneh-Mason, Violoncello Dresdner Philharmonie Edmund Finnis: “Hymn” (nach William Byrd), Cellokonzert (Kompositionsauftrag, Europäische Erstaufführung) William Lawes: Fantasie g-Moll Arthur Bliss: “A Colour Symphony” Im Mittelpunkt des Konzerts stehen der herausragende Cellist Sheku Kanneh-Mason und Werke, die Vielseitigkeit und Strahlkraft englischer Musik durch die Jahrhunderte in den Fokus rücken. Edmund Finnis‘ „Hymn", ursprünglich Teil seines Streichquartetts „Aloysius“ und hier für Streichorchester arrangiert, ist inspiriert von William Byrds Vertonung des Hymnus „Christe, qui lux es et dies“. Die Musik spiegelt das Auf- und Absteigen des Sonnenlichts wider und verbindet die spirituelle Tiefe des 16. Jahrhunderts mit Finnis’ eigener Klangsprache. Mit seinem Cellokonzert – eine europäische Erstaufführung – erkundet Finnis die farbenreiche Ausdruckspalette des Cellos in Verbindung mit einem lebendigen Orchesterklang. William Lawes’ „The Sunrise“, ein Werk des englischen Frühbarocks, fängt die Schönheit und Symbolik eines Sonnenaufgangs ein. Arthur Bliss’ „A Colour Symphony“ schließlich ist inspiriert von den symbolischen Bedeutungen verschiedener Farben. Hier verschmelzen musikalische und visuelle Ebenen zu einer vielschichtigen Interpretation von Farbe und Klang. Konzerteinführung mit Albert Breier 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Konzerte | Konzert

abgeFRACKt: Cello Flow

Dresdner Philharmonie

Andrew Manze, Dirigent Sheku Kanneh-Mason, Violoncello Dresdner Philharmonie Edmund Finnis: “Hymn” (nach William Byrd) (2023) für Streichorchester Johann Sebastian Bach: Auswahl aus den Suiten für Violoncello solo William Lawes: Fantasie in g-Moll bearbeitet für Streicher, Harfe und Schlagzeug von Andrew Manze Edmund Finnis: Cellokonzert (Europäische Erstaufführung) Er spielte bei einer der spektakulärsten Hochzeiten der vergangenen Jahre: für Prinz Harry und Meghan Markle. Höchstpersönlich hatte die Braut den damals 19-jährigen Cellisten Sheku Kanneh-Mason angerufen und gebeten, während des Gottesdienstes in der St. Georgs-Kapelle auf Schloss Windsor zu spielen - und dabei schaute ihm dann die halbe Welt zu. Nun ist er zu Gast bei uns und passt mit seinem unkonventionellen Auftreten bei gleichzeitiger künstlerischer Höchstleistung bestens in unser abgeFRACKt-Konzert! Auf dem Programm steht nichts Geringeres als eine Erstaufführung! Das Cellokonzert von Edmund Finnis erklingt an diesem Abend zum ersten Mal in Europa – und ihr könnt dabei sein. Bei unseren abgeFRACKt-Konzerten ist einiges anders: Das Orchester sitzt nicht im Frack auf der Bühne. Auch muss niemand befürchten, an der falschen Stelle zu klatschen. Wer mehr über die Musik erfahren möchte, lädt sich die kostenlose Wolfgang-App aufs Smartphone und bekommt live im Konzert Erklärungen zum Werk. Anschließend laden wir ein, noch zu bleiben und im Café „Tutti“ den abgeFRACKt-Cocktail (auch alkoholfrei), ein Glas Wein oder Bier zu genießen, zu entspannen, zu plaudern oder vom Balkon in die Stadt zu schauen.
Konzerte | Konzert

MacMillan und Chor

Dresdner Philharmonie

James MacMillan, Dirigent Philharmonischer Kinderchor Dresden Philharmonischer Chor Dresden Chorus 116 Kammerchor des Universitätschor Dresden Dresdner Philharmonie Arvo Pärt: "Cantus in Memory of Benjamin Britten" Sir James MacMillan (Composer in Residence): "Os Mutorum" für Frauenchor und Harfe "Heyoka Te Deum" für Diskantstimmen, Flöte, Röhrenglocken und Klavier Arvo Pärt: „Da pacem Domine“ für Chor und Orchester Johann Sebastian Bach: "Komm süßer Tod“ für Chor Benjamin Britten: „Sinfonia da Requiem“ für Orchester Sir James MacMillan (Composer in Residence): "Cantos Sagrados" für Chor und Orchester Bach – Britten - Pärt – MacMillan: zum „Tag der Befreiung“ am 8. Mai schlagen wir mit unseren Philharmonischen Chören musikalisch eine Brücke nach Großbritannien und präsentieren ein Programm, das unterschiedliche musikalische Zugänge zu Themen wie Frieden, Gedenken und Spiritualität beleuchtet. In seiner „Sinfonia da Requiem“ verbindet Benjamin Britten liturgische Elemente mit seiner persönlichen Tonsprache. Entstanden vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs, steht die Komposition als Mahnmal und Plädoyer für Frieden und Menschlichkeit. Arvo Pärts „Da pacem Domine“ verbindet meditative Ruhe und eine klare, schlichte Ästhetik. Pärts minimalistische Klangsprache erhebt die lateinische Bitte um Frieden in eine zeitlose, universelle Dimension. Musikalischer Kern des Konzerts sind jedoch zwei Werke unseres Composers in Residence, der auch selbst am Pult steht. Besonders eindringlich sind seine „Cantos Sagrados“. „Beim Schreiben dieses Werks wollte ich etwas komponieren, das sowohl zeitlos als auch zeitgenössisch, sowohl heilig als auch weltlich ist“, meint er selbst. Entstanden ist ein berührendes Werk für Chor und Orchester, das unter seiner Leitung besonders ergreifend wirkt. Konzerteinführung mit Albert Breier 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Konzerte | Klavierkonzert

