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Konzerte | Liederabend

Semper Matinee & Soiree: »Sehnsucht«

Semperoper Dresden

M. Leitung / Klavier: Jobst Schneiderat Moderation: Martin Lühr Die in den Worten E. T. A. Hoffmanns »unendliche Sehnsucht« nach Unerreichbarem wie Liebe, Mond, Heimat, Erlösung oder auch Tod bilden den Gefühlskern der deutschen Romantik. Joseph von Eichendorff hat in seinem Gedicht »Sehnsucht« 1834 diesem Gefühl Ausdruck verliehen – das sich aber auch in Franz Schuberts »Winterreise« oder in Richard Wagners »Sehnsuchtsmotiv« in »Tristan und Isolde« wiederfindet. Die Liedmatinee widmet sich diesem Gefühl und begibt sich dabei auf eine Reise, die mit Robert Schumanns »Mondnacht« nach Joseph von Eichendorff startet und bei der »Seeräuber-Jenny« von Kurt Weill nach Bertolt Brecht noch lange nicht endet.
Konzerte | Liederabend

Semper Bar: »Ein Jahr hat 13 Monate«

Semperoper Dresden

mit Sofia Savenko (Sopran), Gerrit Illenberger (Bariton) Es gibt tatsächlich Menschen, die weder den 35. Mai kennen, noch wissen, dass das Jahr 13 Monate hat. Vermutlich haben sie nie Erich Kästner gelesen. Diese Bildungslücke soll dieser Liederabend füllen. Kästners lyrisches Werk ist vielfach vertont worden, am Bekanntesten gewiss die Lieder von Edmund Nick, die meist in direkter Zusammenarbeit mit dem Dresdner Autor entstanden sind. »Die 13 Monate« bilden den roten Faden für diesen Abend, bereichert mit weiteren Songs, deren Texte scharfsinnige Zeitzeugnisse und genaue Beobachtungen menschlicher Eigenheiten sind, erzählt mit dem typischen Kästner-Humor. Wer dann immer noch nicht an den kästnerschen Kalender glaubt, dem ist die intensive Lektüre seiner Bücher dringend ans Herz zu legen.
Konzerte | Liederabend

»Lieder seines Lebens«

Semperoper Dresden

Solist*in: Christiane Karg Klavier: Gerold Huber Die Sopranistin Christiane Karg, auf den Konzertpodien und Opernbühnen der Welt als Interpretin gefeiert, gestaltet anlässlich der Richard Strauss-Tage in der Semperoper zusammen mit dem renommierten Pianisten und Liedbegleiter Gerold Huber ein ganz auf Richard Strauss und seine Entwicklung als Liedkomponist abgestimmtes Programm. Angefangen mit den ersten zarten musikalischen »Gehversuchen« über die Kompositionen, die er für seine (spätere) Frau Pauline de Ahna schrieb bis hin zum von Kriegs- und Verlusterfahrungen geprägten Spätwerk schreiten Christiane Karg und Gerold Huber das facettenreiche Schaffen des großen Komponisten ab. Kindheit und frühe Karriere in München und Meiningen 1864 – 1885: »Weihnachtslied«, op.2 »Ein Röslein zog ich mir im Garten«, TrV 67 Von der frühen »Musik der Zukunft« bis zur Heirat mit Pauline de Ahna 1885-1898: »Geduld« aus: »8 Gedichte aus ›letzte Blätter‹«, op.10 Nr.5 »Madrigal«, op.15 Nr. 1 »Heimliche Aufforderung«, op.27 Nr.3 »Hat gesagt - bleibt's nicht dabei«, op. 36 Nr. 3 »Befreit«, op. 39 Nr. 4 Der Opernkomponist 1898 – 1916: »Am Ufer«, op. 41 Nr. 3 »Winterweihe«, op.48 Nr.4 »Waldseligkeit«, op.49 Nr.1 Der Erste Weltkrieg, Wien und die Weimarer Ära: »Drei Lieder der Ophelia«, op. 67 Nr.1 »Wie erkenn' ich mein Treulieb« NR.2 »Guten Morgen, 's ist Sankt Valentinstag NR.3 »Sie trugen ihn auf der Bahre bloss« Zum Schluss: Die letzten Lieder: »Vier letzte Lieder«, AV 150 Nr.1: »Frühling« Nr.2: »September« Nr.3: »Beim Schlafengehen« Nr.4: »Im Abendrot« »Malven«, TrV 297
Konzerte | Konzert

