Konzerte / Orchester
Staatskapelle Dresden
Dresden, Theaterplatz 2
- 2. Sinfoniekonzert: Reminiszenzen eines gebrochenen Herzens
- 3. Sinfoniekonzert: Rückkehr des Feuervogels
- Portraitkonzert des Capell-Compositeurs
- 3. Kammerabend
- Adventskonzert des ZDF
- 4. Sinfoniekonzert: Böhmische Fabeln und Fanfaren
- Silvesterkonzert
- CDs der Staatskapelle
- ältestes und traditionsreichstes Orchester der Welt
Konzerte / Orchester
Dresdner Philharmonie
Dresden, Schloßstr. 2
- Tabita Berglund mit Schubert
- Bolero
- Brahms Violinkonzert
- Runnicles mit Bruckner
- Olivier Latry
- Scheherazade
- Fazil Say und Patricia Kopatchinskaja
- Tschaikowski Pathétique
- A Christmas Carol
- Weihnachtsoratorium für Kinder
- Adventssingen mit dem Bürgerchor am Kulti
- Mahler 4
- Sind die Lichter angezündet
- Tschaikowski und Beethoven
- Walzerträume – 200 Jahre Josef Strauß
- Orgelkonzert zum Jahreswechsel
- Mediathek und Podcast der Dresdner Philharmoniker
- Orchester der Landeshauptstadt Dresden
Ereignisse / Festival
Jazztage Dresden
Saisonkonzerte
- Morgen: Jessica: 40 Jahre Spieler
- Natalia Posnova [ru]: QUEEN Rhapsody Cinematic Symphony
- Modern String Quartet
- Patax [es/cub/us]: Michael Jackson, Beatles & World Jazz
- The Bulgarian Voices Angelite [bg]: The magic of choir music
- Oli Bott Trio Chronicles of Jazz
- Fanfare Ciocarlia [ro]: The Devil Rides Again
- Lüül
- Forster Family
- Alexander Hrustevich [ua]: Accordion Virtuoso
- David Hermlin & his Swing Dance Orchestra: Swing is the Thing
- MOJO MEN feat. Henry Heggen
- Joscho Stephan Trio: Take off
- Huun Huur Tu [ru]
- Julia Neigel & Band: Akustisch 2026
- Myles Sanko [uk]: I see my light
- Pascal von Wroblewsky: DEFA Songbook
- Andreas Gundlach: Eine Liebe, die bleibt
- Caracou: Chansons et jazz à la Manouche
- Kayvan Soufi-Siavash & Jens Fischer-Rodrian: Auf der Suche nach dem menschlichen Kammerton
- Saigon Soul Revival: Soul of Saigon - The place we return to
- Scott Kinsey Group [us]: Thought Distortions
- Tom Gaebel & His Trio: A Swinging Affaire in Meißen
- Berlin Du coole Sau
- Charly Gitanos [es]: Flamenco, Latin & Gypsy Fire
- 10. Nacht der Gitarren 2026
- Chris Minh Doky & the Nomads [dk/d/fr]
- The Next Movement [ch]: Karma Dojo Tour - Explosive Groove, Funk & So
- Take 6 & Thilo Wolf Bigband
- Die Zöllner: Pop, Soul, Funk mit Pauken & Trompeten
- Mnozil Brass [at/hu]: Strau$$
- Sari Schorr [us]: Running Wild
- Tina Tandler: Saxophon im Haus
- Uschi Brüning und das Günther Fischer Quintett
- Peter Bence [hu]: Pianosphere Tour
- Vicente Patiz: TRAVELS
- Andreas Kümmert & The Electric Circus: A.Live Tour 2026
- Big Daddy Wilson [us]: 13. Blues Night
- Smilla: Neue Wege
- Fatcat
- Fun Horns: celebrate 40. with M.Davis (100) "Kind of Blue"
- Jasmin Tabatabai & David Klein Quartett: Jagd auf Rehe
- Thomas Stelzer Trio: Blues & Rhythm Town
- Clouth, Clark & Seck [d/sn]: Triartlon
- Aline Deanna [ca]: Wild Rose & Salt Water Tour
- Jeanquirit Quartett: Haydn Blue
- Esther Kaiser: Breathing
- El Flecha Negra [cl/br/pe/d]: Mucho Picante Caliente Tour
- Grigor Shagoyan Quartett [am/d]: Bistro Manouche - Gypsy Jazz & Global Sounds
- Forster Family: Sing Together!
