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Konzerte | Musik

Jewish Chamber Orchestra Munich

HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

1898 veröffentlichte Heinrich York-Steiner die Geschichte von Mendele, einem „armen jüdischen Musikanten, der seinen Lebensunterhalt mit Hochzeitsauftritten verdient“ und sich einen Traum erfüllt, als er sich von seinem mühsam Ersparten einen Besuch im kaiserlichen Hoftheater in Wien leistet. Dort hört er zufällig und ohne jedes Vorwissen Wagners Lohengrin: „Die Oper verändert sein Leben. Zurück in seinem Shtetl möchte er zu jüdischen Festen nicht mehr die traditionellen Melodien, sondern nur noch Wagners Melodien spielen … “. Die Geschichte Mendeles verweist auf ein Spannungsfeld, das seit dem 19. Jahrhundert virulent ist: die tiefe Faszination, die von Wagners Musik ausgeht, und zugleich die schwerwiegende Problematik seines offen artikulierten Antisemitismus. Wagners Schriften – allen voran „Das Judenthum in der Musik“ – formulieren eine Ideologie, die das Judentum kulturell abwertet und in späteren politischen Kontexten fatal nachwirkte. Umso komplexer erscheint der Umstand, dass gerade jüdische Musiker*innen, Schriftsteller*innen und Intellektuelle immer wieder eine besondere ästhetische Anziehungskraft in Wagners Werk empfanden. 2025 hat das Jewish Chamber Orchestra Munich, das ab der Spielzeit 2025/26 „Orchestra in Residence“ der Münchner Kammerspiele ist, unter der Leitung von Daniel Grossmann die Geschichte von Mendele als Auftragswerk des 1977 in der Ukraine geborenen Komponisten Evgeni Orkin mit Musik zwischen Klezmer und Wagner mit großem Erfolg auf die Bühne gebracht. In einer von Martin Valdés-Stauber eingerichteten Fassung erzählt Stefan Merki die Geschichte, singt Ethel Merhaut jiddische Lieder oder auch einen neuen Text auf die Ballade der Senta. Den Fragen, die Mendele bewegten, müssen auch wir uns stellen: „Was hat die Musik mit die Juden zu thun oder mit die Christen? […] Is Musik koscher? Is eine Melodie trefe? Muss man denn Noten einsalzen und auswaschen? Muss man eine Fidel schachten?“ Sexisten, Rassisten, Antisemiten: Wie erleben wir heute Kunst, deren Erschaffer politische oder gesellschaftliche Ansichten hatten, die wir nicht teilen? Das Jewish Chamber Orchestra Munich (JCOM), 2005 von Daniel Grossmann gegründet, versteht sich als zeitgenössische jüdische Stimme und ist weltweit auf renommierten Bühnen präsent. Mit vielfältigen Formaten macht es jüdische Gegenwartskultur hör- und sichtbar und wirkt als Botschafter jüdischer Kultur. Die Musiker*innen kommen aus über zwanzig Ländern und unterschiedlichen religiösen Hintergründen. Künstlerisch pflegt das JCOM jüdische Musiktraditionen von Barock bis Gegenwart, hebt vergessene jüdische Komponist*innen hervor und belebt historische Orte jüdischen Lebens. Es vergibt Kompositionsaufträge, kooperiert mit international bekannten Solist*innen und Institutionen und ergänzt sein Profil durch vielfältige Education-Projekte. Sängerin: Ethel Merhaut Schauspieler: Stefan Merki Orchester: Jewish Chamber Orchestra Munich Dirigent: Daniel Grossmann Libretto: Martin Valdés-Stauber Szenische Einrichtung: Constanze Nogueira Negwer Evgeni Orkin (*1977): Mendele Lohengrin (2025) Ein Klezmer-Singspiel nach der gleichnamigen Erzählung von Heinrich York-Steiner (1898). Auftragskomposition des JCOM. Kooperation: Im Rahmen von Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026.
Konzerte | Konzert

Thomas Putensen

Jazztage Dresden

Ostrock / Blues / Klassik / Jazz / Liedermacher Thomas Putensen - Klavier, Orgel, Gesang
Konzerte | Jazz