Dresdner Schulchöre singen

Dresdner Philharmonie

Gunter Berger, Dirigent Philharmonischer Kinderchor Dresden Dresdner Schulchöre Singen macht Spaß und tut gut. Das wissen alle Kinder, die im Chor singen - sei es im Philharmonischen Kinderchor, im Schulchor oder anderswo. Und das sollen noch viel mehr Kinder erfahren! Deshalb laden wir alle Schulchöre zum Mitsingen in den Konzertsaal ein. Die Noten gibt es vorab, und natürlich wird auch noch einmal gemeinsam vor dem Konzert geprobt. Also einfach anmelden und mitmachen!
Konzerte | Konzert

Kent Nagano

Dresdner Philharmonie

Kent Nagano, Dirigent María Dueñas, Violine Dresdner Philharmonie Franz Schubert: Sinfonie Nr. 3 D-Dur Max Bruch: Violinkonzert g-Moll Richard Strauss: "Der Bürger als Edelmann" Orchestersuite María Dueñas war gerade 13, als unser Konzertmeister Wolfgang Hentrich sie als Solistin zum Philharmonischen Kammerorchester Dresden einlud. Das war ihr Karrierestart - kurz darauf wurde die charismatische Spanierin, die ein Jahr zuvor mit ihrer Familie nach Deutschland gezogen war, von Dirigenten wie Marek Janowski und Paavo Järvi entdeckt und gefördert, gewann einen internationalen Wettbewerb nach dem anderen und kehrt nun mit Bruchs Violinkonzert nach Dresden zurück. Auch Kent Nagano kehrt als Gast wieder - nach seinen umjubelten Konzerten mit Mahler und Bruckner nun mit Schuberts früher Dritter Sinfonie und dem "Bürger als Edelmann" von Richard Strauss. Die Suite zum gleichnamigen Schauspiel ist ein Paradestück für Orchestermusiker:innen, sind doch fast alle Instrumente solistisch besetzt. Und es ist ein Paradestück fürs Publikum, das darin zahlreiche Zitate aus anderen Werken von Strauss finden kann. Die Konzerteinführung im Veranstaltungssaal der Zentralbibliothek (1. OG) beginnt eine Stunde vor dem Konzert.
Konzerte | Kammerkonzert

Streichquartett

Dresdner Philharmonie

Collenbusch Quartett: Cordula Fest, Violine Christiane Liskowsky, Violine Christina Biwank, Viola Ulf Prelle, Violoncello Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 8 c-Moll Lera Auerbach: Streichquartett Nr. 3 "Cetera Desunt" Johannes Brahms: Streichquartett a-Moll Für viele gehören die Streichquartette von Schostakowitschs zum Non plus Ultra der Kammermusik - und sein achtes ganz besonders, hat er doch selbst von ihm als von seinem "Requiem" gesprochen. Diesem Vermächtnis hat sich auch unsere Residenzkomponistin Lera Auerbach gewidmet. Alles Neue kommt für sie aus der genauen Kenntnis der Tradition, und man glaubt in ihrem Quartett deutliche Anklänge an Schostakowitsch zu hören. An den großen Vorgängern hat sich auch Brahms zeit seines Lebens orientiert, vor allem an der Kunst des Kontrapunkts und der Variation von Bach. Nach Bach klingt sein Streichquartett zwar nicht, aber die fortlaufenden Variationen, die den Hörer ganz schnell in seinen bann ziehen, hat er zu ähnlicher Vollkommenheit gebracht wie der barocke Meister. Das Collenbusch Quartett hat zuletzt mit seinen Interpretationen der Beethoven-Quartette begeistert - in diesem Konzert zeigen die philharmonischen Musiker:innen, dass ihnen auch spätromantische und die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts liegt.
Konzerte | Konzert