- Molass: A groovy Fairytale
- Tobias Morgenstern & Freunde: Nordic Fusion Christmas
- Angelika Weiz - Charlie Eitner & Friends [d/ar]
- Kai Strausss & The Electric Blues All Stars: 14. Blues Night
- Quadro Nuevo: Das Weihnachtskonzert
- Weihnachtskonzert KontraPiano & Helena Forster
- Klazz Brothers & Cuba Percussion [col,cub,d]: Christmas meets Cuba
- Jindrich Staidel Combo: Böhmische Weihnacht
- Chris Hopkins feat. Shaunette Hildabrand [us]: Swingin' Christmas
Konzerte
| Kirchenmusik
Konzerte
| Kirchenmusik
Orgelmusik in der Garnisonskirche
Festung Königstein
Orgelkonzerte zu jeder vollen Stunde auf der Jehmlich-Orgel. Genießen Sie zwischen 12 und 16 Uhr zu jeder vollen Stunde ein 15-minütiges Konzert auf der Jehmlich-Orgel der Garnisonskirche. Es spielt: 11.10. Verena Förster, St. Gallen (Schweiz) 25.10. Jens Matthes (Dresden) 18.11. Jens Matthes (Dresden) Dieses Angebot ist im regulären Festungseintritt enthalten. Wir bitten jedoch um eine wohlwollende Spende für die Kirchenmusik.
Konzerte
| Konzert
Walzerträume – 200 Jahre Josef Strauß
Dresdner Philharmonie
Wolfgang Hentrich, Dirigent Daniel Bäz, Fagott Konstanze Pietschmann, Violoncello Dresdner Philharmonie mit Moderation Johann Strauß (Sohn): Die Fledermaus: Ouvertüre Unter Donner und Blitz - Polka schnell op. 324 "An der schönen blauen Donau" Romanze Nr. 1 für Cello, Harfe und Orchester d-moll. Josef Strauß: "Delirien" "Feuerfest" "Moulinet" "Ohne Sorgen" Hans Christian Lumbye: "Champagner-Galopp" Julius Fučik: "Donausagen" "Der alte Brummbär" für Fagott und Orchester Pietro Mascagni: Intermezzo aus "Cavalleria rusticana" Claude Debussy: "Clair de lune" (Arr. André Caplet) Schwungvolle Gala zum Jahreswechsel Optimismus, Leichtigkeit und Neubeginn – unsere Konzerte zum Jahreswechsel stellen wir ganz ins Zeichen von Wiener Walzer und Co. Und wer steht mehr dafür als die Familie Strauß – angefangen bei Vater Johann Strauß, über seinen Sohn Johann, den „Walzerkönig“, bis hin zu dessen jüngerem Bruder Josef Strauß. Letzterem ist das Programm anlässlich seines 200. Geburtstag 2027 unter der Leitung unseres Konzertmeisters Wolfgang Hentrich gewidmet. Josef stand zu Unrecht immer etwas im Schatten seines Bruders, dabei gilt er als der musikalisch Raffinierte und Tiefgründigere – und das, obwohl er eigentlich Brückenbauer werden wollte und nicht Komponist. Nur weil sein Bruder Johann zu erschöpft war, sprang er ein. Ein Glück für die Musikwelt, denn so gibt es neben den absoluten Klassikern wie „An der schönen blauen Donau“ und der effektvollen Polka „Unter Blitz und Donner“ z.B. auch die Polka „Feuerfest“, die Josef Strauß im Auftrag der Firma Wertheim schrieb, deren Markenzeichen feuerfeste Tresore waren… Dauer: ca. 2 Std. 45 Min. inkl. Pause
Konzerte
| Konzert
Orgelkonzert zum Jahreswechsel
Dresdner Philharmonie
Iveta Apkalna, Orgel Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge d-Moll für Orgel BWV 565 Camille Saint-Saëns: „Danse macabre“ (Arr. Edwin H. Lemare) César Franck: Prélude, Fugue et Variation Léon Boëllmann: "Suite gothique" Gabriel Dupont: "Méditation" Charles-Marie Widor: Toccata aus der Orgelsinfonie Nr. 5 Iveta Apkalna brilliert an der Eule-Orgel Kein Konzert ohne Bach! Diesem Grundsatz bleibt unsere Palastorganistin Iveta Apkalna auch im Silvesterkonzert treu und eröffnet es mit dessen vielleicht berühmtestem Stück, der Toccata und Fuge d-Moll. Hollywood hat das Werk zum Soundtrack für Grusel gemacht – Vampire, Burgen, Nebel inklusive. Kein Wunder, packt es doch das Publikum vom ersten Ton an. Packend und virtuos geht es auch weiter, mit Werken französischer Komponisten, die ja ohnehin für ihre Liebe zur Königin der Instrumente bekannt sind, bis es mit dem wahrscheinlich zweitberühmtesten Orgelstück endet. Bei der Toccata aus der Fünften Orgelsinfonie von Charles Marie Widor reizt Apkalna wirklich alle technischen Möglichkeiten unserer Konzertsaalorgel aus und setzt damit einen fulminanten Schlusspunkt hinter das vergangene Jahr. Mit einem Glas Sekt können Sie im Anschluss das neue Jahr mit Blick auf den Altmarkt im Kulturpalast begrüßen. Bis 0.45 Uhr bleibt das Haus für das Konzertpublikum geöffnet.