Ernie Watts & Marcus Schinkel Trio (US/D/NL):
Birthday Tour 2026

Jazztage Dresden

Ernie Watts - Saxophon Markus Schinkel- Piano, Synthesizer Wim de Vries - Schlagzeug Fritz Roppel - Bass Zum 80. Geburtstag einer lebenden Jazz‑Legende laden wir Sie herzlich ein zu einem ganz besonderen Konzert: Ernie Watts, einer der herausragenden Saxophonisten unserer Zeit, gastiert gemeinsam mit dem Markus Schinkel Trio bei den Jazztagen Dresden. Watts’ Karriere spannt ein beeindruckendes Panorama: Von stilprägenden Beiträgen im Modern Jazz über Zusammenarbeit mit Ikonen wie Charlie Haden, The Zawinul Syndicate oder The Rolling Stones bis hin zu unvergesslichen Solo‑Alben – sein Sound ist unverkennbar, seine Musikalität tief verwurzelt in Tradition und zugleich stets im Puls der Gegenwart. Für seine außergewöhnlichen Leistungen wurde er mit zwei Grammy Awards ausgezeichnet und insgesamt viermal für den Grammy nominiert – eine eindrucksvolle Würdigung seiner künstlerischen Strahlkraft. Mit dem Markus Schinkel Trio trifft Watts auf ein Ensemble, das seit Jahren für kreativen, swingenden wie sensibel nuancierten Jazz steht. Markus Schinkel zählt zu den gefragtesten Pianisten der deutschen Jazzszene; gemeinsam mit Bass und Schlagzeug schafft das Trio einen flexiblen Rahmen – mal lyrisch, mal kraftvoll – der Watts’ Ausdrucksstärke ideal begleitet. Die „Birthday Tour 2026“ verspricht ein Programm voller Herz und Spielfreude: Eigenkompositionen, überraschende Improvisationen und zeitlose Standards, zelebriert von Künstlern, deren musikalische Stimmen weit über die Grenzen des Jazz hinausstrahlen. Lassen Sie sich dieses einmalige Konzert nicht entgehen – ein Abend voller Klangfarben, Energie und großer musikalischer Persönlichkeit zum Geburtstag einer lebenden Jazz‑Ikone.
Konzerte | Konzert

Lucas Imbiriba (BRA):
Guitar On Fire III

Jazztage Dresden

Fingerstyle / Rock / Pop / Latin Lucas Imbiriba ist ein Phänomen auf der Gitarre. Der brasilianische Musiker begeistert weltweit mit einer einzigartigen Synthese aus klassischer Virtuosität, explosivem Flamenco-Feuer und leidenschaftlicher Rockenergie. Aufgewachsen im kulturellen Spannungsfeld zwischen südamerikanischem Rhythmusgefühl und europäischer Tradition, schlägt er mit seiner Musik Brücken über Genre- und Kulturgrenzen hinweg. In seinen Konzerten entfaltet Imbiriba eine emotionale Klangwelt, in der sich das sensible Timbre klassischer Gitarrenliteratur mit der rhythmischen Intensität lateinamerikanischer Musik vereint. Seine Bearbeitungen von Stücken etwa von Paco de Lucía, Metallica oder Astor Piazzolla zeugen nicht nur von technischer Brillanz, sondern auch von künstlerischer Tiefe und einem unermüdlichen Forschergeist. Nach Studien in Brasilien, Spanien und Deutschland sowie internationalen Preisen entwickelte Imbiriba einen unverkennbaren Stil, der ihn zu einem der spannendsten Gitarristen seiner Generation macht. Seine Auftritte sind leidenschaftlich, virtuos und voller Überraschungen – ein Fest für Gitarrenliebhaber und Musikbegeisterte aller Couleur. Freuen Sie sich auf einen Abend mit Lucas Imbiriba – und auf Gitarrenmusik, wie Sie sie so noch nie gehört haben.
Konzerte | Konzert

Worlds of Song:
Loah, Laura Silverstone, Brian Gore (IRL/ES/US)