abgeFRACKt: Tschaikowski

Dresdner Philharmonie

Stanislav Kochanovsky, Dirigent Dresdner Philharmonie Peter Iljitsch Tschaikowski: Sinfonie Nr. 6 h-Moll "Pathétique" Tschaikowskis Sinfonie Nr. 6 ist ein Meisterwerk, sie ist eigenartig und einzigartig. Davon war auch sein Bruder Modest überzeugt. Er gab dem Werk den Beinamen "Pathétique". Und ja, sie ist pathetisch. Mehr noch: Die Sechste ist tragisch, dramatisch, packend, unheilvoll. Und sie ist Tschaikowskis Schwanengesang: Neun Tage nach der Uraufführung starb er. Ob es eine Infektion mit Cholera war oder das Todesurteil eines "Ehrengerichts" aufgrund seiner Homosexualität - Theorien gibt es dazu viele. Ganz und gar keine Theorie ist die Wirkung dieser großartigen Musik: sie nimmt vom ersten Ton an gefangen und gibt ihre Hörer:innen erst wieder frei, wenn der letzte Ton des lansamen letzten Satzes lange verklungen ist.
Konzerte | Konzert

Tschaikowskis Pathétique

Dresdner Philharmonie

Stanislav Kochanovsky, Dirigent Maria Ioudenitch, Violine Dresdner Philharmonie Modest Mussorgsky: "Chowanschtschina" - Vorspiel für Orchester Dmitri Schostakowitsch: Violinkonzert Nr. 1 a-Moll Peter Iljitsch Tschaikowski: Sinfonie Nr. 6 h-Moll "Pathétique" Es ist gar nicht so selten, dass Komponisten ein Werk schreiben, von dem sie ahnen, dass es ihr letztes ist. Aber selten hört man Todesahnung und Abschiedsschmerz so deutlich wie in Tschaikowskis Sechster Sinfonie. Den Beinamen "Pathétique" gab er ihr allerdings nicht selbst, sondern sein Bruder Modest. Pathetisch ist sie tatsächlich. Mehr noch: Die Sechste ist tragisch, dramatisch, packend, unheilvoll. Und sie ist Tschaikowskis Schwanengesang: Neun Tage nach der Uraufführung starb er an der Cholera unter bis heute ungeklärten Umständen. Eine Art Sinfonie ist auch Schostakowitschs Erstes Violinkonzert. Oder besser: eine Sinfonie mit obligater erster Geige. Die Geige hat keine Pause, unentwegt ist sie im Einsatz, spricht mit einzelnen Instrumenten, mit dem gesamten Orchester und natürlich mit den Hörenden. Der große Geiger David Oistrach, für den Schostakowitsch das Konzert schuf, bat ihn, doch wenigstens nachdem großen Solo im vierten Satz kurz Atem holen zu können. Den Wunsch erfüllte Schostakowitsch ihm. Dennoch ist es ein enorm anspruchsvolles Werk - gerade das Richtige für Maria Ioudenitch, die Herausforderungen für ihr Instrument liebt und - wie sie beweisen wird - auch souverän meistert.
Konzerte | Musik

Geheimnisvoller Festungsrundgang - Klangerlebnisse, Geschichten

Festung Königstein

Begleiten Sie uns bei einem stimmungsvollen Rundgang über die abendliche Festung Königstein nach Schließung der Tore! Lassen Sie sich von spannenden Geschichten inspirieren, in die Vergangenheit einzutauchen. Künstler nehmen Sie mit auf eine klangvolle Entdeckungsreise durch historische Räume mit einmaliger Akustik. Mit Gesang und zum Teil exotischen Instrumenten schaffen Sie inmitten der altehrwürdigen Architektur eine ganz besondere Atmosphäre. Dauer: ca. 120 Minuten Treffpunkt: Pforte (Kasse am Fußweg zum Festungsplateau) Maximale Teilnehmerzahl: 30 Personen Altersempfehlung: ab 12 Jahre (nicht geeignet für Kinder- und Jugendgruppen) Tickets: 39 € für Erwachsene | 29 € für Kinder (12 bis 16 Jahre)
Konzerte | Neue Musik