Konzerte
| Konzert
Tschaikowski und Beethoven
Dresdner Philharmonie
Aurel Dawidiuk, Dirigent Alexander Melnikov, Klavier Dresdner Philharmonie Peter Iljitsch Tschaikowski: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur Klassik und Romantik zu Weihnachten Was passiert, wenn ein 29-jähriger Komponist die Tradition ein kleines Stück verschiebt – und ein anderer sein eigenes Werk zunächst für unspielbar hält? Unser Konzert verbindet zwei Klassiker, die nicht auf Anhieb Erfolg hatten. Beethovens Erste Sinfonie beginnt überraschend „falsch“ und zeigt schon im Jahr 1800, dass hier jemand die Regeln kennt – und sie bewusst dehnt. Zeitgenossen fanden das Werk zu laut und zu kühn. Heute hört man darin den Beginn einer neuen musikalischen Epoche. Tschaikowskis Erstes Klavierkonzert wurde von seinem Freund Nikolai Rubinstein, der die Uraufführung spielen sollte, zunächst scharf zurückgewiesen; auch Tschaikowski selbst war zunächst nicht überzeugt von seiner Komposition. Das Werk „emigrierte“ und feierte seine Premiere ausgerechnet in Boston. Erst bei seiner zweiten Aufführung hatte es auch in Russland Erfolg und gehört heute zu den Publikumslieblingen schlechthin. Der monumentale Beginn ist ebenso legendär wie einmalig: Die kraftvollen Akkorde kehren im weiteren Verlauf nicht mehr zurück… Dauer: ca. 1 Std. 45 Min. inkl. Pause
Konzerte
| Konzert
Sind die Lichter angezündet
Dresdner Philharmonie
Gunter Berger, Dirigent Karolina Juodelyte, Orgel Philharmonischer Kinderchor Dresden Mitglieder der Dresdner Philharmonie Das beliebte Weihnachtskonzert des Kinderchores Es gibt etwas lästige Traditionen und dann gibt es solche, die ein Ereignis erst so richtig rund machen. Zu letzteren gehört zweifellos das Weihnachtskonzert unseres Philharmonischen Kinderchores! Er lädt auch in diesem Jahr wieder Großeltern, Eltern und natürlich vor allem alle Kinder ein, bekannte und weniger bekannte Weihnachtslieder zu hören und einige davon auch mitzusingen. Danach kann das Fest kommen… Dauer: ca. 1 Std. 15 Min. ohne Pause
Konzerte
| Konzert
Mahler 4
Dresdner Philharmonie
Ádám Fischer, Dirigent Ruzan Mantashyan, Sopran Dresdner Philharmonie Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 104 D-Dur Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 4 G-Dur Altmeister Ádám Fischer dirigiert Haydn und Mahler Joseph Haydn war ein Star, lange bevor es Stars überhaupt gab. Besonders mit den zwölf Sinfonien, die er für das Londoner Publikum schrieb und die auch in London uraufgeführt wurden, hatte er einen solchen Erfolg, dass er ein richtig reicher Mann wurde. Es gab Merchandising, Fanartikel und Presse, und das Publikum raste regelrecht vor Begeisterung in seinen Konzerten. Das gilt auch für seine allerletzte Sinfonie Nr. 104, die wie mit einem Donnerschlag beginnt und im letzten Satz den Charakter eines böhmischen Volksliedes trägt. Gustav Mahler hat seine Vierte Sinfonie als sein „heiterstes Werk“ bezeichnet. Das Publikum der Uraufführung fand sie fast zu einfach für Mahler und nahm die elegante Oberfläche nicht ernst – ihre Abgründigkeit verstand man erst später: Der „Himmel“ in Mahlers 4. Sinfonie ist kein erhabener Jenseitsraum, sondern eine kindlich-naive Vision des Paradieses. Ausgehend vom Wunderhorn-Lied „Das himmlische Leben“ zeichnet Mahler eine helle, durchsichtige Klangwelt voller Ironie, Einfachheit und sanfter Entrückung, in der Unschuld und leiser Zweifel nebeneinander bestehen. Dauer: ca. 1 Std. 45 Min. ohne Pause