Jazztage Dresden

Mit „Worlds of Song“ erwartet Sie ein einzigartiger Abend, an dem drei herausragende Singer‑Songwriter die Grenzen des musikalischen Ausdrucks in warme, vielfältige Klangräume verwandeln. Dieses besondere Konzert vereint Elemente aus Folk, Jazz, Soul, Weltmusik, Americana und mehr zu einem sinnlichen, berührenden Hörerlebnis, das sowohl intime Nähe als auch große musikalische Weite bietet. Loah ist eine irisch-sierra-leonische Sängerin, Songwriterin und Multi-Instrumentalistin. Bekannt für ihren genreübergreifenden Stil, den sie „ArtSoul” nennt, verbindet Loah nahtlos irische Folk-Musik, westafrikanische Rhythmen, US-Soul und moderne Produktion in ihren Werken. Aufgewachsen zwischen Kildare und Westafrika, spiegelt ihre Musik eine Vielzahl von Einflüssen wider, darunter ihre Zeit als Geigerin in Jugendorchestern und irischen Folk-Gruppen. Durch ihre Zusammenarbeit mit Hozier, Lisa Hannigan und anderen haben Loahs Veröffentlichungen wie „This Heart“ (2017) und „When I Rise Up“ (2021) große Anerkennung gefunden, während sie sich auf die Veröffentlichung ihres Debütalbums vorbereitet. Laura Silverstone, eine reisende Troubadourin und Lap-Tap-Gitarristin aus dem Baskenland, hat das Publikum mit ihren herzlichen Texten und ihrer gefühlvollen Gitarrenkunst verzaubert. Ihre Reise begann, als sie mit 18 Jahren Spanien verließ, um ihr Handwerk in Großbritannien zu verfeinern, und schließlich ihren unverkennbaren Sound auf Tourneen rund um die Welt entwickelte. Inspiriert von Künstlern wie Joni Mitchell und Glen Hansard, verbindet Laura in ihrer Musik Folk, Rock, Soul und Jazz zu einem einzigartigen Sound, der sowohl intim als auch kraftvoll ist. Mit ihrem Wohnmobil als Zuhause bringt sie ihre Geschichten und Musik auf Bühnen und Straßen in ganz Europa und darüber hinaus zum Leben. Brian Gore, oft als „Gitarrenpoet” bezeichnet, mischt Folk, Jazz und Americana in seinen bewegenden, herzergreifenden Auftritten. Er kommt aus San Francisco, lebt jetzt in Portland und hat sich durch die International Guitar Night einen Namen in der Musikwelt gemacht. Durch seinen innovativen Einsatz von Harfengitarre, Bongos und Fußtrommeln hat er seine Klangpalette erweitert, während sein Debütalbum als Singer-Songwriter, Seek the Love You’re Yearning (2023), seine lyrische Tiefe zeigt. Sein innovativer Einsatz von Harfengitarre, Bongos und Fußtrommeln erweitert seine Klangpalette, während sein Debüt als Singer-Songwriter, Seek the Love You’re Yearning (2023), seine lyrische Tiefe zeigt. Er reiht sich in die Riege von Künstlern wie Nick Drake und Bruce Cockburn ein, die herzliche Vocals mit exquisiter Gitarrenarbeit verbinden.
Konzerte | Konzert

Katharina Gruber & Christian Gruber:
Ja Weill! Songs von Kurt Weill

Jazztage Dresden

Song / Chanson / Jazz- und Broadway-Klassiker Katharina Gruber - Gesang Christian Gruber - Gitarre Mit „Ja Weill!“ widmen sich Katharina Gruber (Gesang) und Christian Gruber (Gitarre) dem faszinierenden Schaffen des Komponisten Kurt Weill – und entdecken dessen Musik neu zwischen Chanson, Jazz und Broadway. Manchmal verlässt man ein Konzert mit dem Gefühl, beseelt und lebendig zu sein. Wenn Katharina Gruber (Gesang) und Christian Gruber (Gitarre) - Tochter und Papa - gemeinsam auf der Bühne stehen, geschieht genau das. Das Duo verbindet große musikalische Feinfühligkeit mit einer Offenheit, die sofort ankommt. Die Konzerte des Duos leben von Nähe, Wärme und einem Miteinander, bei dem man sich als Zuhörer willkommen fühlt - fast so, als würde man für einen Abend zur Familie gehören. Nach ihrem bejubelten Konzert im letzten Herbst sind die beiden nun wieder bei uns zu Gast. Diesmal mit ihrem neuen Programm „Ja, Weill! - einem Abend, an dem sie eine Auswahl der großartigsten Songs von Kurt Weill präsentieren. Viele kennen dessen Namen von der Dreigroschenoper, doch seine Musik ist weit mehr als das: Chansons, Jazz-Standards, Broadway-Hits, deutsche „Songs“ – Stücke, so facettenreich wie das Leben des Ausnahmekomponisten selbst. Mal zum Sterben schön, mal schräg und überraschend, mal nachdenklich, mal humorvoll, bisweilen provokant – immer jedoch von einer Tiefe getragen, die direkt unter die Haut geht. Die beiden Künstler interpretieren Weills Songs in ihrer ganz eigenen Art: musikalisch fein, aufmerksam, mit viel Raum für die Facetten von Instrument und Stimme. Und warum Weill? Katharina Gruber und Christian Gruber haben in Kurt Weill einen Komponisten gefunden, dessen Vision den Kern ihrer eigenen künstlerischen Haltung trifft: den Wunsch nach Menschlichkeit, Herzenswärme und Verbundenheit.
Konzerte | Jazz