Grigory Sokolov

Dresdner Philharmonie

Grigory Sokolov, Klavier Grigory Sokolov ist eine Legende. Wenn man ihn als einen der bedeutendsten Pianisten der Gegenwart bezeichnet, ist das keine Behauptung, sondern eine vielfach beglaubigte Tatsache. Kritiker:innen von Rang geben zu, dass ihnen für die Beschreibung seiner Kunst die richtigen Worte fehlen. Aber vielleicht braucht man ja auch gar keine Worte, sondern lässt sich einfach von ihm selbst überzeugen. Die Kunst sei „ein Paralleluniversum zur Wirklichkeit", sagt er und beweist es auf einzigartige Weise in jedem seiner Konzerte. Und wie immer macht er es spannend: seine Programme gibt er kurzfristig bekannt. So darf sich die Vorfreude auf ein zuverlässig unvergessliches Konzerterlebnis mit der Erwartung des Unerwartbaren mischen, wenn der Pianist seinen Tastenzauber mit Musik des Barock, der Wiener Klassik oder der Romantik entfaltet.
Konzerte | Konzert

Mozart und Glasunow

Dresdner Philharmonie

Julian Rachlin, Dirigent Alexandra Dovgan, Klavier Dresdner Philharmonie Mieczysław Weinberg: Sinfonietta Nr. 1 Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert d-Moll Alexander Glasunow: „Die Jahreszeiten“ Mieczysław Weinbergs Sinfonietta Nr. 1 ist ein Werk voller Leichtigkeit und Zugänglichkeit. Doch hinter dem optimistischen Klang steckt eine beklemmende Geschichte. 1948 komponiert, entstand das Stück inmitten von Stalins antisemitischer Kampagne. Offiziell als „hell und optimistisch“ gefeiert, diente es den politischen Erwartungen, ohne Weinbergs fortschrittliche Kompositionsweise zu verraten. Mit Anklängen jüdischer Volksmusik, cleveren Variationen und einem Hauch von Schostakowitsch bleibt es ein faszinierender Spagat zwischen Konformität und künstlerischer Freiheit. Mozarts Klavierkonzert KV 466 erscheint dazu wie ein Kontrast, in seiner Tonart d-Moll ist es jedoch ebenfalls ein Werk voller dramatischer Tiefe. Mozart schrieb es in einer Zeit persönlicher Umbrüche und Leiden. Quasi versöhnlich schließt das Konzert: Glasunows „Die Jahreszeiten“ lässt die Natur in schillernden Orchesterfarben lebendig werden. Konzerteinführung mit Albert Breier 1h vor Konzertbeginn im Saal der Zentralbibliothek (1. OG)
Konzerte | Konzert

Best of Klassik: Mozart Klavierkonzert

Dresdner Philharmonie

Julian Rachlin, Dirigent Alexandra Dovgan, Klavier Malte Arkona, Moderation Dresdner Philharmonie Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert d-Moll Mozarts Klavierkonzert in d-Moll ist eines seiner spannendsten Werke und hat auch 200 Jahre nach seiner Entstehung nichts an Kraft verloren. Schon die Tonart – d-Moll – zeigt, dass es hier nicht um leichte Unterhaltung geht. Diese Musik erzählt von großen Gefühlen: Dramatik, Sehnsucht und Leidenschaft. Er schrieb das Konzert in einer Zeit, als er mit seiner Musik neue Wege ging und mutig experimentierte. Besonders beeindruckend ist der Dialog zwischen dem Klavier und dem Orchester – mal sind sie Gegenspieler, mal verschmelzen sie miteinander. Die Melodien sind so packend, dass sie schon damals berühmt wurden und bis heute berühren. Unterhaltsam und spannend führt Malte Arkona zuerst kurz in das Werk ein. Gemeinsam mit den Dirigenten Julian Rachlin und dem Orchester werden dazu deren Lieblingsstellen aus der Sinfonie angespielt: In nur kurzer Zeit erfahren Sie, warum man dieses Meisterwerk mindestens einmal im Leben gehört haben sollte und es deswegen zu den "Best of Klassik" zählt. Anschließend können Sie die Sinfonie im Kurzkonzert genießen. Danach begrüßen wir Sie gern an der Bar im 1. OG, wo Moderator Malte Arkona mit Julian Rachlin auf einer kleinen Bühne ins Gespräch kommt und dabei gerne Fragen von Ihnen beantwortet. Ein Konzert also, das nicht nur zuhören, sondern auch mitreden lässt – ein Erlebnis für alle Sinne!

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