Konzerte
| Konzert
Adventssingen mit dem Bürgerchor am Kulti
Dresdner Philharmonie
Gunter Berger, Leitung Bürgerchor am Kulti Das beliebte Mitsingkonzert in der Adventszeit Die begeisterten Hobby-Sängerinnen und -sänger des Bürgerchors am Kulti laden ein, Weihnachtslieder zu hören und selbst mitzusingen. Ein stimmungsvolles Konzert unter der Leitung von Chordirektor Gunter Berger, das so richtig auf die festlichen Tage einstimmt. Dauer: ca. 1 Std. 30 Min. ohne Pause
Konzerte
| Klavierkonzert
Tschaikowski Pathétique
Dresdner Philharmonie
Fabien Gabel, Dirigent Katia und Marielle Labèque, Klavier Dresdner Philharmonie Modest Mussorgsky: "Chowanschtschina" - Vorspiel für Orchester Philip Glass: Doppelkonzert für zwei Klaviere und Orchester Peter Iljitsch Tschaikowski: Sinfonie Nr. 6 h-Moll "Pathétique" Minimal Music im Klavier-Doppelkonzert und romantische Klangpracht Minimal Music ist längst keine Randerscheinung mehr im klassischen Konzert, und das liegt nicht zuletzt an Philipp Glass, einem der engagiertesten und erfolgreichsten Komponisten dieses Musikstils. Sein Konzert für zwei Klaviere hat er für die beiden Solistinnen des Abends geschrieben, für die Schwestern Katia und Marielle Labèque. Kein Wunder, denn er meinte, das Konzert funktioniere nur, wenn „mit einem Gehirn“ gespielt werde. Ganz so ist es natürlich nicht, aber dass die beiden Künstlerinnen eine fast symbiotische Verbindung in ihrem gemeinsamen Spiel eingehen, kann man an diesem Abend live erleben. Seine Sechste Sinfonie war gleichzeitig die letzte, die Tschaikowski schrieb. Neun Tage nach ihrer Vollendung starb er. Bis heute wird spekuliert, ob er Selbstmord beging, vergiftet wurde, oder eines natürlichen Todes starb. Keine Spekulation aber ist, was wir heute in seiner Musik hören: Mut und Zuversicht zu Beginn, über Enttäuschung bis hin zu Resignation und fast völligem Verlöschen am Ende. Der letzte Satz wird von vielen als ein Requiem gedeutet, das er für sich selbst schrieb. Dauer: ca. 2 Std. inkl. Pause
Konzerte
| Konzert
Runnicles mit Bruckner
Dresdner Philharmonie
Sir Donald Runnicles, Dirigent Emanuel Ax, Klavier Dresdner Philharmonie Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 7 E-Dur Bruckner-Sinfonie und Klavierlegende Emanuel Ax mit Klavierkonzert von Beethoven Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 in B-Dur zeigt den jungen Komponisten zwischen Mozart-Nähe und eigener Handschrift. Spritzige Virtuosität, dialogische Orchesterführung und lyrische Passagen prägen das Werk. Besonders das heitere Rondo-Finale verbindet Eleganz mit überraschendem Witz. Typisch für die Sinfonien von Bruckner sind großangelegte Entwicklungen und ganz verinnerlichte Passagen, seine Siebte ist da keine Ausnahme. Als er sie komponierte, starb der von ihm verehrte Richard Wagner. Anlass für Bruckner, den langsamen Satz mit Glockengeläut enden zu lassen. Und noch einen Bezug zu Wagner hat das Werk: für ihre Aufführung verlangte Bruckner den Einsatz sogenannter „Wagner-Tuben“, klanglich eine Mischung aus Horn und Posaune, die Wagner extra für seinen Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ erfunden hatte. Dauer: ca. 2 Std. 15 Min. inkl. Pause