Stefanie Schlesinger - Wolfgang Lackerschmid Duo:
Sharing Secrets

Jazztage Dresden

Vocaljazz / Bebop / Swing / Latin / Modern Jazz / Vibraphon Stefanie Schlesinger - Gesang Wolfgang Lackerschmid - Vibraphon Zwei Seelen – ein Klang. Wenn Stefanie Schlesinger und Wolfgang Lackerschmid die Bühne betreten, entfaltet sich eine intime musikalische Zwiesprache voller Magie und Tiefgang. In ihrem aktuellen Programm „Sharing Secrets“ – zugleich Titel ihres jüngsten Albums – teilen die Sängerin und der Vibraphonist musikalische Geheimnisse, die berühren, verzaubern und inspirieren. Schlesingers klare, lyrische Sopranstimme trifft auf den warmen, schimmernden Klang von Lackerschmids Vibraphon. Gemeinsam erschaffen sie eine Klangwelt, in der Jazzstandards, eigene Kompositionen und überraschende Bearbeitungen klassischer Arien auf poetische Weise miteinander verschmelzen. Mal zart und innig, mal lebendig und improvisatorisch frei – stets getragen von einer feinsinnigen musikalischen Verbindung. Das Duo bringt zwei große künstlerische Lebenswege zusammen: Schlesinger, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Kunstförderpreis für Jazz, begeistert durch ihre stilistische Offenheit und emotionale Tiefe. Lackerschmid, seit Jahrzehnten prägende Figur des europäischen Jazz, spielte mit Größen wie Chet Baker und Paquito D’Rivera – und bleibt ein Meister des vibraphonischen Erzählens. Ein Abend wie ein leises Gespräch unter Freunden – voller Klangpoesie, musikalischer Intimität und künstlerischer Exzellenz.
Konzerte | Blues

Big Daddy Wilson (US):
Back To The Roots of Blues

Jazztage Dresden

Blues / Soul / R&B / Folk / Urban Grooves / Gospel / Roots-Blues Der amerikanische Blues-Singer-Songwriter Big Daddy Wilson kehrt 2025 zu seinen musikalischen Ursprüngen zurück. Das Album, das im Jahr 2025 veröffentlicht wird, ist eine ehrliche und tiefgründige Hommage an die Wurzeln der schwarzen Musik – und gleichzeitig ein eindrucksvoller Beweis für die musikalische Vielseitigkeit und Reife des preisgekrönten Künstlers. Mit „Back To The Roots“ lädt Big Daddy Wilson seine Fans auf eine facettenreiche Reise ein, die von Roots-Blues über klassischen Soul und Folk bis hin zu zeitgenössischen Urban Grooves reicht. Jeder Song erzählt eine eigene Geschichte und spiegelt die authentische Verbindung des Künstlers zu den Traditionen der schwarzen Musik wider, gepaart mit modernen Einflüssen und seiner einzigartigen Stimme. Das Live-Erlebnis Authentisch, kraftvoll und voller Leidenschaft: Big Daddy Wilson begeistert mit einem einzigartigen Mix aus Blues, Roots und Soul. Ob als Duo, Trio oder mit voller Bandbesetzung – die Formation bietet ein vielseitiges Repertoire, das von sanften akustischen Klängen bis hin zu elektrisierenden Groove reicht. Egal, ob auf kleinen, intimen Bühnen oder bei großen Festivals – Big Daddy Wilson sorgt für Gänsehautmomente und pure Energie
Konzerte | Konzert

Nacht der Jazzgitarren:
Torsten Goods, Joscho Stephan, Jörg Seidel

Jazztage Dresden

Jazz / Swing / Gypsy / Blues / Bebop / Soul Torsten Goods [D] Joscho Stephan [D] Jörg Seidel [D] Mit Torsten Goods, Jörg Seidel und Joscho Stephan kommen drei der renommiertesten und prominentesten Jazzgitarristen der deutschen Szene zu einem gemeinsamen Projekt zusammen. Alle drei kennen und schätzen sich trotz oder gerade wegen ihrer unterschiedlichen Stilistiken schon lange und jeder von ihnen kann auf eine beachtliche jahrzehntelange Referenzliste verweisen. Torsten Goods galt zu Beginn seiner Karriere als Epigone der Gitarrenlegende Geroge Benson, aber aus diesem Schatten hat sich der virtuose Musiker schnell befreit. Bluesig und dem Bebop verhaftet, beherrscht er sein Instrument wie seine Stimme auf beeindruckende Art und Weise. Kein Wunder also, dass Pete York, Nils Landgren, China Moses und - allen voran - die deutsche Soulsängerin Sarah Connor froh sind, ihn an ihrer Seite zu haben. Der aus Bremerhaven stammende Gitarrist Jörg Seidel gilt als geschätzter und erfahrener Vertreter des klassischen Swing. Auch als Sänger gefragt tourt er seit mehr als 30 Jahren mit eigenen Besetzungen unermüdlich durch den gesamten deutschen Sprachraum. Mehr als 16 Jahre begleitete er die Entertainer-Legende Bill Ramsey, er arbeitete mit Silvia Droste, Greetje Kauffeld, Doug Raney und der Austro-Jazzlegende Erich Kleinschuster. Seit 2007 tourt er intensiv mit dem Schauspieler und Sänger Ron Williams. 2019 und 2023 wurden CDs von ihm für den "Preis der deutschen Schallplattenkritik" nominiert. Joscho Stephan komplettiert dieses famose Trio. Er ist der unstrittig erfolgreichste Exportschlager in Sachen "Gipsy Jazz". Seine Kooperationen mit u.a. Tommy Emmanuel, Richard Smith, Costel Nitescu, Stochelo Rosenberg und Bireli Lagrene haben seinen Namen in die Welt getragen. So unterschiedlich die drei spielen, ihre Freude an der Musik, ihre Energie und Lust am Improvisieren eint sie. Für Freunde swingender Gitarrenmusik ist dieses Gipfeltreffen ein Muss.
Konzerte | Jazz