100 Cymbals

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Mit zwei Projekten ist das Ensemble Les Percussions de Strasbourg im April in HELLERAU zu Gast: mit „100 Cymbals“ von Ryoji Ikeda (07.04.) und der Uraufführung von Chaya Czernowins „POETICA“ (12.04.). Bereits im Januar 2023 hatte das Ensemble im Rahmen der Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik Karlheinz Stockhausens Musiktheater „Music in the belly“ präsentiert. Mit der Komposition „100 Cymbals“ von Ryoji Ikeda zeigt Les Percussions de Strasbourg das polyphone Potenzial des Beckeninstruments und bewegt sich dabei auf dem schmalen Grat zwischen Geräusch und harmonischer Resonanz. Das scheinbar rudimentäre Instrument, eine gewölbte Scheibe aus einer Kupfer-Messing-Bronze-Legierung, verwandelt sich in eine kraftvolle polyphone Klangquelle, ein endloses Crescendo, das von einem kaum wahrnehmbaren Raunen zum Dröhnen des finalen Fortississimo führt. Dauer: ca. 1 Std. ohne Pause John Cage / Ryoji Ikeda: „But what about the noise of crumpling paper“ (1985 / 2021) Ryoji Ikeda „100 Cymbals“ (2019)
Konzerte | Konzert

Exotic Girlfriend

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Inspiriert von Herzschmerz, transatlantischen Romanzen und missverstandenen Textnachrichten wurde Exotic Girlfriend von Andi Soós und Noémi Varga gegründet. Die Band reflektiert über die Herausforderungen und die Freude, osteuropäische Frauen zu sein. Die Lo-Fi-Indie-Pop-Musik wird mit ironischen Texten kombiniert, die wahre Geschichten aus weiblicher Sicht erzählen. Im Jahr 2019 stießen die Schlagzeugerin Zsófia Papp und 2021 die Bassistin Éda Meggyesházi zur Band. Exotic Girlfriend spielten im Trafó – House of Contemporary Art, Dürer Kert, Pontoon, Trip, Toldi Klub und Kolorádó Festival. Dauer: ca. 1 Std.
Konzerte | Konzert

Komponist:in zum Frühstück

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Katrin Paulitz, Flöte Georg Wettin, Klarinette Deepa Goonetilleke, Horn Uta-Maria Lempert, Violine Matthias Lorenz, Violoncello Alexy Potapov, E-Gitarre Susanne Stock, Akkordeon  Michiko Saiki, Klavier Ulrich Grafe, Schlagwerk Jan Michael Horstmann, Moderation und Dirigat „Fragmente einer Erinnerung“ (2015) für Flöte, Klarinette, Violine, Violoncello, Piano und Percussion „Nach neuen Meeren“ (2018) für Klarinette und Akkordeon „Absolute Snow“ (2021), für Horn, Klarinette und Violoncello „Nebenweg“ (2022) für Violine und E-Gitarre Die in Teheran geborene Komponistin Elnaz Seyedi studierte u.a. Komposition in Teheran, Bremen und Basel und war 2018 Stipendiatin der internationalen Ensemble Modern Akademie (IEMA). Im Portraitkonzert mit dem Dresdner ensemble courage wird neben musikalischen Einblicken auch die Komponistin zu Wort kommen. Das Frühstück beinhaltet: 1 Brötchen (wahlweise ein weiteres Brötchen oder ein süßes Teilchen), Butter bzw. Margarine, Marmelade nach Angebot, 1 Glas O-Saft, Filterkaffee Dauer: ca. 2 Std.
Konzerte | Neue Musik