Konzerte
| Konzert
Fazil Say und Patricia Kopatchinskaja
Dresdner Philharmonie
Patricia Kopatchinskaja, Violine Fazil Say, Klavier Karol Szymanowski: "Mythen" für Violine und Klavier Patricia Kopatchinskaja: "UniSolo" für Violine und Klavier Fazil Say: »Lost Screams Sonata« für Violine und Klavier Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violine A-Dur "Kreutzersonate" Sie ist wild, frech und wunderbar, manchmal auch theatralisch, originell und experimentell. Und dabei aber immer mit beiden Beinen auf dem Boden internationaler Bühnen – gerne auch barfuß. Nicht nur mit ihrem theatralischen Auftreten zeigt Patricia Kopatchinskaja, dass sie sich nicht um Konventionen schert. Ihr außergewöhnlicher Charakter, gepaart mit ihrer virtuosen technischen Fertigkeit und einer natürlichen Musikalität, hat die Geigerin an die Weltspitze gebracht. Als ungewöhnliche Musikerpersönlichkeit gilt auch ihr langjähriger Kammermusikpartner Fazıl Say. Der türkische Pianist berührt auf eine unmittelbar-packende Weise, die in der Welt der klassischen Musik selten ist. Beide kennen sich seit über 20 Jahren und sie schätzen einander über alle Maßen, es lag also nahe, sie nun auch gemeinsam nach Dresden einzuladen. Im Programm haben sie neben zwei selbstkomponierten Stücken auch Beethovens berühmt-berüchtigte Kreutzersonate. Berüchtigt vor allem wegen ihrer enormen technischen Anforderungen, aber auch enorm schön - mit weiten melodischen Bögen und abwechslungsreichen Sätze, vom furiosen ersten Satz über den meditierenden zweiten bis zum jubelnden Finale. Dauer: ca. 2 Std. 15 Min. inkl. Pause
Konzerte
| Konzert
Scheherazade
Dresdner Philharmonie
Aziz Shokhakimov, Dirigent Sergei Nakariakov, Trompete Dresdner Philharmonie Alexander Borodin: "Polowetzer Tänze" aus der Oper "Fürst Igor" Alexander Arutjunjan: Konzert für Trompete As-Dur Nikolai Rimski-Korsakow: "Scheherazade" - Sinfonische Suite aus "Tausendundeine Nacht" Aram Chatschaturjan: „Lezginka“ aus dem Ballett „Gayane“ Alexander Borodin war eigentlich Chemiker. Oft komponierte er spät nachts oder zwischen seinen Experimenten, auch die berühmten Polowetzer Tänze, die eigentlich zu seiner Oper „Fürst Igor“ gehören. Er starb jedoch, bevor er die Oper vollenden konnte, seine Komponisten-„Kollegen“ Rimski-Korsakow und Glasunow brachten sie schließlich in ihre letzte Fassung für Orchester. Von Ersterem stammt ein weiteres bekanntes russisches Meisterwerk: eine Suite frei nach Motiven der Erzählsammlung „Tausendundeine Nacht“. Klingt nach Programm-Musik? Rimski-Korsakow selbst wollte seinem Werk eigentlich gar kein Programm geben, aber wer genau hinhört, erkennt unschwer, dass er in den vier Sätzen vier der Erzählungen nachbildet. Dabei hat er einige Motive sehr plastisch gestaltet: Das eine erklingt direkt zu Beginn und charakterisiert mit seiner Klangwucht den brutalen Sultan. Die Sphäre von Scheherazade wird von den schillernden Girlanden der Solovioline und der Harfe hervorgerufen. Ganz klar: sie ist eine raffinierte Erzählerin, die die Kunst des