The Stochelo & Mozes Rosenberg Trio (NL):
Die Charlie Chaplin-Lieder

Jazztage Dresden

Stochelo Rosenberg - Gitarre Mozes Rosenberg - Gitarre Matheus Nicolaiewsky - Bass Wenn sich zwei der brillantesten Vertreter des Gypsy Jazz der Musik von Charlie Chaplin widmen, entsteht ein Abend voller Charme, Virtuosität und überraschender Tiefe. Das Stochelo & Mozes Rosenberg Trio – mit den beiden Ausnahmegitarristen an der Spitze – bringt das musikalische Erbe des großen Filmkomikers in neuem Glanz auf die Bühne. Charlie Chaplin war nicht nur ein genialer Schauspieler und Regisseur, sondern auch ein feinsinniger Komponist. Stücke wie „Smile“, „This Is My Song“ oder „Terry’s Theme“ zeugen von seiner Liebe zur Melodie, seiner melancholischen Poesie und seinem feinen Humor. In den Händen des Trios werden diese Lieder zu funkelnden Juwelen – neu interpretiert im mitreißenden Stil des Manouche Jazz. Stochelo Rosenberg gilt als einer der führenden Gypsy-Gitarristen unserer Zeit. Sein klarer Ton, seine spielerische Leichtigkeit und sein tiefes musikalisches Verständnis machen jedes Konzert zu einem Erlebnis. Gemeinsam mit seinem Bruder Mozes, selbst ein Meister der Improvisation, und einem feinfühligen Bassisten, erschafft das Trio ein musikalisches Mosaik aus Swing, Emotion und Hommage. Ein Abend, der die Seele berührt – mit Liedern, die Generationen bewegen, und einem Ensemble, das sie mit Herz, Eleganz und Leidenschaft zum Klingen bringt.
Konzerte | Jazz

KILDAN World Project (IRQ/dDE):
Orient trifft Okzident

Jazztage Dresden

Worldmusic, Oriental-Jazz & Iraqi-folk Maged Kildan - Oud Kildan Kildan - Kanun Joe Finger - Trompete Markus Schinkel - Piano Kilian Forster - Bass Tim Hahn - Schlagzeug Ein faszinierender musikalischer Brückenschlag zwischen Okzident und Orient: Das KILDAN World Quintett bringt mit seinem Programm "Iraq meets Germany" zwei Klangwelten in einen intensiven Dialog. Der irakische Oud-Meister Maged Kildan und sein Sohn Kildan Kildan (Qanun, Gesang, Percussion) stehen im Zentrum eines Ensembles, das orientalische Traditionen mit westlichen Klangfarben verbindet – tief verwurzelt in der Sufi-Musik des Nahen Ostens, geöffnet für Jazz, Latin und europäische Gegenwartsmusik. Mit pulsierenden Rhythmen, lyrischen Melodiebögen und mitreißender Spielfreude schaffen die fünf Musiker eine musikalische Sprache, die keine Grenzen kennt. Dabei steht nicht nur der kulturelle Austausch im Mittelpunkt, sondern auch das gemeinsame Erleben von Klang, Emotion und Spiritualität. "Iraq meets Germany" ist eine Einladung zur musikalischen Verständigung – voller Energie, Feinheit und überraschender Wendungen. Ein bewegender Abend, der die Vielfalt der Kulturen feiert und dabei zeigt, wie Musik Brücken baut, wo Worte nicht mehr reichen. Familienrabatt: Dank der Förderung des Ortschaftsrates Dresden/Altstadt haben für dieses Konzert u.a. bis zu 5 Kinder und Auszubildende bis 28 Jahre freien Eintritt!
Konzerte | Konzert

Thomas Putensen

Jazztage Dresden

Ostrock/Blues/Klassik/Jazz/Liedermacher Thomas Putensen - Klavier, Orgel, Gesang Eine derartige Zusammenführung von kraftvoll - sinnlichen Liedern auf den hiesigen Bühnen ist selten zu hören. Die Darbietungen des Greifswalder Entertainers, Sänger und Pianist Thomas Putensen sind immer ein belebtes Spiel zwischen Klassik, Chanson, Klavier und Orgel-Improvisationen. Zu den von ihm selbst geschriebenen Liedern, gesellen sich unvermeidbar Evergreens von Holger Biege und Manfred Krug oder irgendwie bekannte Melodien aus einer vergangenen Epoche. Dieser Abend verspricht eine interessante Wanderung durch die verschiedenen Musik-Welten und damit ein Konzert Erlebnis der besonderen Art zu werden. Mit den schönsten Songs von Manfred Krug, Holger Biege und Thomas Putensen sind .„Mit-Sing-Momente“ garantiert!
Konzerte | Konzert