Late Night Concert mit Frank Bretschneider, Xuri & John Cleworth

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Seit seiner Gründung im Jahr 1996 etablierte sich raster als internationale künstlerische Plattform, als Label für experimentelle elektronische Musik. Ein Ziel von raster ist die Veröffentlichung von bahnbrechender elektronischer Musik, das Erschaffen und Erhalten von Räumen für zukunftsweisende Experimente. Am 15.3. wird Frank Bretschneider in HELLERAU zu erleben sein, der bekannt ist für seine präzise Platzierung von Klängen, für komplexe, ineinander verwobene Rhythmusstrukturen und seinen minimalen, fließenden Ansatz. Außerdem werden die dänische Künstlerin Susanne Benther Mouritsen aka Xuri und der australische Künstler John Cleworth ein neues Set aus treibenden Breakbeats und hypnotischen Melodien präsentieren, das sie im Februar 2024 im Studio des dänischen Komponisten Gunner Møller Pedersen aufgenommen und produziert haben. Nachdem raster in HELLERAU zuletzt in der rekonstruierten Appia-Bühne zu Gast war, wird mit raster. fokus im Festspielhaus und dem neuen „HYBRID Box extented“- Projekt in Kooperation mit PYLON in der Dresdner Innenstadt ein erster Link zur HYBRID Biennale im kommenden Oktober gesetzt. Dauer: ca. 2 Std.
Konzerte | Neue Musik

music for strings

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Gemeinsam mit Ensemble Modern und Muziekgebouw Amsterdam haben die Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik den japanischen Künstler Ryoji Ikeda mit einem neuen Werk für Streichinstrumente beauftragt. In HELLERAU wird dieses Werk nach seiner Uraufführung am 8. Februar in Amsterdam am 15. März 2024 zu erleben sein, ein weiteres Konzertprojekt von Ikeda in HELLERAU präsentieren Les Percussions de Strasbourg mit „100 Cymbals“ (Auftragswerk Los Angeles Philharmonic 2019) am 7. April 2024. Ryoji Ikeda ist einer der international bedeutendsten Sound- und Medienkünstler, seine oft großformatigen Licht- und Klanginstallationen werden international seit vielen Jahren in zahlreichen Museen und Galerien gezeigt. In Europa widmete ihm zuletzt das Centre Pompidou in Paris 2018 eine große Ausstellung. Für die Wiener Festwochen verwandelte er im selben Jahr die Halle E im MuseumsQuartier mit „micro | macro“ in eine überdimensionale Welt aus Daten, Teilchen, Licht und Klängen. 2019/20 zeigte das Kunstmuseum Wolfsburg mit „data-verse“ 1 und 2 erstmals gemeinsam zwei neue große Projektionen, die eigens für das Museum eingerichtet wurden. Neben seinen immersiven und installativen Arbeiten ist Ikeda regelmäßig auch mit musikalisch-performativen Projekten wie „superposition“ (zuletzt Philharmonie de Paris 2022) oder „A (for 100 Cars)“, einer Konzertperformance für 100 Autos in Los Angeles 2017, zu erleben. Mit Ensemble Modern verbindet den Künstler u.a. eine Auftragskomposition für eine neue Choreografie von William Forsythe, die 2004 in Frankfurt uraufgeführt wurde. Auch das neue Werk für Streichinstrumente wird, ähnlich wie bei „100 Cymbals“, nicht nur eine klare und rein analoge musikalische Konzeption, sondern auch präzise choreografische Elemente für die Musiker:innen von Ensemble Modern entfalten. Dauer: ca. 1 Std.
Konzerte | Konzert