Spannungsaufbaus vollkommen beherrscht. Und allgegenwärtig in diesem Werk ist das wogende Meer. Und so entsteht ein musikalischer Bilderbogen von klangsüffiger Pracht. Das Trompetenkonzert As-Dur von Alexander Arutiunian zeichnet sich durch die Verbindung klassischer Konzertform mit armenischer Volksmusik aus. Markant sind kantable Melodien, rhythmische Vitalität, tänzerische Elemente und eine brillante, zugleich gesangliche Trompetenstimme, die Virtuosität mit folkloristischem Charakter vereint. Dauer: ca. 2 Std. inkl. Pause
Konzerte
| Konzert
Olivier Latry
Dresdner Philharmonie
Olivier Latry, Orgel Johann Sebastian Bach: Chaconne aus der Partita d-Moll für Violine (Arr. Henri Messerer) Schlusschor aus der Matthäus-Passion (Arr. Charles-Marie Widor) Siziliano aus der Flötensonate Es-Dur (Arr. Louis Vierne) Aria aus der Pfingstkantate BWV 68 (Transkription von Eugène Gigout) Louis Vierne: Trois "Pièces en style libre" Jean Langlais: "Dialogue sur les Mixtures" (aus "Suite brève") "Prélude Modal" Marcel Dupré: Präludium und Fuge g-Moll Er hat unsere Orgel 2017 mit eingeweiht, war mehrfach Palastorganist und hat gemeinsam mit der Dresdner Philharmonie nun auch das erste Album auf der Eule-Orgel eingespielt. Olivier Latry präsentiert in diesem Konzert Werke von Komponisten, die ihm besonders nahe sind, dazu zählen natürlich unbedingt Bach, Vierne und Langlais. Seinen Landsmann Marcel Dupré betrachtet er als Schlüsselkomponisten der modernen französischen Orgeltechnik, er verehrt ihn auch als Meister der Improvisation und gilt selbst als ihr Erbe. In diesem Konzert gibt er mit einem Präludium und Fuge seines großen Vorbilds eine Kostprobe aus dem CD-Programm und präsentiert sich auch mit seiner enormen Improvisationskunst. Auf Einladung der Dresdner Philharmonie anlässlich des Erscheinens der ersten CD mit der Eule-Orgel im Kulturpalast – mit Olivier Latry und der Dresdner Philharmonie Dauer: ca. 1 Std. 45 Min. ohne Pause
Konzerte
| Musik
Unfolkkommen
Mit Zahnrad & Zylinder e.V.
Musik aus dem Folk, für das Folk und ganz nahe am Folk. Früher wie heute. Am besten ohne Strom und Kabel, also an jedem Ort möglich. Ohne Anspruch auf Perfektion und deshalb eine Einladung an jeden, die alten Lieder mit- oder nachzusingen. Eben UNFOLKKOMMEN. Auch jenseits der Kirchen, Höfe, Konzertsäle oder Opernhäuser gibt es Melodien und Texte, die eher bei den Kleinen Leuten bekannt und beliebt waren und trotzdem aus gutem Grund die Zeiten überdauert haben. Deswegen haben sich die „Klassiker“ hin und wieder ja auch gerne mal beim „Folk“ bedient. Meist sind es Lieder mit einem ganz banalen, alltäglichen Bezug zur Arbeit, zur Liebe oder was sonst noch im Leben eine Rolle spielt. Dabei ganz und gar nicht unromantisch, gern aber auch derb, direkt, mit einem köstlichen Humor und (glücklicherweise) oft im regionalen Dialekt. Im Ganzen betrachtet fühlen wir uns dieser Musik sehr seelenverwandt und da wir nunmal im Dresdner Elbtal zu Hause sind, haben es uns die säggs`schen Folkslieder ganz besonders angetan. Alte Lieder, ein wenig entstaubt und hier und da auch mal verändert mit einem schmunzelnden Blick auf unser Heute. Deutsche Folksmusik.
Konzerte
| Musik
2. Western & Country Abend
Mit Zahnrad & Zylinder e.V.