Hazmat Modine [us]
Tour 2026

Jazztage Dresden

Wade Schumann - Gesang, Gitarre, Diatonische Mundharmonika, Banjitar Erik Della Penna - Gesang, Banjo, Gitarre Kenneth Bentley Jr. - Sousaphone Varun Das - Percussion, schlagzeug Steve Elson - Saxophon, Klarinette, Duduk, Flöte Daisy Castro - Violine, Gesang Pamela Fleming - Trompete, Flügelhorn Tauchen Sie ein in ein unvergleichliches Klangerlebnis: Hazmat Modine aus New York City, die genre‑übergreifende Ausnahme‑Band um den charismatischen Bandleader Wade Schuman, kommt im Rahmen ihrer „Tour 2026“ zu den Jazztagen Dresden! Mit ihrem einzigartigen Sound, der die Wurzeln des amerikanischen Blues mit Folk, Jazz, World‑Music‑Elementen und ferne Klangtraditionen vereint, schaffen Hazmat Modine eine musikalische Welt für sich – atmosphärisch dicht, rhythmisch faszinierend und emotional berührend. Seit der Gründung 1998 hat die Band um Schuman, einem Meister der diatonischen Mundharmonika und Songwriter von Format, durch zahllose Tourneen in über 20 Ländern Kultstatus erlangt. Ihr Debütalbum Bahamut wurde weltweit wahrgenommen und demonstrierte früh die Fähigkeit der Band, traditionelle Stile mit globalen Einflüssen zu verknüpfen. Hazmat Modine haben in ihrer Geschichte mit renommierten Künstlern wie der Kronos Quartet, Natalie Merchant oder der Gangbé Brass Band zusammengearbeitet und gelten als lebendiger Beweis dafür, wie Musik Grenzen überwindet. Ihr Konzert bei den Jazztagen Dresden verspricht ein Fest aus Klangfarben: treibende Rhythmen, fulminante Bläser, roots‑verwurzelter Blues, Weltmusik‑Anklänge und mitreißende Grooves verschmelzen zu einem Live‑Erlebnis der Extraklasse. Hazmat Modine stehen für musikalische Neugier, Spielfreude und eine energiegeladene Performance, bei der traditionelle und moderne Einflüsse in einem dynamischen Fluss zusammenfinden. Lassen Sie sich von Hazmat Modine auf eine Reise mitnehmen, die Tradition neu denkt und die Weltmusik in all ihren Facetten hörbar macht. Ein Konzert, das sowohl Blues‑Liebhaber als auch Freunde von jazzigen, folkloristischen und weltmusikalischen Klängen begeistern wird – ein Höhepunkt der „Tour 2026“, den Sie nicht verpassen sollten! Hazmat Modine bei den Jazztagen Dresden – live erleben! Seien Sie dabei, wenn diese außergewöhnliche Band ihre musikalische Vielfalt auf der Bühne entfaltet und das Publikum mitnimmt auf eine klangliche Expedition – überraschend, tiefgründig und unverwechselbar.
Konzerte | Konzert

Dirk Zöllner & Julian Wolf:
Betreutes Musizieren

Jazztage Dresden

Dirk Zöllner - Gesang, Gitarre Julian Wolf - Gitarre Stolze 36 Jahre liegen zwischen der Berliner Rocklegende Dirk Zöllner und dem Radebeuler Gitarristen Julian Wolf — doch neben dem Geschmack für guten Wein und dem Drang nach Publikum, verbindet die zwei Ausnahmetalente vor allem eines: die Liebe zur Musik. Für das Duo-Programm „Betreutes Musizieren“ wurden Zöllner-Songs in ein akustisches Gewand arrangiert. »Als wir zum Benefiz-Konzert der Jazztage im ausverkauften Kulturpalast Dresden spielten, sagte Dirk plötzlich ins Mikrofon: „Herzlich Willkommen hier zum neuen Duo-Projekt Betreutes Musizieren“. Was ursprünglich ein Gag war, ist jetzt Wirklichkeit geworden« sagt Julian Wolf. »Julian ist ein fantastischer Gitarrist und ich sehe extrem gut aus. Ich denke, wir ergänzen uns sehr gut« fügt Dirk Zöllner hinzu. Mit Geschichten, Witz und zeitlosen Liedern verspricht dieser Unplugged-Abend ein ganz besonderer zu werden.
Konzerte | Konzert