Dienstagssalon mit Max Rademann & Marie Antoinette

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Mit bürgerlichem Namen MARIE ANTOINETTE holt die charmante Wahl-Berlinerin mit ihrem neuen Album Soul aus der Nische! Angelehnt an das Lebensgefühl des „dolce far niente“ entstehen ihre Songs zu DAS SÜßE NICHTSTUN auf Elternzeitreise in Italien. Nachts zwischen 3 und 5 Uhr, wenn alles um sie gekuschelt schläft. Mit dem Motiv des „elysischen Nichtstuns“ darf endlich wieder gefühlt werden: Wie wichtig und schön darf es sein, nichts zu tun? Welche Konsequenzen hat Nichtstun auf politischer und sozio-politischer Ebene? Warum müssen wir immer öfter unsere privilegierte Schonung verlassen und aufstehen? Als Dorfkind am Waldrand aufgewachsen, beeinflusst von West-Radioshows, die ihre Eltern zu DDR-Zeiten heimlich auf Kassetten mitschnitten, prägt sich früh ihre Ambivalenz zwischen deepen Beats, Poesie und hookigen Vocal-Lines. Heute verbindet die Berliner Künstlerin diese Wurzeln mit Neo-Soul, dem Lifestyle, der sie am meisten prägt. Ihr Sound balanciert zwischen metaphorischem Ikonen-Pop, Silk Sonic und Alltagsästhetik. RnB auf deutsch mit einer ordentlichen Prise Feminismus. Wenn MARIE ANTOINETTE empathisch über ihre Rollen in der Gesellschaft reflektiert, sich dabei begleitet an Piano, Bass oder der Sansula, dann spürt mensch ihre Resonanz mit der Welt. „Diese Zeilen sind das Elixier, ich gieß Kopfzerbrechen auf Papier (VÖ 26|01|2024).“ Zwischen Hipness und Nostalgie steht zuerst das ur-innere Bedürfnis, sich auszudrücken. Dauer: ca. 2 Std., mit Pause Sprache: Deutsch
Konzerte | Konzert

Feature Ring

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Ukrainische Folklore im modernen Jazz-Gewand: Das kleidet. Spricht man die Ukrainerin mit russischen Wurzeln auf den Inhalt der neu interpretierten Volkslieder an, wird es aber ernster: „Es geht um alle Arten von Schmerz, die Menschen erleben.“ Auch jenseits aller aktuellen Geschehnisse sind diese Themen und die reiche Kultur der Ukraine unglaublich wertvoll und haben alle Aufmerksamkeit verdient. Musik als universelle Sprache ist dafür Nadel und Faden, die unsere Welt heute und hier mit der Folklore eines anderen Landes zu verbinden weiß. Die Jazz-Decke breitet sich aus wie ein Mantel, der umhüllt, sich geborgen anfühlt und Wärme schenkt, die es heute dringlicher braucht denn je. Dauer: ca. 2 Std. mit Pause Sprache: Deutsch
Konzerte | Konzert

Kofflers Schicksal: Die Goldberg-Variationen

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Werke von: Józef Koffler (Bearbeitung für Kammerorchester von Nicholas Hersh) Johann Sebastian Bach (Bearbeitung für Kammerorchester von Józef Koffler) Gemeinsam mit der Autorin Stella Leder verknüpft das Jewish Chamber Orchestra München die Befragung deutscher Erinnerungskultur mit dem Leben und Werk Józef Kofflers. Weitgehend vergessen, soll seine Musik nun erneut erklingen. Zu hören sind sein Streich-Trio op. 10 in einer Bearbeitung für Kammerorchester sowie seine Bearbeitung der Goldberg-Variationen von Bach. Im Dialog mit der Musik spricht die Schauspielerin und Sängerin Jelena Kuljić einen Text von Stella Leder, der sich mit dem Leben Kofflers und assoziativ mit dem Thema Erinnerung aus heutiger Perspektive auseinandersetzt. Józef Koffler wurde 1896 in Stryj (Polen, heute: Ukraine) geboren. Er studierte Komposition in Wien und feierte Erfolge als Komponist. Bereits mit 32 Jahren hielt er in Lemberg die einzige Professur für atonale Komposition in Polen. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Ostpolen 1941 wurde Koffler mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn verhaftet und in das Ghetto Wieliczka gebracht. Nach der Auflösung des Ghettos 1943 versteckte er sich mit seiner Frau und seinem Sohn an unterschiedlichen Orten, wurde 1944 jedoch von der Gestapo aufgespürt und zusammen mit seiner Familie am Rande eines unbekannten Dorfes erschossen. Dirigent: Daniel Grossmann Text: Stella Leder Dramaturgie: Martin Valdés-Stauber Solisten: Jelena Kuljić (Schauspielerin) Dauer: ca. 1 Std. 20 Min.
Konzerte | Klassik