Konzerte
| Konzert
Weihnachtskonzert KontraPiano & Helena Forster
Jazztage Dresden
Klassik / Chanson / Tango / Swing / Latin KontraPiano [d/col] Bruno Böhmer Camacho - Piano Kilian Forster - Kontrabass Helena Forster - Gesang Bach, Piazolla, Beethoven, Schumann. Ellington & internationale Weihnachtslieder Die Weiten des (Musik-) Universums erforschen, den Raum zwischen den Dingen beleben und über die seelenstärkende Kraft der Musik in die Welt tragen - das ist die Leidenschaft und musikalische Schöpferkraft des Duos KontraPiano. Weihnachtlich begleitet von der singenden Tochter Helena Forster eröffnen Bassist Kilian Forster und Pianist Bruno Böhmer Camacho in diesem Programm eine kammermusikalische Welt, die geprägt ist von hauchfeiner Nuancierung und dem eruptiven Feuer leidenschaftlicher Intensität gepaart mit lustvoller Virtuosität. Die Musiker, beide Mitglieder der mit Klassic Echos, Jazz Awards und einer Grammy-Nominierung hochdekorierten Klazz Brothers, kennen in der Zusammenstellung ihrer Programme ebenso wenig Grenzen und Einschränkungen wie in ihren Arrangements und Kompositionen. So finden sich in den höchst anspruchsvollen Programmen Werke der Neoklassik, des Jazz, der Worldmusic ebenso wie traditionelle Musiken verschiedenster Kulturen, Chansons und Werke aus den Bereichen Tango, Swing und Latin. Arrangiert und interpretiert immer vor dem Hintergrund der klassischen Wurzeln beider Musiker. Verbindungen zwischen Genres und Stilen sichtbar machen, Brücken bauen und den weiten Raum dazwischen mit Neuem beleben – das kennzeichnet das Schaffen von KontraPiano. Und dies mit Offenheit und Neugier in alle Richtungen: so werden Werke der klassischen Musikliteratur mit großer Freude in Musiksprachen unserer Zeit übersetzt – aber gerne auch den ungewohnten Weg in anderer Richtung: so erstrahlen z.B. Jazzstandards in pulsierendem neoklassischem Arrangement. "Dass mit dem Duo KontraPiano Musiker von Weltklasseniveau auftreten würden, war von Anfang an klar. Entsprechend hoch sind auch die Erwartungen... Doch diese übertreffen die Musiker weit. " (Straubinger Tagblatt, 12.1.23)
Konzerte
| Konzert
Forster Family:
Forster Family:
Sing Together!
Jazztage Dresden
Pop/Soul/Jazz/Swing/Latin Helena Forster - Gesang Kilian Forster - Piano Gabriel Forster - Drums Thomasz Skulski - Saxophon Die größten Songs zum Mitsingen und Mitmachen Heute sitzt das Publikum nicht nur vor der Bühne – es wird Teil der Show! Die Forster Family bringt die Songs auf die Bühne, die jeder kennt, liebt und spätestens beim Refrain sowieso mitsingen möchte. Große Pop-Hymnen, unvergessliche Klassiker, gefühlvolle Balladen und Songs, bei denen irgendwann niemand mehr still auf seinem Platz sitzen bleibt. Bei „Sing Together!“ wird aus einem Konzert ein gemeinsames Musikerlebnis für Kinder, Jugendliche, Eltern – und eigentlich für jeden, der Musik liebt. Die Forster Family spielt live, Helena führt mit ihrer Stimme durch den Abend und das Publikum wird zum größten Chor des Konzerts. Doch einigen gehört die Bühne sogar ganz persönlich: Ausgewählte junge Sängerinnen und Sänger dürfen gemeinsam mit Helena und der Forster Family auftreten. Im Duett, mitten in der Band, vor echtem Publikum – für einen Song selbst Teil der Forster Family sein. Dabei geht es nicht darum, wer am lautesten, perfektesten oder professionellsten singt. Es geht um die Freude an Musik, den Mut, die eigene Stimme zu entdecken und dieses besondere Gefühl, wenn aus vielen einzelnen Stimmen plötzlich eine wird. Und natürlich dürfen auch Mama, Papa, Oma, Opa und alle anderen Erwachsenen kräftig mitsingen. Denn bei Songs wie von Adele, Raye, Billie Eilish, Michael Jackson, Stevie Wonder, Leonard Cohen und vielen weiteren großen Namen stellt sich ohnehin schnell die Frage: Wer kann da eigentlich nicht mitsingen? Ein Konzert zum Zuhören. Zum Mitsingen. Zum Mitmachen. Zum Auf-die-Bühne-Trauen. Du willst selbst für ein Duett oder einen eigenen Song auf die Bühne? Bewirb Dich mit einem kurzen Video unter mitsing@jazztage-dresden.de FAMILIENRABATT - bis 5 Kinder & Auszubildende FREI!