Duo Flying Tree:
Der Garten der Gegenwarten

Jazztage Dresden

Stephanie Lepp - Querflöte, Bansuri Levan Andria - Cello Das Duo Flying Tree, bestehend aus den außergewöhnlichen Musikern Levan Andria und Stephanie Lepp, lädt mit „Der Garten der Gegenwarten“ zu einem ganz besonderen Konzertabend ein, in dem Musik und Poesie in einzigartiger Weise verschmelzen. Mit einer seltenen und faszinierenden Besetzung – Flöte, Bansuri und Cello – schafft das Duo ein reiches, kammermusikalisch inspiriertes Klangspektrum, das durch kreative Improvisation und fein nuancierte Dialoge geprägt ist. Im Zentrum dieses Programms stehen ausgewählte Gedichte, die Levan Andria zwischen den Musikstücken vorträgt und die in der jüngst entstandenen Sammlung „Der Garten der Gegenwarten“ künstlerisch und poetisch reflektiert werden. Diese Texte, inspiriert von unmittelbaren Naturerlebnissen und Momentaufnahmen des Lebens, verbinden sich mit den musikalischen Landschaften des Duos zu einem sinnlichen Gesamterlebnis von Klang, Sprache und Stimmung. Ein Konzertabend wie ein Spaziergang durch einen lebendigen Garten: mal zart lyrisch, mal kraftvoll in den Farben des improvisierten Spiels, stets offen für neue Wahrnehmungen und Assoziationen. Tauchen Sie ein in diese inspirierende Mischung aus Jazz‑, Klassik‑ und Weltmusik‑Elementen, die reflektierend, poetisch und zugleich unmittelbar erlebbar ist.
Konzerte | Kammerkonzert

Kammerkonzert der Giuseppe-Sinopoli-Akademie

Staatskapelle Dresden

Felix Gröger, Fagott Mariko Ugajin, Violine YuNa Shin, Violine Anna-Christine Stromberg, Bratsche Franz Emil Weigert, Violoncello Ariane Thomann, Kontrabass Nika Oder, Flöte Odile Ettelt, Klarinette Daniel Wasserman, Horn Andreas Hecker, Klavier Carl Maria von Weber: Trio g-Moll op. 63 für Klavier, Flöte und Violoncello Franz Schubert: Oktett F-Dur D 803
Konzerte | Konzert

Trio Balkan Strings (RS)

Jazztage Dresden

Zoran Starvcevic - Gitarre Nikola Starcevic - Gitarre Zeljko Starcevic - Gitarre Mit ihrer einzigartigen Fusion aus Balkanklängen, Jazz und klassischer Gitarrenkunst bringt das Trio Balkan Strings musikalische Welten zum Klingen – virtuos, leidenschaftlich und voller Überraschungen. Vater Zoran Starcevic und seine Söhne Nikola und Zeljko gehören zu den herausragenden Gitarristen Südosteuropas. Gemeinsam erschaffen sie auf drei akustischen Gitarren ein rhythmisch vielschichtiges und melodisch mitreißendes Klangbild, das serbische, mazedonische, rumänische und bulgarische Folklore mit improvisatorischem Jazzgeist und modernen Grooves verbindet. Ihre Musik ist so grenzenlos wie ihr Tourkalender: Internationale Festivals von Kanada bis Russland, gefeierte Auftritte in New York, Istanbul oder Mailand, Lob von Musikgrößen wie John McLaughlin – das Trio begeistert weltweit mit technischer Raffinesse und emotionaler Tiefe. Dabei ist jeder Auftritt ein Erlebnis voller Energie, Spielfreude und familiärer Harmonie. Ein musikalisches Highlight für alle, die handgemachte Virtuosität und stilistische Vielfalt schätzen – und ein Wiedersehen mit einer Formation, die bereits bei früheren Ausgaben der Jazztage Dresden für Begeisterung gesorgt hat.
Konzerte | Konzert

Caro Xeè

Jazztage Dresden

Ein bewegender Gedenkabend, der die Musik von Roger Cicero und die Hoffnung von Caro Xee feiert. An diesem besonderen Abend erinnern wir an den 10. Todestag von Roger Cicero, der an einem Schlaganfall verstarb, und an Caro Xee, die den Schlaganfall überlebte. Gemeinsam wollen wir zeigen, dass Schlaganfälle jeden treffen können – unabhängig vom Alter – und dass es Hoffnung und Unterstützung gibt. Zehn Jahre nach dem viel zu frühen Tod von Roger Cicero widmet die Sängerin Caro Xeé dem unvergessenen Jazz-Entertainer einen bewegenden musikalischen Abend. Mit ihrem Programm „Ein Abend für Roger Cicero“ bringt sie Songs des Ausnahmekünstlers zurück auf die Bühne – einfühlsam interpretiert, mit eigener Handschrift und großer Wertschätzung für das Original. Caro Xeé versteht es, Ciceros swingenden Jazzpop stilvoll zu zelebrieren und zugleich emotional neu zu füllen. Dabei begegnet sie dem musikalischen Erbe nicht nur als Interpretin, sondern – in ihren Worten – als „Medium seiner Stimme und Botschaft“. Entstanden ist ein Konzertabend, der nicht nur nostalgisch zurückblickt, sondern auch berührt, bewegt und feiert. Der Abend steht zugleich im Zeichen einer guten Sache: Zum Gedenken an Roger Cicero, der selbst an den Folgen eines Schlaganfalls verstarb, wird im Rahmen des Konzerts für die Schlaganfallhilfe Dresden gesammelt. Musik, Erinnerung und Engagement gehen hier eine berührende Verbindung ein. Ein Konzert für alle, die Roger Ciceros Musik liebten – und ein Abend, der weit über das Gewöhnliche hinausgeht.
Konzerte | Blues

Layla Zoe (CA)

Jazztage Dresden

Blues/Rock Layla Zoe - Gesang Kjelt Ostendorf - Bass Tijs Kulker - Schlagzeug Wick Hayen - Gitarre Dave Warmerdam - Keyboards Die kanadische Sängerin gehört seit Jahren zur ersten Liga des internationalen Bluesrock. Ihre energiegeladenen Live‑Auftritte sind leidenschaftlich, intensiv und zutiefst berührend. Zahlreiche Preise – darunter der European Blues Award als „Best Vocalist of the Year“ – sowie gefeierte Alben wie The Lily oder Breaking Free dokumentieren ihre außergewöhnliche Karriere. In Europa längst kein Geheimtipp mehr, begeistert Layla Zoe mit ihren Songs und ihrer eindrucksvollen Bühnenpräsenz ein stetig wachsendes Publikum. Ihre musikalische Welt ist geprägt von rohem Blues, emotionalem Soul und einer Prise Classic Rock – stets getragen von einer Stimme, die Geschichten erzählt und unter die Haut geht. Bei den Jazztagen Dresden bringt Layla Zoe die ganze Wucht und Schönheit des modernen Bluesrock auf die Bühne – ehrlich, kraftvoll und voller Seele. Ein Konzert, das niemand verpassen sollte, der Musik nicht nur hören, sondern erleben will. Nach einer erfolgreichen Herbsttournee durch Europa mit ihrer neuen Band wird „Kanadas Blues-Liebling“ Layla Zoe im März 2026 wieder auf die Bühne zurückkehren, um bei jeder Show ihrer „Forgotten Songs Tour“ für magische Momente und Feuer zu sorgen. Mit Wick Hayen (NL) an der Gitarre, Dave Warmerdam (NL) an der Hammondorgel, Kjelt Ostendorf (NL) am Bass und Tijs Kulker (NL) am Schlagzeug kehrt sie auf die Bühne zurück und spielt Original-Songs aus ihrer umfangreichen Diskografie, die selten oder noch nie live auf der Bühne gespielt wurden, sowie sorgfältig ausgewählte Cover-Songs von Künstlern, die sie auf ihrer musikalischen Reise inspiriert haben, darunter Pink Floyd, Tom Waits und anderen. Verpass nicht die Chance, diese einzigartige Show mit Songs zu hören und zu sehen, die Layla noch nie zuvor aufgeführt hat. Verpass nicht die „Forgotten Songs Tour“ im Frühjahr 2026!
Konzerte | Klavierkonzert

Francesca Tandoi (IT)

Jazztage Dresden

Francesca Tandoi - Klavier, Gesang Matheus Nicolaiewsky - Bass Sander Smetts - Schlagzeug Wie viele Talente können sich bereits in ihren Anfängen mit den größten swingenden Jazzpianisten messen? Wenige. Und wie viele davon sind Frauen? Sehr wenige. Doch sie ist anders: brillant, überragend, ein außergewöhnliches Talent – sie ist Francesca Tandoi. Nach ihrem Studium in Jazz-Piano und Jazz-Gesang am angesehenen Royal Conservatoire The Hague (selbstverständlich mit „cum laude“ und einer besonderen Würdigung des Komitees!) erwarb die Italienerin ihren Masterabschluss an der Codarts – Hogeschool voor de Kunsten in Rotterdam – eine echte P(ian)owerfrau. Kein Wunder also, dass sie bereits in kürzester Zeit an der Seite hochgeachteter Jazzgrößen ein internationales Publikum verzauberte und auf den weltweit renommiertesten Jazzbühnen spielte! Witz, Charme und Heiterkeit – davon ist ihre Virtuosität durchzogen. Oft verblüfft sie das Publikum und lässt es nicht selten sprachlos zurück. Ihr Leitmotiv scheint „Volare!“ zu sein – denn ihre Finger schweben, ja fliegen förmlich über die Tasten. Dabei ein bisschen frech und doch so melancholisch – Francescas Melodien offenbaren ein unglaublich breites Spektrum. Und ihre Bühnenpräsenz? Eine Explosion aus Schwung, Kraft und Raffinesse – stets stilvoll mit einem ordentlichen Hauch Sinnlichkeit. Ihr Gesang? Warm, melodisch, eindringlich. Ihre Arrangements äußerst durchdacht. Sie versteht es, die Schönheit des Einfachen zum Leben zu erwecken – mit solch einer Hingabe, dass man sich ihr ganz nah fühlt!

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