Bruckner 200

Sächsisches Vocalensemble e.V. / Büro

Wie bei kaum einem anderen Komponisten ist das OEuvre Bruckners von einer religiösen Mystik durchzogen, was sich in seinen Sinfonien und Chormusiken beispielhaft widerspiegelt. 2024 jährt sich der Geburtstag des großen Spätromantikers zum 200. Mal – Anlass für das Sächsische Vocalensemble, das Jubiläum mit der Aufführung seiner Zweiten Messe in e-Moll zu begehen. Das ursprünglich für eine Darbietung im Freien komponierte Werk für achtstimmigen gemischten Chor und ein Bläserensemble ist in seiner musikalischen Struktur von gregorianischen Gesängen inspiriert und wird in vielen Teilen, eine Herausforderung für alle Mitwirkenden, a cappella gesungen. Unter der Leitung von Matthias Jung und gemeinsam mit dem Dresdner Motettenchor sowie dem Ensemble Musica Florea erklingt diese herausragende Komposition in der Annenkirche. SÄCHSISCHES VOCALENSEMBLE DRESDNER MOTETTENCHOR MUSICA FLOREA MATTHIAS JUNG DIRIGENT »Bruckner 200« Anton Bruckner Messe für achtstimmigen gemischten Chor und Bläserensemble Nr. 2 e-Moll WAB 27 u.a. Quelle: Dresdner Musikfestspiele Das Konzert findet im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele 2024 statt .
Konzerte | Klassik

Membra Jesu Nostri

Sächsisches Vocalensemble e.V. / Büro

Auch in diesem Jahr findet das traditionelle Karfreitagskonzert des Sächsischen Vocalensembles statt. Am 29. März 2024 um 17 Uhr erklingen in der Annenkirche Dresden zwei herausragende Werke: Im Zentrum stehen die „Membra Jesu Nostri“ von Dieterich Buxtehude, eine Sammlung von sieben Passionskantaten, entstanden um 1680. Daneben ist als Beitrag des ausgehenden 20. Jahrhunderts „Svyati“ für Chor und Solo-Violoncello von John Tavener zu hören, der in diesem Jahr 80 Jahre alt geworden wäre. Seine minimalistische, stark liturgisch geprägte, meditative Komposition fasziniert gleichermaßen. Mitwirkende: Elisabeth Mücksch, Birgit Jacobi-Kircheis; Sopran Jean-Max Lattemann; Altus Christian Kircheis; Tenor Meinhardt Möbius; Bass Isang Enders, Violoncello Batzdorfer Hofkapelle Sächsisches Vocalensemble Leitung: Matthias Jung Karten erhalten Sie bei den bekannten Vorverkaufskassen und unter www.reservix.de
Konzerte | Musik

Bandstand: Live Musik hören

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

Bereit für einen Rausch aus Electronic Sounds, Pop, Rock und Alternative Music? Vertreter:innen der regionalen Musik- szene bringen neue Sounds und Musikprojekte auf die Bühne und lassen das Festspielhaus erneut scheppern, vibrieren, erklingen und erleuchten. Wir sagen: Bandstand-Bühne frei! Weitere Informationen und alle Details zu den Bands finden Sie demnächst auf hellerau.org/bandstand. 23/11 € BANDSTAND KOMBITICKET 23.02 & 24.02. Holen Sie sich Ihr Kombiticket für 26,50/14,50 € ! Kombinierbar mit dem 23.02.

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