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Jeanquirit Quartett:
Jeanquirit Quartett:
Haydn Blue
Jazztage Dresden
Eva Dollfuß - Violine Yuna Toki - Violine Matan Gilitchensky - Viola Matthias Wilde - Violoncello Programm: Haydn Blue Joseph Haydn: Streichquartett B-Dur, op.76,4 „Der Sonnenaufgang“ Erwin Schulhoff: Fünf Stücke für Streichquartett George Gershwin Three Preludes Antonin Dvorak Streichquartett F-Dur, op. 96 „Amerikanisches Quartett“ Ein Abend über musikalische Freiheit und das Überschreiten von Grenzen – von Haydn zu Dvořák, von Europa nach Amerika, von der Klassik zum Jazz und wieder zurück. Vier Streicher, vier Stimmen – und ein musikalischer Weg von Wien über Prag bis nach Amerika. Das Streichquartett Jeanquirit zeigt bei den Jazztagen Dresden, wie viel Freiheit, Rhythmus und Experimentierlust in vier Jahrhunderten vermeintlich „klassischer“ Musik stecken. Den Ausgangspunkt bildet Joseph Haydns Streichquartett B-Dur op. 76 Nr. 4, das wegen seines leuchtenden Beginns den Beinamen „Der Sonnenaufgang“ erhielt. Haydn machte das Streichquartett zu einem Gespräch unter vier gleichberechtigten Stimmen: Motive werden aufgenommen, weitergegeben, beantwortet und verwandelt. Ein musikalischer Dialog, dessen Prinzip dem Jazz erstaunlich nahe ist. Mit Erwin Schulhoffs „Fünf Stücken für Streichquartett“ beginnt dieser Dialog zu tanzen. Schulhoff gehörte zu den aufregendsten Grenzgängern der Musik des frühen 20. Jahrhunderts. Fasziniert von Jazz, Tanzmusik und Dadaismus verband er klassische Formen mit neuen Rhythmen und der Musik seiner Zeit. Seine fünf Miniaturen führen durch unterschiedliche Tanzwelten – pointiert, rhythmisch, manchmal bissig und voller Überraschungen. Spätestens bei George Gershwin verschwimmen die Grenzen endgültig. Seine Three Preludes verbinden klassische Komposition mit Blues, Jazz und den pulsierenden Rhythmen des amerikanischen Großstadtlebens. Gershwin bewies wie kaum ein anderer Komponist seiner Zeit, dass Konzertsaal und Jazzclub keine Gegensätze sein müssen. Den großen Bogen des Abends schließt Antonín Dvořáks „Amerikanisches Quartett“. 1893 entstand es während seines Aufenthalts in Iowa, mitten in der Suche nach einer eigenständigen amerikanischen Musiksprache. Dvořák begegnete dort Spirituals und afroamerikanischer Musik ebenso wie den musikalischen Traditionen der Einwanderer. Das Ergebnis ist Musik voller Weite, rhythmischer Energie und Melodien, die unmittelbar ins Ohr gehen. Jeanquirit – frei übersetzt „der lachende Hans“ – taucht als Pseudonym in den Schriften Robert Schumanns auf. Für die vier Musiker aus Sächsischer Staatskapelle Dresden und Dresdner Philharmonie, die sich 2020 aus purer Freude am Streichquartett zusammenfanden, könnte der Name zugleich Programm sein: höchste kammermusikalische Qualität, aber ohne musikalische Scheuklappen.
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Aline Deanna [ca]:
Aline Deanna [ca]:
Wild Rose & Salt Water Tour
Jazztage Dresden
Country/Folk Mit ihrer „Wild Rose & Salt Water Tour“ bringt die kanadische Singer-Songwriterin und Geigerin Aline Deanna den unverwechselbaren Klang des modernen Americana nach Dresden. Zwischen Country, Folk und Bluegrass entfaltet sie ein musikalisches Panorama voller Wärme, Weite und persönlicher Geschichten – inspiriert von den Landschaften ihrer Heimat British Columbia und den Erlebnissen zahlreicher Reisen. Im Mittelpunkt des Konzertabends stehen die Songs ihres aktuellen Albums „Wild Rose & Salt Water“. Mit feinem Gespür für eingängige Melodien und authentisches Songwriting erzählt Aline Deanna von Natur, Heimat, Aufbruch und den kleinen Momenten des Lebens. Ihre klare Stimme, das virtuose Geigenspiel und die harmonische Verbindung von akustischen Instrumenten schaffen eine intime Atmosphäre, die gleichermaßen berührt und begeistert. Begleitet von ihrer Band verbindet sie traditionelle nordamerikanische Musik mit zeitgenössischem Songwriting und verleiht dem Genre eine frische, persönliche Handschrift. So entstehen Klangwelten, die ebenso zum Träumen wie zum Mitfühlen einladen. Freuen Sie sich auf einen Abend voller musikalischer Authentizität, poetischer Geschichten und virtuoser Instrumentalkunst – ein besonderes Konzerterlebnis für Liebhaber von Americana, Country und Folk.
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Myles Sanko [uk]: